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Die Islamische Revolution als nativistische Bewegung? - Radu H. Dinu
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Radu H. Dinu:

Die Islamische Revolution als nativistische Bewegung? - neues Buch

ISBN: 9783638829199

ID: 9783638829199

Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarteten Lauf genommen. Doch nicht die Tatsache, dass durch einen Volksaufstand ein despotisches Regime gestürzt wurde ist dabei das überraschende Moment. Die Geschichte kennt genügend solcher Beispiele. Auch wäre es irrelevant zu fragen, weshalb Wissenschaftler und Politiker es verfehlt haben, die Islamische Revolution zu prophezeien - schließlich sind Revolutionen nicht berechenbar. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht lediglich der Glaube, dass Revolutionen in der Moderne nur ein Produkt säkularer Bewegungen sein könnten. Marxistisch sowie nicht-marxistisch ausgerichtete Zeitgenossen verorteten etwa im Sozialismus bzw. Nationalismus den Ausgangspunkt für revolutionäre Bewegungen, während das Phänomen Religion für sie schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Dies entsprang auch der Annahme, dass das westliche Entwicklungsmodell auf die Islamische Welt übertragbar sei. Demnach würde Modernisierung gleichzeitig Säkularisierung bedeuten, während wirtschaftlicher Fortschritt ein Garant für Stabilität darstelle. Dass sich beide Annahmen im Falle des Iran nicht bewahrheitet haben, zeigen die Ereignisse von 1979. Der Islam als politische Kraft wurde größtenteils verkannt. In der vorliegenden Arbeit soll jedoch nicht das Verhältnis Islam-Politik oder gar der Revolutionsbegriff thematisiert werden. Es soll vielmehr der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Islamische Revolution als nativistische Bewegung verstanden werden kann. Dabei steht das Modell des Heidelberger Soziologen Wilhelm E. Mühlmann im Mittelpunkt, welcher in seiner vergleichenden Studie zur `Psychologie, Soziologie und historischen Kasuistik der Umsturzbewegungen`, den Nativismus und Chiliasmus ausgiebig behandelt hat. Das Werk erschien im Jahr 1961 und berücksichtigt in seiner Materialsammlung nur den Mahdismus im allgemeinen. Dass das Charakteristikum nativistischer Bewegungen - das `Prinzip Revolution` - knapp zwei Jahrzehnte später im Iran zum Ausdruck kam, konnte Mühlmann natürlich nicht vorausahnen. Ziel dieser Arbeit ist es also zu ermitteln, inwiefern sich Mühlmanns Modell auf die Islamische Revolution anwenden lässt. Die Islamische Revolution als nativistische Bewegung?: Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarteten Lauf genommen. Doch nicht die Tatsache, dass durch einen Volksaufstand ein despotisches Regime gestürzt wurde ist dabei das überraschende Moment. Die Geschichte kennt genügend solcher Beispiele. Auch wäre es irrelevant zu fragen, weshalb Wissenschaftler und Politiker es verfehlt haben, die Islamische Revolution zu prophezeien - schließlich sind Revolutionen nicht berechenbar. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht lediglich der Glaube, dass Revolutionen in der Moderne nur ein Produkt säkularer Bewegungen sein könnten. Marxistisch sowie nicht-marxistisch ausgerichtete Zeitgenossen verorteten etwa im Sozialismus bzw. Nationalismus den Ausgangspunkt für revolutionäre Bewegungen, während das Phänomen Religion für sie schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Dies entsprang auch der Annahme, dass das westliche Entwicklungsmodell auf die Islamische Welt übertragbar sei. Demnach würde Modernisierung gleichzeitig Säkularisierung bedeuten, während wirtschaftlicher Fortschritt ein Garant für Stabilität darstelle. Dass sich beide Annahmen im Falle des Iran nicht bewahrheitet haben, zeigen die Ereignisse von 1979. Der Islam als politische Kraft wurde größtenteils verkannt. In der vorliegenden Arbeit soll jedoch nicht das Verhältnis Islam-Politik oder gar der Revolutionsbegriff thematisiert werden. Es soll vielmehr der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Islamische Revolution als nativistische Bewegung verstanden werden kann. Dabei steht das Modell des Heidelberger Soziologen Wilhelm E. Mühlmann im Mittelpunkt, welcher in seiner vergleichenden Studie zur `Psychologie, Soziologie und historischen Kasuistik der Umsturzbewegungen`, den Nativismus und Chiliasmus ausgiebig behandelt hat. Das Werk erschien im Jahr 1961 und berücksichtigt in seiner Materialsammlung nur den Mahdismus im allgemeinen. Dass das Charakteristikum nativistischer Bewegungen - das `Prinzip Revolution` - knapp zwei Jahrzehnte später im Iran zum Ausdruck kam, konnte Mühlmann natürlich nicht vorausahnen. Ziel dieser Arbeit ist es also zu ermitteln, inwiefern sich Mühlmanns Modell auf die Islamische Revolution anwenden lässt. Iran Bewegung Nativismus, GRIN Verlag

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Die Islamische Revolution als nativistische Bewegung? - Radu H. Dinu
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Radu H. Dinu:

Die Islamische Revolution als nativistische Bewegung? - neues Buch

ISBN: 9783638829199

ID: 9783638829199

Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarteten Lauf genommen. Doch nicht die Tatsache, dass durch einen Volksaufstand ein despotisches Regime gestürzt wurde ist dabei das überraschende Moment. Die Geschichte kennt genügend solcher Beispiele. Auch wäre es irrelevant zu fragen, weshalb Wissenschaftler und Politiker es verfehlt haben, die Islamische Revolution zu prophezeien - schließlich sind Revolutionen nicht berechenbar. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht lediglich der Glaube, dass Revolutionen in der Moderne nur ein Produkt säkularer Bewegungen sein könnten. Marxistisch sowie nicht-marxistisch ausgerichtete Zeitgenossen verorteten etwa im Sozialismus bzw. Nationalismus den Ausgangspunkt für revolutionäre Bewegungen, während das Phänomen Religion für sie schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Dies entsprang auch der Annahme, dass das westliche Entwicklungsmodell auf die Islamische Welt übertragbar sei. Demnach würde Modernisierung gleichzeitig Säkularisierung bedeuten, während wirtschaftlicher Fortschritt ein Garant für Stabilität darstelle. Dass sich beide Annahmen im Falle des Iran nicht bewahrheitet haben, zeigen die Ereignisse von 1979. Der Islam als politische Kraft wurde größtenteils verkannt. In der vorliegenden Arbeit soll jedoch nicht das Verhältnis Islam-Politik oder gar der Revolutionsbegriff thematisiert werden. Es soll vielmehr der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Islamische Revolution als nativistische Bewegung verstanden werden kann. Dabei steht das Modell des Heidelberger Soziologen Wilhelm E. Mühlmann im Mittelpunkt, welcher in seiner vergleichenden Studie zur `Psychologie, Soziologie und historischen Kasuistik der Umsturzbewegungen`, den Nativismus und Chiliasmus ausgiebig behandelt hat. Das Werk erschien im Jahr 1961 und berücksichtigt in seiner Materialsammlung nur den Mahdismus im allgemeinen. Dass das Charakteristikum nativistischer Bewegungen - das `Prinzip Revolution` - knapp zwei Jahrzehnte später im Iran zum Ausdruck kam, konnte Mühlmann natürlich nicht vorausahnen. Ziel dieser Arbeit ist es also zu ermitteln, inwiefern sich Mühlmanns Modell auf die Islamische Revolution anwenden lässt. Die Islamische Revolution als nativistische Bewegung?: Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarteten Lauf genommen. Doch nicht die Tatsache, dass durch einen Volksaufstand ein despotisches Regime gestürzt wurde ist dabei das überraschende Moment. Die Geschichte kennt genügend solcher Beispiele. Auch wäre es irrelevant zu fragen, weshalb Wissenschaftler und Politiker es verfehlt haben, die Islamische Revolution zu prophezeien - schließlich sind Revolutionen nicht berechenbar. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht lediglich der Glaube, dass Revolutionen in der Moderne nur ein Produkt säkularer Bewegungen sein könnten. Marxistisch sowie nicht-marxistisch ausgerichtete Zeitgenossen verorteten etwa im Sozialismus bzw. Nationalismus den Ausgangspunkt für revolutionäre Bewegungen, während das Phänomen Religion für sie schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Dies entsprang auch der Annahme, dass das westliche Entwicklungsmodell auf die Islamische Welt übertragbar sei. Demnach würde Modernisierung gleichzeitig Säkularisierung bedeuten, während wirtschaftlicher Fortschritt ein Garant für Stabilität darstelle. Dass sich beide Annahmen im Falle des Iran nicht bewahrheitet haben, zeigen die Ereignisse von 1979. Der Islam als politische Kraft wurde größtenteils verkannt. In der vorliegenden Arbeit soll jedoch nicht das Verhältnis Islam-Politik oder gar der Revolutionsbegriff thematisiert werden. Es soll vielmehr der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Islamische Revolution als nativistische Bewegung verstanden werden kann. Dabei steht das Modell des Heidelberger Soziologen Wilhelm E. Mühlmann im Mittelpunkt, welcher in seiner vergleichenden Studie zur `Psychologie, Soziologie und historischen Kasuistik der Umsturzbewegungen`, den Nativismus und Chiliasmus ausgiebig behandelt hat. Das Werk erschien im Jahr 1961 und berücksichtigt in seiner Materialsammlung nur den Mahdismus im allgemeinen. Dass das Charakteristikum nativistischer Bewegungen - das `Prinzip Revolution` - knapp zwei Jahrzehnte später im Iran zum Ausdruck kam, konnte Mühlmann natürlich nicht vorausahnen. Ziel dieser Arbeit ist es also zu ermitteln, inwiefern sich Mühlmanns Modell auf die Islamische Revolution anwenden lässt., GRIN Verlag

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Die Islamische Revolution Als Nativistische Bewegung? - Radu H. Dinu
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Die Islamische Revolution Als Nativistische Bewegung? - neues Buch

ISBN: 9783638829199

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Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarteten Lauf genommen. Doch nicht die Tatsache, dass durch einen Volksaufstand ein despotisches Regime gestürzt wurde ist dabei das überraschende Moment. Die Geschichte kennt genügend solcher Beispiele. Auch wäre es irrelevant zu fragen, weshalb Wissenschaftler und Politiker es verfehlt haben, die Islamische Revolution zu prophezeien - schließlich sind Revolutionen nicht berechenbar. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht lediglich der Glaube, dass Revolutionen in der Moderne nur ein Produkt säkularer Bewegungen sein könnten. Marxistisch sowie nicht-marxistisch ausgerichtete Zeitgenossen verorteten etwa im Sozialismus bzw. Nationalismus den Ausgangspunkt für revolutionäre Bewegungen, während das Phänomen Religion für sie schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Dies entsprang auch der Annahme, dass das westliche Entwicklungsmodell auf die Islamische Welt übertragbar sei. Demnach würde Modernisierung gleichzeitig Säkularisierung bedeuten, während wirtschaftlicher Fortschritt ein Garant für Stabilität darstelle. Dass sich beide Annahmen im Falle des Iran nicht bewahrheitet haben, zeigen die Ereignisse von 1979. Der Islam als politische Kraft wurde größtenteils verkannt. In der vorliegenden Arbeit soll jedoch nicht das Verhältnis Islam-Politik oder gar der Revolutionsbegriff thematisiert werden. Es soll vielmehr der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Islamische Revolution als nativistische Bewegung verstanden werden kann. Dabei steht das Modell des Heidelberger Soziologen Wilhelm E. Mühlmann im Mittelpunkt, welcher in seiner vergleichenden Studie zur `Psychologie, Soziologie und historischen Kasuistik der Umsturzbewegungen`, den Nativismus und Chiliasmus ausgiebig behandelt hat. Das Werk erschien im Jahr 1961 und berücksichtigt in seiner Materialsammlung nur den Mahdismus im allgemeinen. Dass das Charakteristikum nativistischer Bewegungen - das `Prinzip Revolution` - knapp zwei Jahrzehnte später im Iran zum Ausdruck kam, konnte Mühlmann natürlich nicht vorausahnen. Ziel dieser Arbeit ist es also zu ermitteln, inwiefern sich Mühlmanns Modell auf die Islamische Revolution anwenden lässt. Die Islamische Revolution Als Nativistische Bewegung?: Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarteten Lauf genommen. Doch nicht die Tatsache, dass durch einen Volksaufstand ein despotisches Regime gestürzt wurde ist dabei das überraschende Moment. Die Geschichte kennt genügend solcher Beispiele. Auch wäre es irrelevant zu fragen, weshalb Wissenschaftler und Politiker es verfehlt haben, die Islamische Revolution zu prophezeien - schließlich sind Revolutionen nicht berechenbar. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht lediglich der Glaube, dass Revolutionen in der Moderne nur ein Produkt säkularer Bewegungen sein könnten. Marxistisch sowie nicht-marxistisch ausgerichtete Zeitgenossen verorteten etwa im Sozialismus bzw. Nationalismus den Ausgangspunkt für revolutionäre Bewegungen, während das Phänomen Religion für sie schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Dies entsprang auch der Annahme, dass das westliche Entwicklungsmodell auf die Islamische Welt übertragbar sei. Demnach würde Modernisierung gleichzeitig Säkularisierung bedeuten, während wirtschaftlicher Fortschritt ein Garant für Stabilität darstelle. Dass sich beide Annahmen im Falle des Iran nicht bewahrheitet haben, zeigen die Ereignisse von 1979. Der Islam als politische Kraft wurde größtenteils verkannt. In der vorliegenden Arbeit soll jedoch nicht das Verhältnis Islam-Politik oder gar der Revolutionsbegriff thematisiert werden. Es soll vielmehr der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Islamische Revolution als nativistische Bewegung verstanden werden kann. Dabei steht das Modell des Heidelberger Soziologen Wilhelm E. Mühlmann im Mittelpunkt, welcher in seiner vergleichenden Studie zur `Psychologie, Soziologie und historischen Kasuistik der Umsturzbewegungen`, den Nativismus und Chiliasmus ausgiebig behandelt hat. Das Werk erschien im Jahr 1961 und berücksichtigt in seiner Materialsammlung nur den Mahdismus im allgemeinen. Dass das Charakteristikum nativistischer Bewegungen - das `Prinzip Revolution` - knapp zwei Jahrzehnte später im Iran zum Ausdruck kam, konnte Mühlmann natürlich nicht vorausahnen. Ziel dieser Arbeit ist es also zu ermitteln, inwiefern sich Mühlmanns Modell auf die Islamische Revolution anwenden lässt., GRIN Verlag

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Die 'Islamische Revolution' als nativistische Bewegung? - Radu H. Dinu
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Die 'Islamische Revolution' als nativistische Bewegung? - neues Buch

1, ISBN: 9783638829199

ID: 166819783638829199

Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarteten Lauf genommen. Doch nicht die Tatsache, dass durch einen Volksaufstand ein despotisches Regime gestürzt wurde ist dabei das überraschende Moment. Die Geschichte kennt genügend solcher Beispiele. Auch wäre es irrelevant zu fragen, weshalb Wissenschaftler und Politiker es verfehl Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarteten Lauf genommen. Doch nicht die Tatsache, dass durch einen Volksaufstand ein despotisches Regime gestürzt wurde ist dabei das überraschende Moment. Die Geschichte kennt genügend solcher Beispiele. Auch wäre es irrelevant zu fragen, weshalb Wissenschaftler und Politiker es verfehlt haben, die Islamische Revolution zu prophezeien - schlieBlich sind Revolutionen nicht berechenbar. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht lediglich der Glaube, dass Revolutionen in der Moderne nur ein Produkt säkularer Bewegungen sein könnten. Marxistisch sowie nicht-marxistisch ausgerichtete Zeitgenossen verorteten etwa im Sozialismus bzw. Nationalismus den Ausgangspunkt für revolutionäre Bewegungen, während das Phänomen Religion für sie schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Dies entsprang auch der Annahme, dass das westliche Entwicklungsmodell auf die Islamische Welt übertragbar sei. Demnach würde Modernisierung gleichzeitig Säkularisierung bedeuten, während wirtschaftlicher Fortschritt ein Garant für Stabilität darstelle. Dass sich beide Annahmen im Falle des Iran nicht bewahrheitet haben, zeigen die Ereignisse von 1979. Der Islam als politische Kraft wurde gröBtenteils verkannt. In der vorliegenden Arbeit soll jedoch nicht das Verhältnis Islam-Politik oder gar der Revolutionsbegriff thematisiert werden. Es soll vielmehr der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Islamische Revolution als nativistische Bewegung verstanden werden kann. Dabei steht das Modell des Heidelberger Soziologen Wilhelm E. Mühlmann im Mittelpunkt, welcher in seiner vergleichenden Studie zur 'Psychologie, Soziologie und historischen Kasuistik der Umsturzbewegungen', den Nativismus und Chiliasmus ausgiebig behandelt hat. Das Werk erschien im Jahr 1961 und berücksichtigt in seiner Materialsammlung n Marriage & Family, Sociology, Die 'Islamische Revolution' als nativistische Bewegung?~~ Radu H. Dinu~~Marriage & Family~~Sociology~~9783638829199, de, Die 'Islamische Revolution' als nativistische Bewegung?, Radu H. Dinu, 9783638829199, GRIN Verlag, 01/01/2007, , , , GRIN Verlag, 01/01/2007

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Die 'Islamische Revolution' als nativistische Bewegung? - Radu H. Dinu
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9, ISBN: 9783638829199

ID: 166819783638829199

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: 1,0, Universität Leipzig (Religionswissenschaft), Veranstaltung: Die 'Islamische Revolution' in Iran aus religionsgeschichtlicher Perspektive, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarte Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Religion, Note: 1,0, Universität Leipzig (Religionswissenschaft), Veranstaltung: Die 'Islamische Revolution' in Iran aus religionsgeschichtlicher Perspektive, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Islamische Revolution gehört zu den bedeutendsten Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur für die Islamische Welt, sondern auch für westliche Beobachter, haben die Ereignisse im Iran 1979 einen völlig unerwarteten Lauf genommen. Doch nicht die Tatsache, dass durch einen Volksaufstand ein despotisches Regime gestürzt wurde ist dabei das überraschende Moment. Die Geschichte kennt genügend solcher Beispiele. Auch wäre es irrelevant zu fragen, weshalb Wissenschaftler und Politiker es verfehlt haben, die Islamische Revolution zu prophezeien - schlieBlich sind Revolutionen nicht berechenbar. Erstaunlich ist aus heutiger Sicht lediglich der Glaube, dass Revolutionen in der Moderne nur ein Produkt säkularer Bewegungen sein könnten. Marxistisch sowie nicht-marxistisch ausgerichtete Zeitgenossen verorteten etwa im Sozialismus bzw. Nationalismus den Ausgangspunkt für revolutionäre Bewegungen, während das Phänomen Religion für sie schon längst das Zeitliche gesegnet hat. Dies entsprang auch der Annahme, dass das westliche Entwicklungsmodell auf die Islamische Welt übertragbar sei. Demnach würde Modernisierung gleichzeitig Säkularisierung bedeuten, während wirtschaftlicher Fortschritt ein Garant für Stabilität darstelle. Dass sich beide Annahmen im Falle des Iran nicht bewahrheitet haben, zeigen die Ereignisse von 1979. Der Islam als politische Kraft wurde gröBtenteils verkannt. In der vorliegenden Arbeit soll jedoch nicht das Verhältnis Islam-Politik oder gar der Revolutionsbegriff thematisiert werden. Es soll vielmehr der Frage nachgegangen werden, inwieweit die Islamische Revolution als nativistische Bewegung verstanden werden kann. Dabei steht das Modell des Heidelberger Soziologen Wilhelm Marriage & Family, Sociology, Die 'Islamische Revolution' als nativistische Bewegung?~~ Radu H. Dinu~~Marriage & Family~~Sociology~~9783638829199, de, Die 'Islamische Revolution' als nativistische Bewegung?, Radu H. Dinu, 9783638829199, GRIN Verlag, 09/11/2007, , , , GRIN Verlag, 09/11/2007

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