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Mohammad Iqbal - Stephan Popp
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Stephan Popp:
Mohammad Iqbal - neues Buch

2007, ISBN: 9783883092690

ID: 746984691

Interkulturelle Philosophie zur Begegnung der Kulturen In einer Zeit, in der die Welt zusammenrückt und Texte weit entfernter Völker in Minutenschnelle per Mausklick zu haben sind, ist es nicht mehr möglich, die Philosophie mit Thales von Milet beginnen zu lassen, über Platon, die Scholastik, Kant und Descartes zu führen und mit Popper und Sartre zu enden.1 Grosse Teile der Welt sind von europäischer Philosophie unberührt geblieben und haben dafür ihre eigenen Traditionen der Weltdeutung. Auch beginnt die Dominanz Europas und Amerikas einer vielschichtigen Welt zu weichen, in der Indien und China wohl bald eine gleichberechtigte Rolle beanspruchen werden. Die Chance, zu einer Welt gleichberechtigter Kulturen zu gelangen, erfordert auch die Beschäftigung mit ihrem Denken. Hier kann eine unvoreingenommene Philosophie, die weiss, dass ihre Instrumente kulturbedingt sind, ein neues Verständnis der Kulturen der Welt ermöglichen und nebenbei auch ihre Werkzeuge erweitern. Eine interkulturelle Philosophie kann vor allem einen echten Dialog der Kulturen ermöglichen, der nicht eingleisig ist und nicht eine Ansammlung von Zwiegesprächen, sondern ein ´Polylog´2, in dem sich viele verschiedene Stimmen miteinander austauschen. Dies ist keine völlig neue Aufgabe. Schon Platon verwies des Öfteren auf die kulturellen Leistungen der Ägypter. Besonders im kolonialen Indien gab es Versuche, die Denkweise der Inder zu verstehen und die Sechs Systeme ihrer Philosophie darzustellen; ähnliches gilt für China im ausgehenden 19. Jahrhundert. Auch umgekehrt versuchten Inder, das Denken der Europäer zu verstehen und nachzuweisen, dass Indien keineswegs in geistiger Stagnation verharrte, wie die Kolonialherren gern behaupteten, sondern Europa viel zu bieten hätte. Die Vorlesungen von Swami Vivekananda sind ein gutes Beispiel dafür. Auf muslimischer Seite waren die 1920er und 30er Jahre von einem Philosophen geprägt, der sowohl den Islam als auch die Philosophie Europas gründlich studiert hatte und beides zu einer eigenen Philosophie destillierte, die nicht zu Unrecht als sowohl modern als auch islamisch gelten kann. Dies ist Muhammad Iqbal, der auch als Dichter auf Persisch und Urdu hervortrat und der zehn Jahre nach seinem Tod wohl wider Willen zum Vordenker Pakistans erhoben worden ist. Ohne eine gründliche Beschäftigung mit islamischer, europäischer und auch indischer Philosophie, und ohne den Versuch, nicht sofort alles in den eigenen Kategorien zu sehen, wären Iqbals vitalistische Philosophie und seine Vorschläge einer Reform des Islam nicht möglich geworden. Gleichermassen von Fichte und Nietzsche wie von den islamischen Mystikern Ibn Arabi und Jalaluddin Rumi beeinflusst und belesen in persischer und englischer Poesie, dazu ein Kenner von Goethe, profitierte Iqbal von all diesen Ideen, die er verstand und zu einer kreativen Synthese zusammenbrachte. Ein Philosoph zwischen den Kulturen Bücher > Fachbücher > Philosophie Taschenbuch 2007 Buch (dtsch.), Bautz, Traugott, 2007

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Mohammad Iqbal - Stephan Popp
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Stephan Popp:
Mohammad Iqbal - neues Buch

ISBN: 9783883092690

ID: 2ce3eeff34e239fdc7f588c3401e2f37

Ein Philosoph zwischen den Kulturen Interkulturelle Philosophie zur Begegnung der Kulturen In einer Zeit, in der die Welt zusammenrückt und Texte weit entfernter Völker in Minutenschnelle per Mausklick zu haben sind, ist es nicht mehr möglich, die Philosophie mit Thales von Milet beginnen zu lassen, über Platon, die Scholastik, Kant und Descartes zu führen und mit Popper und Sartre zu enden.1 Große Teile der Welt sind von europäischer Philosophie unberührt geblieben und haben dafür ihre eigenen Traditionen der Weltdeutung. Auch beginnt die Dominanz Europas und Amerikas einer vielschichtigen Welt zu weichen, in der Indien und China wohl bald eine gleichberechtigte Rolle beanspruchen werden. Die Chance, zu einer Welt gleichberechtigter Kulturen zu gelangen, erfordert auch die Beschäftigung mit ihrem Denken. Hier kann eine unvoreingenommene Philosophie, die weiß, daß ihre Instrumente kulturbedingt sind, ein neues Verständnis der Kulturen der Welt ermöglichen und nebenbei auch ihre Werkzeuge erweitern. Eine interkulturelle Philosophie kann vor allem einen echten Dialog der Kulturen ermöglichen, der nicht eingleisig ist und nicht eine Ansammlung von Zwiegesprächen, sondern ein 'Polylog'2, in dem sich viele verschiedene Stimmen miteinander austauschen. Dies ist keine völlig neue Aufgabe. Schon Platon verwies des Öfteren auf die kulturellen Leistungen der Ägypter. Besonders im kolonialen Indien gab es Versuche, die Denkweise der Inder zu verstehen und die Sechs Systeme ihrer Philosophie darzustellen; ähnliches gilt für China im ausgehenden 19. Jahrhundert. Auch umgekehrt versuchten Inder, das Denken der Europäer zu verstehen und nachzuweisen, daß Indien keineswegs in geistiger Stagnation verharrte, wie die Kolonialherren gern behaupteten, sondern Europa viel zu bieten hätte. Die Vorlesungen von Swami Vivekananda sind ein gutes Beispiel dafür. Auf muslimischer Seite waren die 1920er und 30er Jahre von einem Philosophen geprägt, der sowohl den Islam als auch die Philosophie Europas gründlich studiert hatte und beides zu einer eigenen Philosophie destillierte, die nicht zu Unrecht als sowohl modern als auch islamisch gelten kann. Dies ist Muhammad Iqbal, der auch als Dichter auf Persisch und Urdu hervortrat und der zehn Jahre nach seinem Tod wohl wider Willen zum Vordenker Pakistans erhoben worden ist. Ohne eine gründliche Beschäftigung mit islamischer, europäischer und auch indischer Philosophie, und ohne den Versuch, nicht sofort alles in den eigenen Kategorien zu sehen, wären Iqbals vitalistische Philosophie und seine Vorschläge einer Reform des Islam nicht möglich geworden. Gleichermaßen von Fichte und Nietzsche wie von den islamischen Mystikern Ibn Arabi und Jalaluddin Rumi beeinflußt und belesen in persischer und englischer Poesie, dazu ein Kenner von Goethe, profitierte Iqbal von all diesen Ideen, die er verstand und zu einer kreativen Synthese zusammenbrachte. Bücher / Fachbücher / Philosophie 978-3-88309-269-0, Bautz, Traugott

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ID: 108749091

Interkulturelle Philosophie zur Begegnung der Kulturen In einer Zeit, in der die Welt zusammenrückt und Texte weit entfernter Völker in Minutenschnelle per Mausklick zu haben sind, ist es nicht mehr möglich, die Philosophie mit Thales von Milet beginnen zu lassen, über Platon, die Scholastik, Kant und Descartes zu führen und mit Popper und Sartre zu enden.1 Große Teile der Welt sind von europäischer Philosophie unberührt geblieben und haben dafür ihre eigenen Traditionen der Weltdeutung. Auch beginnt die Dominanz Europas und Amerikas einer vielschichtigen Welt zu weichen, in der Indien und China wohl bald eine gleichberechtigte Rolle beanspruchen werden. Die Chance, zu einer Welt gleichberechtigter Kulturen zu gelangen, erfordert auch die Beschäftigung mit ihrem Denken. Hier kann eine unvoreingenommene Philosophie, die weiß, daß ihre Instrumente kulturbedingt sind, ein neues Verständnis der Kulturen der Welt ermöglichen und nebenbei auch ihre Werkzeuge erweitern. Eine interkulturelle Philosophie kann vor allem einen echten Dialog der Kulturen ermöglichen, der nicht eingleisig ist und nicht eine Ansammlung von Zwiegesprächen, sondern ein ´Polylog´2, in dem sich viele verschiedene Stimmen miteinander austauschen. Dies ist keine völlig neue Aufgabe. Schon Platon verwies des Öfteren auf die kulturellen Leistungen der Ägypter. Besonders im kolonialen Indien gab es Versuche, die Denkweise der Inder zu verstehen und die Sechs Systeme ihrer Philosophie darzustellen; ähnliches gilt für China im ausgehenden 19. Jahrhundert. Auch umgekehrt versuchten Inder, das Denken der Europäer zu verstehen und nachzuweisen, daß Indien keineswegs in geistiger Stagnation verharrte, wie die Kolonialherren gern behaupteten, sondern Europa viel zu bieten hätte. Die Vorlesungen von Swami Vivekananda sind ein gutes Beispiel dafür. Auf muslimischer Seite waren die 1920er und 30er Jahre von einem Philosophen geprägt, der sowohl den Islam als auch die Philosophie Europas gründlich studiert hatte und beides zu einer eigenen Philosophie destillierte, die nicht zu Unrecht als sowohl modern als auch islamisch gelten kann. Dies ist Muhammad Iqbal, der auch als Dichter auf Persisch und Urdu hervortrat und der zehn Jahre nach seinem Tod wohl wider Willen zum Vordenker Pakistans erhoben worden ist. Ohne eine gründliche Beschäftigung mit islamischer, europäischer und auch indischer Philosophie, und ohne den Versuch, nicht sofort alles in den eigenen Kategorien zu sehen, wären Iqbals vitalistische Philosophie und seine Vorschläge einer Reform des Islam nicht möglich geworden. Gleichermaßen von Fichte und Nietzsche wie von den islamischen Mystikern Ibn Arabi und Jalaluddin Rumi beeinflußt und belesen in persischer und englischer Poesie, dazu ein Kenner von Goethe, profitierte Iqbal von all diesen Ideen, die er verstand und zu einer kreativen Synthese zusammenbrachte. Ein Philosoph zwischen den Kulturen Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Philosophie, Bautz, Traugott

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ISBN: 9783883092690

ID: 118704645

Interkulturelle Philosophie zur Begegnung der Kulturen In einer Zeit, in der die Welt zusammenrückt und Texte weit entfernter Völker in Minutenschnelle per Mausklick zu haben sind, ist es nicht mehr möglich, die Philosophie mit Thales von Milet beginnen zu lassen, über Platon, die Scholastik, Kant und Descartes zu führen und mit Popper und Sartre zu enden.1 Große Teile der Welt sind von europäischer Philosophie unberührt geblieben und haben dafür ihre eigenen Traditionen der Weltdeutung. Auch beginnt die Dominanz Europas und Amerikas einer vielschichtigen Welt zu weichen, in der Indien und China wohl bald eine gleichberechtigte Rolle beanspruchen werden. Die Chance, zu einer Welt gleichberechtigter Kulturen zu gelangen, erfordert auch die Beschäftigung mit ihrem Denken. Hier kann eine unvoreingenommene Philosophie, die weiß, daß ihre Instrumente kulturbedingt sind, ein neues Verständnis der Kulturen der Welt ermöglichen und nebenbei auch ihre Werkzeuge erweitern. Eine interkulturelle Philosophie kann vor allem einen echten Dialog der Kulturen ermöglichen, der nicht eingleisig ist und nicht eine Ansammlung von Zwiegesprächen, sondern ein »Polylog«2, in dem sich viele verschiedene Stimmen miteinander austauschen. Dies ist keine völlig neue Aufgabe. Schon Platon verwies des Öfteren auf die kulturellen Leistungen der Ägypter. Besonders im kolonialen Indien gab es Versuche, die Denkweise der Inder zu verstehen und die Sechs Systeme ihrer Philosophie darzustellen; ähnliches gilt für China im ausgehenden 19. Jahrhundert. Auch umgekehrt versuchten Inder, das Denken der Europäer zu verstehen und nachzuweisen, daß Indien keineswegs in geistiger Stagnation verharrte, wie die Kolonialherren gern behaupteten, sondern Europa viel zu bieten hätte. Die Vorlesungen von Swami Vivekananda sind ein gutes Beispiel dafür. Auf muslimischer Seite waren die 1920er und 30er Jahre von einem Philosophen geprägt, der sowohl den Islam als auch die Philosophie Europas gründlich studiert hatte und beides zu einer eigenen Philosophie destillierte, die nicht zu Unrecht als sowohl modern als auch islamisch gelten kann. Dies ist Muhammad Iqbal, der auch als Dichter auf Persisch und Urdu hervortrat und der zehn Jahre nach seinem Tod wohl wider Willen zum Vordenker Pakistans erhoben worden ist. Ohne eine gründliche Beschäftigung mit islamischer, europäischer und auch indischer Philosophie, und ohne den Versuch, nicht sofort alles in den eigenen Kategorien zu sehen, wären Iqbals vitalistische Philosophie und seine Vorschläge einer Reform des Islam nicht möglich geworden. Gleichermaßen von Fichte und Nietzsche wie von den islamischen Mystikern Ibn Arabi und Jalaluddin Rumi beeinflußt und belesen in persischer und englischer Poesie, dazu ein Kenner von Goethe, profitierte Iqbal von all diesen Ideen, die er verstand und zu einer kreativen Synthese zusammenbrachte. Ein Philosoph zwischen den Kulturen Buch (dtsch.) Bücher>Fachbücher>Philosophie, Bautz, Traugott

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Mohammad Iqbal - Stephan Popp
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Stephan Popp:
Mohammad Iqbal - Erstausgabe

2007, ISBN: 9783883092690

Taschenbuch, ID: 7899629

Ein Philosoph zwischen den Kulturen, [ED: 1], 1., Aufl., Softcover, Buch, [PU: Traugott Bautz]

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Details zum Buch
Mohammad Iqbal: Ein Philosoph zwischen den Kulturen
Autor:

Stephan Popp

Titel:

Mohammad Iqbal: Ein Philosoph zwischen den Kulturen

ISBN-Nummer:

Detailangaben zum Buch - Mohammad Iqbal: Ein Philosoph zwischen den Kulturen


EAN (ISBN-13): 9783883092690
ISBN (ISBN-10): 388309269X
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2007
Herausgeber: Bautz, Traugott

Buch in der Datenbank seit 29.11.2007 21:08:53
Buch zuletzt gefunden am 06.05.2017 18:33:21
ISBN/EAN: 9783883092690

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-88309-269-X, 978-3-88309-269-0


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