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Polizeisoldaten - Fischer, Thomas
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
(*)
Fischer, Thomas:

Polizeisoldaten - neues Buch

ISBN: 9783938208397

ID: 571633860

Ein dokumentarisches Tagebuch zu den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der DDR 1989/1990. Die Volkspolizei-Bereitschaften waren die Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der ehemaligen DDR. In Gliederung und Ausrüstung streng militärisch geprägt, gab es diese Formationen in jedem Bezirk des Landes. Berlin besaß die stärkste Gruppierung an Kasernierten Einheiten. In Basdorf, einem kleinen Örtchen nur wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegen, waren drei VP-Bereitschaften und zusätzlich noch die Nachrichtenbereitschaft stationiert. Neben den Schützeneinheiten existierten Kompanien mit gepanzerten Fahrzeugen sowie leichten Artilleriewaffen. Dazu gehörten Granatwerfer, Flugabwehrkanonen und Panzerabwehrgeschütze. Mit der Verabschiedung des Wehrdienstgesetzes vom 24. Januar 1962 rückten die ersten Wehrpflichtigen im April 1962 in die Kasernen der einundzwanzig großen Bereitschaften ein. Wie zu jeder anderen Waffengattung der Nationalen Volksarmee, den Grenztruppen der DDR oder den Kasernierten Einheiten des Ministeriums für Staatssicherheit (Zeitsoldaten), konnte jeder Bürger der DDR zur Bereitschaftspolizei gezogen werden. Schließlich leisteten die Männer Wehrdienst und wurden über die Wehrkreiskommandos einberufen. Die meisten waren Freiwillige. Wachtmeister des Grundwehrdienstes leisteten achtzehnmonatigen Dienst, Unterführer auf Zeit drei Jahre, Berufsunterführer zehn. Diese Längerdienenden absolvierten vor ihrem Truppendienst einen mehrmonatigen Unterführerlehrgang, der für Artilleriespezialisten ab Mitte der 80er Jahre in Neustrelitz stattfand. Neben einer umfangreichen militärischen Ausbildung erhielten die jungen Wehrpflichtigen bei der VP auch eine intensive Polizeiausbildung. So konnten die Angehörigen der VPB zeitlich begrenzt schutzpolizeiliche Aufgaben mit übernehmen. Zu ihren Hauptaufgaben zählten neben den Tätigkeiten im Rahmen der Landesverteidigung die Einhaltung der inneren Ordnung und Sicherheit sowie die Gewährleistung des reibungslosen Ablaufes von Großveranstaltungen und Staatsbesuchen. Bei größeren Störungen fuhren Einsatzkompanien mit Wasserwerfern und Räumfahrzeugen auf. Spezielle Einheiten begleiteten die Castor-Transporte in der DDR und bewachten die unterirdischen Atombunker des MdI. Das Tagebuch des Autors, der in Schwerin, Neustrelitz/Neubrandenburg, Blumberg und Basdorf/Berlin seinen Dienst versah, handelt während der einsatzstärksten und wechselvollsten Phase in der Geschichte der VP-Bereitschaften 1989/1990. Das Buch gibt außerdem einen Überblick über die vormilitärische Ausbildung in der DDR. Einige persönliche Briefe, die in der Kaserne empfangen wurden, zeichnen ein gutes Bild von den Sorgen und Nöten der Bürger während der Oktoberunruhen und Umbruchphase. Seine Berichte sind mit 217 zeitgeschichtlich interessanten Fotos und Dokumenten angereichert. Ein dokumentarisches Tagebuch zu den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der DDR 1989/1990. Die Volkspolizei-Bereitschaften waren die Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der ehemaligen DDR. In Gliederung und Ausrüstung streng militärisch geprägt, gab es diese Formationen in jedem Bezirk des Landes. Berlin besaß die stärkste Gruppierung an Kasernierten Einheiten. In Basdorf, einem kleinen Örtchen nur wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegen, waren drei Buch > Geisteswissenschaften, Kunst & Musik > Geschichte > Zeitgeschichte > Politik (ab 1949), Helios / Helios Verlagsges.

Neues Buch Buecher.de
No. 20937412 Versandkosten:, Versandkostenfrei innerhalb von Deutschland, DE, Sofort lieferbar, Lieferzeit 1-2 Werktage (EUR 0.00)
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Polizeisoldaten - Fischer, Thomas
Vergriffenes Buch, derzeit bei uns nicht verfügbar.
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Fischer, Thomas:

Polizeisoldaten - neues Buch

ISBN: 9783938208397

ID: 223343804

Ein dokumentarisches Tagebuch zu den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der DDR 1989/1990. Die Volkspolizei-Bereitschaften waren die Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der ehemaligen DDR. In Gliederung und Ausrüstung streng militärisch geprägt, gab es diese Formationen in jedem Bezirk des Landes. Berlin besaß die stärkste Gruppierung an Kasernierten Einheiten. In Basdorf, einem kleinen Örtchen nur wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegen, waren drei VP-Bereitschaften und zusätzlich noch die Nachrichtenbereitschaft stationiert. Neben den Schützeneinheiten existierten Kompanien mit gepanzerten Fahrzeugen sowie leichten Artilleriewaffen. Dazu gehörten Granatwerfer, Flugabwehrkanonen und Panzerabwehrgeschütze. Mit der Verabschiedung des Wehrdienstgesetzes vom 24. Januar 1962 rückten die ersten Wehrpflichtigen im April 1962 in die Kasernen der einundzwanzig großen Bereitschaften ein. Wie zu jeder anderen Waffengattung der Nationalen Volksarmee,den Grenztruppen der DDR oder den Kasernierten Einheiten des Ministeriums für Staatssicherheit (Zeitsoldaten), konnte jeder Bürger der DDR zur Bereitschaftspolizei gezogen werden. Schließlich leisteten die Männer Wehrdienst und wurden über die Wehrkreiskommandos einberufen. Die meisten waren Freiwillige. Wachtmeister des Grundwehrdienstes leisteten achtzehnmonatigen Dienst, Unterführer auf Zeit drei Jahre, Berufsunterführer zehn. Diese Längerdienenden absolvierten vor ihrem Truppendienst einen mehrmonatigen Unterführerlehrgang, der für Artilleriespezialisten ab Mitte der 80er Jahre in Neustrelitz stattfand. Neben einer umfangreichen militärischen Ausbildung erhielten die jungen Wehrpflichtigen bei der VP auch eine intensive Polizeiausbildung. So konnten die Angehörigen der VPB zeitlich begrenzt schutzpolizeiliche Aufgaben mit übernehmen. Zu ihren Hauptaufgaben zählten neben den Tätigkeiten im Rahmen der Landesverteidigung die Einhaltung der inneren Ordnung und Sicherheit sowie die Gewährleistung des reibungslosen Ablaufes von Großveranstaltungen und Staatsbesuchen. Bei größeren Störungen fuhren Einsatzkompanien mit Wasserwerfern und Räumfahrzeugen auf. Spezielle Einheiten begleiteten die Castor-Transporte in der DDR und bewachten die unterirdischen Atombunker des MdI. Das Tagebuch des Autors, der in Schwerin, Neustrelitz/Neubrandenburg, Blumberg und Basdorf/Berlin seinen Dienst versah, handelt während der einsatzstärksten und wechselvollsten Phase in der Geschichte der VP-Bereitschaften 1989/1990. Das Buch gibt außerdem einen Überblick über die vormilitärische Ausbildung in der DDR. Einige persönliche Briefe, die in der Kaserne empfangen wurden, zeichnen ein gutes Bild von den Sorgen und Nöten der Bürger während der Oktoberunruhen und Umbruchphase. Seine Berichte sind mit 217 zeitgeschichtlich interessanten Fotos und Dokumenten angereichert. Ein dokumentarisches Tagebuch zu den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der DDR 1989/1990. Die Volkspolizei-Bereitschaften waren die Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der ehemaligen DDR. In Gliederung und Ausrüstung streng militärisch geprägt, gab es diese Formationen in jedem Bezirk des Landes. Berlin besaß die stärkste Gruppierung an Kasernierten Einheiten. In Basdorf, einem kleinen Örtchen nur wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegen, waren drei Buch > Geisteswissenschaften, Kunst & Musik > Geschichte > Zeitgeschichte > Politik (ab 1949), Helios Verlag

Neues Buch Buecher.de
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Polizeisoldaten: Kasernendienst - Straßenkämpfe - Atombunker. Ein dokumentarisches Tagebuch zu den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Inneren
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Polizeisoldaten: Kasernendienst - Straßenkämpfe - Atombunker. Ein dokumentarisches Tagebuch zu den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Inneren - gebrauchtes Buch

1989

ISBN: 9783938208397

ID: 64925f27cf96230560a1567183884f44

Ein dokumentarisches Tagebuch zu den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der DDR 1989/Die Volkspolizei-Bereitschaften waren die Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der ehemaligen DDR.In Gliederung und Ausrüstung streng militärisch geprägt, gab es diese Formationen in jedem Bezirk des Landes. Berlin besaß die stärkste Gruppierung an Kasernierten Einheiten. In Basdorf, einem kleinen Örtchen nur wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegen, waren drei VP-Bereitschaften Ein dokumentarisches Tagebuch zu den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der DDR 1989/Die Volkspolizei-Bereitschaften waren die Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der ehemaligen DDR.In Gliederung und Ausrüstung streng militärisch geprägt, gab es diese Formationen in jedem Bezirk des Landes. Berlin besaß die stärkste Gruppierung an Kasernierten Einheiten. In Basdorf, einem kleinen Örtchen nur wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegen, waren drei VP-Bereitschaften und zusätzlich noch die Nachrichtenbereitschaft stationiert.Neben den Schützeneinheiten existierten Kompanien mit gepanzerten Fahrzeugen sowie leichten Artilleriewaffen. Dazu gehörten Granatwerfer, Flugabwehrkanonen und Panzerabwehrgeschütze.Mit der Verabschiedung des Wehrdienstgesetzes vom Januar 1962 rückten die ersten Wehrpflichtigen im April 1962 in die Kasernen der einundzwanzig großen Bereitschaften ein.Wie zu jeder anderen Waffengattung der Nationalen Volksarmee, den Grenztruppen der DDR oder den Kasernierten Einheiten des Ministeriums für Staatssicherheit (Zeitsoldaten), konnte jeder Bürger der DDR zur Bereitschaftspolizei gezogen werden. Schließlich leisteten die Männer Wehrdienst und wurden über die Wehrkreiskommandos einberufen. Die meisten waren Freiwillige.Wachtmeister des Grundwehrdienstes leisteten achtzehnmonatigen Dienst, Unterführer auf Zeit drei Jahre, Berufsunterführer zehn. Diese Längerdienenden absolvierten vor ihrem Truppendienst einen mehrmonatigen Unterführerlehrgang, der für Artilleriespezialisten ab Mitte der 80er Jahre in Neustrelitz stattfand.Neben einer umfangreichen militärischen Ausbildung erhielten die jungen Wehrpflichtigen bei der VP auch eine intensive Polizeiausbildung. So konnten die Angehörigen der VPB zeitlich begrenzt schutzpolizeiliche Aufgaben mit übernehmen. Zu ihren Hauptaufgaben zählten neben den Tätigkeiten im Rahmen der Landesverteidigung die Einhaltung der inneren Ordnung und Sicherheit sowie die Gewährleistung des reibungslosen Ablaufes von Großveranstaltungen und Staatsbesuchen. Bei größeren Störungen fuhren Einsatzkompanien mit Wasserwerfern und Räumfahrzeugen auf. Spezielle Einheiten begleiteten die Castor-Transporte in der DDR und bewachten die unterirdischen Atombunker des MdI.Das Tagebuch des Autors, der in Schwerin, Neustrelitz/Neubrandenburg, Blumberg und Basdorf/Berlin seinen Dienst versah, handelt während der einsatzstärksten und wechselvollsten Phase in der Geschichte der VP-Bereitschaften 1989/Das Buch gibt außerdem einen Überblick über die vormilitärische Ausbildung in der DDR. Einige persönliche Briefe, die in der Kaserne empfangen wurden, zeichnen ein gutes Bild von den Sorgen und Nöten der Bürger während der Oktoberunruhen und Umbruchphase. Seine Berichte sind mit 217 zeitgeschichtlich interessanten Fotos und Dokumenten angereichert.

gebrauchtes bzw. antiquarisches Buch Medimops.de
Nr. M03938208392 Versandkosten:, 3, DE. (EUR 0.00)
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Polizeisoldaten - Thomas Fischer
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Polizeisoldaten - neues Buch

2010, ISBN: 3938208392

ID: 14422115624

[EAN: 9783938208397], Neubuch, [PU: Helios Verlagsges. Aug 2010], DDR / GESCHICHTE; MILITÄR, POLIZEI; NATIONALE VOLKSARMEE (NVA); NVA, Neuware - Die Volkspolizei-Bereitschaften waren die Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der ehemaligen DDR. In Gliederung und Ausrüstung streng militärisch geprägt, gab es diese Formationen in jedem Bezirk des Landes. Berlin besaß die stärkste Gruppierung an Kasernierten Einheiten. In Basdorf, einem kleinen Örtchen nur wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegen, waren drei VP-Bereitschaften und zusätzlich noch die Nachrichtenbereitschaft stationiert. Neben den Schützeneinheiten existierten Kompanien mit gepanzerten Fahrzeugen sowie leichten Artilleriewaffen. Dazu gehörten Granatwerfer, Flugabwehrkanonen und Panzerabwehrgeschütze. Mit der Verabschiedung des Wehrdienstgesetzes vom 24. Januar 1962 rückten die ersten Wehrpflichtigen im April 1962 in die Kasernen der einundzwanzig großen Bereitschaften ein. Wie zu jeder anderen Waffengattung der Nationalen Volksarmee, den Grenztruppen der DDR oder den Kasernierten Einheiten des Ministeriums für Staatssicherheit (Zeitsoldaten), konnte jeder Bürger der DDR zur Bereitschaftspolizei gezogen werden. Schließlich leisteten die Männer Wehrdienst und wurden über die Wehrkreiskommandos einberufen. Die meisten waren Freiwillige. Wachtmeister des Grundwehrdienstes leisteten achtzehnmonatigen Dienst, Unterführer auf Zeit drei Jahre, Berufsunterführer zehn. Diese Längerdienenden absolvierten vor ihrem Truppendienst einen mehrmonatigen Unterführerlehrgang, der für Artilleriespezialisten ab Mitte der 80er Jahre in Neustrelitz stattfand. Neben einer umfangreichen militärischen Ausbildung erhielten die jungen Wehrpflichtigen bei der VP auch eine intensive Polizeiausbildung. So konnten die Angehörigen der VPB zeitlich begrenzt schutzpolizeiliche Aufgaben mit übernehmen. Zu ihren Hauptaufgaben zählten neben den Tätigkeiten im Rahmen der Landesverteidigung die Einhaltung der inneren Ordnung und Sicherheit sowie die Gewährleistung des reibungslosen Ablaufes von Großveranstaltungen und Staatsbesuchen. Bei größeren Störungen fuhren Einsatzkompanien mit Wasserwerfern und Räumfahrzeugen auf. Spezielle Einheiten begleiteten die Castor-Transporte in der DDR und bewachten die unterirdischen Atombunker des MdI. Das Tagebuch des Autors, der in Schwerin, Neustrelitz/Neubrandenburg, Blumberg und Basdorf/Berlin seinen Dienst versah, handelt während der einsatzstärksten und wechselvollsten Phase in der Geschichte der VP-Bereitschaften 1989/1990. Das Buch gibt außerdem einen Überblick über die vormilitärische Ausbildung in der DDR. Einige persönliche Briefe, die in der Kaserne empfangen wurden, zeichnen ein gutes Bild von den Sorgen und Nöten der Bürger während der Oktoberunruhen und Umbruchphase. Seine Berichte sind mit 218 zeitgeschichtlich interessanten Fotos und Dokumenten angereichert. 192 pp. Deutsch

Neues Buch Abebooks.de
Rheinberg-Buch, Bergisch Gladbach, Germany [53870650] [Rating: 5 (von 5)]
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Polizeisoldaten - Thomas Fischer
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Thomas Fischer:
Polizeisoldaten - gebunden oder broschiert

2006, ISBN: 9783938208397

ID: 7707248

Kasernendienst - Strassenkämpfe - Atombunker, [ED: 2], Hardcover, Buch, [PU: Helios]

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Details zum Buch
Polizeisoldaten
Autor:

Fischer, Thomas

Titel:

Polizeisoldaten

ISBN-Nummer:

9783938208397

Ein dokumentarisches Tagebuch zu den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der DDR 1989/1990. Die Volkspolizei-Bereitschaften waren die Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern der ehemaligen DDR. In Gliederung und Ausrüstung streng militärisch geprägt, gab es diese Formationen in jedem Bezirk des Landes. Berlin besaß die stärkste Gruppierung an Kasernierten Einheiten. In Basdorf, einem kleinen Örtchen nur wenige Kilometer nördlich der Hauptstadt gelegen, waren drei VP-Bereitschaften und zusätzlich noch die Nachrichtenbereitschaft stationiert. Neben den Schützeneinheiten existierten Kompanien mit gepanzerten Fahrzeugen sowie leichten Artilleriewaffen. Dazu gehörten Granatwerfer, Flugabwehrkanonen und Panzerabwehrgeschütze. Mit der Verabschiedung des Wehrdienstgesetzes vom 24. Januar 1962 rückten die ersten Wehrpflichtigen im April 1962 in die Kasernen der einundzwanzig großen Bereitschaften ein. Wie zu jeder anderen Waffengattung der Nationalen Volksarmee, den Grenztruppen der DDR oder den Kasernierten Einheiten des Ministeriums für Staatssicherheit (Zeitsoldaten), konnte jeder Bürger der DDR zur Bereitschaftspolizei gezogen werden. Schließlich leisteten die Männer Wehrdienst und wurden über die Wehrkreiskommandos einberufen. Die meisten waren Freiwillige. Wachtmeister des Grundwehrdienstes leisteten achtzehnmonatigen Dienst, Unterführer auf Zeit drei Jahre, Berufsunterführer zehn. Diese Längerdienenden absolvierten vor ihrem Truppendienst einen mehrmonatigen Unterführerlehrgang, der für Artilleriespezialisten ab Mitte der 80er Jahre in Neustrelitz stattfand. Neben einer umfangreichen militärischen Ausbildung erhielten die jungen Wehrpflichtigen bei der VP auch eine intensive Polizeiausbildung. So konnten die Angehörigen der VPB zeitlich begrenzt schutzpolizeiliche Aufgaben mit übernehmen. Zu ihren Hauptaufgaben zählten neben den Tätigkeiten im Rahmen der Landesverteidigung die Einhaltung der inneren Ordnung und Sicherheit sowie die Gewährleistung des reibungslosen Ablaufes von Großveranstaltungen und Staatsbesuchen. Bei größeren Störungen fuhren Einsatzkompanien mit Wasserwerfern und Räumfahrzeugen auf. Spezielle Einheiten begleiteten die Castor-Transporte in der DDR und bewachten die unterirdischen Atombunker des MdI. Das Tagebuch des Autors, der in Schwerin, Neustrelitz/Neubrandenburg, Blumberg und Basdorf/Berlin seinen Dienst versah, handelt während der einsatzstärksten und wechselvollsten Phase in der Geschichte der VP-Bereitschaften 1989/1990. Das Buch gibt außerdem einen Überblick über die vormilitärische Ausbildung in der DDR. Einige persönliche Briefe, die in der Kaserne empfangen wurden, zeichnen ein gutes Bild von den Sorgen und Nöten der Bürger während der Oktoberunruhen und Umbruchphase. Seine Berichte sind mit 217 zeitgeschichtlich interessanten Fotos und Dokumenten angereichert.

Detailangaben zum Buch - Polizeisoldaten


EAN (ISBN-13): 9783938208397
ISBN (ISBN-10): 3938208392
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsjahr: 2010
Herausgeber: Helios Verlagsges.
192 Seiten
Gewicht: 0,741 kg
Sprache: ger/Deutsch

Buch in der Datenbank seit 24.05.2007 16:10:42
Buch zuletzt gefunden am 26.12.2016 10:13:38
ISBN/EAN: 9783938208397

ISBN - alternative Schreibweisen:
3-938208-39-2, 978-3-938208-39-7

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