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Wieviel Ungleichheit ist gerecht? - Markus Rutsche
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Markus Rutsche:
Wieviel Ungleichheit ist gerecht? - Taschenbuch

2011, ISBN: 3640917073

ID: 10407797281

[EAN: 9783640917075], Neubuch, [PU: GRIN Verlag Mai 2011], This item is printed on demand - Print on Demand Neuware - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Nur wenige Fragen haben die Geschichte des politischen Denkens so nachhaltig geprägt wie die nach der gerechten Ordnung menschlicher Gesellschaften. Seit der Antike ging es dabei immer auch um die Art und Weise, in der verschiedene erstrebenswerte Güter wie etwa Macht, Wohlstand oder bestimmte Freiheitsrechte unter den Mitgliedern einer Gesellschaft zu verteilen seien. Im Anschluss an das aristotelische Konzept einer distributiven Gerechtigkeit erhob sich dabei stets die Frage, nach welchen intersubjektiv vertretbaren Prinzipien eine praktische Umsetzung dieser normativen Leitidee zu erreichen sei. Im Gegensatz hierzu ist die Vorstellung, dass jede politische Ordnung auf einem bestimmten Maß an Gleichheit unter ihren Mitgliedern gegründet sein müsse, eine ideengeschichtlich wesentlich jüngere Einsicht: Seit den Tagen der europäischen Aufklärung ist und bleibt die Frage umstritten, in welchem Ausmaß alle Menschen hinsichtlich gewisser Rechte und Pflichten gleich sein können. Sollen etwa zukünftige, noch ungeborene Generationen vernünftigerweise die gleichen Rechte für sich in Anspruch nehmen dürfen wie gegenwärtige Und leiden unter einer fortgesetzten Ausweitung des Katalogs an universellen Grund- und Menschenrechten nicht gleichzeitig deren unverbrüchliche Kerninhalte Die politische Philosophie der Gegenwart ist diesen überaus schwierigen Fragen nicht aus dem Weg gegangen und hat sich ihnen in vielfältiger und differenzierter Weise gestellt. Vor diesem Hintergrund sucht die vorliegende Arbeit die beiden Leitbegriffe jener Debatten, den der Gerechtigkeit und den der Gleichheit, in einer etwas umgekehrten Akzentuierung aufzugreifen. Es wird danach gefragt, welche Formen der sozialen Ungleichheit vernünftigerweise als gerecht bezeichnet werden können und mit welcher Begründung. Dazu wird untersucht, wie zwei der profiliertesten Denker der Gegenwart JOHN RAWLS als Vertreter der liberalen und MICHAEL WALZER als Vertreter der kommunitaristischen Schule eine politisch gesteuerte Umverteilung von materiellen und immateriellen Gütern begründen und legitimieren. 32 pp. Deutsch

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Wieviel Ungleichheit ist gerecht? - Rutsche, Markus
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Rutsche, Markus:
Wieviel Ungleichheit ist gerecht? - Taschenbuch

2009, ISBN: 9783640917075

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Nur wenige Fragen haben die Geschichte des politischen Denkens so nachhaltig geprägt wie die nach der gerechten Ordnung menschlicher Gesellschaften. Seit der Antike ging es dabei immer auch um die Art und Weise, in der verschiedene erstrebenswerte Güter - wie etwa Macht, Wohlstand oder bestimmte Freiheitsrechte - unter den Mitgliedern einer Gesellschaft zu verteilen seien. Im Anschluss an das aristotelische Konzept einer distributiven Gerechtigkeit erhob sich dabei stets die Frage, nach welchen intersubjektiv vertretbaren Prinzipien eine praktische Umsetzung dieser normativen Leitidee zu erreichen sei. Im Gegensatz hierzu ist die Vorstellung, dass jede politische Ordnung auf einem bestimmten Maß an Gleichheit unter ihren Mitgliedern gegründet sein müsse, eine ideengeschichtlich wesentlich jüngere Einsicht: Seit den Tagen der europäischen Aufklärung ist und bleibt die Frage umstritten, in welchem Ausmaß alle Menschen hinsichtlich gewisser Rechte und Pflichten gleich sein können. Sollen etwa zukünftige, noch ungeborene Generationen vernünftigerweise die gleichen Rechte für sich in Anspruch nehmen dürfen wie gegenwärtige? Und leiden unter einer fortgesetzten Ausweitung des Katalogs an universellen Grund- und Menschenrechten nicht gleichzeitig deren unverbrüchliche Kerninhalte? Die politische Philosophie der Gegenwart ist diesen überaus schwierigen Fragen nicht aus dem Weg gegangen und hat sich ihnen in vielfältiger und differenzierter Weise gestellt. Vor diesem Hintergrund sucht die vorliegende Arbeit die beiden Leitbegriffe jener Debatten, den der Gerechtigkeit und den der Gleichheit, in einer etwas umgekehrten Akzentuierung aufzugreifen. Es wird danach gefragt, welche Formen der sozialen Ungleichheit vernünftigerweise als gerecht bezeichnet werden können und mit welcher Begründung. Dazu wird untersucht, wie zwei der profiliertesten Denker der Gegenwart - JOHN RAWLS als Vertreter der liberalen und MICHAEL WALZER als Vertreter der kommunitaristischen Schule - eine politisch gesteuerte Umverteilung von materiellen und immateriellen Gütern begründen und legitimieren. Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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ISBN: 9783640917075

ID: 778679291

Wieviel Ungleichheit ist gerecht?:Zur Begründung politischer Umverteilung bei John Rawls und Michael Walzer Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage. Markus Rutsche Wieviel Ungleichheit ist gerecht?:Zur Begründung politischer Umverteilung bei John Rawls und Michael Walzer Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage. Markus Rutsche Bücher > Wissenschaft > Politikwissenschaft, GRIN Publishing

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Zur Begründung politischer Umverteilung bei John Rawls und Michael Walzer Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage. Zur Begründung politischer Umverteilung bei John Rawls und Michael Walzer Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage. Bücher > Wissenschaft > Politikwissenschaft, [PU: Grin-Verlag, München]

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Wieviel Ungleichheit ist gerecht?: Zur Begründung politischer Umverteilung bei John Rawls und Michael Walzer

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Nur wenige Fragen haben die Geschichte des politischen Denkens so nachhaltig geprägt wie die nach der gerechten Ordnung menschlicher Gesellschaften. Seit der Antike ging es dabei immer auch um die Art und Weise, in der verschiedene erstrebenswerte Güter - wie etwa Macht, Wohlstand oder bestimmte Freiheitsrechte - unter den Mitgliedern einer Gesellschaft zu verteilen seien. Im Anschluss an das aristotelische Konzept einer distributiven Gerechtigkeit erhob sich dabei stets die Frage, nach welchen intersubjektiv vertretbaren Prinzipien eine praktische Umsetzung dieser normativen Leitidee zu erreichen sei. Im Gegensatz hierzu ist die Vorstellung, dass jede politische Ordnung auf einem bestimmten Maß an Gleichheit unter ihren Mitgliedern gegründet sein müsse, eine ideengeschichtlich wesentlich jüngere Einsicht: Seit den Tagen der europäischen Aufklärung ist und bleibt die Frage umstritten, in welchem Ausmaß alle Menschen hinsichtlich gewisser Rechte und Pflichten gleich sein können. Sollen etwa zukünftige, noch ungeborene Generationen vernünftigerweise die gleichen Rechte für sich in Anspruch nehmen dürfen wie gegenwärtige? Und leiden unter einer fortgesetzten Ausweitung des Katalogs an universellen Grund- und Menschenrechten nicht gleichzeitig deren unverbrüchliche Kerninhalte? Die politische Philosophie der Gegenwart ist diesen überaus schwierigen Fragen nicht aus dem Weg gegangen und hat sich ihnen in vielfältiger und differenzierter Weise gestellt. Vor diesem Hintergrund sucht die vorliegende Arbeit die beiden Leitbegriffe jener Debatten, den der Gerechtigkeit und den der Gleichheit, in einer etwas umgekehrten Akzentuierung aufzugreifen. Es wird danach gefragt, welche Formen der sozialen Ungleichheit vernünftigerweise als gerecht bezeichnet werden können und mit welcher Begründung. Dazu wird untersucht, wie zwei der profiliertesten Denker der Gegenwart - JOHN RAWLS als Vertreter der liberalen und MICHAEL WALZER als Vertreter der kommunitaristischen Schule - eine politisch gesteuerte Umverteilung von materiellen und immateriellen Gütern begründen und legitimieren.

Detailangaben zum Buch - Wieviel Ungleichheit ist gerecht?: Zur Begründung politischer Umverteilung bei John Rawls und Michael Walzer


EAN (ISBN-13): 9783640917075
ISBN (ISBN-10): 3640917073
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: GRIN Verlag GmbH
32 Seiten
Gewicht: 0,060 kg
Sprache: deu

Buch in der Datenbank seit 01.09.2007 12:53:48
Buch zuletzt gefunden am 27.07.2017 19:18:07
ISBN/EAN: 9783640917075

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-640-91707-3, 978-3-640-91707-5


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