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Heckl, Christoph:
El Conde Lucanor: "Mentalitätsgeschichtliche Involution" in der "Krise des Spätmittelalters"? - Taschenbuch

2014, ISBN: 9783656601258

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität zu Köln (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Literarische Gattungen des spanischen Mittelalters, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird es nicht darum gehen, eines oder mehrere Exempel aus dem "Libro de los enxiemplos del Conde Lucanor et de Patronio" zu analysieren. Die Forschung zu den einzelnen Exempla ist Legion. Stattdessen soll jenes "Werk der Weltliteratur" des kastilischen Hochadeligen don Juan Manuel, das nach José Manuel Blecua dessen "obra mas importante" darstellt, unter einer anderen Fragestellung gelesen werden. Denn die Literaturwissenschaft ist, was die Beurteilung dieses opus des Neffen Alfons X. anlangt, verblüffend zwiegespalten. Weite Teile der Forschung sehen in der Sammlung typisch 'mittelalterliche', ja nachgerade rückwärtsgewandte Elemente verwirklicht. Der Conde Lucanor wird in dieser Perspektive vor der Folie der "kastilischen Krise" in den letzten Regierungsjahren Alfons des Weisen gelesen: Der Kollaps der königlichen Herrschaft habe im Verlauf weniger Jahre den "Horizont des 'dunklen Spätmittelalters'" heraufziehen lassen. Verglichen mit dem Corpus Alfonsinum erscheint Gumbrecht der Conde Lucanor als "ein Symptom mentalitätsgeschichtlicher Involution". Ich habe mich ob der vergleichsweise harschen Wortwahl dazu angeregt gesehen, die Argumentation Gumbrechts näher in den Blick zu nehmen. Ausgehend von dessen Bewertung wird daher in dieser Arbeit zunächst der entstehungsgeschichtliche Hintergrund, wie ihn Gumbrecht entwirft, untersucht werden. Es stellt sich die Frage, inwieweit das Paradigma eines krisenhaften und 'dunklen' 14. Jahrhunderts gerechtfertigt ist denn von einer solchen Auffassung scheint Gumbrechts Bewertung des Conde Lucanor sowie weiterer, im Umfeld des kastilischen Königshofes in manuelinischer Zeit entstandener Literatur maßgeblich abhängig zu sein. Anschließend wird ein weiteres omnipräsentes Forschungsparadigma problematisiert, wonach der Conde Lucanor ein dezidiert didaktischer Text sei und keinerlei Ambiguität aufweise. Unter Rückgriff auf neuere Forschungsliteratur wird argumentiert werden, dass der Text nicht nur nicht ausschließlich didaktisch ist, sondern das - möglicherweise an der Intention des Autors vorbei laufende - Potential auf alternative Lektüren bietet. Darüber hinaus sollen einige Aspekte in den Vordergrund gerückt werden, die durchaus modern und nicht 'typisch mittelalterlich' oder gar rückwärtsgewandt anmuten: so etwa die Rolle, die der Text dem Leser zuweist, das Selbstverständnis Juan Manuels als Autor und die iim Text greifbare Neubewertung menschlichen Erfahrungswissens. 2014. 28 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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2014, ISBN: 9783656601258

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität zu Köln (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Literarische Gattungen des spanischen Mittelalters, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird es nicht darum gehen, eines oder mehrere Exempel aus dem "Libro de los enxiemplos del Conde Lucanor et de Patronio" zu analysieren. Die Forschung zu den einzelnen Exempla ist Legion. Stattdessen soll jenes "Werk der Weltliteratur" des kastilischen Hochadeligen don Juan Manuel, das nach José Manuel Blecua dessen "obra mas importante" darstellt, unter einer anderen Fragestellung gelesen werden. Denn die Literaturwissenschaft ist, was die Beurteilung dieses opus des Neffen Alfons X. anlangt, verblüffend zwiegespalten. Weite Teile der Forschung sehen in der Sammlung typisch 'mittelalterliche', ja nachgerade rückwärtsgewandte Elemente verwirklicht. Der Conde Lucanor wird in dieser Perspektive vor der Folie der "kastilischen Krise" in den letzten Regierungsjahren Alfons des Weisen gelesen: Der Kollaps der königlichen Herrschaft habe im Verlauf weniger Jahre den "Horizont des 'dunklen Spätmittelalters'" heraufziehen lassen. Verglichen mit dem Corpus Alfonsinum erscheint Gumbrecht der Conde Lucanor als "ein Symptom mentalitätsgeschichtlicher Involution". Ich habe mich ob der vergleichsweise harschen Wortwahl dazu angeregt gesehen, die Argumentation Gumbrechts näher in den Blick zu nehmen. Ausgehend von dessen Bewertung wird daher in dieser Arbeit zunächst der entstehungsgeschichtliche Hintergrund, wie ihn Gumbrecht entwirft, untersucht werden. Es stellt sich die Frage, inwieweit das Paradigma eines krisenhaften und 'dunklen' 14. Jahrhunderts gerechtfertigt ist denn von einer solchen Auffassung scheint Gumbrechts Bewertung des Conde Lucanor sowie weiterer, im Umfeld des kastilischen Königshofes in manuelinischer Zeit entstandener Literatur maßgeblich abhängig zu sein. Anschließend wird ein weiteres omnipräsentes Forschungsparadigma problematisiert, wonach der Conde Lucanor ein dezidiert didaktischer Text sei und keinerlei Ambiguität aufweise. Unter Rückgriff auf neuere Forschungsliteratur wird argumentiert werden, dass der Text nicht nur nicht ausschließlich didaktisch ist, sondern das - möglicherweise an der Intention des Autors vorbei laufende - Potential auf alternative Lektüren bietet. Darüber hinaus sollen einige Aspekte in den Vordergrund gerückt werden, die durchaus modern und nicht 'typisch mittelalterlich' oder gar rückwärtsgewandt anmuten: so etwa die Rolle, die der Text dem Leser zuweist, das Selbstverständnis Juan Manuels als Autor und die iim Text greifbare Neubewertung menschlichen Erfahrungswissens. 2014. 28 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, DE, Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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2014, ISBN: 9783656601258

[ED: Softcover], [PU: Grin Verlag], Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universität zu Köln (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Literarische Gattungen des spanischen Mittelalters, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird es nicht darum gehen, eines oder mehrere Exempel aus dem "Libro de los enxiemplos del Conde Lucanor et de Patronio" zu analysieren. Die Forschung zu den einzelnen Exempla ist Legion. Stattdessen soll jenes "Werk der Weltliteratur" des kastilischen Hochadeligen don Juan Manuel, das nach José Manuel Blecua dessen "obra mas importante" darstellt, unter einer anderen Fragestellung gelesen werden. Denn die Literaturwissenschaft ist, was die Beurteilung dieses opus des Neffen Alfons X. anlangt, verblüffend zwiegespalten. Weite Teile der Forschung sehen in der Sammlung typisch 'mittelalterliche', ja nachgerade rückwärtsgewandte Elemente verwirklicht. Der Conde Lucanor wird in dieser Perspektive vor der Folie der "kastilischen Krise" in den letzten Regierungsjahren Alfons des Weisen gelesen: Der Kollaps der königlichen Herrschaft habe im Verlauf weniger Jahre den "Horizont des 'dunklen Spätmittelalters'" heraufziehen lassen. Verglichen mit dem Corpus Alfonsinum erscheint Gumbrecht der Conde Lucanor als "ein Symptom mentalitätsgeschichtlicher Involution". Ich habe mich ob der vergleichsweise harschen Wortwahl dazu angeregt gesehen, die Argumentation Gumbrechts näher in den Blick zu nehmen. Ausgehend von dessen Bewertung wird daher in dieser Arbeit zunächst der entstehungsgeschichtliche Hintergrund, wie ihn Gumbrecht entwirft, untersucht werden. Es stellt sich die Frage, inwieweit das Paradigma eines krisenhaften und 'dunklen' 14. Jahrhunderts gerechtfertigt ist denn von einer solchen Auffassung scheint Gumbrechts Bewertung des Conde Lucanor sowie weiterer, im Umfeld des kastilischen Königshofes in manuelinischer Zeit entstandener Literatur maßgeblich abhängig zu sein. Anschließend wird ein weiteres omnipräsentes Forschungsparadigma problematisiert, wonach der Conde Lucanor ein dezidiert didaktischer Text sei und keinerlei Ambiguität aufweise. Unter Rückgriff auf neuere Forschungsliteratur wird argumentiert werden, dass der Text nicht nur nicht ausschließlich didaktisch ist, sondern das - möglicherweise an der Intention des Autors vorbei laufende - Potential auf alternative Lektüren bietet. Darüber hinaus sollen einige Aspekte in den Vordergrund gerückt werden, die durchaus modern und nicht 'typisch mittelalterlich' oder gar rückwärtsgewandt anmuten: so etwa die Rolle, die der Text dem Leser zuweist, das Selbstverständnis Juan Manuels als Autor und die iim Text greifbare Neubewertung menschlichen Erfahrungswissens. 2014. 28 S. 210 mm Versandfertig in 3-5 Tagen, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot

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El Conde Lucanor Mentalitatsgeschichtliche Involution in Der Krise Des Spatmittelalters German Edition - Christoph Heckl
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Christoph Heckl:
El Conde Lucanor Mentalitatsgeschichtliche Involution in Der Krise Des Spatmittelalters German Edition - Taschenbuch

2011, ISBN: 3656601259

ID: 21931162197

[EAN: 9783656601258], Neubuch, [PU: GRIN Verlag GmbH], CHRISTOPH HECKL,WORDS AND LANGUAGE, Paperback. 28 pages. Dimensions: 8.3in. x 5.8in. x 0.1in.Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1, 0, Universitt zu Kln (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Literarische Gattungen des spanischen Mittelalters, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird es nicht darum gehen, eines oder mehrere Exempel aus dem Libro de los enxiemplos del Conde Lucanor et de Patronio zu analysieren. Die Forschung zu den einzelnen Exempla ist Legion. Stattdessen soll jenes Werk der Weltliteratur des kastilischen Hochadeligen don Juan Manuel, das nach Jos Manuel Blecua dessen obra mas importante darstellt, unter einer anderen Fragestellung gelesen werden. Denn die Literaturwissenschaft ist, was die Beurteilung dieses opus des Neffen Alfons X. anlangt, verblffend zwiegespalten. Weite Teile der Forschung sehen in der Sammlung typisch mittelalterliche, ja nachgerade rckwrtsgewandte Elemente verwirklicht. Der Conde Lucanor wird in dieser Perspektive vor der Folie der kastilischen Krise in den letzten Regierungsjahren Alfons des Weisen gelesen: Der Kollaps der kniglichen Herrschaft habe im Verlauf weniger Jahre den Horizont des dunklen Sptmittelalters heraufziehen lassen. Verglichen mit dem Corpus Alfonsinum erscheint Gumbrecht der Conde Lucanor als ein Symptom mentalittsgeschichtlicher Involution. Ich habe mich ob der vergleichsweise harschen Wortwahl dazu angeregt gesehen, die Argumentation Gumbrechts nher in den Blick zu nehmen. Ausgehend von dessen Bewertung wird daher in dieser Arbeit zunchst der entstehungsgeschichtliche Hintergrund, wie ihn Gumbrecht entwirft, untersucht werden. Es stellt sich die Frage, inwieweit das Paradigma eines krisenhaften und dunklen 14. Jahrhunderts gerechtfertigt ist; denn von einer solchen Auffassung scheint Gumbrechts Bewertung des Conde Lucanor sowie weiterer, im Umfeld des kastilischen Knigshofes in manuelinischer Zeit entstandener Literatur mageblich abhngig zu sein. Anschlieend wird ein w This item ships from multiple locations. Your book may arrive from Roseburg,OR, La Vergne,TN.

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El Conde Lucanor: Mentalitatsgeschichtliche Involution in Der Krise Des Spatmittelalters ? (Paperback) - Christoph Heckl
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El Conde Lucanor: Mentalitatsgeschichtliche Involution in Der Krise Des Spatmittelalters ? (Paperback) - Erstausgabe

2014, ISBN: 3656601259

Taschenbuch, ID: 22449138395

[EAN: 9783656601258], Neubuch, [PU: GRIN Publishing], Language: German . Brand New Book ***** Print on Demand *****.Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,0, Universitat zu Koln (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Literarische Gattungen des spanischen Mittelalters, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit wird es nicht darum gehen, eines oder mehrere Exempel aus dem Libro de los enxiemplos del Conde Lucanor et de Patronio zu analysieren. Die Forschung zu den einzelnen Exempla ist Legion. Stattdessen soll jenes Werk der Weltliteratur des kastilischen Hochadeligen don Juan Manuel, das nach Jose Manuel Blecua dessen obra mas importante darstellt, unter einer anderen Fragestellung gelesen werden. Denn die Literaturwissenschaft ist, was die Beurteilung dieses opus des Neffen Alfons X. anlangt, verbluffend zwiegespalten. Weite Teile der Forschung sehen in der Sammlung typisch mittelalterliche , ja nachgerade ruckwartsgewandte Elemente verwirklicht. Der Conde Lucanor wird in dieser Perspektive vor der Folie der kastilischen Krise in den letzten Regierungsjahren Alfons des Weisen gelesen: Der Kollaps der koniglichen Herrschaft habe im Verlauf weniger Jahre den Horizont des dunklen Spatmittelalters heraufziehen lassen. Verglichen mit dem Corpus Alfonsinum erscheint Gumbrecht der Conde Lucanor als ein Symptom mentalitatsgeschichtlicher Involution. Ich habe mich ob der vergleichsweise harschen Wortwahl dazu angeregt gesehen, die Argumentation Gumbrechts naher in den Blick zu nehmen. Ausgehend von dessen Bewertung wird daher in dieser Arbeit zunachst der entstehungsgeschichtliche Hintergrund, wie ihn Gumbrecht entwirft, untersucht werden. Es stellt sich die Frage, inwieweit das Paradigma eines krisenhaften und dunklen 14. Jahrhunderts gerechtfertigt ist; denn von einer solchen Auffassung scheint Gumbrechts Bewertung des Conde Lucanor sowie weiterer, im Umfeld des kastilischen Konigshofes in manuelinischer Zeit entstandener Literatur mageblich abhangig zu sein. Anschlieend wird ein w

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