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Clinical Reasoning in der Sprachtherapie. Reflexion als Garant der Handlungsfähigkeit in der Komplexität logopädischer Therapieprozesse. - Sascha Kaletka
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Sascha Kaletka:
Clinical Reasoning in der Sprachtherapie. Reflexion als Garant der Handlungsfähigkeit in der Komplexität logopädischer Therapieprozesse. - neues Buch

2014, ISBN: 9783656669005

ID: 9783656669005

Eine Kasuistik In ihrem Eröffnungsvortrag zum 40. dbl-Kongress beschreiben die Logopädin und Diplom-Psychologin Bröckel und die Logopädin und Soziologin Hansen (2011) die logopädische Praxis als eine Handlungsfeld, dass sowohl einer fachlich- wissenschaftlicher ,Kompliziertheit` als auch einer allgemeinen und einer spezifischen ,Komplexität` unterworfen ist. Kompliziertheit definieren die beiden Referentinnen als eine schwer überschaubare Anzahl von Systemaspekten, die jedoch durch eindeutige kausale Wirkzusammenhänge miteinander verbunden sind. Komplexität hingegen definieren sie als nicht eindeutige Wirkzusammenhänge zwischen den Systemaspekten. Folgende Aspekte, so die beiden Referentinnen, zeichnet die allgemeine Komplexität logopädischer Interventionen aus: - der Prozesscharakter - die Theoretische Interdisziplinarität - die Methodenpluralität - die Heterogenität der Störungsbilder - die Pluralität von Problemdefinitionen trotz einheitlicher klinischer Störungsbilder durch Einbezug der Patientenpräferenzen - die Pluralität der Kooperation der verschiedenen Akteure Da nun auch jeder Logopäde mit einem unterschiedlichen Erfahrungswissen einen Fall beurteilt und eine Intervention plant und durchführt, ist nach Bröckel und Hansen ein weiteres Element der allgemeinen Komplexität innerhalb der logopädischen Intervention hinzugefügt: die Subjektivität des Therapeuten. Hinzu kommen nun noch die spezifisch logopädischen Komplexitätsaspekte: das Arbeiten mit Sprache an Sprache, das Gestalten außeralltäglicher Beziehungen und die Zielsetzung, die unterschiedliche Ebenen (i.S. der ICF) und Kontextfaktoren (vgl. WHO, 2014) anvisieren kann (2011). Als zentralen Begriff, der stets mit der Logopädischen Komplexität einhergeht, benennen Bröckel und Hansen ,die Unsicherheit`. Sie ist der logopädischen Arbeit per se immanent. Denn die Komplexität der logopädischen Intervention tritt nach ihrer Auffassung vor allem erst in Momenten hervor, wo unerwartet die Therapie zu stagnieren beginnt und die vormals gewählte Strategie analysiert und neu überdacht werden muss. Im Zusammenhang mit dieser facettenreichen Reflektion verweisen Bröckel und Hansen (2011) auf die Praxis des Clinical Reasonings, um die es im Folgenden gehen wird. Clinical Reasoning in der Sprachtherapie. Reflexion als Garant der Handlungsfähigkeit in der Komplexität logopädischer Therapieprozesse.: In ihrem Eröffnungsvortrag zum 40. dbl-Kongress beschreiben die Logopädin und Diplom-Psychologin Bröckel und die Logopädin und Soziologin Hansen (2011) die logopädische Praxis als eine Handlungsfeld, dass sowohl einer fachlich- wissenschaftlicher ,Kompliziertheit` als auch einer allgemeinen und einer spezifischen ,Komplexität` unterworfen ist. Kompliziertheit definieren die beiden Referentinnen als eine schwer überschaubare Anzahl von Systemaspekten, die jedoch durch eindeutige kausale Wirkzusammenhänge miteinander verbunden sind. Komplexität hingegen definieren sie als nicht eindeutige Wirkzusammenhänge zwischen den Systemaspekten. Folgende Aspekte, so die beiden Referentinnen, zeichnet die allgemeine Komplexität logopädischer Interventionen aus: - der Prozesscharakter - die Theoretische Interdisziplinarität - die Methodenpluralität - die Heterogenität der Störungsbilder - die Pluralität von Problemdefinitionen trotz einheitlicher klinischer Störungsbilder durch Einbezug der Patientenpräferenzen - die Pluralität der Kooperation der verschiedenen Akteure Da nun auch jeder Logopäde mit einem unterschiedlichen Erfahrungswissen einen Fall beurteilt und eine Intervention plant und durchführt, ist nach Bröckel und Hansen ein weiteres Element der allgemeinen Komplexität innerhalb der logopädischen Intervention hinzugefügt: die Subjektivität des Therapeuten. Hinzu kommen nun noch die spezifisch logopädischen Komplexitätsaspekte: das Arbeiten mit Sprache an Sprache, das Gestalten außeralltäglicher Beziehungen und die Zielsetzung, die unterschiedliche Ebenen (i.S. der ICF) und Kontextfaktoren (vgl. WHO, 2014) anvisieren kann (2011). Als zentralen Begriff, der stets mit der Logopädischen Komplexität einhergeht, benennen Bröckel und Hansen ,die Unsicherheit`. Sie ist der logopädischen Arbeit per se immanent. Denn die Komplexität der logopädischen Intervention tritt nach ihrer Auffassung vor allem erst in Momenten hervor, wo unerwartet die Therapie zu stagnieren beginnt und die vormals gewählte Strategie analysiert und neu überdacht werden muss. Im Zusammenhang mit dieser facettenreichen Reflektion verweisen Bröckel und Hansen (2011) auf die Praxis des Clinical Reasonings, um die es im Folgenden gehen wird., GRIN Verlag

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Clinical Reasoning in der Sprachtherapie. Reflexion als Garant der Handlungsfähigkeit in der Komplexität logopädischer Therapieprozesse. - Eine Kasuistik - Sascha Kaletka
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Sascha Kaletka:
Clinical Reasoning in der Sprachtherapie. Reflexion als Garant der Handlungsfähigkeit in der Komplexität logopädischer Therapieprozesse. - Eine Kasuistik - neues Buch

2014, ISBN: 9783656669005

ID: 1509849

In ihrem Eröffnungsvortrag zum 40. dbl-Kongress beschreiben die Logopädin und Diplom-Psychologin Bröckel und die Logopädin und Soziologin Hansen (2011) die logopädische Praxis als eine Handlungsfeld, dass sowohl einer fachlich- wissenschaftlicher Kompliziertheit als auch einer allgemeinen und einer spezifischen Komplexität unterworfen ist. Kompliziertheit definieren die beiden Referentinnen als eine schwer überschaubare Anzahl von Systemaspekten, die jedoch durch eindeutige kausale Wirkzusammenhänge miteinander verbunden sind. Komplexität hingegen definieren sie als nicht eindeutige Wirkzusammenhänge zwischen den Systemaspekten. Folgende Aspekte, so die beiden Referentinnen, zeichnet die allgemeine Komplexität logopädischer Interventionen aus: -der Prozesscharakter -die Theoretische Interdisziplinarität -die Methodenpluralität -die Heterogenität der Störungsbilder - die Pluralität von Problemdefinitionen trotz einheitlicher klinischer Störungsbilder durch Einbezug der Patientenpräferenzen -die Pluralität der Kooperation der verschiedenen Akteure Da nun auch jeder Logopäde mit einem unterschiedlichen Erfahrungswissen einen Fall beurteilt und eine Intervention plant und durchführt, ist nach Bröckel und Hansen ein weiteres Element der allgemeinen Komplexität innerhalb der logopädischen Intervention hinzugefügt: die Subjektivität des Therapeuten. Hinzu kommen nun noch die spezifisch logopädischen Komplexitätsaspekte: das Arbeiten mit Sprache an Sprache, das Gestalten außeralltäglicher Beziehungen und die Zielsetzung, die unterschiedliche Ebenen (i.S. der ICF) und Kontextfaktoren (vgl. WHO, 2014) anvisieren kann (2011). Als zentralen Begriff, der stets mit der Logopädischen Komplexität einhergeht, benennen Bröckel und Hansen die Unsicherheit. Sie ist der logopädischen Arbeit per se immanent. Denn die Komplexität der logopädischen Intervention tritt nach ihrer Auffassung vor allem erst in Momenten hervor, wo unerwartet die Therapie zu stagnieren beginnt und die vormals gewählte Strategie analysiert und neu überdacht werden muss. Im Zusammenhang mit dieser facettenreichen Reflektion verweisen Bröckel und Hansen (2011) auf die Praxis des Clinical Reasonings, um die es im Folgenden gehen wird.[PU:GRIN Verlag]

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2014, ISBN: 9783656669005

ID: 30127818

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