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Familienstrukturen im Findling - Amelie Prittwitz
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Amelie Prittwitz:
Familienstrukturen im Findling - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640658213

[ED: Taschenbuch], [PU: GRIN Verlag], Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar 'Heinrich von Kleist', Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn der Novelle trifft der Leser auf eine im Einklang lebende Familie, bald muss er jedoch feststellen, dass diese Einheit -einer Fassade gleich- so schnell zerstört wie aufgebaut werden kann. Der zweifelhafte und unbeständige Charakter der dargestellten Familie, der sich nach der Aufnahme des kleinen Nicolo immer deutlicher manifestiert, führt letztendlich zu einer versuchten Vergewaltigung und einer brutalen Mordszenerie. Der Rezipient gewinnt beim unkritischen Lesen schnell den Eindruck, dass Kleists Findling die Geschichte eines jungen Mannes namens Nicolo erzählt, dessen Charakter sich im Handlungsverlauf als durch und durch boshaft entpuppt. Damit wäre auch die Frage nach der Schuldigkeit an der Gewaltentwicklung eindeutig geklärt: Nicolo, das Findelkind, dankt seinen Adoptiveltern die freundliche Aufnahme in den Kreis der Familie mit Hass und Gewalt. Diese negative und einseitige Einschätzung des Protagonisten ergibt sich vor allem aus den zahlreichen Bewertungen des Erzählers, die der Leser schnell geneigt ist zu übernehmen. Bis in die 1970er Jahre wurde in der Forschung die Ansicht vertreten, dass Nicolo das absolut Böse verkörpere. Erst in den 80er Jahren wurde diese Auffassung hinterfragt und Nicolo wurde vom Status des ewigen Sündenbocks befreit. Jürgen Schröder diskutiert in seinem Aufsatz Kleists Novelle Der Findling. Ein Plädoyer für Nicolo die Frage, ob eine klare Schuldzuweisung überhaupt von Kleist intendiert war. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die Mehrdeutigkeit ein typisches Merkmal für den kleistschen Stil ist, erhält die Anzweiflung der Hauptschuldigkeit Nicolos erst recht eine Berechtigung. Ist es überhaupt möglich, eine spezifische Quelle, z.B. ein bestimmtes Ereignis, für das gewaltvolle Ende auszumachen oder liegt die Triebfeder für den Gewaltakt vielleicht in der vielschichtigen Figurenkonstellation und in der allmählichen Verkettung diverser 'Vorfälle' In vorliegender Arbeit soll herausgearbeitet werden, in welchem Verhältnis die Familienmitglieder zueinander stehen und inwiefern diese Konstellation den Nährboden für die grauenvolle Entwicklung darstellt. Dabei wird die Sonderrolle Nicolos von zentralem Interesse sein, der als Letzter in den Kreis der Familie aufgenommen wird und damit die Künstlichkeit derselben komplettiert., [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 210x149x2 mm, [GW: 60g]

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Familienstrukturen Im Findling (Paperback) - Amelie Prittwitz
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Amelie Prittwitz:
Familienstrukturen Im Findling (Paperback) - Taschenbuch

2013, ISBN: 3640658213

ID: 18029058885

[EAN: 9783640658213], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German,English . Brand New Book. Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Deutsches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar Heinrich von Kleist, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn der Novelle trifft der Leser auf eine im Einklang lebende Familie, bald muss er jedoch feststellen, dass diese Einheit -einer Fassade gleich- so schnell zerstort wie aufgebaut werden kann. Der zweifelhafte und unbestandige Charakter der dargestellten Familie, der sich nach der Aufnahme des kleinen Nicolo immer deutlicher manifestiert, fuhrt letztendlich zu einer versuchten Vergewaltigung und einer brutalen Mordszenerie. Der Rezipient gewinnt beim unkritischen Lesen schnell den Eindruck, dass Kleists Findling die Geschichte eines jungen Mannes namens Nicolo erzahlt, dessen Charakter sich im Handlungsverlauf als durch und durch boshaft entpuppt. Damit ware auch die Frage nach der Schuldigkeit an der Gewaltentwicklung eindeutig geklart: Nicolo, das Findelkind, dankt seinen Adoptiveltern die freundliche Aufnahme in den Kreis der Familie mit Hass und Gewalt. Diese negative und einseitige Einschatzung des Protagonisten ergibt sich vor allem aus den zahlreichen Bewertungen des Erzahlers, die der Leser schnell geneigt ist zu ubernehmen. Bis in die 1970er Jahre wurde in der Forschung die Ansicht vertreten, dass Nicolo das absolut Bose verkorpere. Erst in den 80er Jahren wurde diese Auffassung hinterfragt und Nicolo wurde vom Status des ewigen Sundenbocks befreit. Jurgen Schroder diskutiert in seinem Aufsatz Kleists Novelle . Ein Pladoyer fur Nicolo die Frage, ob eine klare Schuldzuweisung uberhaupt von Kleist intendiert war. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die Mehrdeutigkeit ein typisches Merkmal fur den kleistschen Stil ist, erhalt die Anzweiflung der Hauptschuldigkeit Nicolos erst recht eine Berechtigung. Ist es uberhaupt moglich, eine spezifische Quelle, z.B. ein bestimmtes Ereignis, fur das gewaltvolle End

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Prittwitz, Amelie: Familienstrukturen im Findling
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Prittwitz, Amelie: Familienstrukturen im Findling - neues Buch

ISBN: 9783640658213

ID: 45814231

Auf der Suche nach einer Erklärung für die finale Gewalt. 1. Auflage. Auf der Suche nach einer Erklärung für die finale Gewalt. 1. Auflage. Bücher > Wissenschaft > Sprachwissenschaft, [PU: Grin-Verlag, München]

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Familienstrukturen im Findling Auf der Suche nach einer Erklärung für die finale Gewalt - Prittwitz, Amelie
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Prittwitz, Amelie:
Familienstrukturen im Findling Auf der Suche nach einer Erklärung für die finale Gewalt - neues Buch

2010, ISBN: 3640658213

ID: A10163045

1. Auflage Kartoniert / Broschiert Deutschland, mit Schutzumschlag neu, [PU:GRIN Publishing]

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Familienstrukturen im Findling - Amelie Prittwitz
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Amelie Prittwitz:
Familienstrukturen im Findling - Erstausgabe

2010, ISBN: 9783640658213

Taschenbuch, ID: 14817942

Auf der Suche nach einer Erklärung für die finale Gewalt, [ED: 1], 1. Auflage., Softcover, Buch, [PU: GRIN Publishing]

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Familienstrukturen im Findling

Zu Beginn der Novelle trifft der Leser auf eine im Einklang lebende Familie, bald muss er jedoch feststellen, dass diese Einheit -einer Fassade gleich- so schnell zerstört wie aufgebaut werden kann. Der zweifelhafte und unbeständige Charakter der dargestellten Familie, der sich nach der Aufnahme des kleinen Nicolo immer deutlicher manifestiert, führt letztendlich zu einer versuchten Vergewaltigung und einer brutalen Mordszenerie. Der Rezipient gewinnt beim unkritischen Lesen schnell den Eindruck, dass Kleists Findling die Geschichte eines jungen Mannes namens Nicolo erzählt, dessen Charakter sich im Handlungsverlauf als durch und durch boshaft entpuppt. Damit wäre auch die Frage nach der Schuldigkeit an der Gewaltentwicklung eindeutig geklärt: Nicolo, das Findelkind, dankt seinen Adoptiveltern die freundliche Aufnahme in den Kreis der Familie mit Hass und Gewalt. Diese negative und einseitige Einschätzung des Protagonisten ergibt sich vor allem aus den zahlreichen Bewertungen des Erzählers, die der Leser schnell geneigt ist zu übernehmen. Bis in die 1970er Jahre wurde in der Forschung die Ansicht vertreten, dass Nicolo das absolut Böse verkörpere. Erst in den 80er Jahren wurde diese Auffassung hinterfragt und Nicolo wurde vom Status des ewigen Sündenbocks befreit. Jürgen Schröder diskutiert in seinem Aufsatz Kleists Novelle Der Findling. Ein Plädoyer für Nicolo die Frage, ob eine klare Schuldzuweisung überhaupt von Kleist intendiert war. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass die Mehrdeutigkeit ein typisches Merkmal für den kleistschen Stil ist, erhält die Anzweiflung der Hauptschuldigkeit Nicolos erst recht eine Berechtigung. Ist es überhaupt möglich, eine spezifische Quelle, z.B. ein bestimmtes Ereignis, für das gewaltvolle Ende auszumachen oder liegt die Triebfeder für den Gewaltakt vielleicht in der vielschichtigen Figurenkonstellation und in der allmählichen Verkettung diverser "Vorfälle" ? In vorliegender Arbeit soll herausgearbeitet werden, in welchem Verhältnis die Familienmitglieder zueinander stehen und inwiefern diese Konstellation den Nährboden für die grauenvolle Entwicklung darstellt. Dabei wird die Sonderrolle Nicolos von zentralem Interesse sein, der als Letzter in den Kreis der Familie aufgenommen wird und damit die Künstlichkeit derselben komplettiert.

Detailangaben zum Buch - Familienstrukturen im Findling


EAN (ISBN-13): 9783640658213
ISBN (ISBN-10): 3640658213
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag
64 Seiten
Gewicht: 0,087 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 22.07.2011 16:16:30
Buch zuletzt gefunden am 06.10.2017 22:33:20
ISBN/EAN: 9783640658213

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-65821-3, 978-3-640-65821-3


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