Seit der Zeitenwende 1989 ist die VR China durch eine wirtschaftliche und politische Aufholjagd in das Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit gerückt - der vormalige Paria der Staaten… Mehr…
Seit der Zeitenwende 1989 ist die VR China durch eine wirtschaftliche und politische Aufholjagd in das Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit gerückt - der vormalige Paria der Staatenwelt ist zu einem prominenten Akteur der internationalen Politik avanciert. Die UN gelten dabei als besondere Legitimationsquelle Chinas, nachdem die Mitgliedschaft erst 1971 gegen internationalen Widerstand durchgesetzt werden konnte. Dennoch hat die chinesische UN-Politik bisher nur wenig akademische Aufmerksamkeit auf sich gezogen, obgleich die VR die Privilegien der ständigen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat genießt. Peking setzt die Vetovollmacht überaus selten ein und blockiert den Entscheidungsprozess im UN-Sicherheitsrat nur selten. Dennoch ist die VR China noch längst keine Verantwortungsmacht. Chinesische UN-Politik unterliegt dem Primat der Staatsräson. Die VR China nutzt die Weltorganisation, um den nationalen Interessen über die eigenen Grenzen hinaus Geltung zu verschaffen. Die multilaterale Zusammenarbeit dient insbesondere dazu, Stabilität für den chinesischen Aufstieg zu schaffen, den Alleinvertretungsanspruch der VR gegenüber Taiwan aufrecht zu erhalten und einer neuerlichen Isolation entgegenzuwirken. China hat gelernt, UN-Politik aktiv zu gestalten und durch multilaterale Kooperation die eigene Position zu stärken. Der Drache auf der Weltbühne: Chinas UN-Politik seit der Zeitenwende 1989: Seit der Zeitenwende 1989 ist die VR China durch eine wirtschaftliche und politische Aufholjagd in das Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit gerückt - der vormalige Paria der Staatenwelt ist zu einem prominenten Akteur der internationalen Politik avanciert. Die UN gelten dabei als besondere Legitimationsquelle Chinas, nachdem die Mitgliedschaft erst 1971 gegen internationalen Widerstand durchgesetzt werden konnte. Dennoch hat die chinesische UN-Politik bisher nur wenig akademische Aufmerksamkeit auf sich gezogen, obgleich die VR die Privilegien der ständigen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat genießt. Peking setzt die Vetovollmacht überaus selten ein und blockiert den Entscheidungsprozess im UN-Sicherheitsrat nur selten. Dennoch ist die VR China noch längst keine Verantwortungsmacht. Chinesische UN-Politik unterliegt dem Primat der Staatsräson. Die VR China nutzt die Weltorganisation, um den nationalen Interessen über die eigenen Grenzen hinaus Geltung zu verschaffen. Die multilaterale Zusammenarbeit dient insbesondere dazu, Stabilität für den chinesischen Aufstieg zu schaffen, den Alleinvertretungsanspruch der VR gegenüber Taiwan aufrecht zu erhalten und einer neuerlichen Isolation entgegenzuwirken. China hat gelernt, UN-Politik aktiv zu gestalten und durch multilaterale Kooperation die eigene Position zu stärken. China / Politik, Zeitgeschichte, Recht, Diplomica Verlag<
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Seit der Zeitenwende 1989 ist die VR China durch eine wirtschaftliche und politische Aufholjagd in das Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit gerückt der vormalige Paria der Staatenwelt ist zu einem prominenten Akteur der internationalen Politik avanciert. Die UN gelten dabei als besondere Legitimationsquelle Chinas, nachdem die Mitgliedschaft erst 1971 gegen internationalen Widerstand durchgesetzt werden konnte. Dennoch hat die chinesische UN-Politik bisher nur wenig akademische Aufmerksamkeit auf sich gezogen, obgleich die VR die Privilegien der ständigen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat geniesst. Peking setzt die Vetovollmacht überaus selten ein und blockiert den Entscheidungsprozess im UN-Sicherheitsrat nur selten. Dennoch ist die VR China noch längst keine Verantwortungsmacht. Chinesische UN-Politik unterliegt dem Primat der Staatsräson. Die VR China nutzt die Weltorganisation, um den nationalen Interessen über die eigenen Grenzen hinaus Geltung zu verschaffen. Die multilaterale Zusammenarbeit dient insbesondere dazu, Stabilität für den chinesischen Aufstieg zu schaffen, den Alleinvertretungsanspruch der VR gegenüber Taiwan aufrecht zu erhalten und einer neuerlichen Isolation entgegenzuwirken. China hat gelernt, UN-Politik aktiv zu gestalten und durch multilaterale Kooperation die eigene Position zu stärken. Kapitel 4.1 Die Volksrepublik und der unipolare Moment Die Volksrepublik China war nach der Zeitenwende 1989 bemüht, eine drohende Isolation abzuwenden und die Legitimationskrise der KPCh zu überwinden. Im Kalkül chinesischer UN-Politik konnte die Weltorganisation als Katalysator dienen, schliesslich war ein Ausschluss trotz der internationalen Sanktionen weder ernsthaft angedacht noch durchsetzbar. Der Status der Volksrepublik als Teil der P-5 blieb folglich erhalten und bot ihr die Möglich eBook eBooks>Fachbücher>Politikwissenschaft, Diplomica Verlag<
Kapitel 4.1 Die Volksrepublik und der unipolare Moment Die Volksrepublik China war nach der Zeitenwende 1989 bemüht, eine drohende Isolation abzuwenden und die Legitimationskrise der KPCh… Mehr…
Kapitel 4.1 Die Volksrepublik und der unipolare Moment Die Volksrepublik China war nach der Zeitenwende 1989 bemüht, eine drohende Isolation abzuwenden und die Legitimationskrise der KPCh zu überwinden. Im Kalkül chinesischer UN-Politik konnte die Weltorganisation als Katalysator dienen, schliesslich war ein Ausschluss trotz der internationalen Sanktionen weder ernsthaft angedacht noch durchsetzbar. Der Status der Volksrepublik als Teil der P-5 blieb folglich erhalten und bot ihr die Möglich Seit der Zeitenwende 1989 ist die VR China durch eine wirtschaftliche und politische Aufholjagd in das Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit gerückt der vormalige Paria der Staatenwelt ist zu einem prominenten Akteur der internationalen Politik avanciert. Die UN gelten dabei als besondere Legitimationsquelle Chinas, nachdem die Mitgliedschaft erst 1971 gegen internationalen Widerstand durchgesetzt werden konnte. Dennoch hat die chinesische UN-Politik bisher nur wenig akademische Aufmerksamkeit auf sich gezogen, obgleich die VR die Privilegien der ständigen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat geniesst. Peking setzt die Vetovollmacht überaus selten ein und blockiert den Entscheidungsprozess im UN-Sicherheitsrat nur selten. Dennoch ist die VR China noch längst keine Verantwortungsmacht. Chinesische UN-Politik unterliegt dem Primat der Staatsräson. Die VR China nutzt die Weltorganisation, um den nationalen Interessen über die eigenen Grenzen hinaus Geltung zu verschaffen. Die multilaterale Zusammenarbeit dient insbesondere dazu, Stabilität für den chinesischen Aufstieg zu schaffen, den Alleinvertretungsanspruch der VR gegenüber Taiwan aufrecht zu erhalten und einer neuerlichen Isolation entgegenzuwirken. China hat gelernt, UN-Politik aktiv zu gestalten und durch multilaterale Kooperation die eigene Position zu stärken. eBooks / Fachbücher / Politikwissenschaft, Diplomica Verlag<
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Kapitel 4.1 Die Volksrepublik und der unipolare Moment Die Volksrepublik China war nach der Zeitenwende 1989 bemüht, eine drohende Isolation abzuwenden und die Legitimationskrise der KPCh zu überwinden. Im Kalkül chinesischer UN-Politik konnte die Weltorganisation als Katalysator dienen, schließlich war ein Ausschluss trotz der internationalen Sanktionen weder ernsthaft angedacht noch durchsetzbar. Der Status der Volksrepublik als Teil der P-5 blieb folglich erhalten und bot ihr die Möglich Seit der Zeitenwende 1989 ist die VR China durch eine wirtschaftliche und politische Aufholjagd in das Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit gerückt der vormalige Paria der Staatenwelt ist zu einem prominenten Akteur der internationalen Politik avanciert. Die UN gelten dabei als besondere Legitimationsquelle Chinas, nachdem die Mitgliedschaft erst 1971 gegen internationalen Widerstand durchgesetzt werden konnte. Dennoch hat die chinesische UN-Politik bisher nur wenig akademische Aufmerksamkeit auf sich gezogen, obgleich die VR die Privilegien der ständigen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat genießt. Peking setzt die Vetovollmacht überaus selten ein und blockiert den Entscheidungsprozess im UN-Sicherheitsrat nur selten. Dennoch ist die VR China noch längst keine Verantwortungsmacht. Chinesische UN-Politik unterliegt dem Primat der Staatsräson. Die VR China nutzt die Weltorganisation, um den nationalen Interessen über die eigenen Grenzen hinaus Geltung zu verschaffen. Die multilaterale Zusammenarbeit dient insbesondere dazu, Stabilität für den chinesischen Aufstieg zu schaffen, den Alleinvertretungsanspruch der VR gegenüber Taiwan aufrecht zu erhalten und einer neuerlichen Isolation entgegenzuwirken. China hat gelernt, UN-Politik aktiv zu gestalten und durch multilaterale Kooperation die eigene Position zu stärken. eBooks / Fachbücher / Politikwissenschaft, Diplomica Verlag<
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ISBN - alternative Schreibweisen: 978-3-8366-1953-0 Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe: Autor des Buches: christian Titel des Buches: china, zeitenwende, weltbühne, der drache, politik
Daten vom Verlag:
Autor/in: Christian Schniedermann Titel: China; Der Drache auf der Weltbühne: Chinas UN-Politik seit der Zeitenwende 1989 Verlag: Diplomica Verlag 174 Seiten Erscheinungsjahr: 2009-04-16 Sprache: Deutsch 33,00 € (DE) 33,00 € (AT) Not available (reason unspecified) PDF-Format
EA; E107; Nonbooks, PBS / Politikwissenschaft/Vergleichende und internationale Politikwissenschaft; Vergleichende Politikwissenschaften; UNO; Internationale Organisationen; Internationale Politik; Vereinte Nationen; UN; China; BC
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