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Moscheenbau im Konflikt - Ayik, Ömer
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Ayik, Ömer:
Moscheenbau im Konflikt - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640542789

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges, Note: 2, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: ,,Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind und wenn die Türken und Heiden kämen und wollten das Land pöplieren [ bewohnen], so wollten wir sie Moscheen und Kirchen bauen." (Friedrich der Große) (zitiert in Spiegel Special 2/2008) Neben den beiden großen christlichen Glaubensgemeinschaften hat sich der Islam im Laufe der Zuwanderung von Arbeitnehmern und Flüchtlingen zu der drittgrößten Glaubensgemeinschaft in Deutschland entwickelt. In den 1960er Jahren zählte man noch rund zwei Millionen Muslime, nun sind es mehr als drei Millionen. Vor einem Jahrzehnt war der Hauptansprechpartner der islamischen Glaubensgemeinschaft die türkische Religionsbehörde, inzwischen hat sich dies verändert. Es gibt nun verschiedene Glaubensgemeinschaften, die ihre Moscheen besuchen: arabische,marokkanische oder bosnische Einwanderer, um nur einige Beispiele zu nennen. Die hier aufgewachsenen Muslime der dritten Generation möchten, dass die Moscheen aus den Hinterhöfen herauskommen und sich architektonisch im Stadtbild präsentieren. ,,Dass in mehr und mehr Moscheegemeinden Deutsch zur Verkehrssprache wird, ist ebenfalls ein Zeichen, dass der Islam längst eingebürgert ist." (Piening 2006: 4) Meine Absicht ist es mit dieser Arbeit gerade in einer Zeit, in der die Muslime nicht selten unter Generalverdacht stehen , die Konflikte genauer zu analysieren. Durch das Recht der freien Religionsausübung ist es allen Religionsgemeinschaften möglich, Gebetsräume, Gebetshäuser zu errichten. Ihnen wird dadurch das Recht eingeräumt, repräsentative Bauten zu errichten. Aber warum kommt es dann bei einem Moscheebauvorhaben zu Konflikten? Es handelt sich hierbei um einen Konflikt zu einem mittlerweile begonnenen und bald endenden Moscheeneubau in Berlin- Heinersdorf, die erste Moschee mit Minarett im Osten Berlins. Wir leben in einem multiethnischen und multikulturellen Land. Bei einem Spaziergang durch die Großstädte in Deutschland, wie z. B. Berlin, München oder Köln, findet man überall Anzeichen unterschiedlicher Kulturen. Verschleierte Frauen, Moscheen und Imbissbuden mit unterschiedlich fremd klingenden Namen sind nur einige Beispiele. Meines Erachtens sind diese Einflüsse nicht mehr als ,,fremd" zu bezeichnen, man kann sagen, dass sie zum Alltagsleben in Deutschland dazugehören (Tibi 2000: 88). 2010. 100 S. 3 Farbabb. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Ayik, Ömer:
Moscheenbau im Konflikt - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640542789

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges, Note: 2, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: ,,Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind und wenn die Türken und Heiden kämen und wollten das Land pöplieren [ bewohnen], so wollten wir sie Moscheen und Kirchen bauen." (Friedrich der Große) (zitiert in Spiegel Special 2/2008) Neben den beiden großen christlichen Glaubensgemeinschaften hat sich der Islam im Laufe der Zuwanderung von Arbeitnehmern und Flüchtlingen zu der drittgrößten Glaubensgemeinschaft in Deutschland entwickelt. In den 1960er Jahren zählte man noch rund zwei Millionen Muslime, nun sind es mehr als drei Millionen. Vor einem Jahrzehnt war der Hauptansprechpartner der islamischen Glaubensgemeinschaft die türkische Religionsbehörde, inzwischen hat sich dies verändert. Es gibt nun verschiedene Glaubensgemeinschaften, die ihre Moscheen besuchen: arabische,marokkanische oder bosnische Einwanderer, um nur einige Beispiele zu nennen. Die hier aufgewachsenen Muslime der dritten Generation möchten, dass die Moscheen aus den Hinterhöfen herauskommen und sich architektonisch im Stadtbild präsentieren. ,,Dass in mehr und mehr Moscheegemeinden Deutsch zur Verkehrssprache wird, ist ebenfalls ein Zeichen, dass der Islam längst eingebürgert ist." (Piening 2006: 4) Meine Absicht ist es mit dieser Arbeit gerade in einer Zeit, in der die Muslime nicht selten unter Generalverdacht stehen , die Konflikte genauer zu analysieren. Durch das Recht der freien Religionsausübung ist es allen Religionsgemeinschaften möglich, Gebetsräume, Gebetshäuser zu errichten. Ihnen wird dadurch das Recht eingeräumt, repräsentative Bauten zu errichten. Aber warum kommt es dann bei einem Moscheebauvorhaben zu Konflikten? Es handelt sich hierbei um einen Konflikt zu einem mittlerweile begonnenen und bald endenden Moscheeneubau in Berlin- Heinersdorf, die erste Moschee mit Minarett im Osten Berlins. Wir leben in einem multiethnischen und multikulturellen Land. Bei einem Spaziergang durch die Großstädte in Deutschland, wie z. B. Berlin, München oder Köln, findet man überall Anzeichen unterschiedlicher Kulturen. Verschleierte Frauen, Moscheen und Imbissbuden mit unterschiedlich fremd klingenden Namen sind nur einige Beispiele. Meines Erachtens sind diese Einflüsse nicht mehr als ,,fremd" zu bezeichnen, man kann sagen, dass sie zum Alltagsleben in Deutschland dazugehören (Tibi 2000: 88). 2010. 100 S. 3 Farbabb. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Ayik, Ömer:
Moscheenbau im Konflikt - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640542789

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges, Note: 2, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: ,,Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind und wenn die Türken und Heiden kämen und wollten das Land pöplieren [ bewohnen], so wollten wir sie Moscheen und Kirchen bauen." (Friedrich der Große) (zitiert in Spiegel Special 2/2008) Neben den beiden großen christlichen Glaubensgemeinschaften hat sich der Islam im Laufe der Zuwanderung von Arbeitnehmern und Flüchtlingen zu der drittgrößten Glaubensgemeinschaft in Deutschland entwickelt. In den 1960er Jahren zählte man noch rund zwei Millionen Muslime, nun sind es mehr als drei Millionen. Vor einem Jahrzehnt war der Hauptansprechpartner der islamischen Glaubensgemeinschaft die türkische Religionsbehörde, inzwischen hat sich dies verändert. Es gibt nun verschiedene Glaubensgemeinschaften, die ihre Moscheen besuchen: arabische,marokkanische oder bosnische Einwanderer, um nur einige Beispiele zu nennen. Die hier aufgewachsenen Muslime der dritten Generation möchten, dass die Moscheen aus den Hinterhöfen herauskommen und sich architektonisch im Stadtbild präsentieren. ,,Dass in mehr und mehr Moscheegemeinden Deutsch zur Verkehrssprache wird, ist ebenfalls ein Zeichen, dass der Islam längst eingebürgert ist." (Piening 2006: 4) Meine Absicht ist es mit dieser Arbeit gerade in einer Zeit, in der die Muslime nicht selten unter Generalverdacht stehen , die Konflikte genauer zu analysieren. Durch das Recht der freien Religionsausübung ist es allen Religionsgemeinschaften möglich, Gebetsräume, Gebetshäuser zu errichten. Ihnen wird dadurch das Recht eingeräumt, repräsentative Bauten zu errichten. Aber warum kommt es dann bei einem Moscheebauvorhaben zu Konflikten? Es handelt sich hierbei um einen Konflikt zu einem mittlerweile begonnenen und bald endenden Moscheeneubau in Berlin- Heinersdorf, die erste Moschee mit Minarett im Osten Berlins. Wir leben in einem multiethnischen und multikulturellen Land. Bei einem Spaziergang durch die Großstädte in Deutschland, wie z. B. Berlin, München oder Köln, findet man überall Anzeichen unterschiedlicher Kulturen. Verschleierte Frauen, Moscheen und Imbissbuden mit unterschiedlich fremd klingenden Namen sind nur einige Beispiele. Meines Erachtens sind diese Einflüsse nicht mehr als ,,fremd" zu bezeichnen, man kann sagen, dass sie zum Alltagsleben in Deutschland dazugehören (Tibi 2000: 88). 2010. 100 S. 3 Farbabb. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Moscheenbau im Konflikt - Ömer Ayik
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Ömer Ayik:
Moscheenbau im Konflikt - neues Buch

2010, ISBN: 9783640542789

ID: 37784643

Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges, Note: 2, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: ,,Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind; und wenn die Türken und Heiden kämen und wollten das Land pöplieren [ bewohnen], so wollten wir sie Moscheen und Kirchen bauen.´´ (Friedrich der Grosse) (zitiert in Spiegel Special 2/2008) Neben den beiden grossen christlichen Glaubensgemeinschaften hat sich der Islam im Laufe der Zuwanderung von Arbeitnehmern und Flüchtlingen zu der drittgrössten Glaubensgemeinschaft in Deutschland entwickelt. In den 1960er Jahren zählte man noch rund zwei Millionen Muslime, nun sind es mehr als drei Millionen. Vor einem Jahrzehnt war der Hauptansprechpartner der islamischen Glaubensgemeinschaft die türkische Religionsbehörde, inzwischen hat sich dies verändert. Es gibt nun verschiedene Glaubensgemeinschaften, die ihre Moscheen besuchen: arabische, marokkanische oder bosnische Einwanderer, um nur einige Beispiele zu nennen. Die hier aufgewachsenen Muslime der dritten Generation möchten, dass die Moscheen aus den Hinterhöfen herauskommen und sich architektonisch im Stadtbild präsentieren. ,,Dass in mehr und mehr Moscheegemeinden Deutsch zur Verkehrssprache wird, ist ebenfalls ein Zeichen, dass der Islam längst eingebürgert ist.´´ (Piening 2006: 4) Meine Absicht ist es mit dieser Arbeit gerade in einer Zeit, in der die Muslime nicht selten unter Generalverdacht stehen , die Konflikte genauer zu analysieren. Durch das Recht der freien Religionsausübung ist es allen Religionsgemeinschaften möglich, Gebetsräume, Gebetshäuser zu errichten. Ihnen wird dadurch das Recht eingeräumt, repräsentative Bauten zu errichten. Aber warum kommt es dann bei einem Moscheebauvorhaben zu Konflikten? Es handelt sich hierbei um einen Konflikt zu einem mittlerweile begonnenen und bald endenden Mo Ein Beitrag zur Religionsgeographie am Beispiel von Berlin-Heinersdorf Bücher > Sachbücher > Naturwissenschaften & Technik > Erdkunde & Geologie > Länderkunde Taschenbuch 02.08.2010 Buch (dtsch.), GRIN, .201

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2010, ISBN: 9783640542789

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges, Note: 2, Freie Universität Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: ,,Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind und wenn die Türken und Heiden kämen und wollten das Land pöplieren [ bewohnen], so wollten wir sie Moscheen und Kirchen bauen." (Friedrich der Große) (zitiert in Spiegel Special 2/2008) Neben den beiden großen christlichen Glaubensgemeinschaften hat sich der Islam im Laufe der Zuwanderung von Arbeitnehmern und Flüchtlingen zu der drittgrößten Glaubensgemeinschaft in Deutschland entwickelt. In den 1960er Jahren zählte man noch rund zwei Millionen Muslime, nun sind es mehr als drei Millionen. Vor einem Jahrzehnt war der Hauptansprechpartner der islamischen Glaubensgemeinschaft die türkische Religionsbehörde, inzwischen hat sich dies verändert. Es gibt nun verschiedene Glaubensgemeinschaften, die ihre Moscheen besuchen: arabische,marokkanische oder bosnische Einwanderer, um nur einige Beispiele zu nennen. Die hier aufgewachsenen Muslime der dritten Generation möchten, dass die Moscheen aus den Hinterhöfen herauskommen und sich architektonisch im Stadtbild präsentieren. ,,Dass in mehr und mehr Moscheegemeinden Deutsch zur Verkehrssprache wird, ist ebenfalls ein Zeichen, dass der Islam längst eingebürgert ist." (Piening 2006: 4) Meine Absicht ist es mit dieser Arbeit gerade in einer Zeit, in der die Muslime nicht selten unter Generalverdacht stehen , die Konflikte genauer zu analysieren. Durch das Recht der freien Religionsausübung ist es allen Religionsgemeinschaften möglich, Gebetsräume, Gebetshäuser zu errichten. Ihnen wird dadurch das Recht eingeräumt, repräsentative Bauten zu errichten. Aber warum kommt es dann bei einem Moscheebauvorhaben zu Konflikten? Es handelt sich hierbei um einen Konflikt zu einem mittlerweile begonnenen und bald endenden Mo 2010. 100 S. 3 Farbabb. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Details zum Buch
Moscheenbau Im Konflikt: Ein Beitrag zur Religionsgeographie am Beispiel von Berlin-Heinersdorf
Autor:

Ayik, Ömer

Titel:

Moscheenbau Im Konflikt: Ein Beitrag zur Religionsgeographie am Beispiel von Berlin-Heinersdorf

ISBN-Nummer:

,,Alle Religionen sind gleich und gut, wenn nur die Leute, so sie professieren, ehrliche Leute sind; und wenn die Türken und Heiden kämen und wollten das Land pöplieren [ bewohnen], so wollten wir sie Moscheen und Kirchen bauen." (Friedrich der Große) (zitiert in Spiegel Special 2/2008) Neben den beiden großen christlichen Glaubensgemeinschaften hat sich der Islam im Laufe der Zuwanderung von Arbeitnehmern und Flüchtlingen zu der drittgrößten Glaubensgemeinschaft in Deutschland entwickelt. In den 1960er Jahren zählte man noch rund zwei Millionen Muslime, nun sind es mehr als drei Millionen. Vor einem Jahrzehnt war der Hauptansprechpartner der islamischen Glaubensgemeinschaft die türkische Religionsbehörde, inzwischen hat sich dies verändert. Es gibt nun verschiedene Glaubensgemeinschaften, die ihre Moscheen besuchen: arabische, marokkanische oder bosnische Einwanderer, um nur einige Beispiele zu nennen. Die hier aufgewachsenen Muslime der dritten Generation möchten, dass die Moscheen aus den Hinterhöfen herauskommen und sich architektonisch im Stadtbild präsentieren. ,,Dass in mehr und mehr Moscheegemeinden Deutsch zur Verkehrssprache wird, ist ebenfalls ein Zeichen, dass der Islam längst eingebürgert ist." (Piening 2006: 4) Meine Absicht ist es mit dieser Arbeit ­ gerade in einer Zeit, in der die Muslime nicht selten unter Generalverdacht stehen ­, die Konflikte genauer zu analysieren. Durch das Recht der freien Religionsausübung ist es allen Religionsgemeinschaften möglich, Gebetsräume, Gebetshäuser zu errichten. Ihnen wird dadurch das Recht eingeräumt, repräsentative Bauten zu errichten. Aber warum kommt es dann bei einem Moscheebauvorhaben zu Konflikten? Es handelt sich hierbei um einen Konflikt zu einem mittlerweile begonnenen und bald endenden Moscheeneubau in Berlin- Heinersdorf, die erste Moschee mit Minarett im Osten Berlins. Wir leben in einem multiethnischen und multikulturellen Land. Bei einem Spaziergang durch die Großstädte in Deutschland, wie z. B. Berlin, München oder Köln, findet man überall Anzeichen unterschiedlicher Kulturen. Verschleierte Frauen, Moscheen und Imbissbuden mit unterschiedlich fremd klingenden Namen sind nur einige Beispiele. Meines Erachtens sind diese Einflüsse nicht mehr als ,,fremd" zu bezeichnen, man kann sagen, dass sie zum Alltagsleben in Deutschland dazugehören (Tibi 2000: 88).

Detailangaben zum Buch - Moscheenbau Im Konflikt: Ein Beitrag zur Religionsgeographie am Beispiel von Berlin-Heinersdorf


EAN (ISBN-13): 9783640542789
ISBN (ISBN-10): 3640542789
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag
100 Seiten
Gewicht: 0,155 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 05.11.2010 13:06:06
Buch zuletzt gefunden am 17.07.2017 09:54:42
ISBN/EAN: 9783640542789

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-54278-9, 978-3-640-54278-9


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