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Hamlet - Vergleich zweier literarischer Übersetzungen - Melanie Zwadlo
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Melanie Zwadlo:
Hamlet - Vergleich zweier literarischer Übersetzungen - neues Buch

2006, ISBN: 9783638503808

ID: 689151299

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Veranstaltung: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein hat Hamlet hauptsächlich fasziniert. Mit rund 4000 Zeilen, von denen 40 Prozent auf die Titelgestalt entfallen, ist Hamlet Shakespeares längstes Drama. Zugleich ist es das problematischste. Es hat zahllose Deutungen erfahren und fordert noch immer zu neuen Interpretationsversuchen heraus. (Kindlers 1995, S. 298) Für dieses Drama trifft in erhöhtem Masse zu, dass jeder einzelne und jede Epoche in der Interpretation Shakespeares zugleich das eigene Portrait mitentwirft. Der Zuschauer ist darüber hinaus vom Dramatiker zum `Mehrwissenden` gemacht, er kann Gesichtspunkte wahrnehmen und sieht das Stück in Dimensionen (Klose 1969, 1990, S. 132). Dies gilt verstärkt für den Leser, denn der Zuschnitt des Dramas macht es recht schwer, alle Gesichtspunkte und Dimensionen unter dem Eindruck einer Aufführung zu bewahren oder gar durchzusetzen. Wie andere populäre Dramatiker der Zeit schrieb Shakespeare direkt für die Bühne, nicht für ein Lesepublikum. Der Theaterbetrieb war hektisch, es musste rasch gearbeitet werden, grössere oder kleinere Widersprüche und Unklarheiten wurden nicht so ernst genommen und vom Publikum (im Gegensatz zum gründlichen Leser späterer Jahrhunderte) wohl nicht einmal bemerkt. Shakespeare ist, was man im Roman einen `verlässlichen` Erzähler nennen würde. Er hat (ebenso wie alle anderen Eigenschaften des Textes) diese Grundanlage des Stücks bestimmt, kaum in der Erwartung, dass sie unterlaufen oder umgangen werde, sondern, dass sie als Leitlinie diene. Hamlet ist ein extremer Fall einer generellen Tendenz traditioneller Tragödienkritik, die Gestalt des tragischen Helden überzubetonen und zu isoliert zu betrachten Hamlet ist ein Schlüsseltext der modernen abendländischen Kultur. Das Besondere an Hamlet ist, dass er Generationen von Theaterzuschauern, vor allem aber von Lesern, den Eindruck einer beispiellosen Nähe, Gleichgestimmtheit und Seelenverwandtschaft vermittelte; dass er mehr als irgendeine andere literarische Figur zum Spiegel seiner Betrachter wurde. Hamlet, dieses Sprachkonstrukt und Gebilde aus `words, words, words`, lockt mit einem schier unwiderstehlichen Identifikationsversprechen: Erkenne dich in mir und erkenne damit, was Menschsein heisst. Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Veranstaltung: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein hat Hamlet hauptsächlich ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 23.05.2006 eBook, GRIN, .200

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2006, ISBN: 9783638503808

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Veranstaltung: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein hat Hamlet hauptsächlich fasziniert. Mit rund 4000 Zeilen, von denen 40 Prozent auf die Titelgestalt entfallen, ist Hamlet Shakespeares längstes Drama. Zugleich ist es das problematischste. Es hat zahllose Deutungen erfahren und fordert noch immer zu neuen Interpretationsversuchen heraus. (Kindlers 1995, S. 298) Für dieses Drama trifft in erhöhtem Masse zu, dass jeder einzelne und jede Epoche in der Interpretation Shakespeares zugleich das eigene Portrait mitentwirft. Der Zuschauer ist darüber hinaus vom Dramatiker zum `Mehrwissenden` gemacht, er kann Gesichtspunkte wahrnehmen und sieht das Stück in Dimensionen (Klose 1969, 1990, S. 132). Dies gilt verstärkt für den Leser, denn der Zuschnitt des Dramas macht es recht schwer, alle Gesichtspunkte und Dimensionen unter dem Eindruck einer Aufführung zu bewahren oder gar durchzusetzen. Wie andere populäre Dramatiker der Zeit schrieb Shakespeare direkt für die Bühne, nicht für ein Lesepublikum. Der Theaterbetrieb war hektisch, es musste rasch gearbeitet werden, grössere oder kleinere Widersprüche und Unklarheiten wurden nicht so ernst genommen und vom Publikum (im Gegensatz zum gründlichen Leser späterer Jahrhunderte) wohl nicht einmal bemerkt. Shakespeare ist, was man im Roman einen `verlässlichen` Erzähler nennen würde. Er hat (ebenso wie alle anderen Eigenschaften des Textes) diese Grundanlage des Stücks bestimmt, kaum in der Erwartung, dass sie unterlaufen oder umgangen werde, sondern, dass sie als Leitlinie diene. Hamlet ist ein extremer Fall einer generellen Tendenz traditioneller Tragödienkritik, die Gestalt des tragischen Helden überzubetonen und zu isoliert zu betrachten Hamlet ist ein Schlüsseltext der modernen abendländischen Kultur. Das Besondere an Hamlet ist, dass er Generationen von Theaterzuschauern, vor allem aber von Lesern, den Eindruck einer beispiellosen Nähe, Gleichgestimmtheit und Seelenverwandtschaft vermittelte; dass er mehr als irgendeine andere literarische Figur zum Spiegel seiner Betrachter wurde. Hamlet, dieses Sprachkonstrukt und Gebilde aus `words, words, words`, lockt mit einem schier unwiderstehlichen Identifikationsversprechen: Erkenne dich in mir und erkenne damit, was Menschsein heisst. Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Veranstaltung: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein hat Hamlet hauptsächlich ... eBooks > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft PDF 23.05.2006, GRIN, .200

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2005, ISBN: 9783638503808

ID: 125840332

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Veranstaltung: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein hat Hamlet hauptsächlich fasziniert. Mit rund 4000 Zeilen, von denen 40 Prozent auf die Titelgestalt entfallen, ist Hamlet Shakespeares längstes Drama. Zugleich ist es das problematischste. Es hat zahllose Deutungen erfahren und fordert noch immer zu neuen Interpretationsversuchen heraus. (Kindlers 1995, S. 298) Für dieses Drama trifft in erhöhtem Masse zu, dass jeder einzelne und jede Epoche in der Interpretation Shakespeares zugleich das eigene Portrait mitentwirft. Der Zuschauer ist darüber hinaus vom Dramatiker zum `Mehrwissenden` gemacht, er kann Gesichtspunkte wahrnehmen und sieht das Stück in Dimensionen (Klose 1969, 1990, S. 132). Dies gilt verstärkt für den Leser, denn der Zuschnitt des Dramas macht es recht schwer, alle Gesichtspunkte und Dimensionen unter dem Eindruck einer Aufführung zu bewahren oder gar durchzusetzen. Wie andere populäre Dramatiker der Zeit schrieb Shakespeare direkt für die Bühne, nicht für ein Lesepublikum. Der Theaterbetrieb war hektisch, es musste rasch gearbeitet werden, grössere oder kleinere Widersprüche und Unklarheiten wurden nicht so ernst genommen und vom Publikum (im Gegensatz zum gründlichen Leser späterer Jahrhunderte) wohl nicht einmal bemerkt. Shakespeare ist, was man im Roman einen `verlässlichen` Erzähler nennen würde. Er hat (ebenso wie alle anderen Eigenschaften des Textes) diese Grundanlage des Stücks bestimmt, kaum in der Erwartung, dass sie unterlaufen oder umgangen werde, sondern, dass sie als Leitlinie diene. Hamlet ist ein extremer Fall einer generellen Tendenz traditioneller Tragödienkritik, die Gestalt des tragischen Helden überzubetonen und zu isoliert zu betrachten Hamlet ist ein Schlüsseltext der modernen abendländischen Kultur. Das Besondere an Hamlet ist, dass er Generationen von Theaterzuschauern, vor allem aber von Lesern, den Eindruck einer beispiellosen Nähe, Gleichgestimmtheit und Seelenverwandtschaft vermittelte; dass er mehr als irgendeine andere literarische Figur zum Spiegel seiner Betrachter wurde. Hamlet, dieses Sprachkonstrukt und Gebilde aus `words, words, words`, lockt mit einem schier unwiderstehlichen Identifikationsversprechen: Erkenne dich in mir und erkenne damit, was Menschsein heisst. Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Veranstaltung: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein hat Hamlet hauptsächlich ... eBook eBooks>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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2005, ISBN: 9783638503808

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Veranstaltung: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein hat Hamlet hauptsächlich fasziniert. 'Mit rund 4000 Zeilen, von denen 40 Prozent auf die Titelgestalt entfallen, ist Hamlet Shakespeares längstes Drama. Zugleich ist es das probl Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Dolmetschen / Übersetzen, Note: 1,0, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Veranstaltung: Theoretische und praktische Probleme des Übersetzens und Dolmetschens, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein hat Hamlet hauptsächlich fasziniert. 'Mit rund 4000 Zeilen, von denen 40 Prozent auf die Titelgestalt entfallen, ist Hamlet Shakespeares längstes Drama. Zugleich ist es das problematischste. Es hat zahllose Deutungen erfahren und fordert noch immer zu neuen Interpretationsversuchen heraus.' (Kindlers 1995, S. 298) Für dieses Drama trifft in erhöhtem MaBe zu, dass jeder einzelne und jede Epoche in der Interpretation Shakespeares zugleich das eigene Portrait mitentwirft. 'Der Zuschauer ist darüber hinaus vom Dramatiker zum `Mehrwissenden` gemacht, er kann Gesichtspunkte wahrnehmen' und sieht das Stück in Dimensionen (Klose 1969, 1990, S. 132). Dies gilt verstärkt für den Leser, denn der Zuschnitt des Dramas macht es recht schwer, alle Gesichtspunkte und Dimensionen unter dem Eindruck einer Aufführung zu bewahren oder gar durchzusetzen. Wie andere populäre Dramatiker der Zeit schrieb Shakespeare direkt für die Bühne, nicht für ein Lesepublikum. Der Theaterbetrieb war hektisch, es musste rasch gearbeitet werden, gröBere oder kleinere Widersprüche und Unklarheiten wurden nicht so ernst genommen und vom Publikum (im Gegensatz zum gründlichen Leser späterer Jahrhunderte) wohl nicht einmal bemerkt. Shakespeare ist, was man im Roman einen `verlässlichen` Erzähler nennen würde. Er hat (ebenso wie alle anderen Eigenschaften des Textes) diese Grundanlage des Stücks bestimmt, kaum in der Erwartung, dass sie unterlaufen oder umgangen werde, sondern, dass sie als Leitlinie diene. Hamlet ist 'ein extremer Fall einer generellen Tendenz traditioneller Tragödienkritik, die Gestalt des tragischen Helden überzubetonen und zu isoliert zu betrachten' Hamlet ist ein Schlüss Translating & Interpreting, Language Arts, Hamlet - Vergleich zweier literarischer Übersetzungen~~ Melanie Zwadlo~~Translating & Interpreting~~Language Arts~~9783638503808, de, Hamlet - Vergleich zweier literarischer Übersetzungen, Melanie Zwadlo, 9783638503808, GRIN Verlag, 05/23/2006, , , , GRIN Verlag, 05/23/2006

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