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Emotionale Bedingungen des Fernstudiums - Sabrina Matuschke
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Sabrina Matuschke:
Emotionale Bedingungen des Fernstudiums - neues Buch

2007, ISBN: 9783842809659

ID: 9783842809659

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Dem stärksten Willen fehlt oft die Kraft, die einer zarten Emotion selbstverständlich ist¿ (Elfriede Hablé). Getreu diesem Aphorismus sollten Emotionen auch im Lernprozess genügend Beachtung zukommen. Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit Emotionen im Lernprozess im Allgemeinen und mit den emotionalen Bedingungen des Fernstudiums im Speziellen. Mir ist aufgefallen, dass Emotionen grundsätzlich auf bestimmte Art und Weise kommuniziert werden, und dass sie ebenso durch Kommunikation beeinflusst werden können. Gleichzeitig machte ich die Feststellung, dass Emotionen auch an Lernprozessen beteiligt sind. Für den Lernprozess an sich spielen Emotionen insofern eine Rolle, als sie zum Lernen motivieren, den nötigen Antrieb schaffen und Ziele besser verfolgen helfen. Man kann davon ausgehen, dass Emotionen allzeit zugegen sind, sie somit den Lernprozess begleiten und ihn positiv oder negativ beeinflussen können. Negative Emotionen, wie zum Beispiel Angst, können den Lernprozess hemmen. Schlechte Ergebnisse sind die Folge. Positive Emotionen, wie Freude am Lernen, werden i. d. R. positivere Ergebnisse mit sich bringen. Durch meine Tätigkeit als Teletutorin im Fernstudiengang ¿Umwelt & Bildung¿ stellte sich für mich nun die Frage: Spielen im Fernstudium die gleichen Emotionen eine Rolle, und wie werden sie kommuniziert, wenn die Lehrenden und Mitstudierenden nicht präsent sind Ist es möglich, Emotionen trotzdem telefonisch oder virtuell zu übertragen Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema musste ich feststellen, dass das Fernstudium und E-Learning noch nicht ausreichend aus diesem Blickwinkel untersucht wurde. In der Schule rücken heute neben kognitiven Aspekten auch affektive Komponenten (wie Emotionen) beim Lernen immer mehr in den Vordergrund. Langeweile in bestimmten Stunden, Angst vor Klassenarbeiten und Freude über gute Noten finden mehr Beachtung und sorgen für Überlegungen, wie negativen Emotionen entgegengewirkt werden und positive Emotionen gefördert werden können. Heute ist bekannt, dass das Gedächtnis eng mit dem Limbischen System zusammenhängt, also jenem Teil des Gehirns, welches für die Gefühle verantwortlich ist. So spielen Assoziationen mit Gesehenem, Gerochenem und Gefühltem eine große Rolle beim Erinnern. In den letzten Jahren wurde viel Gehirnforschung betrieben, um die am Lernen beteiligten Abläufe im Gehirn, erfassen zu können. Lange Zeit wurden Emotionen in der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Psychologie jedoch vernachlässigt. Das Fernstudium wird noch immer nicht auf emotionale Aspekte hin untersucht. Es gibt leider keine aktuellen Studien zu den Lebensbedingungen von Fernstudierenden und nur wenige Artikel aus der Fachliteratur, die sich mit dem Zusammenhang von Emotionen und E-Learning beschäftigen. Ein hervorragendes Beispiel ist der Artikel ¿Die vergessenen Weggefährten des Lernens: Herleitung eines Forschungsprogramms zu Emotionen beim E-Learning¿ von Gabi Reinmann-Rothmeyer, der sich mit der Integration von Emotion und Motivation im E-Learning beschäftigt. Aus diesem Grund möchte ich in dieser Arbeit die beiden Komponenten Fernstudium (E-Learning und Blended Learning) und Emotionen etwas näher zusammenführen. Ein empirischer Teil, in dem ich die Kommunikation von Chats auf Emotionen hin untersuche, soll dazu meine Annahmen untermauern. Meine Hauptthese, die der Arbeit zugrunde liegt, lautet: Ein Fernstudium ist emotional belastender als ein Präsenzstudium. Diese Annahme entsteht, wenn ich darüber nachdenke, dass die Fernstudierenden neben dem Studium noch einem Beruf nachgehen und der soziale Kontext ein komplett anderer ist als der in der Schule oder an einer Präsenzhochschule. In diesem Zusammenhang tun sich Fragen auf wie: Kommt der Austausch mit Kommilitonen/-innen zu kurz Kommt er überhaupt zustande In welcher Art und Weise ist er mit der anderen Form vergleichbar Müssen Fernstudierende in besonderem Maße motiviert werden Sollten Fernstudierende andere bzw. zusätzliche Voraussetzungen für das Studium mitbringen als Präsenzstudierende Wie kann die Betreuung und Motivation im Blended bzw. E-Learning aussehen Diese und weitere Fragen werde ich in den nächsten Kapiteln beantworten. Mein Anliegen besteht darin herauszufinden, welche Emotionen bei Fernstudierenden zu erkennen sind und wie sie überhaupt wahrgenommen werden können. Im Anschluss möchte ich Möglichkeiten aufzeigen, die die negativen Emotionen (belastende Emotionen wie Stress und Unsicherheit) ein wenig reduzieren und positive Emotionen (wie Freude) fördern. Ziel ist es demnach, meine These in den folgenden Kapiteln zu verifizieren, um anschließend auf notwendige Konsequenzen für das Fernstudium, Blended Learning und E-Learning einzugehen. Es ist jedoch unerlässlich, sich eingangs mit den in dieser Arbeit verwendeten Fachtermini auseinanderzusetzen. Die vorliegende Diplomarbeit beginnt daher zunächst mit der Definition und Erläuterung der komplexen Begrifflichkeiten Emotion, Kognition und Motivation. Im Anschluss daran widme ich mich dem Zusammenhang von Kommunikation und Emotionen. Inhaltlich beschäftigt sich dieses Kapitel mit der Frage, über welche Kanäle Emotionen kommuniziert werden. Danach gebe ich noch einen Einblick in die Sozialisation der Emotionen. Das heißt, es soll geklärt werden, ob Emotionen angeboren sind. Sollte dies der Fall sein, ist dann jeder mit dem gleichen Emotions-Set ausgestattet Daraus resultiert die nächste Frage, ob man in der Erziehung Einfluss auf die Entwicklung der Emotionen nehmen kann. Abschließend werden kulturelle Unterschiede bei der Ausprägung der Emotionen untersucht. Zum Abschluss dieses Kapitels gebe ich eine kurze Zusammenfassung mit einem Ausblick, welche Rolle Emotionen gerade in der Pädagogik spielen. Ein solches Fazit mit Entwicklungstendenzen werde ich nach jedem Kapitel schreiben. In Kapitel 3 beschäftige ich mich etwas ausführlicher mit der Bedeutung von Emotionen und Motivation in Lernprozessen. Als Einstieg geht es um den Bedeutungswandel und die Definition des Begriffs ¿Lernen¿. Danach folgt eine genauere Betrachtung des Themas ¿Gefühle beim Lernen¿, insbesondere des Gefühls Freude. Von den Gefühlen schlage ich einen Bogen zum Thema Gedächtnis und zeige den Zusammenhang von Gefühlen und Gedächtnisfunktionen auf, die schließlich eine wesentliche Rolle beim Lernen spielen. Um das Wissen über die Beteiligung von Emotionen zu nutzen, gibt es bestimmte Memo- bzw. Lernmethoden, die ich im Kapitel 3.5 erläutere. Vom Lernen im Allgemeinen komme ich dann im Kapitel 4 zum Fernstudium, wo ich als erstes den Begriff Fernstudium erörtere und einen kurzen Überblick über die Geschichte des Fernstudiums gebe. Im Anschluss daran betrachte ich verschiedene Theorien, die häufig in den Zusammenhang mit didaktischen Konzepten im Fernstudium gebracht werden. Dabei handelt es sich um einen kritischen Blick auf die Lerntypentheorie von Frederic Vester und eine Übersicht über die Lernstrategien. Im Kapitel 5 erörtere ich dann den multimedialen Aspekt des Fernstudiums und kläre, was sich hinter dem Begriff E-Learning verbirgt. Dabei erläutere ich die technische Seite, die Lernumgebung und die Didaktik beim E-Learning. Ein Gesichtspunkt, der ebenso Beachtung im E-Learning findet, ist die Betreuung der Fernstudierenden. Hierbei schildere ich die Aufgaben und Kompetenzen bei der Betreuung und gehe dann zur emotionalen Belastung über, wobei ich besonderes Augenmerk auf den Belastungsfaktor Stress lege. Der Grund dafür ist, dass ich annehme, dass es der größte Belastungsfaktor im Fernstudium ist, da die Studierenden in den meisten Fällen berufstätig sind und häufig eine Familie haben, um die sie sich kümmern müssen. (Prüfungs-)Angst als Belastungsfaktor kann dagegen im Präsenzstudium gleichermaßen auftreten wie im Fernstudium. Mit dem Kapitel 5 ¿E-Learning und Emotionen¿ ist der Theorieteil dieser Arbeit abgeschlossen beim Schlusskapitel handelt es sich um den empirischen Teil meiner Arbeit. Darin werde ich einleitend von meiner Arbeit als Teletutorin berichten, wozu ich kurz den Fernstudiengang ¿Umwelt & Bildung¿ der Universität Rostock vorstelle. Besonderes Augenmerk möchte ich dabei auf die Online-Betreuung legen. Ich werde aufzeigen, dass und in welcher Art und Weise es möglich ist, die wichtigsten emotionalen Vorgänge des Lernens auch über die begrenzten Kanäle zu übertragen. Dafür bediene ich mich eingangs der Forschungsmethode der Qualitativen Inhaltsanalyse, um das Datenmaterial zu strukturieren und systematisieren. Im Kapitel 6.2 gehe ich auf das Material ein. Es handelt sich beim Datenmaterial um sechs Chatprotokolle, die während der Online-Sprechstunden aufgezeichnet wurden. Bevor ich diese Protokolle analysieren und interpretieren kann, muss ich mir über meine Fragestellung und das Ziel der Untersuchung im Klaren sein. Daraufhin erläutere ich das methodische Vorgehen. Im letzten Schritt erfolgt eine kommunikationsanalytische Auswertung der Chatprotokolle und eine Beantwortung meiner Fragestellungen. Auch am Ende dieses Kapitels folgt wieder eine Zusammenfassung mit einem Ausblick. Abschließend werde ich in meinen Schlussbetrachtungen die gesamte Arbeit, d. h. den Theorieteil und Empirieteil noch einmal zusammenfassen und in einen Gesamtzusammenhang stellen. Dazu werde ich das Fazit meiner Erhebung mit einbeziehen und die Hauptthese meiner Arbeit noch einmal überprüfen. Ich habe mich in dieser Diplomarbeit für eine gendergerechte Sprache entschieden. Das heißt, ich werde i. d. R. beide Geschlechter nennen, z. B. Lehrer und Lehrerin oder Wörter verwenden, die im Plural neutral sind, z. B. Lehrende. In Fällen, in denen die Grammatik es zulässt, werde ich die Variante mit dem großen I einsetzen, z. B. die SchülerInnen. Dabei richte ich mich nach den Sprachrichtlinien der herausgegebenen Broschüre der Gleichstellungsbeauftragten der Fachhochschule Köln von 2003 sowie dem Leitfaden ¿geschlechtergerechtes Formulieren¿ vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur aus Wien. Zitate werde ich nicht gendergerecht umformulieren. Sollte eindeutig klar sein, dass es sich nur um das weibliche oder männliche Geschlecht handelt, verwende ich nur die entsprechende Form.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: THEORETISCHER TEIL 1.EINLEITUNG1 2.EMOTIONEN IN DER PÄDAGOGIK5 2.1EIN ÜBERBLICK ÜBER DIE GESCHICHTE DER EMOTIONSPSYCHOLOGIE5 2.2EMOTION ¿ ASPEKTE EINER DEFINITION8 2.3KOGNITION14 2.4MOTIVATION16 2.4.1INTRINSISCHE UND EXTRINSISCHE MOTIVATION20 2.5WIE WERDEN EMOTIONEN KOMMUNIZIERT23 2.6ZUR SOZIALISATION DER EMOTIONEN26 2.6.1AUS DER SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN PERSPEKTIVE27 2.7ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK33 3.BEDEUTUNG VON EMOTION UND MOTIVATION IN LERNPROZESSEN35 3.1BEDEUTUNGSWANDEL UND DEFINITION DES BEGRIFFS ¿LERNEN¿35 3.2GEFÜHLE BEIM LERNEN38 3.2.1FREUDE ¿ EINE VERNACHLÄSSIGTE EMOTION39 3.4GEDÄCHTNIS40 3.5VERNETZTHEIT VON INFORMATIONEN41 3.5.1MIND MAPPING44 3.6ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK46 4.FERNSTUDIUM ¿ LERNTYPEN, LERNSTILE, LERNSTRATEGIEN48 4.1ZUM BEGRIFF DES FERNSTUDIUMS48 4.2EIN KURZER HISTORISCHER ÜBERBLICK53 4.3LERNTYPEN ¿ SINNVOLL ODER IRRTUM 54 4.4LERNSTRATEGIEN57 4.4.1APPROACHES-TO-LEARNING-ANSÄTZE64 4.5ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK69 5.E-LEARNING UND EMOTIONEN71 5.1EINFÜHRUNG E-LEARNING72 5.1.1DIE TECHNISCHE SEITE DES E-LEARNING75 5.1.2LERNUMGEBUNGEN BEIM E-LEARNING77 5.1.3DIDAKTIK BEIM E-LEARNING80 5.2BETREUUNG IM FERNSTUDIUM86 5.2.1AUFGABEN UND KOMPETENZEN BEI DER BETREUUNG96 5.2.2EMOTIONALE BELASTUNG101 5.3ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK110 EMPIRISCHER TEIL 6.DER CHAT ALS BELASTUNGSHEMMENDER FAKTOR ¿ AM BEISPIEL DES FERNSTUDIUMS AN DER UNIVERSITÄT ROSTOCK113 6.1EIN EXKURS IN DEN FERNSTUDIENGANG ¿UMWELT & BILDUNG¿113 6.2DATENERHEBUNG UND MATERIAL115 6.3FRAGESTELLUNG UND ZIEL DER UNTERSUCHUNG117 6.4METHODISCHES VORGEHEN118 6.5AUSWERTUNG120 6.6ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK128 7.SCHLUSSBETRACHTUNGEN130 8.LITERATUR137 ABBILDUNGSVERZEICHNIS145 ANHANG146 INHALTLICHE KATEGORIEN146 ANKERBEISPIELE147 CHAT 1 (29.11.2006)149 CHAT 2 (06.12.2006)158 CHAT 3 (13.12.2006)169 CHAT 4 (17.01.2007)177 CHAT 5 (31.01.2007)181 CHAT 6 (07.02.2007)185Textprobe:Textprobe: Kapitel 4.4, Lernstrategien: Die Theorie der kognitiven Entwicklung: In den letzten Jahren sind Lernstrategien zu einem wichtigen Thema geworden. Dies hängt eng mit der Lernforschung zusammen und damit, dass es seit der ¿kognitiven Wende¿ eine völlig neue Sichtweise der Lernvorgänge im Menschen gibt. War zuvor die Sichtweise der Behavioristen vorherrschend, die davon ausging, dass Lernen die Veränderung des Verhaltens durch Versuch und Irrtum oder durch Konditionierung sei, gewannen kognitive Vorstellungen mit der Zeit immer mehr an Einfluss. Dem Individuum wurden innere Abläufe und Kognitionen zugeschrieben, mit denen es Wissen gewinnt, um Entscheidungen zu fällen und wirksam handeln zu können. Der Begriff ¿Lernen¿ erfuhr eine große Veränderung durch die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget. Piaget zufolge beruht jede Entwicklung auf demselben Prinzip, und zwar auf dem Austausch eines Organismus mit der Umwelt und seiner Intention, sich dieser anzupassen. Nach ebendiesem Prinzip laufe auch die geistige Entwicklung ab. Dafür baut der Mensch Strukturen auf, die sich verändern (variante Elemente), deren Entwicklung jedoch immer die gleichen Prozesse zugrunde liegen (Invarianten). Als Invarianten werden Adaption (Anpassung) und Organisation angesehen. Zur Adaption gehören die Assimilation und die Akkomodation. Eine kognitive Struktur organisiert sich demzufolge über die kognitiven Lernprozesse der Assimilation und Akkomodation. Unter Assimilation versteht man aktives Interpretieren und Einordnen von Erfahrungen in bereits vorhandenes Wissen. In der Akkomodation wird vorhandenes Wissen umorganisiert, um neuen Erfahrungen Rechnung zu tragen. Akkomodation erfordert kognitive Konflikte zwischen Bekanntem und Neuem, deren Unterschied hinsichtlich des individuellen kognitiven Aufwands nicht zu groß sein darf. Piaget schildert, dass die gegenseitige Anpassung zwischen Organismus und Umwelt der Herstellung eines Gleichgewichtszustands zwischen Individuum und Außenwelt dient. ¿Das Individuum möchte sich in Einklang mit der Umwelt empfinden¿. Ein Ungleichgewicht tritt ein, wenn die Anforderungen und Bedingungen der Außenwelt sich verändern und die Umwelt mit den vorhandenen kognitiven Schemata nicht mehr bewältigt oder eingeordnet werden kann. Die Anpassung an die Umwelt geschieht dann über die kognitiven Lernprozesse der Akko, Diplomica Verlag

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Emotionale Bedingungen des Fernstudiums - Sabrina Matuschke
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2007, ISBN: 9783842809659

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Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Dem stärksten Willen fehlt oft die Kraft, die einer zarten Emotion selbstverständlich ist¿ (Elfriede Hablé). Getreu diesem Aphorismus sollten Emotionen auch im Lernprozess genügend Beachtung zukommen. Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit Emotionen im Lernprozess im Allgemeinen und mit den emotionalen Bedingungen des Fernstudiums im Speziellen. Mir ist aufgefallen, dass Emotionen grundsätzlich auf bestimmte Art und Weise kommuniziert werden, und dass sie ebenso durch Kommunikation beeinflusst werden können. Gleichzeitig machte ich die Feststellung, dass Emotionen auch an Lernprozessen beteiligt sind. Für den Lernprozess an sich spielen Emotionen insofern eine Rolle, als sie zum Lernen motivieren, den nötigen Antrieb schaffen und Ziele besser verfolgen helfen. Man kann davon ausgehen, dass Emotionen allzeit zugegen sind, sie somit den Lernprozess begleiten und ihn positiv oder negativ beeinflussen können. Negative Emotionen, wie zum Beispiel Angst, können den Lernprozess hemmen. Schlechte Ergebnisse sind die Folge. Positive Emotionen, wie Freude am Lernen, werden i. d. R. positivere Ergebnisse mit sich bringen. Durch meine Tätigkeit als Teletutorin im Fernstudiengang ¿Umwelt & Bildung¿ stellte sich für mich nun die Frage: Spielen im Fernstudium die gleichen Emotionen eine Rolle, und wie werden sie kommuniziert, wenn die Lehrenden und Mitstudierenden nicht präsent sind Ist es möglich, Emotionen trotzdem telefonisch oder virtuell zu übertragen Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema musste ich feststellen, dass das Fernstudium und E-Learning noch nicht ausreichend aus diesem Blickwinkel untersucht wurde. In der Schule rücken heute neben kognitiven Aspekten auch affektive Komponenten (wie Emotionen) beim Lernen immer mehr in den Vordergrund. Langeweile in bestimmten Stunden, Angst vor Klassenarbeiten und Freude über gute Noten finden mehr Beachtung und sorgen für Überlegungen, wie negativen Emotionen entgegengewirkt werden und positive Emotionen gefördert werden können. Heute ist bekannt, dass das Gedächtnis eng mit dem Limbischen System zusammenhängt, also jenem Teil des Gehirns, welches für die Gefühle verantwortlich ist. So spielen Assoziationen mit Gesehenem, Gerochenem und Gefühltem eine große Rolle beim Erinnern. In den letzten Jahren wurde viel Gehirnforschung betrieben, um die am Lernen beteiligten Abläufe im Gehirn, erfassen zu können. Lange Zeit wurden Emotionen in der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Psychologie jedoch vernachlässigt. Das Fernstudium wird noch immer nicht auf emotionale Aspekte hin untersucht. Es gibt leider keine aktuellen Studien zu den Lebensbedingungen von Fernstudierenden und nur wenige Artikel aus der Fachliteratur, die sich mit dem Zusammenhang von Emotionen und E-Learning beschäftigen. Ein hervorragendes Beispiel ist der Artikel ¿Die vergessenen Weggefährten des Lernens: Herleitung eines Forschungsprogramms zu Emotionen beim E-Learning¿ von Gabi Reinmann-Rothmeyer, der sich mit der Integration von Emotion und Motivation im E-Learning beschäftigt. Aus diesem Grund möchte ich in dieser Arbeit die beiden Komponenten Fernstudium (E-Learning und Blended Learning) und Emotionen etwas näher zusammenführen. Ein empirischer Teil, in dem ich die Kommunikation von Chats auf Emotionen hin untersuche, soll dazu meine Annahmen untermauern. Meine Hauptthese, die der Arbeit zugrunde liegt, lautet: Ein Fernstudium ist emotional belastender als ein Präsenzstudium. Diese Annahme entsteht, wenn ich darüber nachdenke, dass die Fernstudierenden neben dem Studium noch einem Beruf nachgehen und der soziale Kontext ein komplett anderer ist als der in der Schule oder an einer Präsenzhochschule. In diesem Zusammenhang tun sich Fragen auf wie: Kommt der Austausch mit Kommilitonen/-innen zu kurz Kommt er überhaupt zustande In welcher Art und Weise ist er mit der anderen Form vergleichbar Müssen Fernstudierende in besonderem Maße motiviert werden Sollten Fernstudierende andere bzw. zusätzliche Voraussetzungen für das Studium mitbringen als Präsenzstudierende Wie kann die Betreuung und Motivation im Blended bzw. E-Learning aussehen Diese und weitere Fragen werde ich in den nächsten Kapiteln beantworten. Mein Anliegen besteht darin herauszufinden, welche Emotionen bei Fernstudierenden zu erkennen sind und wie sie überhaupt wahrgenommen werden können. Im Anschluss möchte ich Möglichkeiten aufzeigen, die die negativen Emotionen (belastende Emotionen wie Stress und Unsicherheit) ein wenig reduzieren und positive Emotionen (wie Freude) fördern. Ziel ist es demnach, meine These in den folgenden Kapiteln zu verifizieren, um anschließend auf notwendige Konsequenzen für das Fernstudium, Blended Learning und E-Learning einzugehen. Es ist jedoch unerlässlich, sich eingangs mit den in dieser Arbeit verwendeten Fachtermini auseinanderzusetzen. Die vorliegende Diplomarbeit beginnt daher zunächst mit der Definition und Erläuterung der komplexen Begrifflichkeiten Emotion, Kognition und Motivation. Im Anschluss daran widme ich mich dem Zusammenhang von Kommunikation und Emotionen. Inhaltlich beschäftigt sich dieses Kapitel mit der Frage, über welche Kanäle Emotionen kommuniziert werden. Danach gebe ich noch einen Einblick in die Sozialisation der Emotionen. Das heißt, es soll geklärt werden, ob Emotionen angeboren sind. Sollte dies der Fall sein, ist dann jeder mit dem gleichen Emotions-Set ausgestattet Daraus resultiert die nächste Frage, ob man in der Erziehung Einfluss auf die Entwicklung der Emotionen nehmen kann. Abschließend werden kulturelle Unterschiede bei der Ausprägung der Emotionen untersucht. Zum Abschluss dieses Kapitels gebe ich eine kurze Zusammenfassung mit einem Ausblick, welche Rolle Emotionen gerade in der Pädagogik spielen. Ein solches Fazit mit Entwicklungstendenzen werde ich nach jedem Kapitel schreiben. In Kapitel 3 beschäftige ich mich etwas ausführlicher mit der Bedeutung von Emotionen und Motivation in Lernprozessen. Als Einstieg geht es um den Bedeutungswandel und die Definition des Begriffs ¿Lernen¿. Danach folgt eine genauere Betrachtung des Themas ¿Gefühle beim Lernen¿, insbesondere des Gefühls Freude. Von den Gefühlen schlage ich einen Bogen zum Thema Gedächtnis und zeige den Zusammenhang von Gefühlen und Gedächtnisfunktionen auf, die schließlich eine wesentliche Rolle beim Lernen spielen. Um das Wissen über die Beteiligung von Emotionen zu nutzen, gibt es bestimmte Memo- bzw. Lernmethoden, die ich im Kapitel 3.5 erläutere. Vom Lernen im Allgemeinen komme ich dann im Kapitel 4 zum Fernstudium, wo ich als erstes den Begriff Fernstudium erörtere und einen kurzen Überblick über die Geschichte des Fernstudiums gebe. Im Anschluss daran betrachte ich verschiedene Theorien, die häufig in den Zusammenhang mit didaktischen Konzepten im Fernstudium gebracht werden. Dabei handelt es sich um einen kritischen Blick auf die Lerntypentheorie von Frederic Vester und eine Übersicht über die Lernstrategien. Im Kapitel 5 erörtere ich dann den multimedialen Aspekt des Fernstudiums und kläre, was sich hinter dem Begriff E-Learning verbirgt. Dabei erläutere ich die technische Seite, die Lernumgebung und die Didaktik beim E-Learning. Ein Gesichtspunkt, der ebenso Beachtung im E-Learning findet, ist die Betreuung der Fernstudierenden. Hierbei schildere ich die Aufgaben und Kompetenzen bei der Betreuung und gehe dann zur emotionalen Belastung über, wobei ich besonderes Augenmerk auf den Belastungsfaktor Stress lege. Der Grund dafür ist, dass ich annehme, dass es der größte Belastungsfaktor im Fernstudium ist, da die Studierenden in den meisten Fällen berufstätig sind und häufig eine Familie haben, um die sie sich kümmern müssen. (Prüfungs-)Angst als Belastungsfaktor kann dagegen im Präsenzstudium gleichermaßen auftreten wie im Fernstudium. Mit dem Kapitel 5 ¿E-Learning und Emotionen¿ ist der Theorieteil dieser Arbeit abgeschlossen beim Schlusskapitel handelt es sich um den empirischen Teil meiner Arbeit. Darin werde ich einleitend von meiner Arbeit als Teletutorin berichten, wozu ich kurz den Fernstudiengang ¿Umwelt & Bildung¿ der Universität Rostock vorstelle. Besonderes Augenmerk möchte ich dabei auf die Online-Betreuung legen. Ich werde aufzeigen, dass und in welcher Art und Weise es möglich ist, die wichtigsten emotionalen Vorgänge des Lernens auch über die begrenzten Kanäle zu übertragen. Dafür bediene ich mich eingangs der Forschungsmethode der Qualitativen Inhaltsanalyse, um das Datenmaterial zu strukturieren und systematisieren. Im Kapitel 6.2 gehe ich auf das Material ein. Es handelt sich beim Datenmaterial um sechs Chatprotokolle, die während der Online-Sprechstunden aufgezeichnet wurden. Bevor ich diese Protokolle analysieren und interpretieren kann, muss ich mir über meine Fragestellung und das Ziel der Untersuchung im Klaren sein. Daraufhin erläutere ich das methodische Vorgehen. Im letzten Schritt erfolgt eine kommunikationsanalytische Auswertung der Chatprotokolle und eine Beantwortung meiner Fragestellungen. Auch am Ende dieses Kapitels folgt wieder eine Zusammenfassung mit einem Ausblick. Abschließend werde ich in meinen Schlussbetrachtungen die gesamte Arbeit, d. h. den Theorieteil und Empirieteil noch einmal zusammenfassen und in einen Gesamtzusammenhang stellen. Dazu werde ich das Fazit meiner Erhebung mit einbeziehen und die Hauptthese meiner Arbeit noch einmal überprüfen. Ich habe mich in dieser Diplomarbeit für eine gendergerechte Sprache entschieden. Das heißt, ich werde i. d. R. beide Geschlechter nennen, z. B. Lehrer und Lehrerin oder Wörter verwenden, die im Plural neutral sind, z. B. Lehrende. In Fällen, in denen die Grammatik es zulässt, werde ich die Variante mit dem großen I einsetzen, z. B. die SchülerInnen. Dabei richte ich mich nach den Sprachrichtlinien der herausgegebenen Broschüre der Gleichstellungsbeauftragten der Fachhochschule Köln von 2003 sowie dem Leitfaden ¿geschlechtergerechtes Formulieren¿ vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur aus Wien. Zitate werde ich nicht gendergerecht umformulieren. Sollte eindeutig klar sein, dass es sich nur um das weibliche oder männliche Geschlecht handelt, verwende ich nur die entsprechende Form.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: THEORETISCHER TEIL 1.EINLEITUNG1 2.EMOTIONEN IN DER PÄDAGOGIK5 2.1EIN ÜBERBLICK ÜBER DIE GESCHICHTE DER EMOTIONSPSYCHOLOGIE5 2.2EMOTION ¿ ASPEKTE EINER DEFINITION8 2.3KOGNITION14 2.4MOTIVATION16 2.4.1INTRINSISCHE UND EXTRINSISCHE MOTIVATION20 2.5WIE WERDEN EMOTIONEN KOMMUNIZIERT23 2.6ZUR SOZIALISATION DER EMOTIONEN26 2.6.1AUS DER SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN PERSPEKTIVE27 2.7ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK33 3.BEDEUTUNG VON EMOTION UND MOTIVATION IN LERNPROZESSEN35 3.1BEDEUTUNGSWANDEL UND DEFINITION DES BEGRIFFS ¿LERNEN¿35 3.2GEFÜHLE BEIM LERNEN38 3.2.1FREUDE ¿ EINE VERNACHLÄSSIGTE EMOTION39 3.4GEDÄCHTNIS40 3.5VERNETZTHEIT VON INFORMATIONEN41 3.5.1MIND MAPPING44 3.6ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK46 4.FERNSTUDIUM ¿ LERNTYPEN, LERNSTILE, LERNSTRATEGIEN48 4.1ZUM BEGRIFF DES FERNSTUDIUMS48 4.2EIN KURZER HISTORISCHER ÜBERBLICK53 4.3LERNTYPEN ¿ SINNVOLL ODER IRRTUM 54 4.4LERNSTRATEGIEN57 4.4.1APPROACHES-TO-LEARNING-ANSÄTZE64 4.5ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK69 5.E-LEARNING UND EMOTIONEN71 5.1EINFÜHRUNG E-LEARNING72 5.1.1DIE TECHNISCHE SEITE DES E-LEARNING75 5.1.2LERNUMGEBUNGEN BEIM E-LEARNING77 5.1.3DIDAKTIK BEIM E-LEARNING80 5.2BETREUUNG IM FERNSTUDIUM86 5.2.1AUFGABEN UND KOMPETENZEN BEI DER BETREUUNG96 5.2.2EMOTIONALE BELASTUNG101 5.3ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK110 EMPIRISCHER TEIL 6.DER CHAT ALS BELASTUNGSHEMMENDER FAKTOR ¿ AM BEISPIEL DES FERNSTUDIUMS AN DER UNIVERSITÄT ROSTOCK113 6.1EIN EXKURS IN DEN FERNSTUDIENGANG ¿UMWELT & BILDUNG¿113 6.2DATENERHEBUNG UND MATERIAL115 6.3FRAGESTELLUNG UND ZIEL DER UNTERSUCHUNG117 6.4METHODISCHES VORGEHEN118 6.5AUSWERTUNG120 6.6ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK128 7.SCHLUSSBETRACHTUNGEN130 8.LITERATUR137 ABBILDUNGSVERZEICHNIS145 ANHANG146 INHALTLICHE KATEGORIEN146 ANKERBEISPIELE147 CHAT 1 (29.11.2006)149 CHAT 2 (06.12.2006)158 CHAT 3 (13.12.2006)169 CHAT 4 (17.01.2007)177 CHAT 5 (31.01.2007)181 CHAT 6 (07.02.2007)185Textprobe:Textprobe: Kapitel 4.4, Lernstrategien: Die Theorie der kognitiven Entwicklung: In den letzten Jahren sind Lernstrategien zu einem wichtigen Thema geworden. Dies hängt eng mit der Lernforschung zusammen und damit, dass es seit der ¿kognitiven Wende¿ eine völlig neue Sichtweise der Lernvorgänge im Menschen gibt. War zuvor die Sichtweise der Behavioristen vorherrschend, die davon ausging, dass Lernen die Veränderung des Verhaltens durch Versuch und Irrtum oder durch Konditionierung sei, gewannen kognitive Vorstellungen mit der Zeit immer mehr an Einfluss. Dem Individuum wurden innere Abläufe und Kognitionen zugeschrieben, mit denen es Wissen gewinnt, um Entscheidungen zu fällen und wirksam handeln zu können. Der Begriff ¿Lernen¿ erfuhr eine große Veränderung durch die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget. Piaget zufolge beruht jede Entwicklung auf demselben Prinzip, und zwar auf dem Austausch eines Organismus mit der Umwelt und seiner Intention, sich dieser anzupassen. Nach ebendiesem Prinzip laufe auch die geistige Entwicklung ab. Dafür baut der Mensch Strukturen auf, die sich verändern (variante Elemente), deren Entwicklung jedoch immer die gleichen Prozesse zugrunde liegen (Invarianten). Als Invarianten werden Adaption (Anpassung) und Organisation angesehen. Zur Adaption gehören die Assimilation und die Akkomodation. Eine kognitive Struktur organisiert sich demzufolge über die kognitiven Lernprozesse der Assimilation und Akkomodation. Unter Assimilation versteht man aktives Interpretieren und Einordnen von Erfahrungen in bereits vorhandenes Wissen. In der Akkomodation wird vorhandenes Wissen umorganisiert, um neuen Erfahrungen Rechnung zu tragen. Akkomodation erfordert kognitive Konflikte zwischen Bekanntem und Neuem, deren Unterschied hinsichtlich des individuellen kognitiven Aufwands nicht zu groß sein darf. Piaget schildert, dass die gegenseitige Anpassung zwischen Organismus und Umwelt der Herstellung eines Gleichgewichtszustands zwischen Individuum und Außenwelt dient. ¿Das Individuum möchte sich in Einklang mit der Umwelt empfinden¿. Ein Ungleichgewicht tritt ein, wenn die Anforderungen und Bedingungen der Außenwelt sich verändern und die Umwelt mit den vorhandenen kognitiven Schemata nicht mehr bewältigt oder eingeordnet werden kann. Die Anpassung an die Umwelt geschieht dann über die kognitiven Lernprozesse der Akk, Diplomica Verlag

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Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Dem stärksten Willen fehlt oft die Kraft, die einer zarten Emotion selbstverständlich ist¿ (Elfriede Hablé). Getreu diesem Aphorismus sollten Emotionen auch im Lernprozess genügend Beachtung zukommen. Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit Emotionen im Lernprozess im Allgemeinen und mit den emotionalen Bedingungen des Fernstudiums im Speziellen. Mir ist aufgefallen, dass Emotionen grundsätzlich auf bestimmte Art und Weise kommuniziert werden, und dass sie ebenso durch Kommunikation beeinflusst werden können. Gleichzeitig machte ich die Feststellung, dass Emotionen auch an Lernprozessen beteiligt sind. Für den Lernprozess an sich spielen Emotionen insofern eine Rolle, als sie zum Lernen motivieren, den nötigen Antrieb schaffen und Ziele besser verfolgen helfen. Man kann davon ausgehen, dass Emotionen allzeit zugegen sind, sie somit den Lernprozess begleiten und ihn positiv oder negativ beeinflussen können. Negative Emotionen, wie zum Beispiel Angst, können den Lernprozess hemmen. Schlechte Ergebnisse sind die Folge. Positive Emotionen, wie Freude am Lernen, werden i. d. R. positivere Ergebnisse mit sich bringen. Durch meine Tätigkeit als Teletutorin im Fernstudiengang ¿Umwelt & Bildung¿ stellte sich für mich nun die Frage: Spielen im Fernstudium die gleichen Emotionen eine Rolle, und wie werden sie kommuniziert, wenn die Lehrenden und Mitstudierenden nicht präsent sind Ist es möglich, Emotionen trotzdem telefonisch oder virtuell zu übertragen Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema musste ich feststellen, dass das Fernstudium und E-Learning noch nicht ausreichend aus diesem Blickwinkel untersucht wurde. In der Schule rücken heute neben kognitiven Aspekten auch affektive Komponenten (wie Emotionen) beim Lernen immer mehr in den Vordergrund. Langeweile in bestimmten Stunden, Angst vor Klassenarbeiten und Freude über gute Noten finden mehr Beachtung und sorgen für Überlegungen, wie negativen Emotionen entgegengewirkt werden und positive Emotionen gefördert werden können. Heute ist bekannt, dass das Gedächtnis eng mit dem Limbischen System zusammenhängt, also jenem Teil des Gehirns, welches für die Gefühle verantwortlich ist. So spielen Assoziationen mit Gesehenem, Gerochenem und Gefühltem eine große Rolle beim Erinnern. In den letzten Jahren wurde viel Gehirnforschung betrieben, um die am Lernen beteiligten Abläufe im Gehirn, erfassen zu können. Lange Zeit wurden Emotionen in der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Psychologie jedoch vernachlässigt. Das Fernstudium wird noch immer nicht auf emotionale Aspekte hin untersucht. Es gibt leider keine aktuellen Studien zu den Lebensbedingungen von Fernstudierenden und nur wenige Artikel aus der Fachliteratur, die sich mit dem Zusammenhang von Emotionen und E-Learning beschäftigen. Ein hervorragendes Beispiel ist der Artikel ¿Die vergessenen Weggefährten des Lernens: Herleitung eines Forschungsprogramms zu Emotionen beim E-Learning¿ von Gabi Reinmann-Rothmeyer, der sich mit der Integration von Emotion und Motivation im E-Learning beschäftigt. Aus diesem Grund möchte ich in dieser Arbeit die beiden Komponenten Fernstudium (E-Learning und Blended Learning) und Emotionen etwas näher zusammenführen. Ein empirischer Teil, in dem ich die Kommunikation von Chats auf Emotionen hin untersuche, soll dazu meine Annahmen untermauern. Meine Hauptthese, die der Arbeit zugrunde liegt, lautet: Ein Fernstudium ist emotional belastender als ein Präsenzstudium. Diese Annahme entsteht, wenn ich darüber nachdenke, dass die Fernstudierenden neben dem Studium noch einem Beruf nachgehen und der soziale Kontext ein komplett anderer ist als der in der Schule oder an einer Präsenzhochschule. In diesem Zusammenhang tun sich Fragen auf wie: Kommt der Austausch mit Kommilitonen/-innen zu kurz Kommt er überhaupt zustande In welcher Art und Weise ist er mit der anderen Form vergleichbar Müssen Fernstudierende in besonderem Maße motiviert werden Sollten Fernstudierende andere bzw. zusätzliche Voraussetzungen für das Studium mitbringen als Präsenzstudierende Wie kann die Betreuung und Motivation im Blended bzw. E-Learning aussehen Diese und weitere Fragen werde ich in den nächsten Kapiteln beantworten. Mein Anliegen besteht darin herauszufinden, welche Emotionen bei Fernstudierenden zu erkennen sind und wie sie überhaupt wahrgenommen werden können. Im Anschluss möchte ich Möglichkeiten aufzeigen, die die negativen Emotionen (belastende Emotionen wie Stress und Unsicherheit) ein wenig reduzieren und positive Emotionen (wie Freude) fördern. Ziel ist es demnach, meine These in den folgenden Kapiteln zu verifizieren, um anschließend auf notwendige Konsequenzen für das Fernstudium, Blended Learning und E-Learning einzugehen. Es ist jedoch unerlässlich, sich eingangs mit den in dieser Arbeit verwendeten Fachtermini auseinanderzusetzen. Die vorliegende Diplomarbeit beginnt daher zunächst mit der Definition und Erläuterung der komplexen Begrifflichkeiten Emotion, Kognition und Motivation. Im Anschluss daran widme ich mich dem Zusammenhang von Kommunikation und Emotionen. Inhaltlich beschäftigt sich dieses Kapitel mit der Frage, über welche Kanäle Emotionen kommuniziert werden. Danach gebe ich noch einen Einblick in die Sozialisation der Emotionen. Das heißt, es soll geklärt werden, ob Emotionen angeboren sind. Sollte dies der Fall sein, ist dann jeder mit dem gleichen Emotions-Set ausgestattet Daraus resultiert die nächste Frage, ob man in der Erziehung Einfluss auf die Entwicklung der Emotionen nehmen kann. Abschließend werden kulturelle Unterschiede bei der Ausprägung der Emotionen untersucht. Zum Abschluss dieses Kapitels gebe ich eine kurze Zusammenfassung mit einem Ausblick, welche Rolle Emotionen gerade in der Pädagogik spielen. Ein solches Fazit mit Entwicklungstendenzen werde ich nach jedem Kapitel schreiben. In Kapitel 3 beschäftige ich mich etwas ausführlicher mit der Bedeutung von Emotionen und Motivation in Lernprozessen. Als Einstieg geht es um den Bedeutungswandel und die Definition des Begriffs ¿Lernen¿. Danach folgt eine genauere Betrachtung des Themas ¿Gefühle beim Lernen¿, insbesondere des Gefühls Freude. Von den Gefühlen schlage ich einen Bogen zum Thema Gedächtnis und zeige den Zusammenhang von Gefühlen und Gedächtnisfunktionen auf, die schließlich eine wesentliche Rolle beim Lernen spielen. Um das Wissen über die Beteiligung von Emotionen zu nutzen, gibt es bestimmte Memo- bzw. Lernmethoden, die ich im Kapitel 3.5 erläutere. Vom Lernen im Allgemeinen komme ich dann im Kapitel 4 zum Fernstudium, wo ich als erstes den Begriff Fernstudium erörtere und einen kurzen Überblick über die Geschichte des Fernstudiums gebe. Im Anschluss daran betrachte ich verschiedene Theorien, die häufig in den Zusammenhang mit didaktischen Konzepten im Fernstudium gebracht werden. Dabei handelt es sich um einen kritischen Blick auf die Lerntypentheorie von Frederic Vester und eine Übersicht über die Lernstrategien. Im Kapitel 5 erörtere ich dann den multimedialen Aspekt des Fernstudiums und kläre, was sich hinter dem Begriff E-Learning verbirgt. Dabei erläutere ich die technische Seite, die Lernumgebung und die Didaktik beim E-Learning. Ein Gesichtspunkt, der ebenso Beachtung im E-Learning findet, ist die Betreuung der Fernstudierenden. Hierbei schildere ich die Aufgaben und Kompetenzen bei der Betreuung und gehe dann zur emotionalen Belastung über, wobei ich besonderes Augenmerk auf den Belastungsfaktor Stress lege. Der Grund dafür ist, dass ich annehme, dass es der größte Belastungsfaktor im Fernstudium ist, da die Studierenden in den meisten Fällen berufstätig sind und häufig eine Familie haben, um die sie sich kümmern müssen. (Prüfungs-)Angst als Belastungsfaktor kann dagegen im Präsenzstudium gleichermaßen auftreten wie im Fernstudium. Mit dem Kapitel 5 ¿E-Learning und Emotionen¿ ist der Theorieteil dieser Arbeit abgeschlossen beim Schlusskapitel handelt es sich um den empirischen Teil meiner Arbeit. Darin werde ich einleitend von meiner Arbeit als Teletutorin berichten, wozu ich kurz den Fernstudiengang ¿Umwelt & Bildung¿ der Universität Rostock vorstelle. Besonderes Augenmerk möchte ich dabei auf die Online-Betreuung legen. Ich werde aufzeigen, dass und in welcher Art und Weise es möglich ist, die wichtigsten emotionalen Vorgänge des Lernens auch über die begrenzten Kanäle zu übertragen. Dafür bediene ich mich eingangs der Forschungsmethode der Qualitativen Inhaltsanalyse, um das Datenmaterial zu strukturieren und systematisieren. Im Kapitel 6.2 gehe ich auf das Material ein. Es handelt sich beim Datenmaterial um sechs Chatprotokolle, die während der Online-Sprechstunden aufgezeichnet wurden. Bevor ich diese Protokolle analysieren und interpretieren kann, muss ich mir über meine Fragestellung und das Ziel der Untersuchung im Klaren sein. Daraufhin erläutere ich das methodische Vorgehen. Im letzten Schritt erfolgt eine kommunikationsanalytische Auswertung der Chatprotokolle und eine Beantwortung meiner Fragestellungen. Auch am Ende dieses Kapitels folgt wieder eine Zusammenfassung mit einem Ausblick. Abschließend werde ich in meinen Schlussbetrachtungen die gesamte Arbeit, d. h. den Theorieteil und Empirieteil noch einmal zusammenfassen und in einen Gesamtzusammenhang stellen. Dazu werde ich das Fazit meiner Erhebung mit einbeziehen und die Hauptthese meiner Arbeit noch einmal überprüfen. Ich habe mich in dieser Diplomarbeit für eine gendergerechte Sprache entschieden. Das heißt, ich werde i. d. R. beide Geschlechter nennen, z. B. Lehrer und Lehrerin oder Wörter verwenden, die im Plural neutral sind, z. B. Lehrende. In Fällen, in denen die Grammatik es zulässt, werde ich die Variante mit dem großen I einsetzen, z. B. die SchülerInnen. Dabei richte ich mich nach den Sprachrichtlinien der herausgegebenen Broschüre der Gleichstellungsbeauftragten der Fachhochschule Köln von 2003 sowie dem Leitfaden ¿geschlechtergerechtes Formulieren¿ vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur aus Wien. Zitate werde ich nicht gendergerecht umformulieren. Sollte eindeutig klar sein, dass es sich nur um das weibliche oder männliche Geschlecht handelt, verwende ich nur die entsprechende Form.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: THEORETISCHER TEIL 1.EINLEITUNG1 2.EMOTIONEN IN DER PÄDAGOGIK5 2.1EIN ÜBERBLICK ÜBER DIE GESCHICHTE DER EMOTIONSPSYCHOLOGIE5 2.2EMOTION ¿ ASPEKTE EINER DEFINITION8 2.3KOGNITION14 2.4MOTIVATION16 2.4.1INTRINSISCHE UND EXTRINSISCHE MOTIVATION20 2.5WIE WERDEN EMOTIONEN KOMMUNIZIERT23 2.6ZUR SOZIALISATION DER EMOTIONEN26 2.6.1AUS DER SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN PERSPEKTIVE27 2.7ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK33 3.BEDEUTUNG VON EMOTION UND MOTIVATION IN LERNPROZESSEN35 3.1BEDEUTUNGSWANDEL UND DEFINITION DES BEGRIFFS ¿LERNEN¿35 3.2GEFÜHLE BEIM LERNEN38 3.2.1FREUDE ¿ EINE VERNACHLÄSSIGTE EMOTION39 3.4GEDÄCHTNIS40 3.5VERNETZTHEIT VON INFORMATIONEN41 3.5.1MIND MAPPING44 3.6ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK46 4.FERNSTUDIUM ¿ LERNTYPEN, LERNSTILE, LERNSTRATEGIEN48 4.1ZUM BEGRIFF DES FERNSTUDIUMS48 4.2EIN KURZER HISTORISCHER ÜBERBLICK53 4.3LERNTYPEN ¿ SINNVOLL ODER IRRTUM 54 4.4LERNSTRATEGIEN57 4.4.1APPROACHES-TO-LEARNING-ANSÄTZE64 4.5ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK69 5.E-LEARNING UND EMOTIONEN71 5.1EINFÜHRUNG E-LEARNING72 5.1.1DIE TECHNISCHE SEITE DES E-LEARNING75 5.1.2LERNUMGEBUNGEN BEIM E-LEARNING77 5.1.3DIDAKTIK BEIM E-LEARNING80 5.2BETREUUNG IM FERNSTUDIUM86 5.2.1AUFGABEN UND KOMPETENZEN BEI DER BETREUUNG96 5.2.2EMOTIONALE BELASTUNG101 5.3ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK110 EMPIRISCHER TEIL 6.DER CHAT ALS BELASTUNGSHEMMENDER FAKTOR ¿ AM BEISPIEL DES FERNSTUDIUMS AN DER UNIVERSITÄT ROSTOCK113 6.1EIN EXKURS IN DEN FERNSTUDIENGANG ¿UMWELT & BILDUNG¿113 6.2DATENERHEBUNG UND MATERIAL115 6.3FRAGESTELLUNG UND ZIEL DER UNTERSUCHUNG117 6.4METHODISCHES VORGEHEN118 6.5AUSWERTUNG120 6.6ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK128 7.SCHLUSSBETRACHTUNGEN130 8.LITERATUR137 ABBILDUNGSVERZEICHNIS145 ANHANG146 INHALTLICHE KATEGORIEN146 ANKERBEISPIELE147 CHAT 1 (29.11.2006)149 CHAT 2 (06.12.2006)158 CHAT 3 (13.12.2006)169 CHAT 4 (17.01.2007)177 CHAT 5 (31.01.2007)181 CHAT 6 (07.02.2007)185Textprobe:Textprobe: Kapitel 4.4, Lernstrategien: Die Theorie der kognitiven Entwicklung: In den letzten Jahren sind Lernstrategien zu einem wichtigen Thema geworden. Dies hängt eng mit der Lernforschung zusammen und damit, dass es seit der ¿kognitiven Wende¿ eine völlig neue Sichtweise der Lernvorgänge im Menschen gibt. War zuvor die Sichtweise der Behavioristen vorherrschend, die davon ausging, dass Lernen die Veränderung des Verhaltens durch Versuch und Irrtum oder durch Konditionierung sei, gewannen kognitive Vorstellungen mit der Zeit immer mehr an Einfluss. Dem Individuum wurden innere Abläufe und Kognitionen zugeschrieben, mit denen es Wissen gewinnt, um Entscheidungen zu fällen und wirksam handeln zu können. Der Begriff ¿Lernen¿ erfuhr eine große Veränderung durch die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget. Piaget zufolge beruht jede Entwicklung auf demselben Prinzip, und zwar auf dem Austausch eines Organismus mit der Umwelt und seiner Intention, sich dieser anzupassen. Nach ebendiesem Prinzip laufe auch die geistige Entwicklung ab. Dafür baut der Mensch Strukturen auf, die sich verändern (variante Elemente), deren Entwicklung jedoch immer die gleichen Prozesse zugrunde liegen (Invarianten). Als Invarianten werden Adaption (Anpassung) und Organisation angesehen. Zur Adaption gehören die Assimilation und die Akkomodation. Eine kognitive Struktur organisiert sich demzufolge über die kognitiven Lernprozesse der Assimilation und Akkomodation. Unter Assimilation versteht man aktives Interpretieren und Einordnen von Erfahrungen in bereits vorhandenes Wissen. In der Akkomodation wird vorhandenes Wissen umorganisiert, um neuen Erfahrungen Rechnung zu tragen. Akkomodation erfordert kognitive Konflikte zwischen Bekanntem und Neuem, deren Unterschied hinsichtlich des individuellen kognitiven Aufwands nicht zu groß sein darf. Piaget schildert, dass die gegenseitige Anpassung zwischen Organismus und Umwelt der Herstellung eines Gleichgewichtszustands zwischen Individuum und Außenwelt dient. ¿Das Individuum möchte sich in Einklang mit der Umwelt empfinden¿. Ein Ungleichgewicht tritt ein, wenn die Anforderungen und Bedingungen der Außenwelt sich verändern und die Umwelt mit den vorhandenen kognitiven Schemata nicht mehr bewältigt oder eingeordnet werden kann. Die Anpassung an die Umwelt geschieht dann über die kognitiven Lernprozesse der Akkomodation un, Diplomica Verlag

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Emotionale Bedingungen des Fernstudiums - Sabrina Matuschke
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Sabrina Matuschke:
Emotionale Bedingungen des Fernstudiums - neues Buch

2007, ISBN: 9783842809659

ID: 9783842809659

Inhaltsangabe:Einleitung: ¿Dem stärksten Willen fehlt oft die Kraft, die einer zarten Emotion selbstverständlich ist¿ (Elfriede Hablé). Getreu diesem Aphorismus sollten Emotionen auch im Lernprozess genügend Beachtung zukommen. Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit Emotionen im Lernprozess im Allgemeinen und mit den emotionalen Bedingungen des Fernstudiums im Speziellen. Mir ist aufgefallen, dass Emotionen grundsätzlich auf bestimmte Art und Weise kommuniziert werden, und dass sie ebenso durch Kommunikation beeinflusst werden können. Gleichzeitig machte ich die Feststellung, dass Emotionen auch an Lernprozessen beteiligt sind. Für den Lernprozess an sich spielen Emotionen insofern eine Rolle, als sie zum Lernen motivieren, den nötigen Antrieb schaffen und Ziele besser verfolgen helfen. Man kann davon ausgehen, dass Emotionen allzeit zugegen sind, sie somit den Lernprozess begleiten und ihn positiv oder negativ beeinflussen können. Negative Emotionen, wie zum Beispiel Angst, können den Lernprozess hemmen. Schlechte Ergebnisse sind die Folge. Positive Emotionen, wie Freude am Lernen, werden i. d. R. positivere Ergebnisse mit sich bringen. Durch meine Tätigkeit als Teletutorin im Fernstudiengang ¿Umwelt & Bildung¿ stellte sich für mich nun die Frage: Spielen im Fernstudium die gleichen Emotionen eine Rolle, und wie werden sie kommuniziert, wenn die Lehrenden und Mitstudierenden nicht präsent sind Ist es möglich, Emotionen trotzdem telefonisch oder virtuell zu übertragen Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema musste ich feststellen, dass das Fernstudium und E-Learning noch nicht ausreichend aus diesem Blickwinkel untersucht wurde. In der Schule rücken heute neben kognitiven Aspekten auch affektive Komponenten (wie Emotionen) beim Lernen immer mehr in den Vordergrund. Langeweile in bestimmten Stunden, Angst vor Klassenarbeiten und Freude über gute Noten finden mehr Beachtung und sorgen für Überlegungen, wie negativen Emotionen entgegengewirkt werden und positive Emotionen gefördert werden können. Heute ist bekannt, dass das Gedächtnis eng mit dem Limbischen System zusammenhängt, also jenem Teil des Gehirns, welches für die Gefühle verantwortlich ist. So spielen Assoziationen mit Gesehenem, Gerochenem und Gefühltem eine große Rolle beim Erinnern. In den letzten Jahren wurde viel Gehirnforschung betrieben, um die am Lernen beteiligten Abläufe im Gehirn, erfassen zu können. Lange Zeit wurden Emotionen in der Erziehungswissenschaft und pädagogischen Psychologie jedoch vernachlässigt. Das Fernstudium wird noch immer nicht auf emotionale Aspekte hin untersucht. Es gibt leider keine aktuellen Studien zu den Lebensbedingungen von Fernstudierenden und nur wenige Artikel aus der Fachliteratur, die sich mit dem Zusammenhang von Emotionen und E-Learning beschäftigen. Ein hervorragendes Beispiel ist der Artikel ¿Die vergessenen Weggefährten des Lernens: Herleitung eines Forschungsprogramms zu Emotionen beim E-Learning¿ von Gabi Reinmann-Rothmeyer, der sich mit der Integration von Emotion und Motivation im E-Learning beschäftigt. Aus diesem Grund möchte ich in dieser Arbeit die beiden Komponenten Fernstudium (E-Learning und Blended Learning) und Emotionen etwas näher zusammenführen. Ein empirischer Teil, in dem ich die Kommunikation von Chats auf Emotionen hin untersuche, soll dazu meine Annahmen untermauern. Meine Hauptthese, die der Arbeit zugrunde liegt, lautet: Ein Fernstudium ist emotional belastender als ein Präsenzstudium. Diese Annahme entsteht, wenn ich darüber nachdenke, dass die Fernstudierenden neben dem Studium noch einem Beruf nachgehen und der soziale Kontext ein komplett anderer ist als der in der Schule oder an einer Präsenzhochschule. In diesem Zusammenhang tun sich Fragen auf wie: Kommt der Austausch mit Kommilitonen/-innen zu kurz Kommt er überhaupt zustande In welcher Art und Weise ist er mit der anderen Form vergleichbar Müssen Fernstudierende in besonderem Maße motiviert werden Sollten Fernstudierende andere bzw. zusätzliche Voraussetzungen für das Studium mitbringen als Präsenzstudierende Wie kann die Betreuung und Motivation im Blended bzw. E-Learning aussehen Diese und weitere Fragen werde ich in den nächsten Kapiteln beantworten. Mein Anliegen besteht darin herauszufinden, welche Emotionen bei Fernstudierenden zu erkennen sind und wie sie überhaupt wahrgenommen werden können. Im Anschluss möchte ich Möglichkeiten aufzeigen, die die negativen Emotionen (belastende Emotionen wie Stress und Unsicherheit) ein wenig reduzieren und positive Emotionen (wie Freude) fördern. Ziel ist es demnach, meine These in den folgenden Kapiteln zu verifizieren, um anschließend auf notwendige Konsequenzen für das Fernstudium, Blended Learning und E-Learning einzugehen. Es ist jedoch unerlässlich, sich eingangs mit den in dieser Arbeit verwendeten Fachtermini auseinanderzusetzen. Die vorliegende Diplomarbeit beginnt daher zunächst mit der Definition und Erläuterung der komplexen Begrifflichkeiten Emotion, Kognition und Motivation. Im Anschluss daran widme ich mich dem Zusammenhang von Kommunikation und Emotionen. Inhaltlich beschäftigt sich dieses Kapitel mit der Frage, über welche Kanäle Emotionen kommuniziert werden. Danach gebe ich noch einen Einblick in die Sozialisation der Emotionen. Das heißt, es soll geklärt werden, ob Emotionen angeboren sind. Sollte dies der Fall sein, ist dann jeder mit dem gleichen Emotions-Set ausgestattet Daraus resultiert die nächste Frage, ob man in der Erziehung Einfluss auf die Entwicklung der Emotionen nehmen kann. Abschließend werden kulturelle Unterschiede bei der Ausprägung der Emotionen untersucht. Zum Abschluss dieses Kapitels gebe ich eine kurze Zusammenfassung mit einem Ausblick, welche Rolle Emotionen gerade in der Pädagogik spielen. Ein solches Fazit mit Entwicklungstendenzen werde ich nach jedem Kapitel schreiben. In Kapitel 3 beschäftige ich mich etwas ausführlicher mit der Bedeutung von Emotionen und Motivation in Lernprozessen. Als Einstieg geht es um den Bedeutungswandel und die Definition des Begriffs ¿Lernen¿. Danach folgt eine genauere Betrachtung des Themas ¿Gefühle beim Lernen¿, insbesondere des Gefühls Freude. Von den Gefühlen schlage ich einen Bogen zum Thema Gedächtnis und zeige den Zusammenhang von Gefühlen und Gedächtnisfunktionen auf, die schließlich eine wesentliche Rolle beim Lernen spielen. Um das Wissen über die Beteiligung von Emotionen zu nutzen, gibt es bestimmte Memo- bzw. Lernmethoden, die ich im Kapitel 3.5 erläutere. Vom Lernen im Allgemeinen komme ich dann im Kapitel 4 zum Fernstudium, wo ich als erstes den Begriff Fernstudium erörtere und einen kurzen Überblick über die Geschichte des Fernstudiums gebe. Im Anschluss daran betrachte ich verschiedene Theorien, die häufig in den Zusammenhang mit didaktischen Konzepten im Fernstudium gebracht werden. Dabei handelt es sich um einen kritischen Blick auf die Lerntypentheorie von Frederic Vester und eine Übersicht über die Lernstrategien. Im Kapitel 5 erörtere ich dann den multimedialen Aspekt des Fernstudiums und kläre, was sich hinter dem Begriff E-Learning verbirgt. Dabei erläutere ich die technische Seite, die Lernumgebung und die Didaktik beim E-Learning. Ein Gesichtspunkt, der ebenso Beachtung im E-Learning findet, ist die Betreuung der Fernstudierenden. Hierbei schildere ich die Aufgaben und Kompetenzen bei der Betreuung und gehe dann zur emotionalen Belastung über, wobei ich besonderes Augenmerk auf den Belastungsfaktor Stress lege. Der Grund dafür ist, dass ich annehme, dass es der größte Belastungsfaktor im Fernstudium ist, da die Studierenden in den meisten Fällen berufstätig sind und häufig eine Familie haben, um die sie sich kümmern müssen. (Prüfungs-)Angst als Belastungsfaktor kann dagegen im Präsenzstudium gleichermaßen auftreten wie im Fernstudium. Mit dem Kapitel 5 ¿E-Learning und Emotionen¿ ist der Theorieteil dieser Arbeit abgeschlossen beim Schlusskapitel handelt es sich um den empirischen Teil meiner Arbeit. Darin werde ich einleitend von meiner Arbeit als Teletutorin berichten, wozu ich kurz den Fernstudiengang ¿Umwelt & Bildung¿ der Universität Rostock vorstelle. Besonderes Augenmerk möchte ich dabei auf die Online-Betreuung legen. Ich werde aufzeigen, dass und in welcher Art und Weise es möglich ist, die wichtigsten emotionalen Vorgänge des Lernens auch über die begrenzten Kanäle zu übertragen. Dafür bediene ich mich eingangs der Forschungsmethode der Qualitativen Inhaltsanalyse, um das Datenmaterial zu strukturieren und systematisieren. Im Kapitel 6.2 gehe ich auf das Material ein. Es handelt sich beim Datenmaterial um sechs Chatprotokolle, die während der Online-Sprechstunden aufgezeichnet wurden. Bevor ich diese Protokolle analysieren und interpretieren kann, muss ich mir über meine Fragestellung und das Ziel der Untersuchung im Klaren sein. Daraufhin erläutere ich das methodische Vorgehen. Im letzten Schritt erfolgt eine kommunikationsanalytische Auswertung der Chatprotokolle und eine Beantwortung meiner Fragestellungen. Auch am Ende dieses Kapitels folgt wieder eine Zusammenfassung mit einem Ausblick. Abschließend werde ich in meinen Schlussbetrachtungen die gesamte Arbeit, d. h. den Theorieteil und Empirieteil noch einmal zusammenfassen und in einen Gesamtzusammenhang stellen. Dazu werde ich das Fazit meiner Erhebung mit einbeziehen und die Hauptthese meiner Arbeit noch einmal überprüfen. Ich habe mich in dieser Diplomarbeit für eine gendergerechte Sprache entschieden. Das heißt, ich werde i. d. R. beide Geschlechter nennen, z. B. Lehrer und Lehrerin oder Wörter verwenden, die im Plural neutral sind, z. B. Lehrende. In Fällen, in denen die Grammatik es zulässt, werde ich die Variante mit dem großen I einsetzen, z. B. die SchülerInnen. Dabei richte ich mich nach den Sprachrichtlinien der herausgegebenen Broschüre der Gleichstellungsbeauftragten der Fachhochschule Köln von 2003 sowie dem Leitfaden ¿geschlechtergerechtes Formulieren¿ vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur aus Wien. Zitate werde ich nicht gendergerecht umformulieren. Sollte eindeutig klar sein, dass es sich nur um das weibliche oder männliche Geschlecht handelt, verwende ich nur die entsprechende Form.Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: THEORETISCHER TEIL 1.EINLEITUNG1 2.EMOTIONEN IN DER PÄDAGOGIK5 2.1EIN ÜBERBLICK ÜBER DIE GESCHICHTE DER EMOTIONSPSYCHOLOGIE5 2.2EMOTION ¿ ASPEKTE EINER DEFINITION8 2.3KOGNITION14 2.4MOTIVATION16 2.4.1INTRINSISCHE UND EXTRINSISCHE MOTIVATION20 2.5WIE WERDEN EMOTIONEN KOMMUNIZIERT23 2.6ZUR SOZIALISATION DER EMOTIONEN26 2.6.1AUS DER SOZIALWISSENSCHAFTLICHEN PERSPEKTIVE27 2.7ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK33 3.BEDEUTUNG VON EMOTION UND MOTIVATION IN LERNPROZESSEN35 3.1BEDEUTUNGSWANDEL UND DEFINITION DES BEGRIFFS ¿LERNEN¿35 3.2GEFÜHLE BEIM LERNEN38 3.2.1FREUDE ¿ EINE VERNACHLÄSSIGTE EMOTION39 3.4GEDÄCHTNIS40 3.5VERNETZTHEIT VON INFORMATIONEN41 3.5.1MIND MAPPING44 3.6ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK46 4.FERNSTUDIUM ¿ LERNTYPEN, LERNSTILE, LERNSTRATEGIEN48 4.1ZUM BEGRIFF DES FERNSTUDIUMS48 4.2EIN KURZER HISTORISCHER ÜBERBLICK53 4.3LERNTYPEN ¿ SINNVOLL ODER IRRTUM 54 4.4LERNSTRATEGIEN57 4.4.1APPROACHES-TO-LEARNING-ANSÄTZE64 4.5ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK69 5.E-LEARNING UND EMOTIONEN71 5.1EINFÜHRUNG E-LEARNING72 5.1.1DIE TECHNISCHE SEITE DES E-LEARNING75 5.1.2LERNUMGEBUNGEN BEIM E-LEARNING77 5.1.3DIDAKTIK BEIM E-LEARNING80 5.2BETREUUNG IM FERNSTUDIUM86 5.2.1AUFGABEN UND KOMPETENZEN BEI DER BETREUUNG96 5.2.2EMOTIONALE BELASTUNG101 5.3ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK110 EMPIRISCHER TEIL 6.DER CHAT ALS BELASTUNGSHEMMENDER FAKTOR ¿ AM BEISPIEL DES FERNSTUDIUMS AN DER UNIVERSITÄT ROSTOCK113 6.1EIN EXKURS IN DEN FERNSTUDIENGANG ¿UMWELT & BILDUNG¿113 6.2DATENERHEBUNG UND MATERIAL115 6.3FRAGESTELLUNG UND ZIEL DER UNTERSUCHUNG117 6.4METHODISCHES VORGEHEN118 6.5AUSWERTUNG120 6.6ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK128 7.SCHLUSSBETRACHTUNGEN130 8.LITERATUR137 ABBILDUNGSVERZEICHNIS145 ANHANG146 INHALTLICHE KATEGORIEN146 ANKERBEISPIELE147 CHAT 1 (29.11.2006)149 CHAT 2 (06.12.2006)158 CHAT 3 (13.12.2006)169 CHAT 4 (17.01.2007)177 CHAT 5 (31.01.2007)181 CHAT 6 (07.02.2007)185Textprobe:Textprobe: Kapitel 4.4, Lernstrategien: Die Theorie der kognitiven Entwicklung: In den letzten Jahren sind Lernstrategien zu einem wichtigen Thema geworden. Dies hängt eng mit der Lernforschung zusammen und damit, dass es seit der ¿kognitiven Wende¿ eine völlig neue Sichtweise der Lernvorgänge im Menschen gibt. War zuvor die Sichtweise der Behavioristen vorherrschend, die davon ausging, dass Lernen die Veränderung des Verhaltens durch Versuch und Irrtum oder durch Konditionierung sei, gewannen kognitive Vorstellungen mit der Zeit immer mehr an Einfluss. Dem Individuum wurden innere Abläufe und Kognitionen zugeschrieben, mit denen es Wissen gewinnt, um Entscheidungen zu fällen und wirksam handeln zu können. Der Begriff ¿Lernen¿ erfuhr eine große Veränderung durch die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget. Piaget zufolge beruht jede Entwicklung auf demselben Prinzip, und zwar auf dem Austausch eines Organismus mit der Umwelt und seiner Intention, sich dieser anzupassen. Nach ebendiesem Prinzip laufe auch die geistige Entwicklung ab. Dafür baut der Mensch Strukturen auf, die sich verändern (variante Elemente), deren Entwicklung jedoch immer die gleichen Prozesse zugrunde liegen (Invarianten). Als Invarianten werden Adaption (Anpassung) und Organisation angesehen. Zur Adaption gehören die Assimilation und die Akkomodation. Eine kognitive Struktur organisiert sich demzufolge über die kognitiven Lernprozesse der Assimilation und Akkomodation. Unter Assimilation versteht man aktives Interpretieren und Einordnen von Erfahrungen in bereits vorhandenes Wissen. In der Akkomodation wird vorhandenes Wissen umorganisiert, um neuen Erfahrungen Rechnung zu tragen. Akkomodation erfordert kognitive Konflikte zwischen Bekanntem und Neuem, deren Unterschied hinsichtlich des individuellen kognitiven Aufwands nicht zu groß sein darf. Piaget schildert, dass die gegenseitige Anpassung zwischen Organismus und Umwelt der Herstellung eines Gleichgewichtszustands zwischen Individuum und Außenwelt dient. ¿Das Individuum möchte sich in Einklang mit der Umwelt empfinden¿. Ein Ungleichgewicht tritt ein, wenn die Anforderungen und Bedingungen der Außenwelt sich verändern und die Umwelt mit den vorhandenen kognitiven Schemata nicht mehr bewältigt oder eingeordnet werden kann. Die Anpassung an die Umwelt geschieht dann über die kognitiven Lernprozesse der Akkomodation, Diplomica Verlag

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Emotionale Bedingungen des Fernstudiums - Sabrina Matuschke
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Sabrina Matuschke:
Emotionale Bedingungen des Fernstudiums - Erstausgabe

2011, ISBN: 9783842809659

ID: 28230419

[ED: 1], Auflage, eBook Download (PDF), eBooks, [PU: diplom.de]

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