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Vom Gerichtsprozess zum Schreibprozess - Versuch einer Transformation der Referenz in Franz Kafkas Roman
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Mohr, Susanne:
Vom Gerichtsprozess zum Schreibprozess - Versuch einer Transformation der Referenz in Franz Kafkas Roman "Der Prozeß" mit Hilfe der Dekonstruktion - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640670390

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: Gilles Deleuze und Félix Guattari bieten auf der Grundlage von Kafkas Aufsatzfragment "Kleine Literaturen" und ihrer eigenen Veröffentlichung des "Anti-Ödipus" eine völlig neue Sichtweise auf Kafkas Werk. Sie verwerfen vehement die gängigen Interpretationstheorien, die die Absenz-Theologie, die Transzendenz des Gesetzes und das Apriori der Schuld zur Grundlage haben. Ihre eigenen Ideen, die mit Begriffen arbeiten, die für die Literaturwissenschaft völlig untypisch sind, wie z.B. Maschine, Deterritorialisierung, Demontage, Kontiguität, Verschleppung, Verlangen und Versuchsreihe, belegen sie vor allem mit Beispielen aus dem Roman "Der Prozeß". Erste Voraussetzung für die neue Untersuchungsmethode von Gilles Deleuze und Félix Guattari, mit der sie nicht mehr fragen: "Was bedeutet das Werk?", sondern: "Wie funktioniert das Werk?", ist die In-Frage-Stellung der Reihenfolge der einzelnen Kapitel im "Prozeß". Besonderes Augenmerk legen Gilles Deleuze und Félix Guattari dabei auf das Schlusskapitel, in dem dem Protagonisten K. von zwei Herren ein Messer in das Herz gestochen wird. Gilles Deleuze und Félix Guattari brauchen für die Schlüssigkeit ihrer Theorie einen unvollendeten, besser noch, einen endlosen Roman. Das letzte Kapitel wird von vielen Interpreten als Beweis angesehen, dass hier K. seine Schuld anerkennt und dafür hingerichtet wird. Mit K. s Tod aber endet der Roman zwangsläufig. Begünstigt durch die besondere Editionsgeschichte des Kafka-Werkes, ist die Überlegung einer Umstellung der Reihenfolge durchaus legitim. Gilles Deleuze und Félix Guattari belegen mit ihrer Theorie eine unendliche Verschleppung des Romanverlaufs und legen auch Kafkas Aussage, dass der Roman niemals die höchste Instanz erreichen sollte, dahingehend aus, dass Kafka seinen Text "Der Prozeß" niemals als vollendet gedacht hat. Wenn aber "Der Prozeß" endlos sein soll, darf es im letzten Kapitel keinen Tod des K. geben. Damit wäre der Roman beendet. Gilles Deleuze und Félix Guattari gehen davon aus, dass das Kapitel mit dem Titel "Ende" auch ein Traum sein kann, dieser hätte durchaus auch an anderer Stelle des Romans eingefügt werden können. Eine Textanalyse, die hierfür Beweise liefern könnte, gehört nicht zu den von Gilles Deleuze und Félix Guattari veröffentlichten Überlegungen. Die vorliegende Arbeit soll im Folgenden untersuchen, welche Hinweise im Kapitel "Ende" für die Möglichkeit einer anderen Platzierung im Roman sprechen. 2010. 24 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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Vom Gerichtsprozess zum Schreibprozess - Versuch einer Transformation der Referenz in Franz Kafkas Roman "Der Prozeß" mit Hilfe der Dekonstruktion - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640670390

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Institut für neuere deutsche und europäische Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: Gilles Deleuze und Félix Guattari bieten auf der Grundlage von Kafkas Aufsatzfragment "Kleine Literaturen" und ihrer eigenen Veröffentlichung des "Anti-Ödipus" eine völlig neue Sichtweise auf Kafkas Werk. Sie verwerfen vehement die gängigen Interpretationstheorien, die die Absenz-Theologie, die Transzendenz des Gesetzes und das Apriori der Schuld zur Grundlage haben. Ihre eigenen Ideen, die mit Begriffen arbeiten, die für die Literaturwissenschaft völlig untypisch sind, wie z.B. Maschine, Deterritorialisierung, Demontage, Kontiguität, Verschleppung, Verlangen und Versuchsreihe, belegen sie vor allem mit Beispielen aus dem Roman "Der Prozeß". Erste Voraussetzung für die neue Untersuchungsmethode von Gilles Deleuze und Félix Guattari, mit der sie nicht mehr fragen: "Was bedeutet das Werk?", sondern: "Wie funktioniert das Werk?", ist die In-Frage-Stellung der Reihenfolge der einzelnen Kapitel im "Prozeß". Besonderes Augenmerk legen Gilles Deleuze und Félix Guattari dabei auf das Schlusskapitel, in dem dem Protagonisten K. von zwei Herren ein Messer in das Herz gestochen wird. Gilles Deleuze und Félix Guattari brauchen für die Schlüssigkeit ihrer Theorie einen unvollendeten, besser noch, einen endlosen Roman. Das letzte Kapitel wird von vielen Interpreten als Beweis angesehen, dass hier K. seine Schuld anerkennt und dafür hingerichtet wird. Mit K. s Tod aber endet der Roman zwangsläufig. Begünstigt durch die besondere Editionsgeschichte des Kafka-Werkes, ist die Überlegung einer Umstellung der Reihenfolge durchaus legitim. Gilles Deleuze und Félix Guattari belegen mit ihrer Theorie eine unendliche Verschleppung des Romanverlaufs und legen auch Kafkas Aussage, dass der Roman niemals die höchste Instanz erreichen sollte, dahingehend aus, dass Kafka seinen Text "Der Prozeß" niemals als vollendet gedacht hat. Wenn aber "Der Prozeß" endlos sein soll, darf es im letzten Kapitel keinen Tod des K. geben. Damit wäre der Roman beendet. Gilles Deleuze und Félix Guattari gehen davon aus, dass das Kapitel mit dem Titel "Ende" auch ein Traum sein kann, dieser hätte durchaus auch an anderer Stelle des Romans eingefügt werden können. Eine Textanalyse, die hierfür Beweise liefern könnte, gehört nicht zu den von Gilles Deleuze und Félix Guattari veröffentlichten Überlegungen. Die vorliegende Arbeit soll im Folgenden untersuchen, welche Hinweise im Kapitel "Ende" für die Möglichkeit einer anderen Platzierung im Roman sprechen. 2010. 24 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, Neuware, gewerbliches Angebot

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Vom Gerichtsprozess Zum Schreibprozess - Versuch Einer Transformation Der Referenz in Franz Kafkas Roman Der Proze Mit Hilfe Der Dekonstruktion (Paperback) - Susanne Mohr
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2010, ISBN: 3640670396

ID: 20102988146

[EAN: 9783640670390], Neubuch, [PU: GRIN Verlag, Germany], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, FernUniversitat Hagen (Institut fur neuere deutsche und europaische Literatur), Sprache: Deutsch, Abstract: Gilles Deleuze und Felix Guattari bieten auf der Grundlage von Kafkas Aufsatzfragment Kleine Literaturen und ihrer eigenen Veroffentlichung des Anti-Odipus eine vollig neue Sichtweise auf Kafkas Werk. Sie verwerfen vehement die gangigen Interpretationstheorien, die die Absenz-Theologie, die Transzendenz des Gesetzes und das Apriori der Schuld zur Grundlage haben. Ihre eigenen Ideen, die mit Begriffen arbeiten, die fur die Literaturwissenschaft vollig untypisch sind, wie z.B. Maschine, Deterritorialisierung, Demontage, Kontiguitat, Verschleppung, Verlangen und Versuchsreihe, belegen sie vor allem mit Beispielen aus dem Roman Der Proze. Erste Voraussetzung fur die neue Untersuchungsmethode von Gilles Deleuze und Felix Guattari, mit der sie nicht mehr fragen: Was bedeutet das Werk?, sondern: Wie funktioniert das Werk?, ist die In-Frage-Stellung der Reihenfolge der einzelnen Kapitel im Proze. Besonderes Augenmerk legen Gilles Deleuze und Felix Guattari dabei auf das Schlusskapitel, in dem dem Protagonisten K. von zwei Herren ein Messer in das Herz gestochen wird. Gilles Deleuze und Felix Guattari brauchen fur die Schlussigkeit ihrer Theorie einen unvollendeten, besser noch, einen endlosen Roman. Das letzte Kapitel wird von vielen Interpreten als Beweis angesehen, dass hier K. seine Schuld anerkennt und dafur hingerichtet wird. Mit K. s Tod aber endet der Roman zwangslaufig. Begunstigt durch die besondere Editionsgeschichte des Kafka-Werkes, ist die Uberlegung einer Umstellung der Reihenfolge durchaus legitim. Gilles Deleuze und Felix Guattari belegen mit ihrer Theorie eine unendliche Verschleppung des Romanverlaufs und legen auch Kafkas Aussage, dass der Roman niemals die hochste Instanz erreichen sollte, dahingehend

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ISBN: 9783640670390

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Vom Gerichtsprozess zum Schreibprozess - Versuch einer Transformation der Referenz in Franz Kafkas Roman Der Prozeß mit Hilfe der Dekonstruktion ab 10.99 EURO 1. Auflage. Vom Gerichtsprozess zum Schreibprozess - Versuch einer Transformation der Referenz in Franz Kafkas Roman Der Prozeß mit Hilfe der Dekonstruktion ab 10.99 EURO 1. Auflage. Bücher > Wissenschaft > Sprachwissenschaft, [PU: Grin-Verlag, München]

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Gilles Deleuze und Félix Guattari bieten auf der Grundlage von Kafkas Aufsatzfragment "Kleine Literaturen" und ihrer eigenen Veröffentlichung des "Anti-Ödipus" eine völlig neue Sichtweise auf Kafkas Werk. Sie verwerfen vehement die gängigen Interpretationstheorien, die die Absenz-Theologie, die Transzendenz des Gesetzes und das Apriori der Schuld zur Grundlage haben. Ihre eigenen Ideen, die mit Begriffen arbeiten, die für die Literaturwissenschaft völlig untypisch sind, wie z.B. Maschine, Deterritorialisierung, Demontage, Kontiguität, Verschleppung, Verlangen und Versuchsreihe, belegen sie vor allem mit Beispielen aus dem Roman "Der Prozeß".Erste Voraussetzung für die neue Untersuchungsmethode von Gilles Deleuze und Félix Guattari, mit der sie nicht mehr fragen:"Was bedeutet das Werk?", sondern: "Wie funktioniert das Werk?", ist die In-Frage-Stellung der Reihenfolge der einzelnen Kapitel im "Prozeß". Besonderes Augenmerk legen Gilles Deleuze und Félix Guattari dabei auf das Schlusskapitel, in dem dem Protagonisten K. von zwei Herren ein Messer in das Herz gestochen wird.Gilles Deleuze und Félix Guattari brauchen für die Schlüssigkeit ihrer Theorie einen unvollendeten, besser noch, einen endlosen Roman. Das letzte Kapitel wird von vielen Interpreten als Beweis angesehen, dass hier K. seine Schuld anerkennt und dafür hingerichtet wird. Mit K. s Tod aber endet der Roman zwangsläufig.Begünstigt durch die besondere Editionsgeschichte des Kafka-Werkes, ist die Überlegung einer Umstellung der Reihenfolge durchaus legitim. Gilles Deleuze und Félix Guattaribelegen mit ihrer Theorie eine unendliche Verschleppung des Romanverlaufs und legen auch Kafkas Aussage, dass der Roman niemals die höchste Instanz erreichen sollte, dahingehend aus, dass Kafka seinen Text "Der Prozeß" niemals als vollendet gedacht hat. Wenn aber "Der Prozeß" endlos sein soll, darf es im letzten Kapitel keinen Tod des K. geben. Damit wäre der Roman beendet.Gilles Deleuze und Félix Guattari gehen davon aus, dass das Kapitel mit dem Titel "Ende" auch ein Traum sein kann, dieser hätte durchaus auch an anderer Stelle des Romans eingefügt werden können. Eine Textanalyse, die hierfür Beweise liefern könnte, gehört nicht zu den von Gilles Deleuze und Félix Guattari veröffentlichten Überlegungen. Die vorliegende Arbeit soll im Folgenden untersuchen, welche Hinweise im Kapitel "Ende" für die Möglichkeit einer anderen Platzierung im Roman sprechen.

Detailangaben zum Buch - Vom Gerichtsprozess zum Schreibprozess - Versuch einer Transformation der Referenz in Franz Kafkas Roman "Der Prozeß" mit Hilfe der Dekonstruktion


EAN (ISBN-13): 9783640670390
ISBN (ISBN-10): 3640670396
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag
28 Seiten
Gewicht: 0,052 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 22.02.2011 10:45:10
Buch zuletzt gefunden am 17.08.2017 13:45:45
ISBN/EAN: 9783640670390

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-67039-6, 978-3-640-67039-0


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