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Richard Moschkowitz:
Ich nenn mich einen "deutschen Dichter" - Taschenbuch

1, ISBN: 9783866280397

[ED: Taschenbuch], [PU: Hartung-Gorre Verlag], Neuware - 'Erinnern heißt leben', lautet der Titel eines Dokumentarfilmes der Achtzigerjahre. Lea Belz verleiht mit dieser Sammlung von Gedichten, Zeichnungen und Fotos einem deutschsprachigen jüdischen Emigrations-Dichter Leben. Einige als Faksimile wiedergegebene Texte lassen auch seine ausgesprochen schöne Handschrift erkennen. Ob es um das Problem des Schreibens in der 'Sprache der Mörder' oder um die Beobachtung und Beschreibung von Ereignissen und Zuständen in der Heimat und im Exil geht, zeichnen sich diese Gedichte durch unbestechliche Klarheit aus. Er beklagt die Verzerrung seiner Muttersprache durch den Jargon des Naziregimes: 'Das deutsche Wort im deutschen Lande / hat die vertierte, rohe Bande / entehrt, geknebelt und entweiht' er folgert daraus: 'Zu Stahl und Eisen ist erstarrt / die Welt, drum sei der Vers auch hart.'Gesellschaftskritisch nimmt er den Offiziersgeist in der alten Donaumonarchie ebenso aufs Korn wie neue lyrische Tendenzen. Die Liebesgedichte sind voll zarter Sehnsucht, voll bissigem Spott die Gedichte über Hitler und sein 'tausendjähriges Reich' samt seinen willigen, geflissentlichen Helfern, 'die heidnischen Horden, die grundlos die Ärmsten der Armen ermorden'. Dies alles beobachtete und kommentierte er im Exil, auch die Arbeit derer, die ihre eigenen Gräber schaufeln müssen. Das Leben heimatloser Juden in Buchara nach sibirischen Lagern wird gerade im Unterschied zur einheimischen usbekischen Bevölkerung anschaulich beschrieben, zusammengefasst in den Versen über seine Unfähigkeit, in solchen Situationen ein Gedicht zu schreiben. 'Zerstört denn Leid den Geist / Wird wahrer Dichtergeist zerstört, / den sonst das Leid noch speist ' In gestochen scharfer Schrift gibt das Gedicht 'Asiatische Nächte' stimmungsvolle Eindrücke wieder. Seine Gedichte über seine vielfältigen Betätigungen als Dichter, Maler, Holzhacker und Viehhirt sind von wehmütigem Humor durchzogen. Erschütternd ist ein Gedicht aus dem Januar 1945, in dem er gesteht, keine Zukunftshoffnung mehr zu haben, lediglich Rache an 'Hitlers Mörderland' zu üben. Selbst die einst geliebte deutsche Sprache ist ihm verleidet. Hitlers Tod kommentiert er, 'zu spät hat sich ein Mörder selbst getötet - bis zu den Wolken reicht der Leichen Berg!'. Bis April 1946 reichen seine Gedichte aus Buchara, vom November 1946 stammt sein Gedicht aus der Heimat in Bielsko. Eines der letzten Gedichte dieses Büchleins drückt die Hoffnung aus: 'Bis Deutsche meine Verse lesen / und gerne lesen, ohne Hass, / dann ist das deutsche Volk genesen, / der Hitlerwahn verweht, gewesen ...' Diese Sammlung bietet uns die Möglichkeit, die Probe aufs Exempel zu machen! (Dr. Hans Maaß), DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 208x146x9 mm, 106, [GW: 149g], offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, Skrill/Moneybookers, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung, Interntationaler Versand

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Moschkowitz, Richard:
Ich nenn mich einen "deutschen Dichter" - Taschenbuch

ISBN: 9783866280397

[ED: Softcover], [PU: Hartung-Gorre / Hartung-Gorre Verlag], "Erinnern heißt leben", lautet der Titel eines Dokumentarfilmes der Achtzigerjahre. Lea Belz verleiht mit dieser Sammlung von Gedichten, Zeichnungen und Fotos einem deutschsprachigen jüdischen Emigrations-Dichter Leben. Einige als Faksimile wiedergegebene Texte lassen auch seine ausgesprochen schöne Handschrift erkennen. Ob es um das Problem des Schreibens in der "Sprache der Mörder" oder um die Beobachtung und Beschreibung von Ereignissen und Zuständen in der Heimat und im Exil geht, zeichnen sich diese Gedichte durch unbestechliche Klarheit aus. Er beklagt die Verzerrung seiner Muttersprache durch den Jargon des Naziregimes: "Das deutsche Wort im deutschen Lande / hat die vertierte, rohe Bande / entehrt, geknebelt und entweiht" er folgert daraus: "Zu Stahl und Eisen ist erstarrt / die Welt, drum sei der Vers auch hart." Gesellschaftskritisch nimmt er den Offiziersgeist in der alten Donaumonarchie ebenso aufs Korn wie neue lyrische Tendenzen. Die Liebesgedichte sind voll zarter Sehnsucht, voll bissigem Spott die Gedichte über Hitler und sein "tausendjähriges Reich" samt seinen willigen, geflissentlichen Helfern, "die heidnischen Horden, die grundlos die Ärmsten der Armen ermorden". Dies alles beobachtete und kommentierte er im Exil, auch die Arbeit derer, die ihre eigenen Gräber schaufeln müssen. Das Leben heimatloser Juden in Buchara nach sibirischen Lagern wird gerade im Unterschied zur einheimischen usbekischen Bevölkerung anschaulich beschrieben, zusammengefasst in den Versen über seine Unfähigkeit, in solchen Situationen ein Gedicht zu schreiben. "Zerstört denn Leid den Geist? / Wird wahrer Dichtergeist zerstört, / den sonst das Leid noch speist?" In gestochen scharfer Schrift gibt das Gedicht "Asiatische Nächte" stimmungsvolle Eindrücke wieder. Seine Gedichte über seine vielfältigen Betätigungen als Dichter, Maler, Holzhacker und Viehhirt sind von wehmütigem Humor durchzogen. Erschütternd ist ein Gedicht aus dem Januar 1945, in dem er gesteht, keine Zukunftshoffnung mehr zu haben, lediglich Rache an "Hitlers Mörderland" zu üben. Selbst die einst geliebte deutsche Sprache ist ihm verleidet. Hitlers Tod kommentiert er, "zu spät hat sich ein Mörder selbst getötet - bis zu den Wolken reicht der Leichen Berg!". Bis April 1946 reichen seine Gedichte aus Buchara, vom November 1946 stammt sein Gedicht aus der Heimat in Bielsko. Eines der letzten Gedichte dieses Büchleins drückt die Hoffnung aus: "Bis Deutsche meine Verse lesen / und gerne lesen, ohne Hass, / dann ist das deutsche Volk genesen, / der Hitlerwahn verweht, gewesen ..." Diese Sammlung bietet uns die Möglichkeit, die Probe aufs Exempel zu machen! (Dr. Hans Maaß) Sofort lieferbar, DE, [SC: 0.00], Neuware, gewerbliches Angebot, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten)

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1, ISBN: 9783866280397

[ED: Taschenbuch], [PU: Hartung-Gorre Verlag], Neuware - 'Erinnern heißt leben', lautet der Titel eines Dokumentarfilmes der Achtzigerjahre. Lea Belz verleiht mit dieser Sammlung von Gedichten, Zeichnungen und Fotos einem deutschsprachigen jüdischen Emigrations-Dichter Leben. Einige als Faksimile wiedergegebene Texte lassen auch seine ausgesprochen schöne Handschrift erkennen. Ob es um das Problem des Schreibens in der 'Sprache der Mörder' oder um die Beobachtung und Beschreibung von Ereignissen und Zuständen in der Heimat und im Exil geht, zeichnen sich diese Gedichte durch unbestechliche Klarheit aus. Er beklagt die Verzerrung seiner Muttersprache durch den Jargon des Naziregimes: 'Das deutsche Wort im deutschen Lande / hat die vertierte, rohe Bande / entehrt, geknebelt und entweiht' er folgert daraus: 'Zu Stahl und Eisen ist erstarrt / die Welt, drum sei der Vers auch hart.', DE, [SC: 2.00], Neuware, gewerbliches Angebot, 208x146x9 mm, 106, [GW: 149g], PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung, sofortueberweisung.de, Interntationaler Versand

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Details zum Buch
Ich nenn mich einen deutschen Dichter. Von Bielitz-Bielsko durch Sibirien nach Buchara. Verse und Zeichnungen  (Livre en allemand)

Rezension in DAVID, Jüdische Kulturzeitschrift Nr. 69, Juni 2006 In einer posthumen Veröffentlichung liegen nun auf Betreiben von Familienangehörigen und Freunden zum ersten Mal die Gedichte und Zeichnungen Richard Moschkowitz' vor. Moschkowitz, geboren 1884 in Bielitz, wurde 1940 nach Sibirien deportiert, die Familie konnte allerdings noch im selben Jahr nach Bucharal Usbekistan umziehen und kehrte ein Jahr nach Kriegsende nach Polen zurück, bevor sie 1949 nach Melbourne / Australien emigrierte. Die Texte und Zeichnungen Moschkowitz' geben Aufschluss über Zeit, Orte und Umstände seiner Deportation und Emigration und spiegeln im individuellen, künstlerischen Ausdruck die Erlebnisse des Einzelnen stellvertretend für Millionen wider. Dass dabei die Qualität der lyrischen Texte stark schwankt und diese in Anlehnung an Heine'sche Versmaße bis hin zur Gelegenheitsdichtung nicht immer einem sauberen Reimschema folgen, bleibt eher zweitrangig. Richard Moschkowitz verfolgte mit seinen Werken ein Ziel: Das Überleben des Ichs durch den Rückzug in die Kreativität. Dass ihm dies gelang, zeigt die nun vorliegende Ausgabe. Neben Buntstiftzeichnungen bildet dieser Band auch Faksimiles der Gedichte sowie zahlreiche Fotodokumente zur Familiengeschichte von Richard Moschkowitz ab und liefert Erläuterungen zu lexikalischen Besonderheiten der Texte. (Susanne Falk)

Detailangaben zum Buch - Ich nenn mich einen deutschen Dichter. Von Bielitz-Bielsko durch Sibirien nach Buchara. Verse und Zeichnungen (Livre en allemand)


EAN (ISBN-13): 9783866280397
ISBN (ISBN-10): 3866280394
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2006
Herausgeber: Hartung-Gorre

Buch in der Datenbank seit 04.06.2007 15:02:21
Buch zuletzt gefunden am 21.07.2017 14:10:30
ISBN/EAN: 9783866280397

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-86628-039-4, 978-3-86628-039-7


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