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Ladykiller - Roman - Apodaca, Jennifer
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Apodaca, Jennifer:
Ladykiller - Roman - neues Buch

2009, ISBN: 3641026687

ID: 9783641026684

In englischer Sprache. Verlag: E-Books der Verlagsgruppe Random House, Holly Hillbay war die beste private Ermittlerin in Goleta, Kalifornien, aber diese Woche konnte hiervon keine Rede sein. Ihren Stammkunden zu verlieren, für den sie bei Neueinstellungen Routineüberprüfungen durchführte, war übel. Aber sie wusste, Brad the Cad, ihr Exverlobter, steckte dahinter, und das brachte sie auf die Palme. Sie lenkte sich mit ihrem neuen Fall ab - und ging undercover zu einem Buchclubtreffen. So kam sie an einem Donnerstagabend in den Buchladen Books on the Beach. Draußen vor der Tür sog sie die feuchte, salzige Luft ein, die vom Meer herüberwehte. Der adrette, wahrscheinlich hypergebildete Ladenbesitzer Wes Brockman und die sehr verheiratete Tanya Shaker waren dabei, ihre schäbige kleine Affäre der Öffentlichkeit wie eine Starbiografie zu präsentieren. Von diesem Gedanken aufgemuntert, trat sie ein. Die Klingel über der Tür hallte noch nach, als sie rasch ihren Blick durch den Laden schweifen ließ. Als Erstes fiel ihr der anheimelnde Sitzbereich aus weißen Korbstühlen mit meerblauen Kissen ins Auge. Daneben, rechts von ihr, befand sich der Tresen mit der Kasse und einer Erfrischungsecke, gegenüber der Tür stand ein bis zur Decke reichendes Regal mit den Neuerscheinungen. Hinter dem Sitzbereich erstreckten sich Reihen dunkler Bücherregale. Der Laden strahlte eine kultivierte Gemütlichkeit aus, in der sich die Kunden umsehen konnten, bis sie sich für ein Buch entschieden hatten. "Kann ich Ihnen helfen?", fragte eine tiefe Stimme hinter ihr. Holly drehte sich um und wurde von einer Lust gepackt, wie dies beim Lesen eines Liebesromans passiert. Da sie nicht viele Liebesromane las, war wohl der Mann vor ihr die Ursache dafür - er war scharf. Sonnengebleichtes, braunes Haar und lebhafte, grüne Augen in einem Gesicht, das ein bisschen an das von George Clooney erinnerte. Seine vollen Lippen strahlten sinnliche Versprechen aus, und ein leichter Bartschatten weckte in ihr das Verlangen, mit der Hand darüberzustreichen. O ja, er könnte ihr helfen, ihrer langen Trockenperiode im Schlafzimmer ein Ende zu setzen. Sie blinzelte und erinnerte ihre Hormone daran, dass sie im Dienst war. Verdammt. "Hallo, ich bin Holly. Ich komme wegen des Buchclubs." Sie hoffte, ihre Woche hätte sich zum Besseren gewendet und dieser Kerl würde nicht Wes Brockman sein. Sein Lächeln zauberte kleine Fältchen um seine grünen Augen. "Ich bin Wes. Der Buchclub fängt gleich an." Er deutete mit der Hand zu einer Tür, die links in einen Raum führte. Das passte. Sie revidierte ihre Meinung über den Ladenbesitzer: verdammt sexy, adrett und wahrscheinlich hypergebildet. Ach ja, und er vögelte mit verheirateten Frauen, wahrscheinlich weil er die Möglichkeit dazu hatte. Nachdem ihr Hormonspiegel auf ein bloßes Kribbeln gesunken war und die Welt wieder ohne den Schleier der Lust vor ihren Augen erschien, bemerkte sie seine teure Kleidung, vermischt mit einem Selbstvertrauen, das von Geld und Erfolg herrührte. Holly kam zu dem Schluss, Wes Brockman betrieb seinen Buchladen als Hobby und nicht als Möglichkeit, um zu Reichtum zu gelangen und sich kultiviert zu geben. Sie wandte ihren Blick ab und ging auf den Raum zu, auf den er gedeutet hatte. Er war ungefähr so groß wie ihr Schlafzimmer, doch statt des Bettes standen hier vier Tische im Rechteck. Sie schätzte, achtzehn Leute hatten sich darum versammelt. Thermoskannen mit Kaffee und Teller mit Plätzchen standen auf den Tischen. Mit einem kurzen Blick bemerkte sie eine Tür, die in ein kleines Bad führte, und eine andere Tür, die verschlossen war, vielleicht ein Lagerraum oder Büro. An den Wänden hingen Plakate von Buchumschlägen, die dem Raum Farbe und Energie verliehen. Sie zählte mehr als ein Dutzend Frauen und drei Männer. Und Tanya Shaker. Sie sah genauso aus wie auf dem Foto, das Holly von ihr hatte: schulterlanges, blondes Haar, dick geschminkt und ein BH für gewerbliche Belastungen, der ihre Brüste in ihrem schwarzen, tief ausgeschnittenen T-Shirt bis zum Kinn hochdrückte. Rechts von ihr saß ein rettungsschwimmerschöner Mann, der Stuhl links von ihr war leer. Perfekt. "Holly, setz dich, wohin du magst", forderte Wes sie auf. Seine Hand strich über ihren Arm, dann war er weg. Sie wurde von einem warmen Schauder überrascht, der ihr den Rücken hinunterlief. Musste Vollmond oder so was sein. Ihre Libido hatte eindeutig nicht die Botschaft erhalten, dass Wes ein Spieler war. Sie verabredete sich nicht mit Männern, die unterschiedslos verheiratete Frauen vögelten. Eigentlich hatte sie derzeit überhaupt keine Verabredungen. Männer waren nur eine störende Ablenkung von ihrer Karriere. Sie konzentrierte sich wieder auf ihre Arbeit, als sie zu Tanya hinüberging und auf den Stuhl neben ihr rutschte. "Hallo, ich bin Holly. Bist du schon lange Mitglied im Buchclub?", fragte sie. Holly hatte die Erfahrung gemacht, dass Frauen mehr redeten als Männer - weil beide normalerweise Sex mit Liebe verwechselten. Tanya ließ ihren Frauen-Abschätz-Blick über Holly gleiten. "Etwa einen Monat." Holly machte sich an die Arbeit. "Ich habe gerade erst von dem Buchclub erfahren. Dachte, ich versuch's mal. Nur drei Männer, hm?" Am anderen Ende rechts saß Wes Brockman, neben ihm ein etwas älterer Typ, dessen blau gefärbte Brille das tiefe Misstrauen in seinen dunklen Augen nicht verbergen konnte. Und auf der anderen Seite neben Tanya saß der Dritte, der sich vorbeugte und Holly anstarrte. "Ich bin Cullen. Möchtest du mein Buch benutzen?" Er schob es zu ihr hinüber. "Ich bin sicher, Tanya lässt mich mit in ihres reinschauen." Holly griff zum Buch und las den Titel. "Wicked" Wörnern Whodunit. Tanya grinste sie an. "Das ist gut. Ich hab's gelesen, obwohl ich sonst nicht gerne lese." Holly verbiss sich die Frage, warum, zum Teufel, sie in einem Buchclub war, wenn sie nicht las. Aber sie kannte den Grund. Holly war nur überrascht, wie vorsichtig Tanya sich verhielt. Frauen verrieten sich normalerweise viel schneller als Männer. Insbesondere schneller als Spielernaturen wie Wes Brockman. Sie waren es gewöhnt, dass eine Frau nach der anderen durch ihr Bett rutschte, und nur selten dachten sie auch außerhalb ihres Bettes an sie. "Ja, ich habe es gelesen. Mir gefallen die Frauen, die sich nehmen, was sie wollen." Hui, sie hatte es tatsächlich gelesen. Tanya drehte sich in die andere Richtung. "Ich auch." Holly vermutete, Tanya blickte hinüber zu Wes. EPUB, [GR: 9110 - Nonbooks, PBS / Belletristik/Erzählende Literatur], [SW: - Belletristik: allgemein und literarisch][PU:E-Books der Verlagsgruppe Random House]

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2009, ISBN: 3641026687

ID: 9783641026684

In englischer Sprache. Verlag: E-Books der Verlagsgruppe Random House, Holly Hillbay war die beste private Ermittlerin in Goleta, Kalifornien, aber diese Woche konnte hiervon keine Rede sein. Ihren Stammkunden zu verlieren, für den sie bei Neueinstellungen Routineüberprüfungen durchführte, war übel. Aber sie wusste, Brad the Cad, ihr Exverlobter, steckte dahinter, und das brachte sie auf die Palme. Sie lenkte sich mit ihrem neuen Fall ab - und ging undercover zu einem Buchclubtreffen. So kam sie an einem Donnerstagabend in den Buchladen Books on the Beach. Draußen vor der Tür sog sie die feuchte, salzige Luft ein, die vom Meer herüberwehte. Der adrette, wahrscheinlich hypergebildete Ladenbesitzer Wes Brockman und die sehr verheiratete Tanya Shaker waren dabei, ihre schäbige kleine Affäre der Öffentlichkeit wie eine Starbiografie zu präsentieren. Von diesem Gedanken aufgemuntert, trat sie ein. Die Klingel über der Tür hallte noch nach, als sie rasch ihren Blick durch den Laden schweifen ließ. Als Erstes fiel ihr der anheimelnde Sitzbereich aus weißen Korbstühlen mit meerblauen Kissen ins Auge. Daneben, rechts von ihr, befand sich der Tresen mit der Kasse und einer Erfrischungsecke, gegenüber der Tür stand ein bis zur Decke reichendes Regal mit den Neuerscheinungen. Hinter dem Sitzbereich erstreckten sich Reihen dunkler Bücherregale. Der Laden strahlte eine kultivierte Gemütlichkeit aus, in der sich die Kunden umsehen konnten, bis sie sich für ein Buch entschieden hatten. "Kann ich Ihnen helfen?", fragte eine tiefe Stimme hinter ihr. Holly drehte sich um und wurde von einer Lust gepackt, wie dies beim Lesen eines Liebesromans passiert. Da sie nicht viele Liebesromane las, war wohl der Mann vor ihr die Ursache dafür - er war scharf. Sonnengebleichtes, braunes Haar und lebhafte, grüne Augen in einem Gesicht, das ein bisschen an das von George Clooney erinnerte. Seine vollen Lippen strahlten sinnliche Versprechen aus, und ein leichter Bartschatten weckte in ihr das Verlangen, mit der Hand darüberzustreichen. O ja, er könnte ihr helfen, ihrer langen Trockenperiode im Schlafzimmer ein Ende zu setzen. Sie blinzelte und erinnerte ihre Hormone daran, dass sie im Dienst war. Verdammt. "Hallo, ich bin Holly. Ich komme wegen des Buchclubs." Sie hoffte, ihre Woche hätte sich zum Besseren gewendet und dieser Kerl würde nicht Wes Brockman sein. Sein Lächeln zauberte kleine Fältchen um seine grünen Augen. "Ich bin Wes. Der Buchclub fängt gleich an." Er deutete mit der Hand zu einer Tür, die links in einen Raum führte. Das passte. Sie revidierte ihre Meinung über den Ladenbesitzer: verdammt sexy, adrett und wahrscheinlich hypergebildet. Ach ja, und er vögelte mit verheirateten Frauen, wahrscheinlich weil er die Möglichkeit dazu hatte. Nachdem ihr Hormonspiegel auf ein bloßes Kribbeln gesunken war und die Welt wieder ohne den Schleier der Lust vor ihren Augen erschien, bemerkte sie seine teure Kleidung, vermischt mit einem Selbstvertrauen, das von Geld und Erfolg herrührte. Holly kam zu dem Schluss, Wes Brockman betrieb seinen Buchladen als Hobby und nicht als Möglichkeit, um zu Reichtum zu gelangen und sich kultiviert zu geben. Sie wandte ihren Blick ab und ging auf den Raum zu, auf den er gedeutet hatte. Er war ungefähr so groß wie ihr Schlafzimmer, doch statt des Bettes standen hier vier Tische im Rechteck. Sie schätzte, achtzehn Leute hatten sich darum versammelt. Thermoskannen mit Kaffee und Teller mit Plätzchen standen auf den Tischen. Mit einem kurzen Blick bemerkte sie eine Tür, die in ein kleines Bad führte, und eine andere Tür, die verschlossen war, vielleicht ein Lagerraum oder Büro. An den Wänden hingen Plakate von Buchumschlägen, die dem Raum Farbe und Energie verliehen. Sie zählte mehr als ein Dutzend Frauen und drei Männer. Und Tanya Shaker. Sie sah genauso aus wie auf dem Foto, das Holly von ihr hatte: schulterlanges, blondes Haar, dick geschminkt und ein BH für gewerbliche Belastungen, der ihre Brüste in ihrem schwarzen, tief ausgeschnittenen T-Shirt bis zum Kinn hochdrückte. Rechts von ihr saß ein rettungsschwimmerschöner Mann, der Stuhl links von ihr war leer. Perfekt. "Holly, setz dich, wohin du magst", forderte Wes sie auf. Seine Hand strich über ihren Arm, dann war er weg. Sie wurde von einem warmen Schauder überrascht, der ihr den Rücken hinunterlief. Musste Vollmond oder so was sein. Ihre Libido hatte eindeutig nicht die Botschaft erhalten, dass Wes ein Spieler war. Sie verabredete sich nicht mit Männern, die unterschiedslos verheiratete Frauen vögelten. Eigentlich hatte sie derzeit überhaupt keine Verabredungen. Männer waren nur eine störende Ablenkung von ihrer Karriere. Sie konzentrierte sich wieder auf ihre Arbeit, als sie zu Tanya hinüberging und auf den Stuhl neben ihr rutschte. "Hallo, ich bin Holly. Bist du schon lange Mitglied im Buchclub?", fragte sie. Holly hatte die Erfahrung gemacht, dass Frauen mehr redeten als Männer - weil beide normalerweise Sex mit Liebe verwechselten. Tanya ließ ihren Frauen-Abschätz-Blick über Holly gleiten. "Etwa einen Monat." Holly machte sich an die Arbeit. "Ich habe gerade erst von dem Buchclub erfahren. Dachte, ich versuch's mal. Nur drei Männer, hm?" Am anderen Ende rechts saß Wes Brockman, neben ihm ein etwas älterer Typ, dessen blau gefärbte Brille das tiefe Misstrauen in seinen dunklen Augen nicht verbergen konnte. Und auf der anderen Seite neben Tanya saß der Dritte, der sich vorbeugte und Holly anstarrte. "Ich bin Cullen. Möchtest du mein Buch benutzen?" Er schob es zu ihr hinüber. "Ich bin sicher, Tanya lässt mich mit in ihres reinschauen." Holly griff zum Buch und las den Titel. "Wicked" Wörnern Whodunit. Tanya grinste sie an. "Das ist gut. Ich hab's gelesen, obwohl ich sonst nicht gerne lese." Holly verbiss sich die Frage, warum, zum Teufel, sie in einem Buchclub war, wenn sie nicht las. Aber sie kannte den Grund. Holly war nur überrascht, wie vorsichtig Tanya sich verhielt. Frauen verrieten sich normalerweise viel schneller als Männer. Insbesondere schneller als Spielernaturen wie Wes Brockman. Sie waren es gewöhnt, dass eine Frau nach der anderen durch ihr Bett rutschte, und nur selten dachten sie auch außerhalb ihres Bettes an sie. "Ja, ich habe es gelesen. Mir gefallen die Frauen, die sich nehmen, was sie wollen." Hui, sie hatte es tatsächlich gelesen. Tanya drehte sich in die andere Richtung. "Ich auch." Holly vermutete, Tanya blickte hinüber zu Wes. EPUB, [GR: 9110 - Nonbooks, PBS / Belletristik/Erzählende Literatur], [SW: - Belletristik: Allgemein und literarisch]

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In englischer Sprache. Verlag: E-Books der Verlagsgruppe Random House, Holly Hillbay war die beste private Ermittlerin in Goleta, Kalifornien, aber diese Woche konnte hiervon keine Rede sein. Ihren Stammkunden zu verlieren, für den sie bei Neueinstellungen Routineüberprüfungen durchführte, war übel. Aber sie wusste, Brad the Cad, ihr Exverlobter, steckte dahinter, und das brachte sie auf die Palme. Sie lenkte sich mit ihrem neuen Fall ab - und ging undercover zu einem Buchclubtreffen. So kam sie an einem Donnerstagabend in den Buchladen Books on the Beach. Draußen vor der Tür sog sie die feuchte, salzige Luft ein, die vom Meer herüberwehte. Der adrette, wahrscheinlich hypergebildete Ladenbesitzer Wes Brockman und die sehr verheiratete Tanya Shaker waren dabei, ihre schäbige kleine Affäre der Öffentlichkeit wie eine Starbiografie zu präsentieren. Von diesem Gedanken aufgemuntert, trat sie ein. Die Klingel über der Tür hallte noch nach, als sie rasch ihren Blick durch den Laden schweifen ließ. Als Erstes fiel ihr der anheimelnde Sitzbereich aus weißen Korbstühlen mit meerblauen Kissen ins Auge. Daneben, rechts von ihr, befand sich der Tresen mit der Kasse und einer Erfrischungsecke, gegenüber der Tür stand ein bis zur Decke reichendes Regal mit den Neuerscheinungen. Hinter dem Sitzbereich erstreckten sich Reihen dunkler Bücherregale. Der Laden strahlte eine kultivierte Gemütlichkeit aus, in der sich die Kunden umsehen konnten, bis sie sich für ein Buch entschieden hatten. "Kann ich Ihnen helfen?", fragte eine tiefe Stimme hinter ihr. Holly drehte sich um und wurde von einer Lust gepackt, wie dies beim Lesen eines Liebesromans passiert. Da sie nicht viele Liebesromane las, war wohl der Mann vor ihr die Ursache dafür - er war scharf. Sonnengebleichtes, braunes Haar und lebhafte, grüne Augen in einem Gesicht, das ein bisschen an das von George Clooney erinnerte. Seine vollen Lippen strahlten sinnliche Versprechen aus, und ein leichter Bartschatten weckte in ihr das Verlangen, mit der Hand darüberzustreichen. O ja, er könnte ihr helfen, ihrer langen Trockenperiode im Schlafzimmer ein Ende zu setzen. Sie blinzelte und erinnerte ihre Hormone daran, dass sie im Dienst war. Verdammt. "Hallo, ich bin Holly. Ich komme wegen des Buchclubs." Sie hoffte, ihre Woche hätte sich zum Besseren gewendet und dieser Kerl würde nicht Wes Brockman sein. Sein Lächeln zauberte kleine Fältchen um seine grünen Augen. "Ich bin Wes. Der Buchclub fängt gleich an." Er deutete mit der Hand zu einer Tür, die links in einen Raum führte. Das passte. Sie revidierte ihre Meinung über den Ladenbesitzer: verdammt sexy, adrett und wahrscheinlich hypergebildet. Ach ja, und er vögelte mit verheirateten Frauen, wahrscheinlich weil er die Möglichkeit dazu hatte. Nachdem ihr Hormonspiegel auf ein bloßes Kribbeln gesunken war und die Welt wieder ohne den Schleier der Lust vor ihren Augen erschien, bemerkte sie seine teure Kleidung, vermischt mit einem Selbstvertrauen, das von Geld und Erfolg herrührte. Holly kam zu dem Schluss, Wes Brockman betrieb seinen Buchladen als Hobby und nicht als Möglichkeit, um zu Reichtum zu gelangen und sich kultiviert zu geben. Sie wandte ihren Blick ab und ging auf den Raum zu, auf den er gedeutet hatte. Er war ungefähr so groß wie ihr Schlafzimmer, doch statt des Bettes standen hier vier Tische im Rechteck. Sie schätzte, achtzehn Leute hatten sich darum versammelt. Thermoskannen mit Kaffee und Teller mit Plätzchen standen auf den Tischen. Mit einem kurzen Blick bemerkte sie eine Tür, die in ein kleines Bad führte, und eine andere Tür, die verschlossen war, vielleicht ein Lagerraum oder Büro. An den Wänden hingen Plakate von Buchumschlägen, die dem Raum Farbe und Energie verliehen. Sie zählte mehr als ein Dutzend Frauen und drei Männer. Und Tanya Shaker. Sie sah genauso aus wie auf dem Foto, das Holly von ihr hatte: schulterlanges, blondes Haar, dick geschminkt und ein BH für gewerbliche Belastungen, der ihre Brüste in ihrem schwarzen, tief ausgeschnittenen T-Shirt bis zum Kinn hochdrückte. Rechts von ihr saß ein rettungsschwimmerschöner Mann, der Stuhl links von ihr war leer. Perfekt. "Holly, setz dich, wohin du magst", forderte Wes sie auf. Seine Hand strich über ihren Arm, dann war er weg. Sie wurde von einem warmen Schauder überrascht, der ihr den Rücken hinunterlief. Musste Vollmond oder so was sein. Ihre Libido hatte eindeutig nicht die Botschaft erhalten, dass Wes ein Spieler war. Sie verabredete sich nicht mit Männern, die unterschiedslos verheiratete Frauen vögelten. Eigentlich hatte sie derzeit überhaupt keine Verabredungen. Männer waren nur eine störende Ablenkung von ihrer Karriere. Sie konzentrierte sich wieder auf ihre Arbeit, als sie zu Tanya hinüberging und auf den Stuhl neben ihr rutschte. "Hallo, ich bin Holly. Bist du schon lange Mitglied im Buchclub?", fragte sie. Holly hatte die Erfahrung gemacht, dass Frauen mehr redeten als Männer - weil beide normalerweise Sex mit Liebe verwechselten. Tanya ließ ihren Frauen-Abschätz-Blick über Holly gleiten. "Etwa einen Monat." Holly machte sich an die Arbeit. "Ich habe gerade erst von dem Buchclub erfahren. Dachte, ich versuch's mal. Nur drei Männer, hm?" Am anderen Ende rechts saß Wes Brockman, neben ihm ein etwas älterer Typ, dessen blau gefärbte Brille das tiefe Misstrauen in seinen dunklen Augen nicht verbergen konnte. Und auf der anderen Seite neben Tanya saß der Dritte, der sich vorbeugte und Holly anstarrte. "Ich bin Cullen. Möchtest du mein Buch benutzen?" Er schob es zu ihr hinüber. "Ich bin sicher, Tanya lässt mich mit in ihres reinschauen." Holly griff zum Buch und las den Titel. "Wicked" Wörnern Whodunit. Tanya grinste sie an. "Das ist gut. Ich hab's gelesen, obwohl ich sonst nicht gerne lese." Holly verbiss sich die Frage, warum, zum Teufel, sie in einem Buchclub war, wenn sie nicht las. Aber sie kannte den Grund. Holly war nur überrascht, wie vorsichtig Tanya sich verhielt. Frauen verrieten sich normalerweise viel schneller als Männer. Insbesondere schneller als Spielernaturen wie Wes Brockman. Sie waren es gewöhnt, dass eine Frau nach der anderen durch ihr Bett rutschte, und nur selten dachten sie auch außerhalb ihres Bettes an sie. "Ja, ich habe es gelesen. Mir gefallen die Frauen, die sich nehmen, was sie wollen." Hui, sie hatte es tatsächlich gelesen. Tanya drehte sich in die andere Richtung. "Ich auch." Holly vermutete, Tanya blickte hinüber zu Wes. EPUB, [GR: 9110 - Nonbooks, PBS / Belletristik/Erzählende Literatur], [SW: - Belletristik: allgemein und literarisch]

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ID: 9783641026684

In englischer Sprache. Verlag: Goldmann, Holly Hillbay war die beste private Ermittlerin in Goleta, Kalifornien, aber diese Woche konnte hiervon keine Rede sein. Ihren Stammkunden zu verlieren, für den sie bei Neueinstellungen Routineüberprüfungen durchführte, war übel. Aber sie wusste, Brad the Cad, ihr Exverlobter, steckte dahinter, und das brachte sie auf die Palme. Sie lenkte sich mit ihrem neuen Fall ab - und ging undercover zu einem Buchclubtreffen. So kam sie an einem Donnerstagabend in den Buchladen Books on the Beach. Draußen vor der Tür sog sie die feuchte, salzige Luft ein, die vom Meer herüberwehte. Der adrette, wahrscheinlich hypergebildete Ladenbesitzer Wes Brockman und die sehr verheiratete Tanya Shaker waren dabei, ihre schäbige kleine Affäre der Öffentlichkeit wie eine Starbiografie zu präsentieren. Von diesem Gedanken aufgemuntert, trat sie ein. Die Klingel über der Tür hallte noch nach, als sie rasch ihren Blick durch den Laden schweifen ließ. Als Erstes fiel ihr der anheimelnde Sitzbereich aus weißen Korbstühlen mit meerblauen Kissen ins Auge. Daneben, rechts von ihr, befand sich der Tresen mit der Kasse und einer Erfrischungsecke, gegenüber der Tür stand ein bis zur Decke reichendes Regal mit den Neuerscheinungen. Hinter dem Sitzbereich erstreckten sich Reihen dunkler Bücherregale. Der Laden strahlte eine kultivierte Gemütlichkeit aus, in der sich die Kunden umsehen konnten, bis sie sich für ein Buch entschieden hatten. "Kann ich Ihnen helfen?", fragte eine tiefe Stimme hinter ihr. Holly drehte sich um und wurde von einer Lust gepackt, wie dies beim Lesen eines Liebesromans passiert. Da sie nicht viele Liebesromane las, war wohl der Mann vor ihr die Ursache dafür - er war scharf. Sonnengebleichtes, braunes Haar und lebhafte, grüne Augen in einem Gesicht, das ein bisschen an das von George Clooney erinnerte. Seine vollen Lippen strahlten sinnliche Versprechen aus, und ein leichter Bartschatten weckte in ihr das Verlangen, mit der Hand darüberzustreichen. O ja, er könnte ihr helfen, ihrer langen Trockenperiode im Schlafzimmer ein Ende zu setzen. Sie blinzelte und erinnerte ihre Hormone daran, dass sie im Dienst war. Verdammt. "Hallo, ich bin Holly. Ich komme wegen des Buchclubs." Sie hoffte, ihre Woche hätte sich zum Besseren gewendet und dieser Kerl würde nicht Wes Brockman sein. Sein Lächeln zauberte kleine Fältchen um seine grünen Augen. "Ich bin Wes. Der Buchclub fängt gleich an." Er deutete mit der Hand zu einer Tür, die links in einen Raum führte. Das passte. Sie revidierte ihre Meinung über den Ladenbesitzer: verdammt sexy, adrett und wahrscheinlich hypergebildet. Ach ja, und er vögelte mit verheirateten Frauen, wahrscheinlich weil er die Möglichkeit dazu hatte. Nachdem ihr Hormonspiegel auf ein bloßes Kribbeln gesunken war und die Welt wieder ohne den Schleier der Lust vor ihren Augen erschien, bemerkte sie seine teure Kleidung, vermischt mit einem Selbstvertrauen, das von Geld und Erfolg herrührte. Holly kam zu dem Schluss, Wes Brockman betrieb seinen Buchladen als Hobby und nicht als Möglichkeit, um zu Reichtum zu gelangen und sich kultiviert zu geben. Sie wandte ihren Blick ab und ging auf den Raum zu, auf den er gedeutet hatte. Er war ungefähr so groß wie ihr Schlafzimmer, doch statt des Bettes standen hier vier Tische im Rechteck. Sie schätzte, achtzehn Leute hatten sich darum versammelt. Thermoskannen mit Kaffee und Teller mit Plätzchen standen auf den Tischen. Mit einem kurzen Blick bemerkte sie eine Tür, die in ein kleines Bad führte, und eine andere Tür, die verschlossen war, vielleicht ein Lagerraum oder Büro. An den Wänden hingen Plakate von Buchumschlägen, die dem Raum Farbe und Energie verliehen. Sie zählte mehr als ein Dutzend Frauen und drei Männer. Und Tanya Shaker. Sie sah genauso aus wie auf dem Foto, das Holly von ihr hatte: schulterlanges, blondes Haar, dick geschminkt und ein BH für gewerbliche Belastungen, der ihre Brüste in ihrem schwarzen, tief ausgeschnittenen T-Shirt bis zum Kinn hochdrückte. Rechts von ihr saß ein rettungsschwimmerschöner Mann, der Stuhl links von ihr war leer. Perfekt. "Holly, setz dich, wohin du magst", forderte Wes sie auf. Seine Hand strich über ihren Arm, dann war er weg. Sie wurde von einem warmen Schauder überrascht, der ihr den Rücken hinunterlief. Musste Vollmond oder so was sein. Ihre Libido hatte eindeutig nicht die Botschaft erhalten, dass Wes ein Spieler war. Sie verabredete sich nicht mit Männern, die unterschiedslos verheiratete Frauen vögelten. Eigentlich hatte sie derzeit überhaupt keine Verabredungen. Männer waren nur eine störende Ablenkung von ihrer Karriere. Sie konzentrierte sich wieder auf ihre Arbeit, als sie zu Tanya hinüberging und auf den Stuhl neben ihr rutschte. "Hallo, ich bin Holly. Bist du schon lange Mitglied im Buchclub?", fragte sie. Holly hatte die Erfahrung gemacht, dass Frauen mehr redeten als Männer - weil beide normalerweise Sex mit Liebe verwechselten. Tanya ließ ihren Frauen-Abschätz-Blick über Holly gleiten. "Etwa einen Monat." Holly machte sich an die Arbeit. "Ich habe gerade erst von dem Buchclub erfahren. Dachte, ich versuch's mal. Nur drei Männer, hm?" Am anderen Ende rechts saß Wes Brockman, neben ihm ein etwas älterer Typ, dessen blau gefärbte Brille das tiefe Misstrauen in seinen dunklen Augen nicht verbergen konnte. Und auf der anderen Seite neben Tanya saß der Dritte, der sich vorbeugte und Holly anstarrte. "Ich bin Cullen. Möchtest du mein Buch benutzen?" Er schob es zu ihr hinüber. "Ich bin sicher, Tanya lässt mich mit in ihres reinschauen." Holly griff zum Buch und las den Titel. 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Als Erstes fiel ihr der anheimelnde Sitzbereich aus weißen Korbstühlen mit meerblauen Kissen ins Auge. Daneben, rechts von ihr, befand sich der Tresen mit der Kasse und einer Erfrischungsecke, gegenüber der Tür stand ein bis zur Decke reichendes Regal mit den Neuerscheinungen. Hinter dem Sitzbereich erstreckten sich Reihen dunkler Bücherregale. Der Laden strahlte eine kultivierte Gemütlichkeit aus, in der sich die Kunden umsehen konnten, bis sie sich für ein Buch entschieden hatten."Kann ich Ihnen helfen?", fragte eine tiefe Stimme hinter ihr.Holly drehte sich um und wurde von einer Lust gepackt, wie dies beim Lesen eines Liebesromans passiert. Da sie nicht viele Liebesromane las, war wohl der Mann vor ihr die Ursache dafür - er war scharf. Sonnengebleichtes, braunes Haar und lebhafte, grüne Augen in einem Gesicht, das ein bisschen an das von George Clooney erinnerte. Seine vollen Lippen strahlten sinnliche Versprechen aus, und ein leichter Bartschatten weckte in ihr das Verlangen, mit der Hand darüberzustreichen.O ja, er könnte ihr helfen, ihrer langen Trockenperiode im Schlafzimmer ein Ende zu setzen. Sie blinzelte und erinnerte ihre Hormone daran, dass sie im Dienst war. Verdammt. "Hallo, ich bin Holly. Ich komme wegen des Buchclubs." Sie hoffte, ihre Woche hätte sich zum Besseren gewendet und dieser Kerl würde nicht Wes Brockman sein.Sein Lächeln zauberte kleine Fältchen um seine grünen Augen. "Ich bin Wes. Der Buchclub fängt gleich an." Er deutete mit der Hand zu einer Tür, die links in einen Raum führte.Das passte. Sie revidierte ihre Meinung über den Ladenbesitzer: verdammt sexy, adrett und wahrscheinlich hypergebildet. Ach ja, und er vögelte mit verheirateten Frauen, wahrscheinlich weil er die Möglichkeit dazu hatte. Nachdem ihr Hormonspiegel auf ein bloßes Kribbeln gesunken war und die Welt wieder ohne den Schleier der Lust vor ihren Augen erschien, bemerkte sie seine teure Kleidung, vermischt mit einem Selbstvertrauen, das von Geld und Erfolg herrührte. Holly kam zu dem Schluss, Wes Brockman betrieb seinen Buchladen als Hobby und nicht als Möglichkeit, um zu Reichtum zu gelangen und sich kultiviert zu geben.Sie wandte ihren Blick ab und ging auf den Raum zu, auf den er gedeutet hatte. Er war ungefähr so groß wie ihr Schlafzimmer, doch statt des Bettes standen hier vier Tische im Rechteck. Sie schätzte, achtzehn Leute hatten sich darum versammelt. Thermoskannen mit Kaffee und Teller mit Plätzchen standen auf den Tischen. Mit einem kurzen Blick bemerkte sie eine Tür, die in ein kleines Bad führte, und eine andere Tür, die verschlossen war, vielleicht ein Lagerraum oder Büro. An den Wänden hingen Plakate von Buchumschlägen, die dem Raum Farbe und Energie verliehen.Sie zählte mehr als ein Dutzend Frauen und drei Männer. Und Tanya Shaker. Sie sah genauso aus wie auf dem Foto, das Holly von ihr hatte: schulterlanges, blondes Haar, dick geschminkt und ein BH für gewerbliche Belastungen, der ihre Brüste in ihrem schwarzen, tief ausgeschnittenen T-Shirt bis zum Kinn hochdrückte. Rechts von ihr saß ein rettungsschwimmerschöner Mann, der Stuhl links von ihr war leer.Perfekt."Holly, setz dich, wohin du magst", forderte Wes sie auf. Seine Hand strich über ihren Arm, dann war er weg.Sie wurde von einem warmen Schauder überrascht, der ihr den Rücken hinunterlief. Musste Vollmond oder so was sein. Ihre Libido hatte eindeutig nicht die Botschaft erhalten, dass Wes ein Spieler war. Sie verabredete sich nicht mit Männern, die unterschiedslos verheiratete Frauen vögelten. Eigentlich hatte sie derzeit überhaupt keine Verabredungen. Männer waren nur eine störende Ablenkung von ihrer Karriere.Sie konzentrierte sich wieder auf ihre Arbeit, als sie zu Tanya hinüberging und auf den Stuhl neben ihr rutschte. "Hallo, ich bin Holly. Bist du schon lange Mitglied im Buchclub?", fragte sie. Holly hatte die Erfahrung gemacht, dass Frauen mehr redeten als Männer - weil beide normalerweise Sex mit Liebe verwechselten.Tanya ließ ihren Frauen-Abschätz-Blick über Holly gleiten. "Etwa einen Monat."Holly machte sich an die Arbeit. "Ich habe gerade erst von dem Buchclub erfahren. Dachte, ich versuch's mal. Nur drei Männer, hm?" Am anderen Ende rechts saß Wes Brockman, neben ihm ein etwas älterer Typ, dessen blau gefärbte Brille das tiefe Misstrauen in seinen dunklen Augen nicht verbergen konnte. Und auf der anderen Seite neben Tanya saß der Dritte, der sich vorbeugte und Holly anstarrte."Ich bin Cullen. Möchtest du mein Buch benutzen?" Er schob es zu ihr hinüber. "Ich bin sicher, Tanya lässt mich mit in ihres reinschauen."Holly griff zum Buch und las den Titel. "Wicked" Wörnern Whodunit.Tanya grinste sie an. "Das ist gut. Ich hab's gelesen, obwohl ich sonst nicht gerne lese."Holly verbiss sich die Frage, warum, zum Teufel, sie in einem Buchclub war, wenn sie nicht las. Aber sie kannte den Grund. Holly war nur überrascht, wie vorsichtig Tanya sich verhielt. Frauen verrieten sich normalerweise viel schneller als Männer. Insbesondere schneller als Spielernaturen wie Wes Brockman. Sie waren es gewöhnt, dass eine Frau nach der anderen durch ihr Bett rutschte, und nur selten dachten sie auch außerhalb ihres Bettes an sie. "Ja, ich habe es gelesen. Mir gefallen die Frauen, die sich nehmen, was sie wollen." Hui, sie hatte es tatsächlich gelesen.Tanya drehte sich in die andere Richtung. "Ich auch."Holly vermutete, Tanya blickte hinüber zu Wes. E-Book

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Details zum Buch
Ladykiller
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Detailangaben zum Buch - Ladykiller


EAN (ISBN-13): 9783641026684
ISBN (ISBN-10): 3641026687
Erscheinungsjahr: 2009
Herausgeber: E-Books der Verlagsgruppe Random House
Sprache: eng/Englisch

Buch in der Datenbank seit 17.12.2007 14:37:45
Buch zuletzt gefunden am 22.04.2015 13:05:26
ISBN/EAN: 9783641026684

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-641-02668-7, 978-3-641-02668-4


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