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Der Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs des Löwen nach Goslar in Chiavenna - Christoph Heckl
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Christoph Heckl:

Der Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs des Löwen nach Goslar in Chiavenna - neues Buch

ISBN: 9783656600565

ID: 9783656600565

Von Fiktionen und Handlungsspielräumen Die Rolle der Begegnung von Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa in Chiavenna wird gemeinhin als der Wendepunkt in den Beziehungen zwischen den beiden angesehen. Das Bild, das die Quellen aus der Rückschau über die Vorgänge in Chiavenna zeichnen, ist angetan, den Herzog als überheblich, undankbar, als Rechtsbrecher und Erpresser erscheinen zu lassen. So hat die Forschung ihn denn auch oftmals gesehen. Die Rollen sind klar verteilt: Der Kaiser als der um Hilfe bittende, der dem Herzog in seiner Verzweiflung und um des Reiches willens sogar zu Füßen fällt und andererseits der sture und hartherzige Sachsenherzog, der sich verweigert und seinen Vetter im Stich lässt. Doch hat es sich so zugetragen In der älteren Forschung ging man von einer Machtprobe zweier Vertreter einander entgegengesetzter Dynastien aus: einer vermeintlichen Erbfeindschaft zwischen Welfen und Staufern. Diese habe dann letztlich auch zur Entmachtung des Löwen geführt. In dieser Arbeit soll zunächst gezeigt werden, dass im Gegenteil Heinrich der Löwe und Friedrich Barbarossa ein geradezu symbiotisches Verhältnis pflegten, ja dass Heinrich die `zuverlässigste Stütze Barbarossas` war und wohl auch eine entscheidende Rolle bei der Königswahl Friedrichs gespielt hat, wie jüngst hervorgehoben wurde . Die Verbindungen der Vettern waren also - dies eine These, die hier aufgestellt werden soll - auch nicht durch einseitige Begünstigung, sondern durch ein Verhältnis nach dem Grundsatz des do ut des charakterisiert. Das rückt auch Heinrichs Rolle in Chiavenna in ein anderes Licht. Leistung verlangte offenbar nach adäquater Gegenleistung: ist der Kaiser von diesem Grundsatz abgerückt, indem er die Belehnung mit Goslar als Kompensation für militärische Hilfe verweigerte und erklärt sich daraus Heinrichs abschlägiges Verhalten Und wieso hat Heinrich Goslar zur Bedingung seiner persönlichen Heerfolge gemacht Während die Handlungsspielräume Barbarossas zur Genüge von der Forschung ausgeleuchtet sind, wurde dies für Heinrich den Löwen eher vernachlässigt. Was aber waren dessen Handlungsspielräume Inwiefern konnte bzw. wollte er der Aufforderung nach militärischem Zuzug Folge leisten und war er überhaupt rechtlich dazu verpflichtet Für die nachfolgende Argumentation kommt dabei der Chronik Arnolds von Lübeck eine besondere Bedeutung zu. Es wird sich zeigen, dass Arnolds Bericht als Quelle für uns durchaus einigen Wert besitzt. Der Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs des Löwen nach Goslar in Chiavenna: Die Rolle der Begegnung von Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa in Chiavenna wird gemeinhin als der Wendepunkt in den Beziehungen zwischen den beiden angesehen. Das Bild, das die Quellen aus der Rückschau über die Vorgänge in Chiavenna zeichnen, ist angetan, den Herzog als überheblich, undankbar, als Rechtsbrecher und Erpresser erscheinen zu lassen. So hat die Forschung ihn denn auch oftmals gesehen. Die Rollen sind klar verteilt: Der Kaiser als der um Hilfe bittende, der dem Herzog in seiner Verzweiflung und um des Reiches willens sogar zu Füßen fällt und andererseits der sture und hartherzige Sachsenherzog, der sich verweigert und seinen Vetter im Stich lässt. Doch hat es sich so zugetragen In der älteren Forschung ging man von einer Machtprobe zweier Vertreter einander entgegengesetzter Dynastien aus: einer vermeintlichen Erbfeindschaft zwischen Welfen und Staufern. Diese habe dann letztlich auch zur Entmachtung des Löwen geführt. In dieser Arbeit soll zunächst gezeigt werden, dass im Gegenteil Heinrich der Löwe und Friedrich Barbarossa ein geradezu symbiotisches Verhältnis pflegten, ja dass Heinrich die `zuverlässigste Stütze Barbarossas` war und wohl auch eine entscheidende Rolle bei der Königswahl Friedrichs gespielt hat, wie jüngst hervorgehoben wurde . Die Verbindungen der Vettern waren also - dies eine These, die hier aufgestellt werden soll - auch nicht durch einseitige Begünstigung, sondern durch ein Verhältnis nach dem Grundsatz des do ut des charakterisiert. Das rückt auch Heinrichs Rolle in Chiavenna in ein anderes Licht. Leistung verlangte offenbar nach adäquater Gegenleistung: ist der Kaiser von diesem Grundsatz abgerückt, indem er die Belehnung mit Goslar als Kompensation für militärische Hilfe verweigerte und erklärt sich daraus Heinrichs abschlägiges Verhalten Und wieso hat Heinrich Goslar zur Bedingung seiner persönlichen Heerfolge gemacht Während die Handlungsspielräume Barbarossas zur Genüge von der Forschung ausgeleuchtet sind, wurde dies für Heinrich den Löwen eher vernachlässigt. Was aber waren dessen Handlungsspielräume Inwiefern konnte bzw. wollte er der Aufforderung nach militärischem Zuzug Folge leisten und war er überhaupt rechtlich dazu verpflichtet Für die nachfolgende Argumentation kommt dabei der Chronik Arnolds von Lübeck eine besondere Bedeutung zu. Es wird sich zeigen, dass Arnolds Bericht als Quelle für uns durchaus einigen Wert besitzt. HISTORY / Europe / General, GRIN Verlag

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Heckl, C: Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs de
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Heckl, C: Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs de - neues Buch

ISBN: 9783656600565

ID: 9783656600565

Die Rolle der Begegnung von Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa in Chiavenna wird gemeinhin als der Wendepunkt in den Beziehungen zwischen den beiden angesehen. Das Bild, das die Quellen aus der Rückschau über die Vorgänge in Chiavenna zeichnen, ist angetan, den Herzog als überheblich, undankbar, als Rechtsbrecher und Erpresser erscheinen zu lassen. So hat die Forschung ihn denn auch oftmals gesehen. Die Rollen sind klar verteilt: Der Kaiser als der um Hilfe bittende, der dem Herzog in seiner Verzweiflung und um des Reiches willens sogar zu Füßen fällt und andererseits der sture und hartherzige Sachsenherzog, der sich verweigert und seinen Vetter im Stich lässt. Doch hat es sich so zugetragen In der älteren Forschung ging man von einer Machtprobe zweier Vertreter einander entgegengesetzter Dynastien aus: einer vermeintlichen Erbfeindschaft zwischen Welfen und Staufern. Diese habe dann letztlich auch zur Entmachtung des Löwen geführt. In dieser Arbeit soll zunächst gezeigt werden, dass im Gegenteil Heinrich der Löwe und Friedrich Barbarossa ein geradezu symbiotisches Verhältnis pflegten, ja dass Heinrich die `zuverlässigste Stütze Barbarossas` war und wohl auch eine entscheidende Rolle bei der Königswahl Friedrichs gespielt hat, wie jüngst hervorgehoben wurde . Die Verbindungen der Vettern waren also - dies eine These, die hier aufgestellt werden soll - auch nicht durch einseitige Begünstigung, sondern durch ein Verhältnis nach dem Grundsatz des do ut des charakterisiert. Das rückt auch Heinrichs Rolle in Chiavenna in ein anderes Licht. Leistung verlangte offenbar nach adäquater Gegenleistung: ist der Kaiser von diesem Grundsatz abgerückt, indem er die Belehnung mit Goslar als Kompensation für militärische Hilfe verweigerte und erklärt sich daraus Heinrichs abschlägiges Verhalten Und wieso hat Heinrich Goslar zur Bedingung seiner persönlichen Heerfolge gemacht Während die Handlungsspielräume Barbarossas zur Genüge von der Forschung ausgeleuchtet sind, wurde dies für Heinrich den Löwen eher vernachlässigt. Was aber waren dessen Handlungsspielräume Inwiefern konnte bzw. wollte er der Aufforderung nach militärischem Zuzug Folge leisten und war er überhaupt rechtlich dazu verpflichtet Für die nachfolgende Argumentation kommt dabei der Chronik Arnolds von Lübeck eine besondere Bedeutung zu. Es wird sich zeigen, dass Arnolds Bericht als Quelle für uns durchaus einigen Wert besitzt. Heckl, C: Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs de: Die Rolle der Begegnung von Heinrich dem Löwen und Friedrich Barbarossa in Chiavenna wird gemeinhin als der Wendepunkt in den Beziehungen zwischen den beiden angesehen. Das Bild, das die Quellen aus der Rückschau über die Vorgänge in Chiavenna zeichnen, ist angetan, den Herzog als überheblich, undankbar, als Rechtsbrecher und Erpresser erscheinen zu lassen. So hat die Forschung ihn denn auch oftmals gesehen. Die Rollen sind klar verteilt: Der Kaiser als der um Hilfe bittende, der dem Herzog in seiner Verzweiflung und um des Reiches willens sogar zu Füßen fällt und andererseits der sture und hartherzige Sachsenherzog, der sich verweigert und seinen Vetter im Stich lässt. Doch hat es sich so zugetragen In der älteren Forschung ging man von einer Machtprobe zweier Vertreter einander entgegengesetzter Dynastien aus: einer vermeintlichen Erbfeindschaft zwischen Welfen und Staufern. Diese habe dann letztlich auch zur Entmachtung des Löwen geführt. In dieser Arbeit soll zunächst gezeigt werden, dass im Gegenteil Heinrich der Löwe und Friedrich Barbarossa ein geradezu symbiotisches Verhältnis pflegten, ja dass Heinrich die `zuverlässigste Stütze Barbarossas` war und wohl auch eine entscheidende Rolle bei der Königswahl Friedrichs gespielt hat, wie jüngst hervorgehoben wurde . Die Verbindungen der Vettern waren also - dies eine These, die hier aufgestellt werden soll - auch nicht durch einseitige Begünstigung, sondern durch ein Verhältnis nach dem Grundsatz des do ut des charakterisiert. Das rückt auch Heinrichs Rolle in Chiavenna in ein anderes Licht. Leistung verlangte offenbar nach adäquater Gegenleistung: ist der Kaiser von diesem Grundsatz abgerückt, indem er die Belehnung mit Goslar als Kompensation für militärische Hilfe verweigerte und erklärt sich daraus Heinrichs abschlägiges Verhalten Und wieso hat Heinrich Goslar zur Bedingung seiner persönlichen Heerfolge gemacht Während die Handlungsspielräume Barbarossas zur Genüge von der Forschung ausgeleuchtet sind, wurde dies für Heinrich den Löwen eher vernachlässigt. Was aber waren dessen Handlungsspielräume Inwiefern konnte bzw. wollte er der Aufforderung nach militärischem Zuzug Folge leisten und war er überhaupt rechtlich dazu verpflichtet Für die nachfolgende Argumentation kommt dabei der Chronik Arnolds von Lübeck eine besondere Bedeutung zu. Es wird sich zeigen, dass Arnolds Bericht als Quelle für uns durchaus einigen Wert besitzt., GRIN Verlag

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2014

ISBN: 3656600562

ID: 9783656600565

Verlag: GRIN Verlag, PC-PDF, 30 Seiten, 1., Auflage, [GR: 9554 - Nonbooks, PBS / Geschichte/Mittelalter], [Ausgabe: 1][PU:GRIN Verlag]

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Der Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs des Löwen nach Goslar in Chiavenna - Erstausgabe

2014, ISBN: 9783656600565

ID: 29300841

Von Fiktionen und Handlungsspielräumen, [ED: 1], 1., Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: GRIN Verlag]

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Der Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs des Löwen nach Goslar in Chiavenna
Autor:

Christoph Heckl

Titel:

Der Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs des Löwen nach Goslar in Chiavenna

ISBN-Nummer:

9783656600565

Detailangaben zum Buch - Der Fußfall Barbarossas und die Forderung Heinrichs des Löwen nach Goslar in Chiavenna


EAN (ISBN-13): 9783656600565
ISBN (ISBN-10): 3656600562
Erscheinungsjahr: 2014
Herausgeber: GRIN Verlag

Buch in der Datenbank seit 01.03.2014 13:18:04
Buch zuletzt gefunden am 13.03.2017 15:50:15
ISBN/EAN: 9783656600565

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-656-60056-2, 978-3-656-60056-5

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