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Einfluss der Sportverbände - Timm Witt
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Timm Witt:

Einfluss der Sportverbände - neues Buch

2010, ISBN: 9783640671984

ID: 691042657

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Verbände und Interessenvertretung in Deutschland und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland tritt der Staat keinesfalls als Organisator und Leiter des Sports auf, welcher sämtliche Dinge des Sports betreffend von oben nach untern bestimmen wollte. Die Beziehung zwischen Staat und Sport ist gerade umgekehrt von unten nach oben strukturiert. Dabei garantiert das Grundgesetz die Autonomie von Sportverbänden und -vereinen, die sich selbst verwalten können und sollen und aus diesem Grund als unabhängig gelten. Diese Selbstverwaltungsgarantie wird durch das Prinzip der Subsidiarität bestätigt, wonach der Staat nur dann mit materiellen und/oder ideellen Förderungsmassnahmen eingreift oder legislativ tätig wird, falls die eigenen Kräfte der Sportverbände und -vereine nicht ausreichen oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung es erfordern. Während in den Anfangsjahren des modernen Sports (50er und 60er Jahre) der Einfluss des staatlichen Rechts sehr begrenzt war und lediglich in Einzelfällen bzgl. des Strafrechts oder zivilen Schadenersatzrechts zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit eine Rolle spielte, änderte sich dieses im Zuge der sukzessiven Kommerzialisierung des Sports. Je mehr der Sport zum Wirtschaftssektor avancierte, desto eher und notwendiger musste sich die Beurtei-lung des Sportbetriebs an normative Massstäbe des materiellen Rechts orientieren. Die folgende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, inwieweit die den Sportverbänden gewährte Autonomie im Rahmen der Rechtsfindung und -setzung nicht nur nationalrechtliche Grenzen zu beachten hat, sondern sich auch an die Gewährleistung und Anforderungen des europäischen Gemeinschaftsrechts orientieren muss. Zur Beantwortung dieser Frage wird der Deutsche Fussballbund exemplarisch als weltweit mitgliedsstärkster Fussballverband näher beleuchtet. Zunächst finden eine allgemeine Begriffsabgrenzung und eine Beschreibung der Verwaltung und Organisation deutscher Sportver-bände statt. Anschliessend wird speziell auf die Organisation und Interdependenzen der Fussballverbände eingegangen und anhand von ausgewählten Urteilssprüchen der Einfluss natio-naler und internationaler Rechtsprechung auf den DFB kenntlich gemacht. Die Arbeit schliesst mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung. Welchen Einfluss hat die Europäische Rechtsprechung auf die Autonomie der Fußballverbände in Deutschland? Bücher > Fachbücher > Politikwissenschaft > Vergleichende Politikwissenschaft Taschenbuch 31.07.2010, GRIN, .201

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Einfluss der Sportverbände - Timm Witt
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Timm Witt:

Einfluss der Sportverbände - neues Buch

2010, ISBN: 9783640671984

ID: 757572b486e741b1b6786ef5aa24f420

Welchen Einfluss hat die Europäische Rechtsprechung auf die Autonomie der Fußballverbände in Deutschland? Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Verbände und Interessenvertretung in Deutschland und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland tritt der Staat keinesfalls als Organisator und Leiter des Sports auf, welcher sämtliche Dinge des Sports betreffend von oben nach untern bestimmen wollte. Die Beziehung zwischen Staat und Sport ist gerade umgekehrt von unten nach oben strukturiert. Dabei garantiert das Grundgesetz die Autonomie von Sportverbänden und -vereinen, die sich selbst verwalten können und sollen und aus diesem Grund als unabhängig gelten. Diese Selbstverwaltungsgarantie wird durch das Prinzip der Subsidiarität bestätigt, wonach der Staat nur dann mit materiellen und/oder ideellen Förderungsmaßnahmen eingreift oder legislativ tätig wird, falls die eigenen Kräfte der Sportverbände und -vereine nicht ausreichen oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung es erfordern. Während in den Anfangsjahren des modernen Sports (50er und 60er Jahre) der Einfluss des staatlichen Rechts sehr begrenzt war und lediglich in Einzelfällen bzgl. des Strafrechts oder zivilen Schadenersatzrechts zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit eine Rolle spielte, änderte sich dieses im Zuge der sukzessiven Kommerzialisierung des Sports. Je mehr der Sport zum Wirtschaftssektor avancierte, desto eher und notwendiger musste sich die Beurtei-lung des Sportbetriebs an normative Maßstäbe des materiellen Rechts orientieren. Die folgende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, inwieweit die den Sportverbänden gewährte Autonomie im Rahmen der Rechtsfindung und -setzung nicht nur nationalrechtliche Grenzen zu beachten hat, sondern sich auch an die Gewährleistung und Anforderungen des europäischen Gemeinschaftsrechts orientieren muss. Zur Beantwortung dieser Frage wird der Deutsche Fußballbund exemplarisch als weltweit mitgliedsstärkster Fußballverband näher beleuchtet. Zunächst finden eine allgemeine Begriffsabgrenzung und eine Beschreibung der Verwaltung und Organisation deutscher Sportver-bände statt. Anschließend wird speziell auf die Organisation und Interdependenzen der Fußballverbände eingegangen und anhand von ausgewählten Urteilssprüchen der Einfluss natio-naler und internationaler Rechtsprechung auf den DFB kenntlich gemacht. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung. Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Vergleichende Politikwissenschaft 978-3-640-67198-4, GRIN

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Einfluss der Sportverbände - Timm Witt
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Einfluss der Sportverbände - neues Buch

2010

ISBN: 9783640671984

ID: 757572b486e741b1b6786ef5aa24f420

Welchen Einfluss hat die Europäische Rechtsprechung auf die Autonomie der Fußballverbände in Deutschland? Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Verbände und Interessenvertretung in Deutschland und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland tritt der Staat keinesfalls als Organisator und Leiter des Sports auf, welcher sämtliche Dinge des Sports betreffend von oben nach untern bestimmen wollte. Die Beziehung zwischen Staat und Sport ist gerade umgekehrt von unten nach oben strukturiert. Dabei garantiert das Grundgesetz die Autonomie von Sportverbänden und -vereinen, die sich selbst verwalten können und sollen und aus diesem Grund als unabhängig gelten. Diese Selbstverwaltungsgarantie wird durch das Prinzip der Subsidiarität bestätigt, wonach der Staat nur dann mit materiellen und/oder ideellen Förderungsmaßnahmen eingreift oder legislativ tätig wird, falls die eigenen Kräfte der Sportverbände und -vereine nicht ausreichen oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung es erfordern. Während in den Anfangsjahren des modernen Sports (50er und 60er Jahre) der Einfluss des staatlichen Rechts sehr begrenzt war und lediglich in Einzelfällen bzgl. des Strafrechts oder zivilen Schadenersatzrechts zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit eine Rolle spielte, änderte sich dieses im Zuge der sukzessiven Kommerzialisierung des Sports. Je mehr der Sport zum Wirtschaftssektor avancierte, desto eher und notwendiger musste sich die Beurtei-lung des Sportbetriebs an normative Maßstäbe des materiellen Rechts orientieren. Die folgende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, inwieweit die den Sportverbänden gewährte Autonomie im Rahmen der Rechtsfindung und -setzung nicht nur nationalrechtliche Grenzen zu beachten hat, sondern sich auch an die Gewährleistung und Anforderungen des europäischen Gemeinschaftsrechts orientieren muss. Zur Beantwortung dieser Frage wird der Deutsche Fußballbund exemplarisch als weltweit mitgliedsstärkster Fußballverband näher beleuchtet. Zunächst finden eine allgemeine Begriffsabgrenzung und eine Beschreibung der Verwaltung und Organisation deutscher Sportver-bände statt. Anschließend wird speziell auf die Organisation und Interdependenzen der Fußballverbände eingegangen und anhand von ausgewählten Urteilssprüchen der Einfluss natio-naler und internationaler Rechtsprechung auf den DFB kenntlich gemacht. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung. Bücher / Fachbücher / Politikwissenschaft / Vergleichende Politikwissenschaft 978-3-640-67198-4, GRIN

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2010, ISBN: 9783640671984

ID: 116650559

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbände, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Verbände und Interessenvertretung in Deutschland und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland tritt der Staat keinesfalls als Organisator und Leiter des Sports auf, welcher sämtliche Dinge des Sports betreffend von oben nach untern bestimmen wollte. Die Beziehung zwischen Staat und Sport ist gerade umgekehrt von unten nach oben strukturiert. Dabei garantiert das Grundgesetz die Autonomie von Sportverbänden und -vereinen, die sich selbst verwalten können und sollen und aus diesem Grund als unabhängig gelten. Diese Selbstverwaltungsgarantie wird durch das Prinzip der Subsidiarität bestätigt, wonach der Staat nur dann mit materiellen und/oder ideellen Förderungsmaßnahmen eingreift oder legislativ tätig wird, falls die eigenen Kräfte der Sportverbände und -vereine nicht ausreichen oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung es erfordern. Während in den Anfangsjahren des modernen Sports (50er und 60er Jahre) der Einfluss des staatlichen Rechts sehr begrenzt war und lediglich in Einzelfällen bzgl. des Strafrechts oder zivilen Schadenersatzrechts zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit eine Rolle spielte, änderte sich dieses im Zuge der sukzessiven Kommerzialisierung des Sports. Je mehr der Sport zum Wirtschaftssektor avancierte, desto eher und notwendiger musste sich die Beurtei-lung des Sportbetriebs an normative Maßstäbe des materiellen Rechts orientieren. Die folgende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, inwieweit die den Sportverbänden gewährte Autonomie im Rahmen der Rechtsfindung und -setzung nicht nur nationalrechtliche Grenzen zu beachten hat, sondern sich auch an die Gewährleistung und Anforderungen des europäischen Gemeinschaftsrechts orientieren muss. Zur Beantwortung dieser Frage wird der Deutsche Fußballbund exemplarisch als weltweit mitgliedsstärkster Fußballverband näher beleuchtet. Zunächst finden eine allgemeine Begriffsabgrenzung und eine Beschreibung der Verwaltung und Organisation deutscher Sportver-bände statt. Anschließend wird speziell auf die Organisation und Interdependenzen der Fußballverbände eingegangen und anhand von ausgewählten Urteilssprüchen der Einfluss natio-naler und internationaler Rechtsprechung auf den DFB kenntlich gemacht. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung. Welchen Einfluss hat die Europäische Rechtsprechung auf die Autonomie der Fußballverbände in Deutschland? Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Politikwissenschaft>Vergleichende Politikwissenschaft, GRIN

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Einfluss Der Sportverbande - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640671984

ID: 597764219

Grin Verlag. Paperback. New. Paperback. 64 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.1in.Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Int. Organisationen u. Verbnde, Note: 1, 7, Christian-Albrechts-Universitt Kiel (Politikwissenschaften), Veranstaltung: Verbnde und Interessenvertretung in Deutschland und Europa, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland tritt der Staat keinesfalls als Organisator und Leiter des Sports auf, welcher smtliche Dinge des Sports betreffend von oben nach untern bestimmen wollte. Die Beziehung zwischen Staat und Sport ist gerade umgekehrt von unten nach oben strukturiert. Dabei garantiert das Grundgesetz die Autonomie von Sportverbnden und -vereinen, die sich selbst verwalten knnen und sollen und aus diesem Grund als unabhngig gelten. Diese Selbstverwaltungsgarantie wird durch das Prinzip der Subsidiaritt besttigt, wonach der Staat nur dann mit materiellen undoder ideellen Frderungsmanahmen eingreift oder legislativ ttig wird, falls die eigenen Krfte der Sportverbnde und -vereine nicht ausreichen oder die ffentliche Sicherheit und Ordnung es erfordern. Whrend in den Anfangsjahren des modernen Sports (50er und 60er Jahre) der Einfluss des staatlichen Rechts sehr begrenzt war und lediglich in Einzelfllen bzgl. des Strafrechts oder zivilen Schadenersatzrechts zum Schutz der krperlichen Unversehrtheit eine Rolle spielte, nderte sich dieses im Zuge der sukzessiven Kommerzialisierung des Sports. Je mehr der Sport zum Wirtschaftssektor avancierte, desto eher und notwendiger musste sich die Beurtei-lung des Sportbetriebs an normative Mastbe des materiellen Rechts orientieren. Die folgende Arbeit beschftigt sich daher mit der Frage, inwieweit die den Sportverbnden gewhrte Autonomie im Rahmen der Rechtsfindung und -setzung nicht nur nationalrechtliche Grenzen zu beachten hat, sondern sich auch an die Gewhrleistung und Anforderungen des europischen Gemeinschaftsrechts orientieren muss. Zur Beantwortung dieser Frage wird der Deutsche Fuballbund exemplarisch als we This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN., Grin Verlag

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Einfluss der Sportverbände: Welchen Einfluss hat die Europäische Rechtsprechung auf die Autonomie der Fußballverbände in Deutschland?
Autor:

Witt, Timm

Titel:

Einfluss der Sportverbände: Welchen Einfluss hat die Europäische Rechtsprechung auf die Autonomie der Fußballverbände in Deutschland?

ISBN-Nummer:

9783640671984

In Deutschland tritt der Staat keinesfalls als Organisator und Leiter des Sports auf, welcher sämtliche Dinge des Sports betreffend von oben nach untern bestimmen wollte. Die Beziehung zwischen Staat und Sport ist gerade umgekehrt von unten nach oben strukturiert. Dabei garantiert das Grundgesetz die Autonomie von Sportverbänden und -vereinen, die sich selbst verwalten können und sollen und aus diesem Grund als unabhängig gelten. Diese Selbstverwaltungsgarantie wird durch das Prinzip der Subsidiarität bestätigt, wonach der Staat nur dann mit materiellen und/oder ideellen Förderungsmaßnahmen eingreift oder legislativ tätig wird, falls die eigenen Kräfte der Sportverbände und -vereine nicht ausreichen oder die öffentliche Sicherheit und Ordnung es erfordern. Während in den Anfangsjahren des modernen Sports (50er und 60er Jahre) der Einfluss des staatlichen Rechts sehr begrenzt war und lediglich in Einzelfällen bzgl. des Strafrechts oder zivilen Schadenersatzrechts zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit eine Rolle spielte, änderte sich dieses im Zuge der sukzessiven Kommerzialisierung des Sports. Je mehr der Sport zum Wirtschaftssektor avancierte, desto eher und notwendiger musste sich die Beurtei-lung des Sportbetriebs an normative Maßstäbe des materiellen Rechts orientieren. Die folgende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, inwieweit die den Sportverbänden gewährte Autonomie im Rahmen der Rechtsfindung und -setzung nicht nur nationalrechtliche Grenzen zu beachten hat, sondern sich auch an die Gewährleistung und Anforderungen des europäischen Gemeinschaftsrechts orientieren muss. Zur Beantwortung dieser Frage wird der Deutsche Fußballbund exemplarisch als weltweit mitgliedsstärkster Fußballverband näher beleuchtet. Zunächst finden eine allgemeine Begriffsabgrenzung und eine Beschreibung der Verwaltung und Organisation deutscher Sportver-bände statt. Anschließend wird speziell auf die Organisation und Interdependenzen der Fußballverbände eingegangen und anhand von ausgewählten Urteilssprüchen der Einfluss natio-naler und internationaler Rechtsprechung auf den DFB kenntlich gemacht. Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung.

Detailangaben zum Buch - Einfluss der Sportverbände: Welchen Einfluss hat die Europäische Rechtsprechung auf die Autonomie der Fußballverbände in Deutschland?


EAN (ISBN-13): 9783640671984
ISBN (ISBN-10): 3640671988
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: GRIN Verlag
64 Seiten
Gewicht: 0,105 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 21.10.2010 12:12:24
Buch zuletzt gefunden am 16.11.2016 17:02:12
ISBN/EAN: 9783640671984

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-67198-8, 978-3-640-67198-4

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