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Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl? - Annegret Schulze
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Annegret Schulze:

Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl? - Taschenbuch

2010, ISBN: 364064428X

ID: 9612514184

[EAN: 9783640644285], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Jun 2010], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft.' Bereits Cicero weist mit dem ersten Teil seines Zitats auf etwas hin, das Nina Jakoby als Merkmale von Verwandtschaft in modernen Gesellschaften darstellt: Wählbarkeit und Optionalität. Das heißt, dass Verwandtschaft in der Moderne durch Freiwilligkeit und Entscheidungen der Individuen gekennzeichnet sein muss (vgl. Jakoby 2008, S. 211). Diese These der Soziologin Nina Jakoby mag zunächst befremden, wenn man beispielsweise vom Begriff der Blutsverwandtschaft ausgeht. Hinzu kommt, dass die Soziologie das Thema Verwandtschaft lange in ihren theoretischen Überlegungen vernachlässigt hat. 'Die Verwandtschaft wird aus sozialwissenschaftlicher Sicht weder als soziale Gruppe noch als eine organisierte Aggregation von Individuen beschrieben. Es sind soziale Normierungen, die die herausragende Stellung der Familie betonen und den Blick darauf lenken, so dass verwandtschaftliche Netzverbindungen in den Hintergrund treten' (Ecarius 2007, S.221). Aus diesen sich widersprechenden Meinungen ergibt sich eine Notwendigkeit sich in der Soziologie detaillierter mit Verwandtschaft zu beschäftigen und Verwandtschaftsbeziehungen hinsichtlich ihres Einflusses auf das Handeln von Individuen und ihrer Wählbarkeit zu betrachten. Jedoch stellt sich die Schwierigkeit, dass eine theoretische Betrachtung von Verwandtschaft in der Soziologie bislang nur wenig Beachtung gefunden hat. Das liegt daran, dass sich maßgebend die Wissenschaften Ethnologie und Anthropologie auf Basis ihrer Forschungen im Bereich so genannter primitiver Gesellschaften damit beschäftigten. Nichtsdestotrotz kann Verwandtschaft als ebenso wesentlich wie andere soziale Beziehungen in der Soziologie angesehen werden. Daher stellt diese Arbeit einen Versuch dar, die Frage zu beantworten, was im Kern Verwandtschaft in der Soziologie bedeutet und in welchen Aspekten der Verwandtschaftsbegriff eine gewählte oder deterministische Sozialbeziehung darstellt. 28 pp. Deutsch

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Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl? - Schulze, Annegret
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Schulze, Annegret:

Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl? - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640644285

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: "Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft." Bereits Cicero weist mit dem ersten Teil seines Zitats auf etwas hin, das Nina Jakoby als Merkmale von Verwandtschaft in modernen Gesellschaften darstellt: Wählbarkeit und Optionalität. Das heißt, dass Verwandtschaft in der Moderne durch Freiwilligkeit und Entscheidungen der Individuen gekennzeichnet sein muss (vgl. Jakoby 2008, S. 211). Diese These der Soziologin Nina Jakoby mag zunächst befremden, wenn man beispielsweise vom Begriff der Blutsverwandtschaft ausgeht. Hinzu kommt, dass die Soziologie das Thema Verwandtschaft lange in ihren theoretischen Überlegungen vernachlässigt hat. "Die Verwandtschaft wird aus sozialwissenschaftlicher Sicht weder als soziale Gruppe noch als eine organisierte Aggregation von Individuen beschrieben. Es sind soziale Normierungen, die die herausragende Stellung der Familie betonen und den Blick darauf lenken, so dass verwandtschaftliche Netzverbindungen in den Hintergrund treten" (Ecarius 2007, S.221). Aus diesen sich widersprechenden Meinungen ergibt sich eine Notwendigkeit sich in der Soziologie detaillierter mit Verwandtschaft zu beschäftigen und Verwandtschaftsbeziehungen hinsichtlich ihres Einflusses auf das Handeln von Individuen und ihrer Wählbarkeit zu betrachten. Jedoch stellt sich die Schwierigkeit, dass eine theoretische Betrachtung von Verwandtschaft in der Soziologie bislang nur wenig Beachtung gefunden hat. Das liegt daran, dass sich maßgebend die Wissenschaften Ethnologie und Anthropologie auf Basis ihrer Forschungen im Bereich so genannter primitiver Gesellschaften damit beschäftigten. Nichtsdestotrotz kann Verwandtschaft als ebenso wesentlich wie andere soziale Beziehungen in der Soziologie angesehen werden. Daher stellt diese Arbeit einen Versuch dar, die Frage zu beantworten, was im Kern Verwandtschaft in der Soziologie bedeutet und in welchen Aspekten der Verwandtschaftsbegriff eine gewählte oder deterministische Sozialbeziehung darstellt.2010. 28 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl? - Taschenbuch

2010

ISBN: 9783640644285

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: "Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft." Bereits Cicero weist mit dem ersten Teil seines Zitats auf etwas hin, das Nina Jakoby als Merkmale von Verwandtschaft in modernen Gesellschaften darstellt: Wählbarkeit und Optionalität. Das heißt, dass Verwandtschaft in der Moderne durch Freiwilligkeit und Entscheidungen der Individuen gekennzeichnet sein muss (vgl. Jakoby 2008, S. 211). Diese These der Soziologin Nina Jakoby mag zunächst befremden, wenn man beispielsweise vom Begriff der Blutsverwandtschaft ausgeht. Hinzu kommt, dass die Soziologie das Thema Verwandtschaft lange in ihren theoretischen Überlegungen vernachlässigt hat. Die Verwandtschaft wird aus sozialwissenschaftlicher Sicht weder als soziale Gruppe noch als eine organisierte Aggregation von Individuen beschrieben. Es sind soziale Normierungen, die die herausragende Stellung der Familie betonen und den Blick darauf lenken, so dass verwandtschaftliche Netzverbindungen in den Hintergrund treten (Ecarius 2007, S.221). Aus diesen sich widersprechenden Meinungen ergibt sich eine Notwendigkeit sich in der Soziologie detaillierter mit Verwandtschaft zu beschäftigen und Verwandtschaftsbeziehungen hinsichtlich ihres Einflusses auf das Handeln von Individuen und ihrer Wählbarkeit zu betrachten. Jedoch stellt sich die Schwierigkeit, dass eine theoretische Betrachtung von Verwandtschaft in der Soziologie bislang nur wenig Beachtung gefunden hat. Das liegt daran, dass sich maßgebend die Wissenschaften Ethnologie und Anthropologie auf Basis ihrer Forschungen im Bereich so genannter primitiver Gesellschaften damit beschäftigten. Nichtsdestotrotz kann Verwandtschaft als ebenso wesentlich wie andere soziale Beziehungen in der Soziologie angesehen werden. Daher stellt diese Arbeit einen Versuch dar, die Frage zu beantworten, was im Kern Verwandtschaft in der Soziologie bedeutet und in welchen Aspekten der Verwandtschaftsbegriff eine gewählte oder deterministische Sozialbeziehung darstellt.2010. 28 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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2010, ISBN: 9783640644285

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: "Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft." Bereits Cicero weist mit dem ersten Teil seines Zitats auf etwas hin, das Nina Jakoby als Merkmale von Verwandtschaft in modernen Gesellschaften darstellt: Wählbarkeit und Optionalität. Das heißt, dass Verwandtschaft in der Moderne durch Freiwilligkeit und Entscheidungen der Individuen gekennzeichnet sein muss (vgl. Jakoby 2008, S. 211). Diese These der Soziologin Nina Jakoby mag zunächst befremden, wenn man beispielsweise vom Begriff der Blutsverwandtschaft ausgeht. Hinzu kommt, dass die Soziologie das Thema Verwandtschaft lange in ihren theoretischen Überlegungen vernachlässigt hat. "Die Verwandtschaft wird aus sozialwissenschaftlicher Sicht weder als soziale Gruppe noch als eine organisierte Aggregation von Individuen beschrieben. Es sind soziale Normierungen, die die herausragende Stellung der Familie betonen und den Blick darauf lenken, so dass verwandtschaftliche Netzverbindungen in den Hintergrund treten" (Ecarius 2007, S.221). Aus diesen sich widersprechenden Meinungen ergibt sich eine Notwendigkeit sich in der Soziologie detaillierter mit Verwandtschaft zu beschäftigen und Verwandtschaftsbeziehungen hinsichtlich ihres Einflusses auf das Handeln von Individuen und ihrer Wählbarkeit zu betrachten. Jedoch stellt sich die Schwierigkeit, dass eine theoretische Betrachtung von Verwandtschaft in der Soziologie bislang nur wenig Beachtung gefunden hat. Das liegt daran, dass sich maßgebend die Wissenschaften Ethnologie und Anthropologie auf Basis ihrer Forschungen im Bereich so genannter primitiver Gesellschaften damit beschäftigten. Nichtsdestotrotz kann Verwandtschaft als ebenso wesentlich wie andere soziale Beziehungen in der Soziologie angesehen werden. Daher stellt diese Arbeit einen Versuch dar, die Frage zu beantworten, was im Kern Verwandtschaft in der Soziologie bedeutet und in welchen Aspekten der Verwandtschaftsbegriff eine gewählte oder deterministische Sozialbeziehung darstellt.2010. 28 S. 210 mmVersandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00]

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Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl (German Edition) - Annegret Schulze
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Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl (German Edition) - Taschenbuch

2008, ISBN: 364064428X

ID: 10518143998

[EAN: 9783640644285], Neubuch, [PU: GRIN Verlag], ANNEGRET SCHULZE, This item is printed on demand. Paperback. 56 pages. Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft. Bereits Cicero weist mit dem ersten Teil seines Zitats auf etwas hin, das Nina Jakoby als Merkmale von Verwandtschaft in modernen Gesellschaften darstellt: Whlbarkeit und Optionalitt. Das heit, dass Verwandtschaft in der Moderne durch Freiwilligkeit und Entscheidungen der Individuen gekennzeichnet sein muss (vgl. Jakoby 2008, S. 211). Diese These der Soziologin Nina Jakoby mag zunchst befremden, wenn man beispielsweise vom Begriff der Blutsverwandtschaft ausgeht. Hinzu kommt, dass die Soziologie das Thema Verwandtschaft lange in ihren theoretischen berlegungen vernachlssigt hat. Die Verwandtschaft wird aus sozialwissenschaftlicher Sicht weder als soziale Gruppe noch als eine organisierte Aggregation von Individuen beschrieben. Es sind soziale Normierungen, die die herausragende Stellung der Familie betonen und den Blick darauf lenken, so dass verwandtschaftliche Netzverbindungen in den Hintergrund treten (Ecarius 2007, S. 221). Aus diesen sich widersprechenden Meinungen ergibt sich eine Notwendigkeit sich in der Soziologie detaillierter mit Verwandtschaft zu beschftigen und Verwandtschaftsbeziehungen hinsichtlich ihres Einflusses auf das Handeln von Individuen und ihrer Whlbarkeit zu betrachten. Jedoch stellt sich die Schwierigkeit, dass eine theoretische Betrachtung von Verwandtschaft in der Soziologie bislang nur wenig Beachtung gefunden hat. Das liegt daran, dass sich magebend die Wissenschaften Ethnologie und Anthropologie auf Basis ihrer Forschungen im Bereich so genannter primitiver Gesellschaften damit beschftigten. Nichtsdestotrotz kann Verwandtschaft als ebenso wesentlich wie andere soziale Beziehungen in der Soziologie angesehen werden. Daher stellt diese Arbeit einen Versuch dar, die Frage zu beantworten, was im Kern Verwandtschaft in der Soziologie bedeutet und in welchen Aspekten der Verwandtschaftsbegriff eine gewhlte oder deterministische Sozialbeziehung d This item ships from La Vergne,TN.

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Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl?
Autor:

Schulze, Annegret

Titel:

Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl?

ISBN-Nummer:

9783640644285

"Aus der Verwandtschaft kann man Wohlwollen entfernen, nicht aus der Freundschaft." Bereits Cicero weist mit dem ersten Teil seines Zitats auf etwas hin, das Nina Jakoby als Merkmale von Verwandtschaft in modernen Gesellschaften darstellt: Wählbarkeit und Optionalität. Das heißt, dass Verwandtschaft in der Moderne durch Freiwilligkeit und Entscheidungen der Individuen gekennzeichnet sein muss (vgl. Jakoby 2008, S. 211). Diese These der Soziologin Nina Jakoby mag zunächst befremden, wenn man beispielsweise vom Begriff der Blutsverwandtschaft ausgeht. Hinzu kommt, dass die Soziologie das Thema Verwandtschaft lange in ihren theoretischen Überlegungen vernachlässigt hat. "Die Verwandtschaft wird aus sozialwissenschaftlicher Sicht weder als soziale Gruppe noch als eine organisierte Aggregation von Individuen beschrieben. Es sind soziale Normierungen, die die herausragende Stellung der Familie betonen und den Blick darauf lenken, so dass verwandtschaftliche Netzverbindungen in den Hintergrund treten" (Ecarius 2007, S.221). Aus diesen sich widersprechenden Meinungen ergibt sich eine Notwendigkeit sich in der Soziologie detaillierter mit Verwandtschaft zu beschäftigen und Verwandtschaftsbeziehungen hinsichtlich ihres Einflusses auf das Handeln von Individuen und ihrer Wählbarkeit zu betrachten. Jedoch stellt sich die Schwierigkeit, dass eine theoretische Betrachtung von Verwandtschaft in der Soziologie bislang nur wenig Beachtung gefunden hat. Das liegt daran, dass sich maßgebend die Wissenschaften Ethnologie und Anthropologie auf Basis ihrer Forschungen im Bereich so genannter primitiver Gesellschaften damit beschäftigten. Nichtsdestotrotz kann Verwandtschaft als ebenso wesentlich wie andere soziale Beziehungen in der Soziologie angesehen werden. Daher stellt diese Arbeit einen Versuch dar, die Frage zu beantworten, was im Kern Verwandtschaft in der Soziologie bedeutet und in welchen Aspekten der Verwandtschaftsbegriff eine gewählte oder deterministische Sozialbeziehung darstellt.

Detailangaben zum Buch - Verwandtschaft - ein soziales Ordnungsprinzip zwischen Determinismus und freier Wahl?


EAN (ISBN-13): 9783640644285
ISBN (ISBN-10): 364064428X
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 30.07.2010 12:52:50
Buch zuletzt gefunden am 29.05.2016 12:17:37
ISBN/EAN: 9783640644285

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-64428-X, 978-3-640-64428-5

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