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Heberlein, Alina:
Zur Frage "Sklaverei und Christentum" anhand von christlichen Quellen - Taschenbuch

2006, ISBN: 9783640402632

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: gut, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Die gesamte Gesellschaft und Kultur der Antike, insbesondere der Spätantike, beruhten auf der rechtlich und politisch abgesicherten Institution der Sklavenhaltung. "Unter Sklaverei ist jene von Hörigkeit, Leibeigenschaft, Knechtschaft und abhängigen Lohnarbeitsverhältnis zu unterscheidende, rechtlich geordnete Institution zu verstehen, in welcher der Dienende nicht als Arbeitskraft, sondern in seiner ganzen Person Eigentum eines anderen ist und dessen Verfügungsgewalt untersteht." Unter Augustus machte die Schicht der Sklaven, nach einer Berechnung von Brunt , an der italischen Gesamtbevölkerung von 7,5 Millionen annähernd drei Millionen aus, die keine Rechtsfähigkeit besaßen und unter schlimmsten sozialen Bedingungen leben mussten. Dies und andere Faktoren veranlassten die antiken Philosophen, Denker und Theologen zu einer Reflexion der Institution Sklaverei, die sich vor allem mit der Fragestellung beschäftigte, ob die Unfreiheit der Versklavten gerechtfertigt sei. Alle waren sich jedoch einig, dass eine allgemeine Aufhebung der Sklaverei die Gefahr des Zusammenbruchs des antiken Staates herbeiführen würde, da die Institution der Sklaverei eine wichtige soziale und ökonomische Ordnung des Römischen Reiches darstellte. Die christliche Bewegung befasste sich ebenso mit der Frage nach der Abschaffung der Sklaverei und der gerechten Behandlung der Unfreien, was sich in zahlreichen Quellenzeugnissen von christlichen Autoren wiederfindet. Als erster christlicher Rezepient dieser Frage nahm der Apostel Paulus in seinen Briefen dazu Stellung. Dessen Antwort auf die Sklavenfrage wurde zur Tradition der christlichen Bewegung, die sich auch bei dem bedeutenden Kirchenvater der Spätantike, Augustinus, wiederspiegelt. Die nachfolgenden Seiten werden sich mit dem Thema "Sklaverei und Christentum" beschäftigen, insbesondere mit der Fragestellung, wie die Christen die Sklaverei beurteilten und wie sie die rechte Behandlung der Sklaven sahen. Als erstes wird kurz die soziale Lage der Sklaven im Römischen Reich und die Beurteilung dieser Institution durch die römischen Denker und Philosophen skizziert. Die Ausführungen werden sich auf den Zeitraum zwischen dem ersten Aufkommen des Christentums und der Spätantike beziehen. ..... Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Zur Frage Sklaverei Und Christentum Anhand Von Christlichen Quellen - Alina Heberlein
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Alina Heberlein:
Zur Frage Sklaverei Und Christentum Anhand Von Christlichen Quellen - Taschenbuch

2006, ISBN: 3640402634

ID: 10518141592

[EAN: 9783640402632], Neubuch, [PU: GRIN Verlag], ALINA HEBERLEIN,ANCIENT, Paperback. 36 pages. Dimensions: 8.4in. x 5.5in. x 0.2in.Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frhgeschichte, Antike, Note: gut, Westflische Wilhelms-Universitt Mnster, Sprache: Deutsch, Abstract: Die gesamte Gesellschaft und Kultur der Antike, insbesondere der Sptantike, beruhten auf der rechtlich und politisch abgesicherten Institution der Sklavenhaltung. Unter Sklaverei ist jene von Hrigkeit, Leibeigenschaft, Knechtschaft und abhngigen Lohnarbeitsverhltnis zu unterscheidende, rechtlich geordnete Institution zu verstehen, in welcher der Dienende nicht als Arbeitskraft, sondern in seiner ganzen Person Eigentum eines anderen ist und dessen Verfgungsgewalt untersteht. Unter Augustus machte die Schicht der Sklaven, nach einer Berechnung von Brunt , an der italischen Gesamtbevlkerung von 7, 5 Millionen annhernd drei Millionen aus, die keine Rechtsfhigkeit besaen und unter schlimmsten sozialen Bedingungen leben mussten. Dies und andere Faktoren veranlassten die antiken Philosophen, Denker und Theologen zu einer Reflexion der Institution Sklaverei, die sich vor allem mit der Fragestellung beschftigte, ob die Unfreiheit der Versklavten gerechtfertigt sei. Alle waren sich jedoch einig, dass eine allgemeine Aufhebung der Sklaverei die Gefahr des Zusammenbruchs des antiken Staates herbeifhren wrde, da die Institution der Sklaverei eine wichtige soziale und konomische Ordnung des Rmischen Reiches darstellte. Die christliche Bewegung befasste sich ebenso mit der Frage nach der Abschaffung der Sklaverei und der gerechten Behandlung der Unfreien, was sich in zahlreichen Quellenzeugnissen von christlichen Autoren wiederfindet. Als erster christlicher Rezepient dieser Frage nahm der Apostel Paulus in seinen Briefen dazu Stellung. Dessen Antwort auf die Sklavenfrage wurde zur Tradition der christlichen Bewegung, die sich auch bei dem bedeutenden Kirchenvater der Sptantike, Augustinus, wiederspiegelt. Die nachfolgenden Seiten werden sich mit dem Thema Sklaverei und Christe This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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Zur Frage "Sklaverei und Christentum" anhand von christlichen Quellen - Taschenbuch

2006, ISBN: 9783640402632

[ED: Softcover], [PU: GRIN Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: gut, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Die gesamte Gesellschaft und Kultur der Antike, insbesondere der Spätantike, beruhten auf der rechtlich und politisch abgesicherten Institution der Sklavenhaltung. "Unter Sklaverei ist jene von Hörigkeit, Leibeigenschaft, Knechtschaft und abhängigen Lohnarbeitsverhältnis zu unterscheidende, rechtlich geordnete Institution zu verstehen, in welcher der Dienende nicht als Arbeitskraft, sondern in seiner ganzen Person Eigentum eines anderen ist und dessen Verfügungsgewalt untersteht." Unter Augustus machte die Schicht der Sklaven, nach einer Berechnung von Brunt , an der italischen Gesamtbevölkerung von 7,5 Millionen annähernd drei Millionen aus, die keine Rechtsfähigkeit besaßen und unter schlimmsten sozialen Bedingungen leben mussten. Dies und andere Faktoren veranlassten die antiken Philosophen, Denker und Theologen zu einer Reflexion der Institution Sklaverei, die sich vor allem mit der Fragestellung beschäftigte, ob die Unfreiheit der Versklavten gerechtfertigt sei. Alle waren sich jedoch einig, dass eine allgemeine Aufhebung der Sklaverei die Gefahr des Zusammenbruchs des antiken Staates herbeiführen würde, da die Institution der Sklaverei eine wichtige soziale und ökonomische Ordnung des Römischen Reiches darstellte. Die christliche Bewegung befasste sich ebenso mit der Frage nach der Abschaffung der Sklaverei und der gerechten Behandlung der Unfreien, was sich in zahlreichen Quellenzeugnissen von christlichen Autoren wiederfindet. Als erster christlicher Rezepient dieser Frage nahm der Apostel Paulus in seinen Briefen dazu Stellung. Dessen Antwort auf die Sklavenfrage wurde zur Tradition der christlichen Bewegung, die sich auch bei dem bedeutenden Kirchenvater der Spätantike, Augustinus, wiederspiegelt. Die nachfolgenden Sei Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Zur Frage Sklaverei Und Christentum Anhand Von Christlichen Quellen - Alina Heberlein
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Zur Frage Sklaverei Und Christentum Anhand Von Christlichen Quellen - neues Buch

2009, ISBN: 3640402634

ID: 19285085462

[EAN: 9783640402632], Neubuch, [PU: Grin Verlag Gmbh], New Book.Shipped from US within 10 to 14 business days.THIS BOOK IS PRINTED ON DEMAND. Established seller since 2000.

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2009, ISBN: 3640402634

ID: 19185867398

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Details zum Buch
Zur Frage "Sklaverei und Christentum" anhand von christlichen Quellen
Autor:

Heberlein, Alina

Titel:

Zur Frage "Sklaverei und Christentum" anhand von christlichen Quellen

ISBN-Nummer:

Detailangaben zum Buch - Zur Frage "Sklaverei und Christentum" anhand von christlichen Quellen


EAN (ISBN-13): 9783640402632
ISBN (ISBN-10): 3640402634
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: GRIN Verlag
36 Seiten
Gewicht: 0,061 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 15.11.2009 22:16:16
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ISBN/EAN: 9783640402632

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-40263-4, 978-3-640-40263-2


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