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Dynamisierte Raume - Kristina Hellhake
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Kristina Hellhake:
Dynamisierte Raume - neues Buch

2011, ISBN: 9783640970483

ID: 9783640970483

Dynamisierte Raume: Paperback: Grin Verlag: 9783640970483: 29 Jul 2011: Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten "Unterdrückung" und "Unterentwicklung" verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten öffnen und unmittelbar die. Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten "Unterdrückung" und "Unterentwicklung" verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten öffnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrücker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus, scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. "1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas." Die erfolgsverwöhnten Spanier fühlten sich als gröBte Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, für die Eroberer glücklichen Zufällen, lässt sich erklären, wie es einer Minderheit gelang, eine Überzahl an Einheimischen zu überwältigen. So "[l]ag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft über Land und Leute, daB sie nahtlos in die Conquista überging, daB sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion über die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte." Die Eroberer kamen aus der zivilisierten "Alten Welt", welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das "Eigene" war und dem, was dem "Anderen" entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen Überzeugung Indien entdeckt zu haben, und " is zu seinem Tode hielt er an [diesem] Irrtum fest." Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identität erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den "Amerikanern" partout "Inder" machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identität, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag es fern, die ihn umringende. Language: Reference & General Books, , , , Dynamisierte Raume, Kristina Hellhake, 9783640970483, Grin Verlag, , , , ,, [PU: Grin-Verlag, München]

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2011, ISBN: 9783640970483

ID: 691102235

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten ´´Unterdrückung´´ und ´´Unterentwicklung´´ verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten öffnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrücker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus , scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. ´´1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas.´´ Die erfolgsverwöhnten Spanier fühlten sich als grösste Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, für die Eroberer glücklichen Zufällen, lässt sich erklären, wie es einer Minderheit gelang, eine Überzahl an Einheimischen zu überwältigen. So ´´[l]ag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft über Land und Leute, dass sie nahtlos in die Conquista überging, dass sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion über die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte.´´ Die Eroberer kamen aus der zivilisierten ´´Alten Welt´´, welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das ´´Eigene´´ war und dem, was dem ´´Anderen´´ entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen Überzeugung Indien entdeckt zu haben, und ´´[b]is zu seinem Tode hielt er an [diesem] Irrtum fest.´´ Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identität erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den ´´Amerikanern´´ partout ´´Inder´´ machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identität, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag e Raum als Identitätskriterium - Identitätsfindung am Beispiel Lateinamerikas Bücher > Fachbücher > Sprach- & Literaturwissenschaft Taschenbuch 29.07.2011, GRIN, .201

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2009, ISBN: 9783640970483

ID: 117604433

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten ´´Unterdrückung´´ und ´´Unterentwicklung´´ verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten öffnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrücker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus , scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. ´´1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas.´´ Die erfolgsverwöhnten Spanier fühlten sich als größte Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, für die Eroberer glücklichen Zufällen, lässt sich erklären, wie es einer Minderheit gelang, eine Überzahl an Einheimischen zu überwältigen. So ´´[l]ag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft über Land und Leute, daß sie nahtlos in die Conquista überging, daß sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion über die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte.´´ Die Eroberer kamen aus der zivilisierten ´´Alten Welt´´, welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das ´´Eigene´´ war und dem, was dem ´´Anderen´´ entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen Überzeugung Indien entdeckt zu haben, und ´´[b]is zu seinem Tode hielt er an [diesem] Irrtum fest.´´ Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identität erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den ´´Amerikanern´´ partout ´´Inder´´ machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identität, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag e Raum als Identitätskriterium - Identitätsfindung am Beispiel Lateinamerikas Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Sprach- & Literaturwissenschaft, GRIN

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2009, ISBN: 9783640970483

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Raum als Identitätskriterium - Identitätsfindung am Beispiel Lateinamerikas Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten "Unterdrückung" und "Unterentwicklung" verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten öffnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrücker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus , scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. "1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas." Die erfolgsverwöhnten Spanier fühlten sich als größte Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, für die Eroberer glücklichen Zufällen, lässt sich erklären, wie es einer Minderheit gelang, eine Überzahl an Einheimischen zu überwältigen. So "[l]ag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft über Land und Leute, daß sie nahtlos in die Conquista überging, daß sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion über die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte." Die Eroberer kamen aus der zivilisierten "Alten Welt", welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das "Eigene" war und dem, was dem "Anderen" entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen Überzeugung Indien entdeckt zu haben, und "[b]is zu seinem Tode hielt er an [diesem] Irrtum fest." Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identität erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den "Amerikanern" partout "Inder" machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identität, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag e Bücher / Fachbücher / Sprach- & Literaturwissenschaft 978-3-640-97048-3, GRIN

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2009, ISBN: 9783640970483

[ED: Softcover], [PU: GRIN Publishing], Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Universität Potsdam (Romanistik), Veranstaltung: Hauptseminar: Raumkonzepte, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Geschichte Lateinamerikas ist untrennbar mit den Worten "Unterdrückung" und "Unterentwicklung" verbunden. Dies sind Worte, die weite Assoziationsketten öffnen und unmittelbar die Frage nach dem aktiven Part, dem Unterdrücker, aufwerfen: Spanien. Mit der Entdeckung der Amerikas 1492 durch Christoph Kolumbus , scheint das Schicksal des Kontinents besiegelt. "1492 war nicht nur das Jahr der Entdeckung Amerikas, es war auch das Jahr der Wiedereroberung Granadas." Die erfolgsverwöhnten Spanier fühlten sich als größte Siegesstreitmacht der Welt. Nur so, und mit einigen, für die Eroberer glücklichen Zufällen, lässt sich erklären, wie es einer Minderheit gelang, eine Überzahl an Einheimischen zu überwältigen. So "[l]ag es in der Logik der Reconquista, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft über Land und Leute, daß sie nahtlos in die Conquista überging, daß sich die Abwehr der Mauren, der Exodus der Fremden, in die Expansion über die Iberische Halbinsel hinaus, in die Kreuzzugs- und Missionsidee verwandelte." Die Eroberer kamen aus der zivilisierten "Alten Welt", welche sich selbst diesen Status zusprach. Man hatte im gelehrten Europa eine dezidierte Meinung, von dem was das "Eigene" war und dem, was dem "Anderen" entsprach. Als Kolumbus Amerika erreichte war er der festen Überzeugung Indien entdeckt zu haben, und "[b]is zu seinem Tode hielt er an [diesem] Irrtum fest." Dies hatte zur Folge, dass Amerika eine doppelt falsche Identität erhielt: Zum einen fiel es dem Starrsinn Kolumbus zum Opfer, der aus den "Amerikanern" partout "Inder" machen wollte. Zum anderen handelte es sich aber per se um eine fremdbestimmte Identität, welche also nur falsch sein konnte. Kolumbus lag e Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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