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Armutsfalle Alleinerziehend?, Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland - Solveig Schuster
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Solveig Schuster:

Armutsfalle Alleinerziehend?, Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland - gebrauchtes Buch

2013, ISBN: 9783640654390

ID: 9200000001400511

Fachbuch aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ein dramatischer Geburtenrückgang, steigende Scheidungszahlen und rückläufige Eheschließungen sowie die Zunahme von Haushalten und Lebensgemeinschaften ohne Kinder werden als maßgebliche Hinweise auf die Erosion der gesellschaftlichen Institution Ehe erachtet. Das traditionelle Modell der bürgerlichen Kleinfamilie verliert seine Monopolstellung. Neben den nichtehe..., Fachbuch aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, , Sprache: Deutsch, Abstract: Ein dramatischer Geburtenrückgang, steigende Scheidungszahlen und rückläufige Eheschließungen sowie die Zunahme von Haushalten und Lebensgemeinschaften ohne Kinder werden als maßgebliche Hinweise auf die Erosion der gesellschaftlichen Institution Ehe erachtet. Das traditionelle Modell der bürgerlichen Kleinfamilie verliert seine Monopolstellung. Neben den nichtehelichen Lebensgemeinschaften ist in den letzten Jahren auch die Zahl der Einelternfamilien deutlich angewachsen. Zwischen 1979 und 1996 erhöhte sich der Anteil der Alleinerziehenden in den Altbundesländern von etwa 6 auf 12,6 Prozent und stieg bis zum Jahr 2006 weiter bis auf 17 Prozent an (Statistisches Bundesamt, 2008, S. 7). Heute sind fast ein Fünftel aller Familien Einelternfamilien. Alleinerziehen stellt längst eine gesellschaftliche Realität dar, die Ausdruck der Pluralisierung von Familienformen und Lebensstilen ist (Deutscher Bundestag, 16/10257). In Literatur und Wissenschaft finden sich mittlerweile diverse Studien, die die Lebenssituation Alleinerziehender umreißen und ein umfassendes Bild darüber vermitteln, welchen Belastungen Alleinerziehende, insbesondere auch als alleiniger Haushaltsvorstand in finanzieller Hinsicht mit all seinen Folgeerscheinungen ausgesetzt sind. Insbesondere am Arbeitsmarkt sind Alleinerziehende aufgrund ihrer Lebenssituation benachteiligt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestaltet sich generell für Einelternfamilien schwierig (ebenda). Dies spiegelt sich in geringem Einkommen, überproportionaler Arbeitslosigkeit und einem erhöhten Armutsrisiko. Wie der 3. Armuts- und Reichtumsbericht zeigt, sind insbesondere Alleinerziehende und ihre Kinder deutlich stärker als andere Gruppen von Einkommensarmut betroffen. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der in Familien mit alleinerziehendem Elternteil lebenden Bevölkerung war im Jahr 2005 armutsgefährdet, in Familien mit mindestens zwei Erwachsenen dagegen höchstens jeder Elfte (9 Prozent, Statistisches Bundesamt, 2008a, S. 9). Häufig leben Kinder in relativer Armut, weil ihre Eltern oder andere, die sie unterstützen, nicht in der Lage sind, die notwendige materielle Sicherheit zu gewährleisten, um unabhängig von staatlichen Unterstützungsleistungen leben zu können. Kinderarmut ist demnach familiäre Armut. Zu 35 bis 40 Prozent betrifft sie Kinder in Einelternfamilien (Bertram, 2008a, S. 20). Doch was heißt das für die Zukunft? Werden die Armen von heute auch die Armen von morgen sein?Taal: Engels; Afmetingen: 8x210x148 mm; Gewicht: 177,00 gram; Verschijningsdatum: augustus 2013; ISBN10: 3640654390; ISBN13: 9783640654390; , Engelstalig | Paperback | 2013, Sociale wetenschappen, Sociologie, Grin Verlag

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Armutsfalle Alleinerziehend? - Solveig Schuster
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Solveig Schuster:

Armutsfalle Alleinerziehend? - Taschenbuch

2010, ISBN: 3640654390

ID: 10797691053

[EAN: 9783640654390], Neubuch, [PU: GRIN Verlag], SOLVEIG SCHUSTER, Paperback. 128 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.4in.Dokument aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritten, Minoritten, Note: -, -, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein dramatischer Geburtenrckgang, steigende Scheidungszahlen und rcklufige Eheschlieungen sowie die Zunahme von Haushalten und Lebensgemeinschaften ohne Kinder werden als magebliche Hinweise auf die Erosion der gesellschaftlichen Institution Ehe erachtet. Das traditionelle Modell der brgerlichen Kleinfamilie verliert seine Monopolstellung. Neben den nichtehelichen Lebensgemeinschaften ist in den letzten Jahren auch die Zahl der Einelternfamilien deutlich angewachsen. Zwischen 1979 und 1996 erhhte sich der Anteil der Alleinerziehenden in den Altbundeslndern von etwa 6 auf 12, 6 Prozent und stieg bis zum Jahr 2006 weiter bis auf 17 Prozent an (Statistisches Bundesamt, 2008, S. 7). Heute sind fast ein Fnftel aller Familien Einelternfamilien. Alleinerziehen stellt lngst eine gesellschaftliche Realitt dar, die Ausdruck der Pluralisierung von Familienformen und Lebensstilen ist (Deutscher Bundestag, 1610257). In Literatur und Wissenschaft finden sich mittlerweile diverse Studien, die die Lebenssituation Alleinerziehender umreien und ein umfassendes Bild darber vermitteln, welchen Belastungen Alleinerziehende, insbesondere auch als alleiniger Haushaltsvorstand in finanzieller Hinsicht mit all seinen Folgeerscheinungen ausgesetzt sind. Insbesondere am Arbeitsmarkt sind Alleinerziehende aufgrund ihrer Lebenssituation benachteiligt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestaltet sich generell fr Einelternfamilien schwierig (ebenda). Dies spiegelt sich in geringem Einkommen, berproportionaler Arbeitslosigkeit und einem erhhten Armutsrisiko. Wie der 3. Armuts- und Reichtumsbericht zeigt, sind insbesondere Alleinerziehende und ihre Kinder deutlich strker als andere Gruppen von Einkommensarmut betroffen. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der in Familien mit alleinerziehendem Elternteil lebenden Bevlkerung war im Jah This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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Armutsfalle Alleinerziehend?: Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland - Solveig Schuster
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Armutsfalle Alleinerziehend?: Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland - Taschenbuch

ISBN: 3640654390

[SR: 5582098], Taschenbuch, [EAN: 9783640654390], Grin Verlag, Grin Verlag, Book, [PU: Grin Verlag], Grin Verlag, 3234701, Soziologie, 3234721, Angewandte Soziologie, 3234731, Anthropologie, 3234741, Arbeit, 3234751, Bevölkerung, 3234761, Bildung & Erziehung, 3234771, Einführung, 3234781, Entwicklung & Differenzierung, 3234791, Familie & Jugend, 3234801, Geschlechterforschung, 3234821, Medien, 3234831, Migration, 187258, Oral History & Biografieforschung, 3234841, Organisation & Verwaltung, 3234851, Politik, 3234871, Risiko, 3234881, Sexualität, 3234891, Sozialforschung, 3234901, Sozialstruktur, 3235141, Soziologische Theorien, 3234481, Sozialwissenschaft, 288100, Fachbücher, 541686, Kategorien, 186606, Bücher

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Schuster, Solveig: Armutsfalle Alleinerziehend?
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Schuster, Solveig: Armutsfalle Alleinerziehend? - neues Buch

ISBN: 9783640654390

ID: 46578773

Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland Bücher > Wissenschaft > Politikwissenschaft, [PU: Grin-Verlag, München]

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Armutsfalle Alleinerziehend? - Solveig Schuster
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Armutsfalle Alleinerziehend? - Taschenbuch

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Armutsfalle Alleinerziehend? Armutsfalle-Alleinerziehend~~Solveig-Schuster Social Sciences>Sociology>Sociology Paperback, GRIN Verlag GmbH

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Armutsfalle Alleinerziehend?: Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland
Autor:

Schuster, Solveig

Titel:

Armutsfalle Alleinerziehend?: Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland

ISBN-Nummer:

9783640654390

Ein dramatischer Geburtenrückgang, steigende Scheidungszahlen und rückläufige Eheschließungen sowie die Zunahme von Haushalten und Lebensgemeinschaften ohne Kinder werden als maßgebliche Hinweise auf die Erosion der gesellschaftlichen Institution Ehe erachtet. Das traditionelle Modell der bürgerlichen Kleinfamilie verliert seine Monopolstellung. Neben den nichtehelichen Lebensgemeinschaften ist in den letzten Jahren auch die Zahl der Einelternfamilien deutlich angewachsen. Zwischen 1979 und 1996 erhöhte sich der Anteil der Alleinerziehenden in den Altbundesländern von etwa 6 auf 12,6 Prozent und stieg bis zum Jahr 2006 weiter bis auf 17 Prozent an (Statistisches Bundesamt, 2008, S. 7). Heute sind fast ein Fünftel aller Familien Einelternfamilien. Alleinerziehen stellt längst eine gesellschaftliche Realität dar, die Ausdruck der Pluralisierung von Familienformen und Lebensstilen ist (Deutscher Bundestag, 16/10257). In Literatur und Wissenschaft finden sich mittlerweile diverse Studien, die die Lebenssituation Alleinerziehender umreißen und ein umfassendes Bild darüber vermitteln, welchen Belastungen Alleinerziehende, insbesondere auch als alleiniger Haushaltsvorstand in finanzieller Hinsicht mit all seinen Folgeerscheinungen ausgesetzt sind. Insbesondere am Arbeitsmarkt sind Alleinerziehende aufgrund ihrer Lebenssituation benachteiligt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestaltet sich generell für Einelternfamilien schwierig (ebenda). Dies spiegelt sich in geringem Einkommen, überproportionaler Arbeitslosigkeit und einem erhöhten Armutsrisiko. Wie der 3. Armuts- und Reichtumsbericht zeigt, sind insbesondere Alleinerziehende und ihre Kinder deutlich stärker als andere Gruppen von Einkommensarmut betroffen. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der in Familien mit alleinerziehendem Elternteil lebenden Bevölkerung war im Jahr 2005 armutsgefährdet, in Familien mit mindestens zwei Erwachsenen dagegen höchstens jeder Elfte (9 Prozent, Statistisches Bundesamt, 2008a, S. 9). Häufig leben Kinder in relativer Armut, weil ihre Eltern oder andere, die sie unterstützen, nicht in der Lage sind, die notwendige materielle Sicherheit zu gewährleisten, um unabhängig von staatlichen Unterstützungsleistungen leben zu können. Kinderarmut ist demnach familiäre Armut. Zu 35 bis 40 Prozent betrifft sie Kinder in Einelternfamilien (Bertram, 2008a, S. 20). Doch was heißt das für die Zukunft? Werden die Armen von heute auch die Armen von morgen sein?

Detailangaben zum Buch - Armutsfalle Alleinerziehend?: Untersuchung des Altersarmutsrisikos alleinerziehender Frauen in Deutschland


EAN (ISBN-13): 9783640654390
ISBN (ISBN-10): 3640654390
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag
128 Seiten
Gewicht: 0,191 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 14.09.2010 07:04:59
Buch zuletzt gefunden am 26.02.2017 17:55:18
ISBN/EAN: 9783640654390

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-65439-0, 978-3-640-65439-0

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