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Probleme Und Entscheidungswirkungen Der Neuen Abgeltungsteuer Für K - Martin Knebusch
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Martin Knebusch:
Probleme Und Entscheidungswirkungen Der Neuen Abgeltungsteuer Für K - neues Buch

2009, ISBN: 9783836616478

ID: 9783836616478

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Es ist besser, 25 Prozent auf X zu haben statt 42 Prozent auf gar nix.¿ Mit diesem Satz verdeutlicht Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in gewohnt prägnanter Art, warum aus seiner Sicht die Einführung einer pauschalen Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte in Höhe von 25% unumgänglich ist. Um die Kapitalflucht aus Deutschland einzudämmen, ist es notwendig, die inländische Steuerbelastung des international mobilen Kapitals an das internationale Niveau anzupassen. Der jüngst aufgedeckte Skandal um die Steuerflucht zahlreicher Leistungsträger der Gesellschaft nach Liechtenstein unterstreicht diese These und hat der Problematik öffentliche Aufmerksamkeit eingebracht. In der anschließenden öffentlichen Diskussion wurden erste Stimmen laut, die die Abgeltungssteuer schon vor ihrer Einführung im Jahr 2009 wieder abschaffen wollten, da sich immer deutlicher abzeichnet, dass die Kapitalflucht vor Einführung der Abgeltungssteuer eher noch zunimmt. Die Aktualität der Ereignisse und die bevorstehende Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 machen diese Thematik zu einem geeigneten Untersuchungsgegenstand dieser Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist es, die gesetzlichen Regelungen zur Einführung einer Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte darzustellen und kritisch zu analysieren. Den Beurteilungsmaßstab bilden dabei die Ziele, die der Gesetzgeber mit der Einführung der Abgeltungssteuer verfolgt. Es soll untersucht werden, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden. In Abschnitt 2 werden einführend die Systematik und die rechtlichen Grundlagen der Abgeltungssteuer dargestellt und die mit der gesamten Unternehmensteuerreform 2008 im Allgemeinen und mit der Einführung der Abgeltungssteuer im Speziellen verfolgten gesetzgeberischen Ziele aufgezeigt. Eine kritische Analyse der Frage, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden, erfolgt in den Abschnitten 3 und 4. Abschnitt 3 stellt Problembereiche der Abgeltungssteuer dar, die sich bei Anwendung der neuen Regelungen ergeben und unterscheidet zwischen der Frage nach der Rechtmäßigkeit der Abgeltungssteuer und der Untersuchung von möglichen Durchführungsproblemen. Im vierten Abschnitt erfolgt eine kritische Beurteilung der Abgeltungssteuer aus ökonomischer Sicht, indem untersucht wird, welche Wirkungen die Abgeltungssteuer ¿ im Zusammenspiel mit der gesamten UntStRef ¿ auf unternehmerische Entscheidungen entfaltet und ob diese Entscheidungswirkungen mit den Zielen der Gesamtreform vereinbar sind. Abschnitt 5 fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick. Die Arbeit basiert auf dem Rechtsstand März 2008. Relevante Änderungen des Jahressteuergesetzes 2008 sind berücksichtigt.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisVI TABELLENVERZEICHNISIX 1.EINLEITUNG1 2.SYSTEMATIK UND RECHTLICHE GRUNDLAGEN DER NEUEN ABGELTUNGSSTEUER2 2.1Die Abgeltungssteuer als Teil der Unternehmensteuerreform 20082 2.1.1Grundsätze2 2.1.2Ziele der Unternehmensteuerreform 2008 im Allgemeinen3 2.1.3(Gegenfinanzierungs-)Maßnahmen der Unternehmensteuerreform 20084 2.1.4Ziele der Einführung der Abgeltungssteuer im Speziellen5 2.2Personeller Anwendungsbereich7 2.3Zeitlicher Anwendungsbereich9 2.4Sachlicher Anwendungsbereich10 2.4.1Grundsätze10 2.4.2laufende Erträge11 2.4.3Veräußerungstatbestände14 2.5Bemessungsgrundlage und Werbungskostenabzug17 2.6Verlustverrechnung18 2.6.1Grundsätze18 2.6.2praktische Umsetzung19 2.7Gesonderter Steuertarif für Kapitaleinkünfte22 2.8Erhebungsverfahren22 2.8.1Grundsätze22 2.8.2Kapitalertragsteuerpflichtige Erträge23 2.8.3Steuersatz der Kapitalertragsteuer24 2.8.4Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer25 2.8.4.1Grundsätzliche Regelung25 2.8.4.2Bemessungsgrundlage bei Depotübertragungen25 2.8.5Entrichtung der Kapitalertragsteuer27 2.8.6Bescheinigung28 2.8.7Abgeltungswirkung des Kapitalertragsteuerabzugs28 2.9Steuerveranlagung29 2.9.1Grundsätze29 2.9.2Pflichtveranlagung zum individuellen Steuersatz ( 32d Abs. 2 EStG)30 2.9.2.1Allgemeines30 2.9.2.2abgeltungssteuerschädliche Finanzierungsgestaltungen ( 32d Abs. 2 Nr. 1 EStG)31 2.9.2.3Leistungen aus Lebensversicherungen ( 32d Abs. 2 Nr. 2 EStG)34 2.9.2.4Option zum Teileinkünfteverfahren bei Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft ( 32d Abs. 2 Nr. 3 EStG)34 2.9.3Pflichtveranlagung zum pauschalen Steuersatz ( 32d Abs. 3 EStG)36 2.9.4Wahlveranlagung zum pauschalen Steuersatz ( 32d Abs. 4 EStG)36 2.9.5Wahlveranlagung zum individuellen Steuersatz ( 32d Abs. 6 EStG)38 2.10Anrechnung ausländischer Steuern39 2.11Kirchensteuer auf Kapitaleinkünfte40 2.11.1Erhebungsverfahren40 2.11.2Abgeltungssteuersatz bei Kirchensteuerpflicht41 2.12Kontenabruf42 3.PROBLEME DER NEUEN ABGELTUNGSSTEUER43 3.1Vorgehensweise43 3.2Rechtmäßigkeit der neuen Abgeltungssteuer43 3.2.1Steuersystematik43 3.2.2Verfassungsrecht46 3.2.2.1Verfassungsrechtlicher Maßstab46 3.2.2.2Unterscheidung zwischen Kapitaleinkünften und anderen Einkunftsarten (Schedule)47 3.2.2.3Werbungskostenabzugsverbot und objektives Nettoprinzip49 3.2.2.4Verlustverrechnungsbeschränkungen und objektives Nettoprinzip50 3.2.2.5Unterschiedliche Besteuerung von betrieblichen und privaten Dividendeneinkünften52 3.2.3Europarecht52 3.2.4Zwischenergebnis Rechtmäßigkeit53 3.3Probleme bei der Anwendung der neuen Regelungen53 3.3.1aus Sicht der auszahlenden Stellen53 3.3.1.1Allgemeines53 3.3.1.2Verlustverrechnung54 3.3.1.3Anrechnung ausländischer Quellensteuern56 3.3.1.4Erhebung der Kirchensteuer56 3.3.1.5Mitteilungen und Bescheinigungen57 3.3.1.6im Ergebnis keine Vereinfachung58 3.3.2aus Sicht des steuerpflichtigen Privatanlegers59 3.3.2.1Allgemeines59 3.3.2.2Verlustverrechnung60 3.3.2.3ausländische Kapitaleinkünfte62 3.3.2.4Erhebung der Kirchensteuer63 3.3.2.5im Ergebnis ist Vereinfachung fraglich64 3.3.3Steigerung der Attraktivität des Finanzplatzes Deutschland65 3.4Zwischenergebnis Probleme67 4.ENTSCHEIDUNGSWIRKUNGEN DER NEUEN ABGELTUNGSSTEUER68 4.1Vorgehensweise68 4.2Auswirkungen auf die Wahl des Finanzierungsweges68 4.2.1. Ausgangsfall68 4.2.2Kapitalkostenmodell und Finanzierungsneutralität72 4.2.3Finanzierung einer Kapitalgesellschaft73 4.2.3.1Selbstfinanzierung73 4.2.3.2Beteiligungsfinanzierung74 4.2.3.3Fremdfinanzierung74 4.2.4Finanzierung eines Personenunternehmens75 4.2.4.1Selbstfinanzierung / Beteiligungsfinanzierung75 4.2.4.2Fremdfinanzierung77 4.2.5im Ergebnis keine Finanzierungsneutralität77 4.3Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit80 4.4Auswirkungen auf die Wahl der Rechtsform81 4.4.1Rechtsformneutralität81 4.4.2Besteuerung des thesaurierten Gewinns81 4.4.3Besteuerung von Gewinnausschüttungen und Entnahmen83 4.4.4im Ergebnis keine Rechtsformneutralität83 4.5Umschichtung von Kapitalgesellschaftsbeteiligungen ins Betriebsvermögen85 4.5.1Grundsätze85 4.5.2Vorteilhaftigkeit des Teileinkünfteverfahrens ggü. der Abgeltungssteuer86 4.5.3Einschränkung des Werbungskostenabzugsverbotes88 4.6Zwischenergebnis Entscheidungswirkungen89 5.SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK90 QUELLENVERZEICHNIS93 ABSCHLUSSERKLÄRUNG99Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.8.2, Kapitalertragsteuerpflichtige Erträge: 43 Abs. 1 EStG regelt abschließend, welche Einkünfte aus Kapitalvermögen i.S. des 20 EStG dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen. Der Katalog der kapitalertragsteuerpflichtigen Erträge wird durch die Einführung des 43 Abs. 1 Satz Nr. 6 und 8 bis 12 EStG an die neuen Besteuerungstatbestände des 20 EStG angepasst. Entsprechend den Erweiterungen des 20 Abs. 2 EStG unterliegen zukünftig auch bestimmte Wertzuwächse im Kapitalstamm der KapESt. Gemäß 43 Abs. 1 1. Halbs. EStG ist bei den neu hinzugekommenen Tatbeständen der Kapitalertragsteuerabzug grundsätzlich auch dann vorzunehmen, wenn es sich um ausländische Kapitalerträge handelt. Durch den eingefügten 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 EStG wird bestimmt, dass ausländische Kapitalerträge i.S. des 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ebenfalls dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen. Die inländische auszahlende Stelle hat somit auch auf ausländische Kapitalerträge (insbesondere ausländische Dividenden) KapESt einzubehalten. Die bisherigen Bagatellregelungen des 43 Abs. 1 Nr. 7 Satz 4 EStG werden gestrichen. Wurde bei Sichteinlagen mit maximal 1% Verzinsung, bestimmten Bausparverträgen oder Guthaben bis maximal 10 EUR Gutschrift bisher keine KapESt einbehalten (gleichwohl waren diese Kapitalerträge in der Einkommensteuererklärung anzugeben), sind diese Kapitalerträge zukünftig kapitalertragsteuerpflichtig. Ohne die Streichung der Bagatellregelungen wären derartige Erträge über die Einkommensteuerveranlagung nachträglich zu versteuern. Dies würde dem Ziel der Abgeltungssteuer, die Veranlagung von Kapitaleinkünften weitestgehend zu vermeiden, entgegenlaufen. Es wurde bereits angesprochen, dass nicht alle abgeltungssteuerpflichtigen Kapitalerträge i.S. des 20 EStG dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn es sich bei der die Kapitalerträge auszahlenden Stelle nicht um ein inländisches Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstitut i.S. des 44 Abs. 1 Satz 3 und 4 EStG handelt. KapESt wird beispielsweise nicht einbehalten, wenn die Kapitalerträge in einem ausländischen Depot anfallen, Zinsen aufgrund eines Darlehensvertrages mit einer Privatperson gezahlt werden oder es sich um Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von GmbH-Beteiligungen handelt. Derartige Kapitalerträge sind vom Steuerpflichtigen zwingend in der Einkommensteuererklärung anzugeben. Sie werden mit dem pauschalen Steuersatz in Höhe von 25% besteuert, da lediglich der fehlende Kapitalertragsteuerabzug über die Einkommensteuerveranlagung nachgeholt werden soll ( 32d Abs. 3 EStG). Insoweit kommt der Steuerpflichtige nicht in den Genuss der Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens. Kapitel 2.8.3, Steuersatz der Kapitalertragsteuer: Die unterschiedlichen Kapitalertragsteuersätze (20%, 25%, 30 %) werden durch einen einheitlichen Steuersatz in Höhe von 25% ersetzt, 43a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG. Die Übereinstimmung des Kapitalertragsteuersatzes mit dem gesonderten Steuertarif für Kapitaleinkünfte nach 32d EStG ist notwendig, damit dass Konzept der abgeltenden Besteuerung an der Quelle umgesetzt werden kann. 43a Abs. 1 Satz 2 EStG verweist für den Fall der Kirchensteuerpflicht oder bei anzurechnenden ausländischen Quellensteuern auf die Berechnungsformel des 32d Abs. 1 Satz 3 bis 5 EStG. Folglich sind diese Sachverhalte bereits beim Kapitalertragsteuerabzug durch die auszahlenden Stellen zu berücksichtigen. Dadurch soll die Zahl der notwendigen Veranlagungen von Kapitaleinkünften minimiert werden. Kapitel 2.8.4, Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer: Kapitel 2.8.4.1 Grundsätzliche Regelung: Gemäß 43a Abs. 2 Satz 1 EStG unterliegen ¿ wie bisher ¿ die vollen Kapitalerträge ohne jeden Abzug der KapESt. Der Abzug des Sparer-Pauschbetrages in Höhe von 801 EUR ( 20 Abs. 9 EStG) wird sichergestellt, indem der Steuerpflichtige weiterhin die Möglichkeit hat, seiner Bank einen Freistellungsauftrag bis zu dieser Höhe zu erteilen ( 44a EStG). Handelt es sich bei den Kapitalerträgen um Veräußerungsgewinne i.S. des 20 Abs. 2 EStG sind die Regelungen des 20 Abs. 4 EStG bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage der KapESt zu berücksichtigen ( 43a Abs. 2 Satz 2 EStG). Von den Einnahmen aus der Veräußerung sind Aufwendungen, die in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang mit der Veräußerung stehen sowie die Anschaffungskosten abzuziehen. Dadurch soll eine einheitliche Ermittlung der kapitalertragsteuerlichen Bemessungsgrundlage und des finanzamtlichen Kapitalertrags gewährleistet werden, um Veranlagungen zur Berichtigung der Bemessungsgrundlage weitestgehend zu vermeiden. Die Regelungen zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage in Veräußerungsfällen gelten allerdings nur dann, wenn die Kapitalanlage über die gesamte Haltedauer im Depot desselben Kreditinstituts gehalten wurde. Für den Fall des Depotübertrags bedarf es weiterer Regelungen, um sicherzustellen, dass das übernehmende Kreditinstitut bei einer späteren Veräußerung die Bemessungsgrundlage der KapESt zutreffend ermitteln kann. Probleme Und Entscheidungswirkungen Der Neuen Abgeltungsteuer Für K: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Es ist besser, 25 Prozent auf X zu haben statt 42 Prozent auf gar nix.¿ Mit diesem Satz verdeutlicht Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in gewohnt prägnanter Art, warum aus seiner Sicht die Einführung einer pauschalen Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte in Höhe von 25% unumgänglich ist. Um die Kapitalflucht aus Deutschland einzudämmen, ist es notwendig, die inländische Steuerbelastung des international mobilen Kapitals an das internationale Niveau anzupassen. Der jüngst aufgedeckte Skandal um die Steuerflucht zahlreicher Leistungsträger der Gesellschaft nach Liechtenstein unterstreicht diese These und hat der Problematik öffentliche Aufmerksamkeit eingebracht. In der anschließenden öffentlichen Diskussion wurden erste Stimmen laut, die die Abgeltungssteuer schon vor ihrer Einführung im Jahr 2009 wieder abschaffen wollten, da sich immer deutlicher abzeichnet, dass die Kapitalflucht vor Einführung der Abgeltungssteuer eher noch zunimmt. Die Aktualität der Ereignisse und die bevorstehende Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 machen diese Thematik zu einem geeigneten Untersuchungsgegenstand dieser Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist es, die gesetzlichen Regelungen zur Einführung einer Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte darzustellen und kritisch zu analysieren. Den Beurteilungsmaßstab bilden dabei die Ziele, die der Gesetzgeber mit der Einführung der Abgeltungssteuer verfolgt. Es soll untersucht werden, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden. In Abschnitt 2 werden einführend die Systematik und die rechtlichen Grundlagen der Abgeltungssteuer dargestellt und die mit der gesamten Unternehmensteuerreform 2008 im Allgemeinen und mit der Einführung der Abgeltungssteuer im Speziellen verfolgten gesetzgeberischen Ziele aufgezeigt. Eine kritische Analyse der Frage, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden, erfolgt in den Abschnitten 3 und 4. Abschnitt 3 stellt Problembereiche der Abgeltungssteuer dar, die sich bei Anwendung der neuen Regelungen ergeben und unterscheidet zwischen der Frage nach der Rechtmäßigkeit der Abgeltungssteuer und der Untersuchung von möglichen Durchführungsproblemen. Im viert, Diplomica Verlag

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2009, ISBN: 9783836616478

ID: 9783836616478

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Es ist besser, 25 Prozent auf X zu haben statt 42 Prozent auf gar nix.¿ Mit diesem Satz verdeutlicht Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in gewohnt prägnanter Art, warum aus seiner Sicht die Einführung einer pauschalen Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte in Höhe von 25% unumgänglich ist. Um die Kapitalflucht aus Deutschland einzudämmen, ist es notwendig, die inländische Steuerbelastung des international mobilen Kapitals an das internationale Niveau anzupassen. Der jüngst aufgedeckte Skandal um die Steuerflucht zahlreicher Leistungsträger der Gesellschaft nach Liechtenstein unterstreicht diese These und hat der Problematik öffentliche Aufmerksamkeit eingebracht. In der anschließenden öffentlichen Diskussion wurden erste Stimmen laut, die die Abgeltungssteuer schon vor ihrer Einführung im Jahr 2009 wieder abschaffen wollten, da sich immer deutlicher abzeichnet, dass die Kapitalflucht vor Einführung der Abgeltungssteuer eher noch zunimmt. Die Aktualität der Ereignisse und die bevorstehende Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 machen diese Thematik zu einem geeigneten Untersuchungsgegenstand dieser Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist es, die gesetzlichen Regelungen zur Einführung einer Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte darzustellen und kritisch zu analysieren. Den Beurteilungsmaßstab bilden dabei die Ziele, die der Gesetzgeber mit der Einführung der Abgeltungssteuer verfolgt. Es soll untersucht werden, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden. In Abschnitt 2 werden einführend die Systematik und die rechtlichen Grundlagen der Abgeltungssteuer dargestellt und die mit der gesamten Unternehmensteuerreform 2008 im Allgemeinen und mit der Einführung der Abgeltungssteuer im Speziellen verfolgten gesetzgeberischen Ziele aufgezeigt. Eine kritische Analyse der Frage, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden, erfolgt in den Abschnitten 3 und 4. Abschnitt 3 stellt Problembereiche der Abgeltungssteuer dar, die sich bei Anwendung der neuen Regelungen ergeben und unterscheidet zwischen der Frage nach der Rechtmäßigkeit der Abgeltungssteuer und der Untersuchung von möglichen Durchführungsproblemen. Im vierten Abschnitt erfolgt eine kritische Beurteilung der Abgeltungssteuer aus ökonomischer Sicht, indem untersucht wird, welche Wirkungen die Abgeltungssteuer ¿ im Zusammenspiel mit der gesamten UntStRef ¿ auf unternehmerische Entscheidungen entfaltet und ob diese Entscheidungswirkungen mit den Zielen der Gesamtreform vereinbar sind. Abschnitt 5 fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick. Die Arbeit basiert auf dem Rechtsstand März 2008. Relevante Änderungen des Jahressteuergesetzes 2008 sind berücksichtigt.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisVI TABELLENVERZEICHNISIX 1.EINLEITUNG1 2.SYSTEMATIK UND RECHTLICHE GRUNDLAGEN DER NEUEN ABGELTUNGSSTEUER2 2.1Die Abgeltungssteuer als Teil der Unternehmensteuerreform 20082 2.1.1Grundsätze2 2.1.2Ziele der Unternehmensteuerreform 2008 im Allgemeinen3 2.1.3(Gegenfinanzierungs-)Maßnahmen der Unternehmensteuerreform 20084 2.1.4Ziele der Einführung der Abgeltungssteuer im Speziellen5 2.2Personeller Anwendungsbereich7 2.3Zeitlicher Anwendungsbereich9 2.4Sachlicher Anwendungsbereich10 2.4.1Grundsätze10 2.4.2laufende Erträge11 2.4.3Veräußerungstatbestände14 2.5Bemessungsgrundlage und Werbungskostenabzug17 2.6Verlustverrechnung18 2.6.1Grundsätze18 2.6.2praktische Umsetzung19 2.7Gesonderter Steuertarif für Kapitaleinkünfte22 2.8Erhebungsverfahren22 2.8.1Grundsätze22 2.8.2Kapitalertragsteuerpflichtige Erträge23 2.8.3Steuersatz der Kapitalertragsteuer24 2.8.4Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer25 2.8.4.1Grundsätzliche Regelung25 2.8.4.2Bemessungsgrundlage bei Depotübertragungen25 2.8.5Entrichtung der Kapitalertragsteuer27 2.8.6Bescheinigung28 2.8.7Abgeltungswirkung des Kapitalertragsteuerabzugs28 2.9Steuerveranlagung29 2.9.1Grundsätze29 2.9.2Pflichtveranlagung zum individuellen Steuersatz ( 32d Abs. 2 EStG)30 2.9.2.1Allgemeines30 2.9.2.2abgeltungssteuerschädliche Finanzierungsgestaltungen ( 32d Abs. 2 Nr. 1 EStG)31 2.9.2.3Leistungen aus Lebensversicherungen ( 32d Abs. 2 Nr. 2 EStG)34 2.9.2.4Option zum Teileinkünfteverfahren bei Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft ( 32d Abs. 2 Nr. 3 EStG)34 2.9.3Pflichtveranlagung zum pauschalen Steuersatz ( 32d Abs. 3 EStG)36 2.9.4Wahlveranlagung zum pauschalen Steuersatz ( 32d Abs. 4 EStG)36 2.9.5Wahlveranlagung zum individuellen Steuersatz ( 32d Abs. 6 EStG)38 2.10Anrechnung ausländischer Steuern39 2.11Kirchensteuer auf Kapitaleinkünfte40 2.11.1Erhebungsverfahren40 2.11.2Abgeltungssteuersatz bei Kirchensteuerpflicht41 2.12Kontenabruf42 3.PROBLEME DER NEUEN ABGELTUNGSSTEUER43 3.1Vorgehensweise43 3.2Rechtmäßigkeit der neuen Abgeltungssteuer43 3.2.1Steuersystematik43 3.2.2Verfassungsrecht46 3.2.2.1Verfassungsrechtlicher Maßstab46 3.2.2.2Unterscheidung zwischen Kapitaleinkünften und anderen Einkunftsarten (Schedule)47 3.2.2.3Werbungskostenabzugsverbot und objektives Nettoprinzip49 3.2.2.4Verlustverrechnungsbeschränkungen und objektives Nettoprinzip50 3.2.2.5Unterschiedliche Besteuerung von betrieblichen und privaten Dividendeneinkünften52 3.2.3Europarecht52 3.2.4Zwischenergebnis Rechtmäßigkeit53 3.3Probleme bei der Anwendung der neuen Regelungen53 3.3.1aus Sicht der auszahlenden Stellen53 3.3.1.1Allgemeines53 3.3.1.2Verlustverrechnung54 3.3.1.3Anrechnung ausländischer Quellensteuern56 3.3.1.4Erhebung der Kirchensteuer56 3.3.1.5Mitteilungen und Bescheinigungen57 3.3.1.6im Ergebnis keine Vereinfachung58 3.3.2aus Sicht des steuerpflichtigen Privatanlegers59 3.3.2.1Allgemeines59 3.3.2.2Verlustverrechnung60 3.3.2.3ausländische Kapitaleinkünfte62 3.3.2.4Erhebung der Kirchensteuer63 3.3.2.5im Ergebnis ist Vereinfachung fraglich64 3.3.3Steigerung der Attraktivität des Finanzplatzes Deutschland65 3.4Zwischenergebnis Probleme67 4.ENTSCHEIDUNGSWIRKUNGEN DER NEUEN ABGELTUNGSSTEUER68 4.1Vorgehensweise68 4.2Auswirkungen auf die Wahl des Finanzierungsweges68 4.2.1. Ausgangsfall68 4.2.2Kapitalkostenmodell und Finanzierungsneutralität72 4.2.3Finanzierung einer Kapitalgesellschaft73 4.2.3.1Selbstfinanzierung73 4.2.3.2Beteiligungsfinanzierung74 4.2.3.3Fremdfinanzierung74 4.2.4Finanzierung eines Personenunternehmens75 4.2.4.1Selbstfinanzierung / Beteiligungsfinanzierung75 4.2.4.2Fremdfinanzierung77 4.2.5im Ergebnis keine Finanzierungsneutralität77 4.3Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit80 4.4Auswirkungen auf die Wahl der Rechtsform81 4.4.1Rechtsformneutralität81 4.4.2Besteuerung des thesaurierten Gewinns81 4.4.3Besteuerung von Gewinnausschüttungen und Entnahmen83 4.4.4im Ergebnis keine Rechtsformneutralität83 4.5Umschichtung von Kapitalgesellschaftsbeteiligungen ins Betriebsvermögen85 4.5.1Grundsätze85 4.5.2Vorteilhaftigkeit des Teileinkünfteverfahrens ggü. der Abgeltungssteuer86 4.5.3Einschränkung des Werbungskostenabzugsverbotes88 4.6Zwischenergebnis Entscheidungswirkungen89 5.SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK90 QUELLENVERZEICHNIS93 ABSCHLUSSERKLÄRUNG99Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.8.2, Kapitalertragsteuerpflichtige Erträge: 43 Abs. 1 EStG regelt abschließend, welche Einkünfte aus Kapitalvermögen i.S. des 20 EStG dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen. Der Katalog der kapitalertragsteuerpflichtigen Erträge wird durch die Einführung des 43 Abs. 1 Satz Nr. 6 und 8 bis 12 EStG an die neuen Besteuerungstatbestände des 20 EStG angepasst. Entsprechend den Erweiterungen des 20 Abs. 2 EStG unterliegen zukünftig auch bestimmte Wertzuwächse im Kapitalstamm der KapESt. Gemäß 43 Abs. 1 1. Halbs. EStG ist bei den neu hinzugekommenen Tatbeständen der Kapitalertragsteuerabzug grundsätzlich auch dann vorzunehmen, wenn es sich um ausländische Kapitalerträge handelt. Durch den eingefügten 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 EStG wird bestimmt, dass ausländische Kapitalerträge i.S. des 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ebenfalls dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen. Die inländische auszahlende Stelle hat somit auch auf ausländische Kapitalerträge (insbesondere ausländische Dividenden) KapESt einzubehalten. Die bisherigen Bagatellregelungen des 43 Abs. 1 Nr. 7 Satz 4 EStG werden gestrichen. Wurde bei Sichteinlagen mit maximal 1% Verzinsung, bestimmten Bausparverträgen oder Guthaben bis maximal 10 EUR Gutschrift bisher keine KapESt einbehalten (gleichwohl waren diese Kapitalerträge in der Einkommensteuererklärung anzugeben), sind diese Kapitalerträge zukünftig kapitalertragsteuerpflichtig. Ohne die Streichung der Bagatellregelungen wären derartige Erträge über die Einkommensteuerveranlagung nachträglich zu versteuern. Dies würde dem Ziel der Abgeltungssteuer, die Veranlagung von Kapitaleinkünften weitestgehend zu vermeiden, entgegenlaufen. Es wurde bereits angesprochen, dass nicht alle abgeltungssteuerpflichtigen Kapitalerträge i.S. des 20 EStG dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn es sich bei der die Kapitalerträge auszahlenden Stelle nicht um ein inländisches Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstitut i.S. des 44 Abs. 1 Satz 3 und 4 EStG handelt. KapESt wird beispielsweise nicht einbehalten, wenn die Kapitalerträge in einem ausländischen Depot anfallen, Zinsen aufgrund eines Darlehensvertrages mit einer Privatperson gezahlt werden oder es sich um Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von GmbH-Beteiligungen handelt. Derartige Kapitalerträge sind vom Steuerpflichtigen zwingend in der Einkommensteuererklärung anzugeben. Sie werden mit dem pauschalen Steuersatz in Höhe von 25% besteuert, da lediglich der fehlende Kapitalertragsteuerabzug über die Einkommensteuerveranlagung nachgeholt werden soll ( 32d Abs. 3 EStG). Insoweit kommt der Steuerpflichtige nicht in den Genuss der Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens. Kapitel 2.8.3, Steuersatz der Kapitalertragsteuer: Die unterschiedlichen Kapitalertragsteuersätze (20%, 25%, 30 %) werden durch einen einheitlichen Steuersatz in Höhe von 25% ersetzt, 43a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG. Die Übereinstimmung des Kapitalertragsteuersatzes mit dem gesonderten Steuertarif für Kapitaleinkünfte nach 32d EStG ist notwendig, damit dass Konzept der abgeltenden Besteuerung an der Quelle umgesetzt werden kann. 43a Abs. 1 Satz 2 EStG verweist für den Fall der Kirchensteuerpflicht oder bei anzurechnenden ausländischen Quellensteuern auf die Berechnungsformel des 32d Abs. 1 Satz 3 bis 5 EStG. Folglich sind diese Sachverhalte bereits beim Kapitalertragsteuerabzug durch die auszahlenden Stellen zu berücksichtigen. Dadurch soll die Zahl der notwendigen Veranlagungen von Kapitaleinkünften minimiert werden. Kapitel 2.8.4, Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer: Kapitel 2.8.4.1 Grundsätzliche Regelung: Gemäß 43a Abs. 2 Satz 1 EStG unterliegen ¿ wie bisher ¿ die vollen Kapitalerträge ohne jeden Abzug der KapESt. Der Abzug des Sparer-Pauschbetrages in Höhe von 801 EUR ( 20 Abs. 9 EStG) wird sichergestellt, indem der Steuerpflichtige weiterhin die Möglichkeit hat, seiner Bank einen Freistellungsauftrag bis zu dieser Höhe zu erteilen ( 44a EStG). Handelt es sich bei den Kapitalerträgen um Veräußerungsgewinne i.S. des 20 Abs. 2 EStG sind die Regelungen des 20 Abs. 4 EStG bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage der KapESt zu berücksichtigen ( 43a Abs. 2 Satz 2 EStG). Von den Einnahmen aus der Veräußerung sind Aufwendungen, die in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang mit der Veräußerung stehen sowie die Anschaffungskosten abzuziehen. Dadurch soll eine einheitliche Ermittlung der kapitalertragsteuerlichen Bemessungsgrundlage und des finanzamtlichen Kapitalertrags gewährleistet werden, um Veranlagungen zur Berichtigung der Bemessungsgrundlage weitestgehend zu vermeiden. Die Regelungen zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage in Veräußerungsfällen gelten allerdings nur dann, wenn die Kapitalanlage über die gesamte Haltedauer im Depot desselben Kreditinstituts gehalten wurde. Für den Fall des Depotübertrags bedarf es weiterer Regelungen, um sicherzustellen, dass das übernehmende Kreditinstitut bei einer späteren Veräußerung die Bemessungsgrundlage der KapESt zutreffend ermitteln kann. Probleme Und Entscheidungswirkungen Der Neuen Abgeltungsteuer Für K: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Es ist besser, 25 Prozent auf X zu haben statt 42 Prozent auf gar nix.¿ Mit diesem Satz verdeutlicht Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in gewohnt prägnanter Art, warum aus seiner Sicht die Einführung einer pauschalen Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte in Höhe von 25% unumgänglich ist. Um die Kapitalflucht aus Deutschland einzudämmen, ist es notwendig, die inländische Steuerbelastung des international mobilen Kapitals an das internationale Niveau anzupassen. Der jüngst aufgedeckte Skandal um die Steuerflucht zahlreicher Leistungsträger der Gesellschaft nach Liechtenstein unterstreicht diese These und hat der Problematik öffentliche Aufmerksamkeit eingebracht. In der anschließenden öffentlichen Diskussion wurden erste Stimmen laut, die die Abgeltungssteuer schon vor ihrer Einführung im Jahr 2009 wieder abschaffen wollten, da sich immer deutlicher abzeichnet, dass die Kapitalflucht vor Einführung der Abgeltungssteuer eher noch zunimmt. Die Aktualität der Ereignisse und die bevorstehende Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 machen diese Thematik zu einem geeigneten Untersuchungsgegenstand dieser Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist es, die gesetzlichen Regelungen zur Einführung einer Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte darzustellen und kritisch zu analysieren. Den Beurteilungsmaßstab bilden dabei die Ziele, die der Gesetzgeber mit der Einführung der Abgeltungssteuer verfolgt. Es soll untersucht werden, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden. In Abschnitt 2 werden einführend die Systematik und die rechtlichen Grundlagen der Abgeltungssteuer dargestellt und die mit der gesamten Unternehmensteuerreform 2008 im Allgemeinen und mit der Einführung der Abgeltungssteuer im Speziellen verfolgten gesetzgeberischen Ziele aufgezeigt. Eine kritische Analyse der Frage, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden, erfolgt in den Abschnitten 3 und 4. Abschnitt 3 stellt Problembereiche der Abgeltungssteuer dar, die sich bei Anwendung der neuen Regelungen ergeben und unterscheidet zwischen der Frage nach der Rechtmäßigkeit der Abgeltungssteuer und der Untersuchung von möglichen Durchführungsprob, Diplomica Verlag

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Probleme und Entscheidungswirkungen der neuen Abgeltungsteuer für Kapitaleinkünfte - Martin Knebusch
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Martin Knebusch:
Probleme und Entscheidungswirkungen der neuen Abgeltungsteuer für Kapitaleinkünfte - neues Buch

2009, ISBN: 9783836616478

ID: 9783836616478

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Es ist besser, 25 Prozent auf X zu haben statt 42 Prozent auf gar nix.¿ Mit diesem Satz verdeutlicht Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in gewohnt prägnanter Art, warum aus seiner Sicht die Einführung einer pauschalen Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte in Höhe von 25% unumgänglich ist. Um die Kapitalflucht aus Deutschland einzudämmen, ist es notwendig, die inländische Steuerbelastung des international mobilen Kapitals an das internationale Niveau anzupassen. Der jüngst aufgedeckte Skandal um die Steuerflucht zahlreicher Leistungsträger der Gesellschaft nach Liechtenstein unterstreicht diese These und hat der Problematik öffentliche Aufmerksamkeit eingebracht. In der anschließenden öffentlichen Diskussion wurden erste Stimmen laut, die die Abgeltungssteuer schon vor ihrer Einführung im Jahr 2009 wieder abschaffen wollten, da sich immer deutlicher abzeichnet, dass die Kapitalflucht vor Einführung der Abgeltungssteuer eher noch zunimmt. Die Aktualität der Ereignisse und die bevorstehende Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 machen diese Thematik zu einem geeigneten Untersuchungsgegenstand dieser Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist es, die gesetzlichen Regelungen zur Einführung einer Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte darzustellen und kritisch zu analysieren. Den Beurteilungsmaßstab bilden dabei die Ziele, die der Gesetzgeber mit der Einführung der Abgeltungssteuer verfolgt. Es soll untersucht werden, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden. In Abschnitt 2 werden einführend die Systematik und die rechtlichen Grundlagen der Abgeltungssteuer dargestellt und die mit der gesamten Unternehmensteuerreform 2008 im Allgemeinen und mit der Einführung der Abgeltungssteuer im Speziellen verfolgten gesetzgeberischen Ziele aufgezeigt. Eine kritische Analyse der Frage, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden, erfolgt in den Abschnitten 3 und 4. Abschnitt 3 stellt Problembereiche der Abgeltungssteuer dar, die sich bei Anwendung der neuen Regelungen ergeben und unterscheidet zwischen der Frage nach der Rechtmäßigkeit der Abgeltungssteuer und der Untersuchung von möglichen Durchführungsproblemen. Im vierten Abschnitt erfolgt eine kritische Beurteilung der Abgeltungssteuer aus ökonomischer Sicht, indem untersucht wird, welche Wirkungen die Abgeltungssteuer ¿ im Zusammenspiel mit der gesamten UntStRef ¿ auf unternehmerische Entscheidungen entfaltet und ob diese Entscheidungswirkungen mit den Zielen der Gesamtreform vereinbar sind. Abschnitt 5 fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick. Die Arbeit basiert auf dem Rechtsstand März 2008. Relevante Änderungen des Jahressteuergesetzes 2008 sind berücksichtigt.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: InhaltsverzeichnisII AbkürzungsverzeichnisVI TABELLENVERZEICHNISIX 1.EINLEITUNG1 2.SYSTEMATIK UND RECHTLICHE GRUNDLAGEN DER NEUEN ABGELTUNGSSTEUER2 2.1Die Abgeltungssteuer als Teil der Unternehmensteuerreform 20082 2.1.1Grundsätze2 2.1.2Ziele der Unternehmensteuerreform 2008 im Allgemeinen3 2.1.3(Gegenfinanzierungs-)Maßnahmen der Unternehmensteuerreform 20084 2.1.4Ziele der Einführung der Abgeltungssteuer im Speziellen5 2.2Personeller Anwendungsbereich7 2.3Zeitlicher Anwendungsbereich9 2.4Sachlicher Anwendungsbereich10 2.4.1Grundsätze10 2.4.2laufende Erträge11 2.4.3Veräußerungstatbestände14 2.5Bemessungsgrundlage und Werbungskostenabzug17 2.6Verlustverrechnung18 2.6.1Grundsätze18 2.6.2praktische Umsetzung19 2.7Gesonderter Steuertarif für Kapitaleinkünfte22 2.8Erhebungsverfahren22 2.8.1Grundsätze22 2.8.2Kapitalertragsteuerpflichtige Erträge23 2.8.3Steuersatz der Kapitalertragsteuer24 2.8.4Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer25 2.8.4.1Grundsätzliche Regelung25 2.8.4.2Bemessungsgrundlage bei Depotübertragungen25 2.8.5Entrichtung der Kapitalertragsteuer27 2.8.6Bescheinigung28 2.8.7Abgeltungswirkung des Kapitalertragsteuerabzugs28 2.9Steuerveranlagung29 2.9.1Grundsätze29 2.9.2Pflichtveranlagung zum individuellen Steuersatz ( 32d Abs. 2 EStG)30 2.9.2.1Allgemeines30 2.9.2.2abgeltungssteuerschädliche Finanzierungsgestaltungen ( 32d Abs. 2 Nr. 1 EStG)31 2.9.2.3Leistungen aus Lebensversicherungen ( 32d Abs. 2 Nr. 2 EStG)34 2.9.2.4Option zum Teileinkünfteverfahren bei Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft ( 32d Abs. 2 Nr. 3 EStG)34 2.9.3Pflichtveranlagung zum pauschalen Steuersatz ( 32d Abs. 3 EStG)36 2.9.4Wahlveranlagung zum pauschalen Steuersatz ( 32d Abs. 4 EStG)36 2.9.5Wahlveranlagung zum individuellen Steuersatz ( 32d Abs. 6 EStG)38 2.10Anrechnung ausländischer Steuern39 2.11Kirchensteuer auf Kapitaleinkünfte40 2.11.1Erhebungsverfahren40 2.11.2Abgeltungssteuersatz bei Kirchensteuerpflicht41 2.12Kontenabruf42 3.PROBLEME DER NEUEN ABGELTUNGSSTEUER43 3.1Vorgehensweise43 3.2Rechtmäßigkeit der neuen Abgeltungssteuer43 3.2.1Steuersystematik43 3.2.2Verfassungsrecht46 3.2.2.1Verfassungsrechtlicher Maßstab46 3.2.2.2Unterscheidung zwischen Kapitaleinkünften und anderen Einkunftsarten (Schedule)47 3.2.2.3Werbungskostenabzugsverbot und objektives Nettoprinzip49 3.2.2.4Verlustverrechnungsbeschränkungen und objektives Nettoprinzip50 3.2.2.5Unterschiedliche Besteuerung von betrieblichen und privaten Dividendeneinkünften52 3.2.3Europarecht52 3.2.4Zwischenergebnis Rechtmäßigkeit53 3.3Probleme bei der Anwendung der neuen Regelungen53 3.3.1aus Sicht der auszahlenden Stellen53 3.3.1.1Allgemeines53 3.3.1.2Verlustverrechnung54 3.3.1.3Anrechnung ausländischer Quellensteuern56 3.3.1.4Erhebung der Kirchensteuer56 3.3.1.5Mitteilungen und Bescheinigungen57 3.3.1.6im Ergebnis keine Vereinfachung58 3.3.2aus Sicht des steuerpflichtigen Privatanlegers59 3.3.2.1Allgemeines59 3.3.2.2Verlustverrechnung60 3.3.2.3ausländische Kapitaleinkünfte62 3.3.2.4Erhebung der Kirchensteuer63 3.3.2.5im Ergebnis ist Vereinfachung fraglich64 3.3.3Steigerung der Attraktivität des Finanzplatzes Deutschland65 3.4Zwischenergebnis Probleme67 4.ENTSCHEIDUNGSWIRKUNGEN DER NEUEN ABGELTUNGSSTEUER68 4.1Vorgehensweise68 4.2Auswirkungen auf die Wahl des Finanzierungsweges68 4.2.1. Ausgangsfall68 4.2.2Kapitalkostenmodell und Finanzierungsneutralität72 4.2.3Finanzierung einer Kapitalgesellschaft73 4.2.3.1Selbstfinanzierung73 4.2.3.2Beteiligungsfinanzierung74 4.2.3.3Fremdfinanzierung74 4.2.4Finanzierung eines Personenunternehmens75 4.2.4.1Selbstfinanzierung / Beteiligungsfinanzierung75 4.2.4.2Fremdfinanzierung77 4.2.5im Ergebnis keine Finanzierungsneutralität77 4.3Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit80 4.4Auswirkungen auf die Wahl der Rechtsform81 4.4.1Rechtsformneutralität81 4.4.2Besteuerung des thesaurierten Gewinns81 4.4.3Besteuerung von Gewinnausschüttungen und Entnahmen83 4.4.4im Ergebnis keine Rechtsformneutralität83 4.5Umschichtung von Kapitalgesellschaftsbeteiligungen ins Betriebsvermögen85 4.5.1Grundsätze85 4.5.2Vorteilhaftigkeit des Teileinkünfteverfahrens ggü. der Abgeltungssteuer86 4.5.3Einschränkung des Werbungskostenabzugsverbotes88 4.6Zwischenergebnis Entscheidungswirkungen89 5.SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK90 QUELLENVERZEICHNIS93 ABSCHLUSSERKLÄRUNG99Textprobe:Textprobe: Kapitel 2.8.2, Kapitalertragsteuerpflichtige Erträge: 43 Abs. 1 EStG regelt abschließend, welche Einkünfte aus Kapitalvermögen i.S. des 20 EStG dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen. Der Katalog der kapitalertragsteuerpflichtigen Erträge wird durch die Einführung des 43 Abs. 1 Satz Nr. 6 und 8 bis 12 EStG an die neuen Besteuerungstatbestände des 20 EStG angepasst. Entsprechend den Erweiterungen des 20 Abs. 2 EStG unterliegen zukünftig auch bestimmte Wertzuwächse im Kapitalstamm der KapESt. Gemäß 43 Abs. 1 1. Halbs. EStG ist bei den neu hinzugekommenen Tatbeständen der Kapitalertragsteuerabzug grundsätzlich auch dann vorzunehmen, wenn es sich um ausländische Kapitalerträge handelt. Durch den eingefügten 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 EStG wird bestimmt, dass ausländische Kapitalerträge i.S. des 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG ebenfalls dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen. Die inländische auszahlende Stelle hat somit auch auf ausländische Kapitalerträge (insbesondere ausländische Dividenden) KapESt einzubehalten. Die bisherigen Bagatellregelungen des 43 Abs. 1 Nr. 7 Satz 4 EStG werden gestrichen. Wurde bei Sichteinlagen mit maximal 1% Verzinsung, bestimmten Bausparverträgen oder Guthaben bis maximal 10 EUR Gutschrift bisher keine KapESt einbehalten (gleichwohl waren diese Kapitalerträge in der Einkommensteuererklärung anzugeben), sind diese Kapitalerträge zukünftig kapitalertragsteuerpflichtig. Ohne die Streichung der Bagatellregelungen wären derartige Erträge über die Einkommensteuerveranlagung nachträglich zu versteuern. Dies würde dem Ziel der Abgeltungssteuer, die Veranlagung von Kapitaleinkünften weitestgehend zu vermeiden, entgegenlaufen. Es wurde bereits angesprochen, dass nicht alle abgeltungssteuerpflichtigen Kapitalerträge i.S. des 20 EStG dem Kapitalertragsteuerabzug unterliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn es sich bei der die Kapitalerträge auszahlenden Stelle nicht um ein inländisches Kredit- oder Finanzdienstleistungsinstitut i.S. des 44 Abs. 1 Satz 3 und 4 EStG handelt. KapESt wird beispielsweise nicht einbehalten, wenn die Kapitalerträge in einem ausländischen Depot anfallen, Zinsen aufgrund eines Darlehensvertrages mit einer Privatperson gezahlt werden oder es sich um Veräußerungsgewinne aus dem Verkauf von GmbH-Beteiligungen handelt. Derartige Kapitalerträge sind vom Steuerpflichtigen zwingend in der Einkommensteuererklärung anzugeben. Sie werden mit dem pauschalen Steuersatz in Höhe von 25% besteuert, da lediglich der fehlende Kapitalertragsteuerabzug über die Einkommensteuerveranlagung nachgeholt werden soll ( 32d Abs. 3 EStG). Insoweit kommt der Steuerpflichtige nicht in den Genuss der Vereinfachung des Besteuerungsverfahrens. Kapitel 2.8.3, Steuersatz der Kapitalertragsteuer: Die unterschiedlichen Kapitalertragsteuersätze (20%, 25%, 30 %) werden durch einen einheitlichen Steuersatz in Höhe von 25% ersetzt, 43a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG. Die Übereinstimmung des Kapitalertragsteuersatzes mit dem gesonderten Steuertarif für Kapitaleinkünfte nach 32d EStG ist notwendig, damit dass Konzept der abgeltenden Besteuerung an der Quelle umgesetzt werden kann. 43a Abs. 1 Satz 2 EStG verweist für den Fall der Kirchensteuerpflicht oder bei anzurechnenden ausländischen Quellensteuern auf die Berechnungsformel des 32d Abs. 1 Satz 3 bis 5 EStG. Folglich sind diese Sachverhalte bereits beim Kapitalertragsteuerabzug durch die auszahlenden Stellen zu berücksichtigen. Dadurch soll die Zahl der notwendigen Veranlagungen von Kapitaleinkünften minimiert werden. Kapitel 2.8.4, Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer: Kapitel 2.8.4.1 Grundsätzliche Regelung: Gemäß 43a Abs. 2 Satz 1 EStG unterliegen ¿ wie bisher ¿ die vollen Kapitalerträge ohne jeden Abzug der KapESt. Der Abzug des Sparer-Pauschbetrages in Höhe von 801 EUR ( 20 Abs. 9 EStG) wird sichergestellt, indem der Steuerpflichtige weiterhin die Möglichkeit hat, seiner Bank einen Freistellungsauftrag bis zu dieser Höhe zu erteilen ( 44a EStG). Handelt es sich bei den Kapitalerträgen um Veräußerungsgewinne i.S. des 20 Abs. 2 EStG sind die Regelungen des 20 Abs. 4 EStG bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage der KapESt zu berücksichtigen ( 43a Abs. 2 Satz 2 EStG). Von den Einnahmen aus der Veräußerung sind Aufwendungen, die in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang mit der Veräußerung stehen sowie die Anschaffungskosten abzuziehen. Dadurch soll eine einheitliche Ermittlung der kapitalertragsteuerlichen Bemessungsgrundlage und des finanzamtlichen Kapitalertrags gewährleistet werden, um Veranlagungen zur Berichtigung der Bemessungsgrundlage weitestgehend zu vermeiden. Die Regelungen zur Ermittlung der Bemessungsgrundlage in Veräußerungsfällen gelten allerdings nur dann, wenn die Kapitalanlage über die gesamte Haltedauer im Depot desselben Kreditinstituts gehalten wurde. Für den Fall des Depotübertrags bedarf es weiterer Regelungen, um sicherzustellen, dass das übernehmende Kreditinstitut bei einer späteren Veräußerung die Bemessungsgrundlage der KapESt zutreffend ermitteln kann. Probleme und Entscheidungswirkungen der neuen Abgeltungsteuer für Kapitaleinkünfte: Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Es ist besser, 25 Prozent auf X zu haben statt 42 Prozent auf gar nix.¿ Mit diesem Satz verdeutlicht Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in gewohnt prägnanter Art, warum aus seiner Sicht die Einführung einer pauschalen Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte in Höhe von 25% unumgänglich ist. Um die Kapitalflucht aus Deutschland einzudämmen, ist es notwendig, die inländische Steuerbelastung des international mobilen Kapitals an das internationale Niveau anzupassen. Der jüngst aufgedeckte Skandal um die Steuerflucht zahlreicher Leistungsträger der Gesellschaft nach Liechtenstein unterstreicht diese These und hat der Problematik öffentliche Aufmerksamkeit eingebracht. In der anschließenden öffentlichen Diskussion wurden erste Stimmen laut, die die Abgeltungssteuer schon vor ihrer Einführung im Jahr 2009 wieder abschaffen wollten, da sich immer deutlicher abzeichnet, dass die Kapitalflucht vor Einführung der Abgeltungssteuer eher noch zunimmt. Die Aktualität der Ereignisse und die bevorstehende Einführung der Abgeltungssteuer zum 1.1.2009 machen diese Thematik zu einem geeigneten Untersuchungsgegenstand dieser Diplomarbeit. Ziel dieser Arbeit ist es, die gesetzlichen Regelungen zur Einführung einer Abgeltungssteuer auf Kapitaleinkünfte darzustellen und kritisch zu analysieren. Den Beurteilungsmaßstab bilden dabei die Ziele, die der Gesetzgeber mit der Einführung der Abgeltungssteuer verfolgt. Es soll untersucht werden, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden. In Abschnitt 2 werden einführend die Systematik und die rechtlichen Grundlagen der Abgeltungssteuer dargestellt und die mit der gesamten Unternehmensteuerreform 2008 im Allgemeinen und mit der Einführung der Abgeltungssteuer im Speziellen verfolgten gesetzgeberischen Ziele aufgezeigt. Eine kritische Analyse der Frage, ob und inwieweit diese Ziele durch die gesetzliche Umsetzung erreicht werden, erfolgt in den Abschnitten 3 und 4. Abschnitt 3 stellt Problembereiche der Abgeltungssteuer dar, die sich bei Anwendung der neuen Regelungen ergeben und unterscheidet zwischen der Frage nach der Rechtmäßigkeit der Abgeltun, Diplomica Verlag

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1. Auflage, 1. Auflage, [KW: PDF ,BETRIEBSWIRTSCHAFT ,BUSINESS ECONOMICS , FINANCE ,SOZIALWISSENSCHAFTEN RECHT WIRTSCHAFT , WIRTSCHAFT , BETRIEBSWIRTSCHAFT ,ABGELTUNGSSTEUER UNTERNEHMENSSTEUERREFORM RECHTMAESSIGKEIT KAPITAL ENTSCHEIDUNGSNEUTRALITAET ,FINANZIERUNG] <-> <-> PDF ,BETRIEBSWIRTSCHAFT ,BUSINESS ECONOMICS , FINANCE ,SOZIALWISSENSCHAFTEN RECHT WIRTSCHAFT , WIRTSCHAFT , BETRIEBSWIRTSCHAFT ,ABGELTUNGSSTEUER UNTERNEHMENSSTEUERREFORM RECHTMAESSIGKEIT KAPITAL ENTSCHEIDUNGSNEUTRALITAET ,FINANZIERUNG

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Martin Knebusch:
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2008, ISBN: 9783836616478

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