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Hans-Joachim Hoffmann:

"Seid vorsichtig mit der Obrigkeit...!" - Beitrag zur Erinnerungskultur und Lokalgeschichte Ottweilers - gebunden oder broschiert

2015, ISBN: 9783946313014

[ED: Hardcover/gebunden], [PU: ArchaeologieServiceSaar.de], NEUWARE Grußwort des Ottweiler Bürgermeisters Holger Schäfer Das vorliegende Buch Seid vorsichtig mit der Obrigkeit..., erarbeitet von Hans-Joachim Hoffmann im Zusammenhang mit der Umsetzung der Aktion Stolpersteine, schließt eine Lücke in der Lokalgeschichtsschreibung Ottweilers, und dies in mehrfacher Hinsicht: In den einleitenden Kapiteln stellt Hoffmann die politische Diskussion in Ottweiler dar, die zur symbolischen Aberkennung der bereits 1933 verliehenen Ehrenbürgerrechte Ottweilers an Reichspräsident Paul von Hindenburg, Reichskanzler Adolf Hitler, den Ministerpräsidenten, Reichsminister der Luftfahrt und General der Infanterie Hermann Göring sowie an den Preußischen Staatsrat Aloys Spaniol durch den Stadtrat am 31.Januar 2013 führte. In dieser Sitzung beschloss der Ottweiler Stadtrat auch einstimmig die Umsetzung der Aktion Stolpersteine. Diese Darlegungen verschweigen nicht, wie schwer es auch 70 Jahre nach Kriegsende noch ist, sich mit der NS-Zeit auseinanderzusetzen. Erstmals liegt des Weiteren der Versuch vor, das Wirken der politisch Verantwortlichen in der NS-Zeit zusammenhängend darzustellen, denn die biographischen Skizzen zu Dr. Karl Löwer, dem Bürgermeister Ottweilers von 1932 1945, und von Heinrich Jerrentrup, dem ersten Ortsgruppenführer der NSDAP Ottweiler und langjährigen Lokalpolitiker während der NS- und Nachkriegszeit, versuchen sowohl die Leistungen der Angesprochenen während ihrer politischen Tätigkeit darzulegen als auch ihre Verstrickung in das NS-System objektiv zu beschreiben und zu beurteilen. Dabei geht Hoffmann von der Grundüberzeugung, formuliert von Johann Wolfgang Goethe in Dichtung und Wahrheit, aus: (E)in jeder, nur zehn Jahre früher oder später geboren, dürfte, was seine Bildung und die Wirkung nach außen betrifft, ein ganz anderer geworden sein. Dies verhindert nicht nur eine einseitige Beurteilung der Lokalpolitik, sondern appelliert auch an die Leser, sich nicht zu einer vorschnellen Verurteilung hinreißen zu lassen. Des Weiteren ermittelte Hoffmann in langwierigen, zeitaufwändigen Archivrecherchen das Schicksal der deportierten jüdischen Familien im Zuge der Aktion Bürckel im Oktober 1940. Diese Darlegungen stützen sich vorwiegend auf die Entschädigungsakten im Landesarchiv Saarbrücken, denn Zeitzeugen leben kaum noch. Die biographischen Skizzen zu den jüdischen Familien Barth, Cahn, Coblenz, Marx, Salomon und Salm beschränken sich jedoch nicht nur darauf, deren Lebenswege nachzuzeichnen, sondern sie stellen das Schicksal der Verfolgten und Deportierten in den größeren Zusammenhang der Vernichtung des europäischen Judentums, indem Hoffmann einerseits ihren Leidensweg einbettet in die Berichte, die Beate und Serge Klarsfeld zu den einzelnen Deportationszügen zusammenstellten, andererseits aufzeigt, dass politischen Täter aus der NS-Zeit glänzende Karrieren in der BRD offen standen. Dieses Bemühen, die lokalen Geschehnisse in einen übergeordneten Zusammenhang zu stellen, findet sich auch in den Darlegungen zu den Entschädigungsverfahren nach dem 2. Weltkrieg. Sie rufen bei den Lesern wahrscheinlich zumindest manchmal Unverständnis darüber hervor, wie der demokratisch legitimierte Staat Bundesrepublik Deutschland mit den Opfern und den Vertretern des NS-Regimes umgegangen ist. Eine Übersicht über jüdische Personen und ihr Schicksal, die einmal in Ottweiler lebten oder durch verwandtschaftliche Beziehungen mit Ottweiler verbunden waren, schließt die Ausführungen. Ich wünsche diesem Buch viele aufmerksame Leser, die sich durch die Lektüre anregen lassen, sich nicht nur mit der Lokalgeschichte Ottweilers im 20. Jahrhundert, sondern auch mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde Ottweiler auseinanderzusetzen. Im Spiegel der Vergangenheit lässt sich klar erkennen, wohin es führt, wenn einerseits die Mehrheitsgesellschaft Minderheiten ausgrenzt, andererseits Minderheiten die Integration in die Mehrheitsgesellschaft verweigern., [SC: 4.80], wie neu, privates Angebot, 21 x 21, [GW: 1500g], [PU: Tholey], 1.

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[ED: Hardcover/gebunden], [PU: ArchaeologieServiceSaar.de], NEUWARE Grußwort des Ottweiler Bürgermeisters Holger Schäfer Das vorliegende Buch Seid vorsichtig mit der Obrigkeit..., erarbeitet von Hans-Joachim Hoffmann im Zusammenhang mit der Umsetzung der Aktion Stolpersteine, schließt eine Lücke in der Lokalgeschichtsschreibung Ottweilers, und dies in mehrfacher Hinsicht: In den einleitenden Kapiteln stellt Hoffmann die politische Diskussion in Ottweiler dar, die zur symbolischen Aberkennung der bereits 1933 verliehenen Ehrenbürgerrechte Ottweilers an Reichspräsident Paul von Hindenburg, Reichskanzler Adolf Hitler, den Ministerpräsidenten, Reichsminister der Luftfahrt und General der Infanterie Hermann Göring sowie an den Preußischen Staatsrat Aloys Spaniol durch den Stadtrat am 31.Januar 2013 führte. In dieser Sitzung beschloss der Ottweiler Stadtrat auch einstimmig die Umsetzung der Aktion Stolpersteine. Diese Darlegungen verschweigen nicht, wie schwer es auch 70 Jahre nach Kriegsende noch ist, sich mit der NS-Zeit auseinanderzusetzen. Erstmals liegt des Weiteren der Versuch vor, das Wirken der politisch Verantwortlichen in der NS-Zeit zusammenhängend darzustellen, denn die biographischen Skizzen zu Dr. Karl Löwer, dem Bürgermeister Ottweilers von 1932 1945, und von Heinrich Jerrentrup, dem ersten Ortsgruppenführer der NSDAP Ottweiler und langjährigen Lokalpolitiker während der NS- und Nachkriegszeit, versuchen sowohl die Leistungen der Angesprochenen während ihrer politischen Tätigkeit darzulegen als auch ihre Verstrickung in das NS-System objektiv zu beschreiben und zu beurteilen. Dabei geht Hoffmann von der Grundüberzeugung, formuliert von Johann Wolfgang Goethe in Dichtung und Wahrheit, aus: (E)in jeder, nur zehn Jahre früher oder später geboren, dürfte, was seine Bildung und die Wirkung nach außen betrifft, ein ganz anderer geworden sein. Dies verhindert nicht nur eine einseitige Beurteilung der Lokalpolitik, sondern appelliert auch an die Leser, sich nicht zu einer vorschnellen Verurteilung hinreißen zu lassen. Des Weiteren ermittelte Hoffmann in langwierigen, zeitaufwändigen Archivrecherchen das Schicksal der deportierten jüdischen Familien im Zuge der Aktion Bürckel im Oktober 1940. Diese Darlegungen stützen sich vorwiegend auf die Entschädigungsakten im Landesarchiv Saarbrücken, denn Zeitzeugen leben kaum noch. Die biographischen Skizzen zu den jüdischen Familien Barth, Cahn, Coblenz, Marx, Salomon und Salm beschränken sich jedoch nicht nur darauf, deren Lebenswege nachzuzeichnen, sondern sie stellen das Schicksal der Verfolgten und Deportierten in den größeren Zusammenhang der Vernichtung des europäischen Judentums, indem Hoffmann einerseits ihren Leidensweg einbettet in die Berichte, die Beate und Serge Klarsfeld zu den einzelnen Deportationszügen zusammenstellten, andererseits aufzeigt, dass politischen Täter aus der NS-Zeit glänzende Karrieren in der BRD offen standen. Dieses Bemühen, die lokalen Geschehnisse in einen übergeordneten Zusammenhang zu stellen, findet sich auch in den Darlegungen zu den Entschädigungsverfahren nach dem 2. Weltkrieg. Sie rufen bei den Lesern wahrscheinlich zumindest manchmal Unverständnis darüber hervor, wie der demokratisch legitimierte Staat Bundesrepublik Deutschland mit den Opfern und den Vertretern des NS-Regimes umgegangen ist. Eine Übersicht über jüdische Personen und ihr Schicksal, die einmal in Ottweiler lebten oder durch verwandtschaftliche Beziehungen mit Ottweiler verbunden waren, schließt die Ausführungen. Ich wünsche diesem Buch viele aufmerksame Leser, die sich durch die Lektüre anregen lassen, sich nicht nur mit der Lokalgeschichte Ottweilers im 20. Jahrhundert, sondern auch mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde Ottweiler auseinanderzusetzen. Im Spiegel der Vergangenheit lässt sich klar erkennen, wohin es führt, wenn einerseits die Mehrheitsgesellschaft Minderheiten ausgrenzt, andererseits Minderheiten die Integration in die Mehrheitsgesellschaft verweigern., wie neu, privates Angebot, 21 x 21, [GW: 1500g], [PU: Tholey], 1.

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"Seid vorsichtig mit der Obrigkeit...!" - Beitrag zur Erinnerungskultur und Lokalgeschichte Ottweilers - gebunden oder broschiert

2015

ISBN: 9783946313014

[ED: Hardcover/gebunden], [PU: ArchaeologieServiceSaar.de], NEUWAREGrußwort des Ottweiler Bürgermeisters Holger SchäferDas vorliegende Buch Seid vorsichtig mit der Obrigkeit..., erarbeitet von Hans-Joachim Hoffmann im Zusammenhang mit der Umsetzung der Aktion Stolpersteine, schließt eine Lücke in der Lokalgeschichtsschreibung Ottweilers, und dies in mehrfacher Hinsicht: In den einleitenden Kapiteln stellt Hoffmann die politische Diskussion in Ottweiler dar, die zur symbolischen Aberkennung der bereits 1933 verliehenen Ehrenbürgerrechte Ottweilers an Reichspräsident Paul von Hindenburg, Reichskanzler Adolf Hitler, den Ministerpräsidenten, Reichsminister der Luftfahrt und General der Infanterie Hermann Göring sowie an den Preußischen Staatsrat Aloys Spaniol durch den Stadtrat am 31.Januar 2013 führte. In dieser Sitzung beschloss der Ottweiler Stadtrat auch einstimmig die Umsetzung der Aktion Stolpersteine. Diese Darlegungen verschweigen nicht, wie schwer es auch 70 Jahre nach Kriegsende noch ist, sich mit der NS-Zeit auseinanderzusetzen.Erstmals liegt des Weiteren der Versuch vor, das Wirken der politisch Verantwortlichen in der NS-Zeit zusammenhängend darzustellen, denn die biographischen Skizzen zu Dr. Karl Löwer, dem Bürgermeister Ottweilers von 1932 1945, und von Heinrich Jerrentrup, dem ersten Ortsgruppenführer der NSDAP Ottweiler und langjährigen Lokalpolitiker während der NS- und Nachkriegszeit, versuchen sowohl die Leistungen der Angesprochenen während ihrer politischen Tätigkeit darzulegen als auch ihre Verstrickung in das NS-System objektiv zu beschreiben und zu beurteilen. Dabei geht Hoffmann von der Grundüberzeugung, formuliert von Johann Wolfgang Goethe in Dichtung und Wahrheit, aus: (E)in jeder, nur zehn Jahre früher oder später geboren, dürfte, was seine Bildung und die Wirkung nach außen betrifft, ein ganz anderer geworden sein. Dies verhindert nicht nur eine einseitige Beurteilung der Lokalpolitik, sondern appelliert auch an die Leser, sich nicht zu einer vorschnellen Verurteilung hinreißen zu lassen. Des Weiteren ermittelte Hoffmann in langwierigen, zeitaufwändigen Archivrecherchen das Schicksal der deportierten jüdischen Familien im Zuge der Aktion Bürckel im Oktober 1940. Diese Darlegungen stützen sich vorwiegend auf die Entschädigungsakten im Landesarchiv Saarbrücken, denn Zeitzeugen leben kaum noch. Die biographischen Skizzen zu den jüdischen Familien Barth, Cahn, Coblenz, Marx, Salomon und Salm beschränken sich jedoch nicht nur darauf, deren Lebenswege nachzuzeichnen, sondern sie stellen das Schicksal der Verfolgten und Deportierten in den größeren Zusammenhang der Vernichtung des europäischen Judentums, indem Hoffmann einerseits ihren Leidensweg einbettet in die Berichte, die Beate und Serge Klarsfeld zu den einzelnen Deportationszügen zusammenstellten, andererseits aufzeigt, dass politischen Täter aus der NS-Zeit glänzende Karrieren in der BRD offen standen.Dieses Bemühen, die lokalen Geschehnisse in einen übergeordneten Zusammenhang zu stellen, findet sich auch in den Darlegungen zu den Entschädigungsverfahren nach dem 2. Weltkrieg. Sie rufen bei den Lesern wahrscheinlich zumindest manchmal Unverständnis darüber hervor, wie der demokratisch legitimierte Staat Bundesrepublik Deutschland mit den Opfern und den Vertretern des NS-Regimes umgegangen ist.Eine Übersicht über jüdische Personen und ihr Schicksal, die einmal in Ottweiler lebten oder durch verwandtschaftliche Beziehungen mit Ottweiler verbunden waren, schließt die Ausführungen.Ich wünsche diesem Buch viele aufmerksame Leser, die sich durch die Lektüre anregen lassen, sich nicht nur mit der Lokalgeschichte Ottweilers im 20. Jahrhundert, sondern auch mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde Ottweiler auseinanderzusetzen. Im Spiegel der Vergangenheit lässt sich klar erkennen, wohin es führt, wenn einerseits die Mehrheitsgesellschaft Minderheiten ausgrenzt, andererseits Minderheiten die Integration in die Mehrheitsgesellschaft verweigern., [SC: 4.80]

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Details zum Buch
"Seid vorsichtig mit der Obrigkeit...!" - Beitrag zur Erinnerungskultur und Lokalgeschichte Ottweilers
Autor:

Hans-Joachim Hoffmann

Titel:

"Seid vorsichtig mit der Obrigkeit...!" - Beitrag zur Erinnerungskultur und Lokalgeschichte Ottweilers

ISBN-Nummer:

9783946313014

Detailangaben zum Buch - "Seid vorsichtig mit der Obrigkeit...!" - Beitrag zur Erinnerungskultur und Lokalgeschichte Ottweilers


EAN (ISBN-13): 9783946313014
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsjahr: 2015
Herausgeber: ArchaeologieServiceSaar.de

Buch in der Datenbank seit 21.03.2016 14:07:02
Buch zuletzt gefunden am 21.02.2017 00:06:18
ISBN/EAN: 9783946313014

ISBN - alternative Schreibweisen:
978-3-946313-01-4

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