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Islamic Banking als ein Ethnomarketingkonzept für Frankreich - Thomas Eibl
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Thomas Eibl:
Islamic Banking als ein Ethnomarketingkonzept für Frankreich - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640773022

[ED: Taschenbuch], [PU: GRIN Verlag GmbH], Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kulturwissenschaft, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für interkulturelle Kommunikation Prof. Dr. Barmeyer), Veranstaltung: Proseminar: Shopping for Identity Ethnomarketing für British Asians, US-Latinos, französische Muslime und Deutschtürken: Chance und Risiko für die Integration., Sprache: Deutsch, Abstract: Islamic Banking expandiert. Nicht nur im Mittleren Osten entwickelt sich diese alternative Form des Bankwesens zu einem wahren Megatrend (vgl. Bälz 2008: 41), auch westliche Staaten kommen immer häufiger damit in Kontakt. Die Ursache liegt einerseits in einem zunehmenden Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Ost und West, der vor allem durch die Globalisierung in Gang gesetzt wurde (vgl. Bergmann 2008: 7), andererseits werden seit der letzten weltweiten Finanz- und Bankenkrise auch hierzulande vermehrt Stimmen laut, die nach alternativen, werteorientierten Anlageformen rufen (vgl. Sons 2009: 33). Während sich im Orient die Angebote des Islamic Banking an die Mehrheitsgesell-schaft richten, so zielen sie bei uns auf muslimische Minderheiten ab. In der Absatzwirt-schaft spricht man daher von einem sogenannten Ethnomarketingkonzept. Je präziser man eine ethnische Minderheit aufgrund ihrer Bedürfnisse, Vorlieben und Kommunikationska-näle zu einer anderen Gruppe bzw. zur Mehrheitsgesellschaft abgrenzen kann, desto besser eignet sie sich als Zielgruppe, um für sie marketingtechnisch aktiv zu werden und desto vielversprechender sind die Erfolgsaussichten (vgl. Pires / Stanton 2005: 6). Besonders chancenreich innerhalb Europas stellt sich die Situation in Frankreich dar. Obwohl das geltende französische Recht statistische Erhebungen über Religionszugehörig-keit verbietet, wird die Zahl der dort lebenden Muslime auf ca. 5 Millionen geschätzt (vgl. Engler 2007: 6). Im Gegensatz zu den Banken in den USA und Großbritannien, die bereits seit den 1990er Jahren ihr Produktangebot in Richtung islamisches Bankwesen erweiterten, gab es diesbezüglich in Frankreich bis vor kurzem noch keine nennenswerten Aktivitäten (vgl. Sons 2009: 37). Erst mit Beginn des Jahres 2009 realisierte man das ungenützte Po-tential und begann mit den ersten Harmonisierungen des französischen Steuerrechts (vgl. Hassoune 2009: 9). Bislang hat noch keine Bank in Frankreich entsprechende Angebote auf den Markt gebracht, allerdings tauchen in den Medien erste Meldungen über entspre-chende Mitarbeiterschulungen auf (vgl. Trabelsi 2010). Es stellt sich nun so kurz vor dem break-even point (ebd.) die Frage, wie das Eth-nomarketingkonzept Islamic Banking in Frankreich zukünftig optimal platziert und umge-setzt werden kann., DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 221x149x7 mm, 28, [GW: 57g], offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, Skrill/Moneybookers, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung, Interntationaler Versand

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Islamic Banking als ein Ethnomarketingkonzept für Frankreich - Taschenbuch

2010, ISBN: 9783640773022

[ED: Taschenbuch], [PU: GRIN Verlag GmbH], Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kulturwissenschaft, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für interkulturelle Kommunikation Prof. Dr. Barmeyer), Veranstaltung: Proseminar: Shopping for Identity Ethnomarketing für British Asians, US-Latinos, französische Muslime und Deutschtürken: Chance und Risiko für die Integration., Sprache: Deutsch, Abstract: Islamic Banking expandiert. Nicht nur im Mittleren Osten entwickelt sich diese alternative Form des Bankwesens zu einem wahren Megatrend (vgl. Bälz 2008: 41), auch westliche Staaten kommen immer häufiger damit in Kontakt. Die Ursache liegt einerseits in einem zunehmenden Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Ost und West, der vor allem durch die Globalisierung in Gang gesetzt wurde (vgl. Bergmann 2008: 7), andererseits werden seit der letzten weltweiten Finanz- und Bankenkrise auch hierzulande vermehrt Stimmen laut, die nach alternativen, werteorientierten Anlageformen rufen (vgl. Sons 2009: 33). Während sich im Orient die Angebote des Islamic Banking an die Mehrheitsgesell-schaft richten, so zielen sie bei uns auf muslimische Minderheiten ab. In der Absatzwirt-schaft spricht man daher von einem sogenannten Ethnomarketingkonzept. Je präziser man eine ethnische Minderheit aufgrund ihrer Bedürfnisse, Vorlieben und Kommunikationska-näle zu einer anderen Gruppe bzw. zur Mehrheitsgesellschaft abgrenzen kann, desto besser eignet sie sich als Zielgruppe, um für sie marketingtechnisch aktiv zu werden und desto vielversprechender sind die Erfolgsaussichten (vgl. Pires / Stanton 2005: 6). Besonders chancenreich innerhalb Europas stellt sich die Situation in Frankreich dar. Obwohl das geltende französische Recht statistische Erhebungen über Religionszugehörig-keit verbietet, wird die Zahl der dort lebenden Muslime auf ca. 5 Millionen geschätzt (vgl. Engler 2007: 6). Im Gegensatz zu den Banken in den USA und Großbritannien, die bereits seit den 1990er Jahren ihr Produktangebot in Richtung islamisches Bankwesen erweiterten, gab es diesbezüglich in Frankreich bis vor kurzem noch keine nennenswerten Aktivitäten (vgl. Sons 2009: 37). Erst mit Beginn des Jahres 2009 realisierte man das ungenützte Po-tential und begann mit den ersten Harmonisierungen des französischen Steuerrechts (vgl. Hassoune 2009: 9). Bislang hat noch keine Bank in Frankreich entsprechende Angebote auf den Markt gebracht, allerdings tauchen in den Medien erste Meldungen über entspre-chende Mitarbeiterschulungen auf (vgl. Trabelsi 2010). Es stellt sich nun so kurz vor dem break-even point (ebd.) die Frage, wie das Eth-nomarketingkonzept Islamic Banking in Frankreich zukünftig optimal platziert und umge-setzt werden kann. - - Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage., DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 221x149x7 mm, 28, [GW: 57g], PayPal, Kreditkarte, offene Rechnung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Interntationaler Versand

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[ED: Taschenbuch], [PU: GRIN Verlag GmbH], Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kulturwissenschaft, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für interkulturelle Kommunikation Prof. Dr. Barmeyer), Veranstaltung: Proseminar: Shopping for Identity Ethnomarketing für British Asians, US-Latinos, französische Muslime und Deutschtürken: Chance und Risiko für die Integration., Sprache: Deutsch, Abstract: Islamic Banking expandiert. Nicht nur im Mittleren Osten entwickelt sich diese alternative Form des Bankwesens zu einem wahren Megatrend (vgl. Bälz 2008: 41), auch westliche Staaten kommen immer häufiger damit in Kontakt. Die Ursache liegt einerseits in einem zunehmenden Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Ost und West, der vor allem durch die Globalisierung in Gang gesetzt wurde (vgl. Bergmann 2008: 7), andererseits werden seit der letzten weltweiten Finanz- und Bankenkrise auch hierzulande vermehrt Stimmen laut, die nach alternativen, werteorientierten Anlageformen rufen (vgl. Sons 2009: 33). Während sich im Orient die Angebote des Islamic Banking an die Mehrheitsgesell-schaft richten, so zielen sie bei uns auf muslimische Minderheiten ab. In der Absatzwirt-schaft spricht man daher von einem sogenannten Ethnomarketingkonzept. Je präziser man eine ethnische Minderheit aufgrund ihrer Bedürfnisse, Vorlieben und Kommunikationska-näle zu einer anderen Gruppe bzw. zur Mehrheitsgesellschaft abgrenzen kann, desto besser eignet sie sich als Zielgruppe, um für sie marketingtechnisch aktiv zu werden und desto vielversprechender sind die Erfolgsaussichten (vgl. Pires / Stanton 2005: 6). Besonders chancenreich innerhalb Europas stellt sich die Situation in Frankreich dar. Obwohl das geltende französische Recht statistische Erhebungen über Religionszugehörig-keit verbietet, wird die Zahl der dort lebenden Muslime auf ca. 5 Millionen geschätzt (vgl. Engler 2007: 6). Im Gegensatz zu den Banken in den USA und Großbritannien, die bereits seit den 1990er Jahren ihr Produktangebot in Richtung islamisches Bankwesen erweiterten, gab es diesbezüglich in Frankreich bis vor kurzem noch keine nennenswerten Aktivitäten (vgl. Sons 2009: 37). Erst mit Beginn des Jahres 2009 realisierte man das ungenützte Po-tential und begann mit den ersten Harmonisierungen des französischen Steuerrechts (vgl. Hassoune 2009: 9). Bislang hat noch keine Bank in Frankreich entsprechende Angebote auf den Markt gebracht, allerdings tauchen in den Medien erste Meldungen über entspre-chende Mitarbeiterschulungen auf (vgl. Trabelsi 2010). Es stellt sich nun so kurz vor dem break-even point (ebd.) die Frage, wie das Eth-nomarketingkonzept Islamic Banking in Frankreich zukünftig optimal platziert und umge-setzt werden kann. -, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 221x149x7 mm, 28, [GW: 57g], offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung, Interntationaler Versand

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2010, ISBN: 9783640773022

[ED: Taschenbuch], [PU: GRIN Verlag GmbH], Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für interkulturelle Kommunikation), Veranstaltung: Proseminar: Shopping for Identity Ethnomarketing für British Asians, US-Latinos, französische Muslime und Deutschtürken: Chance und Risiko für die Integration., Sprache: Deutsch, Abstract: Islamic Banking expandiert. Nicht nur im Mittleren Osten entwickelt sich diese alternative Form des Bankwesens zu einem wahren 'Megatrend' (vgl. Bälz 2008: 41), auch westliche Staaten kommen immer häufiger damit in Kontakt. Die Ursache liegt einerseits in einem zunehmenden Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Ost und West, der vor allem durch die Globalisierung in Gang gesetzt wurde (vgl. Bergmann 2008: 7), andererseits werden seit der letzten weltweiten Finanz- und Bankenkrise auch hierzulande vermehrt Stimmen laut, die nach alternativen, werteorientierten Anlageformen rufen (vgl. Sons 2009: 33). Während sich im Orient die Angebote des Islamic Banking an die Mehrheitsgesellschaft richten, so zielen sie bei uns auf muslimische Minderheiten ab. In der Absatzwirtschaft spricht man daher von einem sogenannten Ethnomarketingkonzept. Je präziser man eine ethnische Minderheit aufgrund ihrer Bedürfnisse, Vorlieben und Kommunikationskanäle zu einer anderen Gruppe bzw. zur Mehrheitsgesellschaft abgrenzen kann, desto besser eignet sie sich als Zielgruppe, um für sie marketingtechnisch aktiv zu werden und desto vielversprechender sind die Erfolgsaussichten (vgl. Pires / Stanton 2005: 6). Besonders chancenreich innerhalb Europas stellt sich die Situation in Frankreich dar. Obwohl das geltende französische Recht statistische Erhebungen über Religionszugehörigkeit verbietet, wird die Zahl der dort lebenden Muslime auf ca. 5 Millionen geschätzt (vgl. Engler 2007: 6). Im Gegensatz zu den Banken in den USA und Großbritannien, die bereits seit den 1990er Jahren ihr Produktangebot in Richtung islamisches Bankwesen erweiterten, gab es diesbezüglich in Frankreich bis vor kurzem noch keine nennenswerten Aktivitäten (vgl. Sons 2009: 37). Erst mit Beginn des Jahres 2009 realisierte man das ungenützte Potential und begann mit den ersten Harmonisierungen des französischen Steuerrechts (vgl. Hassoune 2009: 9). Bislang hat noch keine Bank in Frankreich entsprechende Angebote auf den Markt gebracht, allerdings tauchen in den Medien erste Meldungen über entsprechende Mitarbeiterschulungen auf (vgl. Trabelsi 2010).Es stellt sich nun so kurz vor dem 'break-even point' (ebd.) die Frage, wie das Ethnomarketingkonzept Islamic Banking in Frankreich zukünftig optimal platziert und umgesetzt werden kann., DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 221x149x7 mm, 28, [GW: 57g], PayPal, Banküberweisung, Interntationaler Versand

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2010, ISBN: 3640773020

ID: 10407790146

[EAN: 9783640773022], Neubuch, [SC: 0.0], [PU: GRIN Publishing Dez 2010], Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für interkulturelle Kommunikation), Veranstaltung: Proseminar: Shopping for Identity Ethnomarketing für British Asians, US-Latinos, französische Muslime und Deutschtürken: Chance und Risiko für die Integration., Sprache: Deutsch, Abstract: Islamic Banking expandiert. Nicht nur im Mittleren Osten entwickelt sich diese alternative Form des Bankwesens zu einem wahren 'Megatrend' (vgl. Bälz 2008: 41), auch westliche Staaten kommen immer häufiger damit in Kontakt. Die Ursache liegt einerseits in einem zunehmenden Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Ost und West, der vor allem durch die Globalisierung in Gang gesetzt wurde (vgl. Bergmann 2008: 7), andererseits werden seit der letzten weltweiten Finanz- und Bankenkrise auch hierzulande vermehrt Stimmen laut, die nach alternativen, werteorientierten Anlageformen rufen (vgl. Sons 2009: 33). Während sich im Orient die Angebote des Islamic Banking an die Mehrheitsgesellschaft richten, so zielen sie bei uns auf muslimische Minderheiten ab. In der Absatzwirtschaft spricht man daher von einem sogenannten Ethnomarketingkonzept. Je präziser man eine ethnische Minderheit aufgrund ihrer Bedürfnisse, Vorlieben und Kommunikationskanäle zu einer anderen Gruppe bzw. zur Mehrheitsgesellschaft abgrenzen kann, desto besser eignet sie sich als Zielgruppe, um für sie marketingtechnisch aktiv zu werden und desto vielversprechender sind die Erfolgsaussichten (vgl. Pires / Stanton 2005: 6). Besonders chancenreich innerhalb Europas stellt sich die Situation in Frankreich dar. Obwohl das geltende französische Recht statistische Erhebungen über Religionszugehörigkeit verbietet, wird die Zahl der dort lebenden Muslime auf ca. 5 Millionen geschätzt (vgl. Engler 2007: 6). Im Gegensatz zu den Banken in den USA und Großbritannien, die bereits seit den 1990er Jahren ihr Produktangebot in Richtung islamisches Bankwesen erweiterten, gab es diesbezüglich in Frankreich bis vor kurzem noch keine nennenswerten Aktivitäten (vgl. Sons 2009: 37). Erst mit Beginn des Jahres 2009 realisierte man das ungenützte Potential und begann mit den ersten Harmonisierungen des französischen Steuerrechts (vgl. Hassoune 2009: 9). Bislang hat noch keine Bank in Frankreich entsprechende Angebote auf den Markt gebracht, allerdings tauchen in den Medien erste Meldungen über entsprechende Mitarbeiterschulungen auf (vgl. Trabelsi 2010).Es stellt sich nun so kurz vor dem 'break-even point' (ebd.) die Frage, wie das Ethnomarketingkonzept Islamic Banking in Frankreich zukünftig optimal platziert und umgesetzt werden kann. 28 pp. Deutsch

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Details zum Buch
Islamic Banking als ein Ethnomarketingkonzept für Frankreich
Autor:

Eibl, Thomas

Titel:

Islamic Banking als ein Ethnomarketingkonzept für Frankreich

ISBN-Nummer:

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kulturwissenschaft, Note: 1,0, Universität Passau (Lehrstuhl für interkulturelle Kommunikation Prof. Dr. Barmeyer), Veranstaltung: Proseminar: Shopping for Identity? Ethnomarketing für British Asians, US-Latinos, französische Muslime und Deutschtürken: Chance und Risiko für die Integration., Sprache: Deutsch, Abstract: Islamic Banking expandiert. Nicht nur im Mittleren Osten entwickelt sich diese alternative Form des Bankwesens zu einem wahren "Megatrend" (vgl. Bälz 2008: 41), auch westliche Staaten kommen immer häufiger damit in Kontakt. Die Ursache liegt einerseits in einem zunehmenden Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Ost und West, der vor allem durch die Globalisierung in Gang gesetzt wurde (vgl. Bergmann 2008: 7), andererseits werden seit der letzten weltweiten Finanz- und Bankenkrise auch hierzulande vermehrt Stimmen laut, die nach alternativen, werteorientierten Anlageformen rufen (vgl. Sons 2009: 33). Während sich im Orient die Angebote des Islamic Banking an die Mehrheitsgesellschaft richten, so zielen sie bei uns auf muslimische Minderheiten ab. In der Absatzwirtschaft spricht man daher von einem sogenannten Ethnomarketingkonzept. Je präziser man eine ethnische Minderheit aufgrund ihrer Bedürfnisse, Vorlieben und Kommunikationskanäle zu einer anderen Gruppe bzw. zur Mehrheitsgesellschaft abgrenzen kann, desto besser eignet sie sich als Zielgruppe, um für sie marketingtechnisch aktiv zu werden und desto vielversprechender sind die Erfolgsaussichten (vgl. Pires / Stanton 2005: 6). Besonders chancenreich innerhalb Europas stellt sich die Situation in Frankreich dar. Obwohl das geltende französische Recht statistische Erhebungen über Religionszugehörigkeit verbietet, wird die Zahl der dort lebenden Muslime auf ca. 5 Millionen geschätzt (vgl. Engler 2007: 6). Im Gegensatz zu den Banken in den USA und Großbritannien, die bereits seit den 1990er Jahren ihr Produktangebot in Richtung islamisches Bankwesen erweiterten, gab es diesbezüglich in Frankreich bis vor kurzem noch keine nennenswerten Aktivitäten (vgl. Sons 2009: 37). Erst mit Beginn des Jahres 2009 realisierte man das ungenützte Potential und begann mit den ersten Harmonisierungen des französischen Steuerrechts (vgl. Hassoune 2009: 9). Bislang hat noch keine Bank in Frankreich entsprechende Angebote auf den Markt gebracht, allerdings tauchen in den Medien erste Meldungen über entsprechende Mitarbeiterschulungen auf (vgl. Trabelsi 2010).Es stellt sich nun so kurz vor dem "break-even point" (ebd.) die Frage, wie das Ethnomarketingkonzept Islamic Banking in Frankreich zukünftig optimal platziert und umgesetzt werden kann.

Detailangaben zum Buch - Islamic Banking als ein Ethnomarketingkonzept für Frankreich


EAN (ISBN-13): 9783640773022
ISBN (ISBN-10): 3640773020
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: Grin Verlag

Buch in der Datenbank seit 01.04.2011 02:11:55
Buch zuletzt gefunden am 11.06.2017 14:03:12
ISBN/EAN: 9783640773022

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-77302-0, 978-3-640-77302-2


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