Über das Werk
Die Erfindung der Erinnerung (ISBN: 9783837616095) ist eine eindringliche Untersuchung darüber, wie Erinnerungen entstehen, sich verfestigen und unseren Blick auf Geschichte formen. Michael Heinlein widmet sich der Frage, wie kollektives Gedächtnis konstruiert wird, welche Mechanismen Erinnerungen lenken und wann Erinnerungen zu Erzählungen werden, die Wirklichkeit überlagern. Das Werk eröffnet einen historischen Blickwinkel auf Gedächtnisprozesse als soziale Praxis und zeigt, wie Individuen und Gesellschaften verwandeln, bewahren und kontrollieren, was sie als "Erinnerung" akzeptieren. Die prägnante Analyse verknüpft historische Beispiele mit aktuellen Debatten über Erinnerungspolitik, Kolonialismus, Trauma und Narrativbildung und bietet damit eine fundamentale Grundlage für Leserinnen und Leser, die sich mit der Frage auseinandersetzen möchten, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft sind.
Zusammenfassung
Die Erfindung der Erinnerung bietet eine vielschichtige Erkundung, wie Erinnerungen entstehen, sich verlagern und zentral für identitätsstiftende Prozesse werden. Heinlein verfolgt eine interdisziplinäre Spur, die Philosophie, Geschichte, Soziologie und Kulturwissenschaft miteinander verwebt, um zu zeigen, wie kollektive Erinnerungen nicht bloß passiv übernommen, sondern aktiv konstruiert, selektiert und in Erzählungen gegossen werden. Der Text beleuchtet Mechanismen der Vergangenheitsbewahrung, die Rolle von Medien und Institutionen, die Macht der Sinngeschichte in Nationen sowie die feinen Nuancen individueller Erinnerungserlebnisse. Leserinnen und Leser erhalten eine fundierte Orientierung, wie Erinnerungsdiskurse politische Ordnungen formen und wie sich persönliche Erfahrungen in kollektive Narrative integrieren lassen – oder ihnen entgegenstehen. Insgesamt liefert das Werk eine deutliche, reflektierte Darstellung der Dynamik zwischen Erinnerung, Macht und Identität.
Über den Autor
Michael Heinlein präsentiert als Autor eine präzise, analytische Perspektive auf Gedächtnisprozesse und Erinnerungskultur. Mit scharfem Blick legt er Zusammenhänge zwischen individuellen Erinnerungen und kollektiven Erzählungen offen und verbindet theoretische Einsichten mit historischen Fallstudien. Seine Herangehensweise zeichnet sich durch klare Argumentationslinien, sprachliche Prägnanz und eine Neugier für die Schnittmengen von Geschichte, Politik und Kultur aus.
Kurz gefasst
Die Erfindung der Erinnerung ist eine fundierte, anregende Studie darüber, wie Erinnerungen entstehen, welche Akteure sie steuern und welche Auswirkungen sie auf Identität und Gesellschaft haben. Heinlein gelingt eine eingängige Verbindung von Theorie und Praxis, die Leserinnen und Leser herausfordert, ihre eigenen Erinnerungspraktiken kritisch zu reflektieren.

ISBN: 9783837616095
Wie entsteht ein kollektives Gedächtnis? Wie erinnern sich Menschen im sozialen Raum? Und wie wird Erinnerung gemacht? So lauten die Fragen, denen der Soziologe Michael Heinlein in seinem… Mehr…
| Thalia.de Nr. A1013809238. Versandkosten:, Lieferbar in 1 - 2 Wochen, DE. (EUR 3.95) Details... |

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Die Erfindung der Erinnerung : Deutsche Kriegskindheiten im Gedächtnis der Gegenwart 1. - gebrauchtes Buch
2010, ISBN: 9783837616095
1. 204 S. Broschiert Wie neu Exemplar. Es können Abweichungen in Auflage, Schutzumschlag oder Coverabbildung zum Abbildungsexemplar vorliegen. Bitte rechnen Sie mit möglichen gewissen Zus… Mehr…
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Die Erfindung der Erinnerung : Deutsche Kriegskindheiten im Gedächtnis der Gegenwart 1. - gebrauchtes Buch
2010, ISBN: 9783837616095
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Bibliographische Daten des bestpassenden Buches
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Über das Werk
Die Erfindung der Erinnerung (ISBN: 9783837616095) ist eine eindringliche Untersuchung darüber, wie Erinnerungen entstehen, sich verfestigen und unseren Blick auf Geschichte formen. Michael Heinlein widmet sich der Frage, wie kollektives Gedächtnis konstruiert wird, welche Mechanismen Erinnerungen lenken und wann Erinnerungen zu Erzählungen werden, die Wirklichkeit überlagern. Das Werk eröffnet einen historischen Blickwinkel auf Gedächtnisprozesse als soziale Praxis und zeigt, wie Individuen und Gesellschaften verwandeln, bewahren und kontrollieren, was sie als "Erinnerung" akzeptieren. Die prägnante Analyse verknüpft historische Beispiele mit aktuellen Debatten über Erinnerungspolitik, Kolonialismus, Trauma und Narrativbildung und bietet damit eine fundamentale Grundlage für Leserinnen und Leser, die sich mit der Frage auseinandersetzen möchten, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verknüpft sind.
Zusammenfassung
Die Erfindung der Erinnerung bietet eine vielschichtige Erkundung, wie Erinnerungen entstehen, sich verlagern und zentral für identitätsstiftende Prozesse werden. Heinlein verfolgt eine interdisziplinäre Spur, die Philosophie, Geschichte, Soziologie und Kulturwissenschaft miteinander verwebt, um zu zeigen, wie kollektive Erinnerungen nicht bloß passiv übernommen, sondern aktiv konstruiert, selektiert und in Erzählungen gegossen werden. Der Text beleuchtet Mechanismen der Vergangenheitsbewahrung, die Rolle von Medien und Institutionen, die Macht der Sinngeschichte in Nationen sowie die feinen Nuancen individueller Erinnerungserlebnisse. Leserinnen und Leser erhalten eine fundierte Orientierung, wie Erinnerungsdiskurse politische Ordnungen formen und wie sich persönliche Erfahrungen in kollektive Narrative integrieren lassen – oder ihnen entgegenstehen. Insgesamt liefert das Werk eine deutliche, reflektierte Darstellung der Dynamik zwischen Erinnerung, Macht und Identität.
Über den Autor
Michael Heinlein präsentiert als Autor eine präzise, analytische Perspektive auf Gedächtnisprozesse und Erinnerungskultur. Mit scharfem Blick legt er Zusammenhänge zwischen individuellen Erinnerungen und kollektiven Erzählungen offen und verbindet theoretische Einsichten mit historischen Fallstudien. Seine Herangehensweise zeichnet sich durch klare Argumentationslinien, sprachliche Prägnanz und eine Neugier für die Schnittmengen von Geschichte, Politik und Kultur aus.
Kurz gefasst
Die Erfindung der Erinnerung ist eine fundierte, anregende Studie darüber, wie Erinnerungen entstehen, welche Akteure sie steuern und welche Auswirkungen sie auf Identität und Gesellschaft haben. Heinlein gelingt eine eingängige Verbindung von Theorie und Praxis, die Leserinnen und Leser herausfordert, ihre eigenen Erinnerungspraktiken kritisch zu reflektieren.
Detailangaben zum Buch - Die Erfindung der Erinnerung: Deutsche Kriegskindheiten im Gedächtnis der Gegenwart (Sozialtheorie)
EAN (ISBN-13): 9783837616095
ISBN (ISBN-10): 3837616096
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: transcript
201 Seiten
Gewicht: 0,295 kg
Sprache: ger/Deutsch
Buch in der Datenbank seit 2008-01-16T07:19:06+01:00 (Berlin)
Buch zuletzt gefunden am 2026-01-29T23:02:40+01:00 (Berlin)
ISBN/EAN: 9783837616095
ISBN - alternative Schreibweisen:
3-8376-1609-6, 978-3-8376-1609-5
Alternative Schreibweisen und verwandte Suchbegriffe:
Autor des Buches: michael heinlein, michael heinl, heinle
Titel des Buches: erfindung erinnerung, die erfindung der gegenwart, deutsche gegenwart, gedächtnis und erinnerung
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