
Unbekanntes KZ" (Unknown KZ) - Taschenbuch
1990, ISBN: 28831943030fac2c4d5c35e20f55c5b1
Gebundene Ausgabe
Reprint bei Olms, Hildesheim, 1990. 194 S./84 Bl. mit 80 Holzschnitten u. 26 S. Nachwort., Leinen. - Neuwertig, original verlagsfrisch verpackt. Nach dem Erfurter Druck bei Melchior Sachs… Mehr…
Reprint bei Olms, Hildesheim, 1990. 194 S./84 Bl. mit 80 Holzschnitten u. 26 S. Nachwort., Leinen. - Neuwertig, original verlagsfrisch verpackt. Nach dem Erfurter Druck bei Melchior Sachse, 1532. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Werner Wunderlich. Deutsche Volksbücher in Faksimiledrucken, Reihe A, Band 11 -, 0, Paperback. New. New Book; Fast Shipping from UK; Not signed; Not First Edition; Tyel Ulenspiegel - in niedersächsischer Mundart ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1865. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissensc, 6, Hardcover. New. New Book; Fast Shipping from UK; Not signed; Not First Edition; Hermann Bote: Till Eulenspiegel. Alle 96 Geschichten aus seinem Leben Erstdruck ohne Nennung eines Verfassers unter dem Titel Ein kurtzweilig lesen von Dil Ulenspiegel, geboren vþ dem land zu Brunþwick, wie er sein leben volbracht hat, 6, Zürich, Fretz, 1944. 43 x 30 cm, Min. angeschmutzt, tadell. Im Stein monogram. u. datiert. Diese Litho erschien in der von der Generaldirektion der PTT herausgegebene Mappe (Auflage 180 Stück) «Aus unserer Arbeit» die insgesamt 33 Graphiken beinhaltete, davon von Baumberger 5 Lithographien (laut dem Baumberger-Spezialisten Arnold Erni). - Baumberger, Otto (1889 - 1961). Grafiker, Bühnenbildner, Maler, Zeichner und Illustrator. Vertreter des Schweizerischen Expressionismus. Erneuerer der Plakatkunst. Professor an der ETH Zürich. Nach den üblichen Schulen und einer Jugend in kleinbürgerlichen Verhältnissen in Zürich-Altstetten bricht Otto Baumberger eine Textilzeichnerlehre und Ausbildung zum Lithografen in einem Zürcher Handwerksbetrieb vorzeitig ab. 1908â¤1911 Studienaufenthalte in München an der Staatlichen Kunstgewerbeschule und Königl.-Bayerischen Akademie für Bildende Künste, anschliessend in Berlin, London und Paris, wo er die Akademien Colarossi und Grande Chaumière besucht. 1910 erste Teilnahme an einer Ausstellung der Zürcher Kunstgesellschaft. 1911 Lithograf an der Grafischen Anstalt J. E. Wolfensberger, Zürich. 1912 Heirat mit Hanni Manz, 1918 Geburt der Tochter Gertrud, im selben Jahr Trennung. 1913 erneute Reise nach Paris, Auseinandersetzung mit Expressionismus und Kubismus. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs Rückkehr in die Schweiz. 1920 Reise nach Berlin, durch Empfehlung von Max Reinhardt Engagement als Bühnenbildner am Deutschen Theater (1920 Urfaust, Regie Max Reinhardt); eine Daueranstellung schlägt Baumberger aus. 1922 Hilfslehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich. In der Folge breites Betätigungsfeld: intensive Plakatproduktion für verschiedene Kunden, Buchillustrationen, Briefmarken, Wandmalereien, Mitarbeiter beim Nebelspalter und am Zürcher Stadttheater, wo er unter anderem 1923 die Bühnenbilder für Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach sowie 1933 für Lohengrin von Richard Wagner baut. 1927 Heirat mit der Grafikerin Johanna Pulver, 1929 Geburt von Sohn Rudolf Caspar. 1929 erneute Reise nach Paris zusammen mit Oscar Lüthy und Walter Kern, Auseinandersetzung mit der abstrakten Malerei. Auf Anregung von Otto Salvisberg erhält Baumberger 1932 einen Lehrauftrag an der Architektur-Abteilung der ETH Zürich für das neue Fach Beziehung der Farbe zu Bau und Raum und wird 1947 zum ausserordentlichen Professor ernannt. Ab 1935 intensive Auseinandersetzung mit der Anthroposophie. Mitarbeit an der Schweizerischen Landesausstellung 1939 in Zürich: Wandbild mit Darstellungen aus der Schweizer Geschichte in der Abteilung Heimat und Volk sowie Bilder in der blauen Ehrenhalle. Ab 1943 neben grossen Erfolgen als Plakatgestalter vermehrt Auseinandersetzung mit christlichen Themen sowie der Weltliteratur (Faust, Divina Commedia, Don Quijote, Simplicius Simplicissimus, Ulenspiegel, Wilhelm Tell, Grimms Märchen) in Illustrationen und Malerei. 1949 Ausstellung zum 60. Geburtstag im Kunsthaus Zürich, die alle Sparten seines Schaffens vereint. 1959 Ausstellung in der Graphischen Sammlung der ETH. Im Alter von 72 Jahren stirbt Otto Baumberger in seinem Heim in Weiningen. Werkwürdigung: Die Wertschätzung, die dem Grafiker, vor allem dem Plakatgestalter, Otto Baumberger entgegengebracht wird, hat sein malerisches Schaffen in den Hintergrund gedrängt. In beiden Disziplinen lässt sich keine geradlinige Entwicklung feststellen; ein Nebeneinander von verschiedenen Stilen ist für Baumbergers Werk kennzeichnend. Dies hat die Literatur zum Teil als Problem, zum Teil aber auch als Ausdruck von grossem handwerklichen Können beurteilt. Zu Beginn seiner künstlerischen Arbeit ist Baumberger in erster Linie dem Expressionismus verpflichtet. In den grafischen Blättern mit gesellschaftskritischen Themen nähert er sich inhaltlich wie stilistisch George Grosz und Otto Dix an. Zusammen mit Fritz Pauli, Otto Morach, Hermann Huber und Ignaz Epper gehört Baumberger zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus in der Schweiz. Baumbergers Grafik und Plakate stehen ab 1910 hauptsächlich in der Tradition des Jugendstils, wie sie beispielsweise von Théophile Steinlen geprägt wurde. Ab 1915 übernimmt Baumberger Elemente des Art Déco, in den 20er Jahren der Neuen Sachlichkeit. Bemerkenswert ist, mit welcher Leichtigkeit er diese Stilrichtungen adaptiert. Seine Fähigkeit, eine bildliche Botschaft prägnant zu formulieren und zur Wirkung zu bringen, weist ihn als grosses Talent in der grafischen Gestaltung aus. Zudem beherrscht er praktisch alle Techniken der Grafik: Er ist ein hervorragender Lithograf, hat aber auch Holzschnitte und Radierungen geschaffen; zudem ist er ein guter Zeichner und bedient sich der Feder, des Bleistifts, der schwarzen Kreide und des Farbstifts mit der gleichen Selbstverständlichkeit. Um 1918 tauchen in seinem Plakatschaffen auch Exemplare mit symbolhaften Verkürzungen auf, zum Beispiel Jecklin, Baumann und Schweizer Woche, alle von 1919, sowie PKZ von 1925. Daneben haben in seinem Schaffen stets traditionelle Plakate, beispielsweise Schloss Kyburg von 1918 und Schöllenen-Bahn von 1919, ihren Platz. Zu zweifelhafter Berühmtheit gelangt ist sein Plakat von 1920, auf dem er mit einer karikaturhaften, bebrillten und maskulin gekleideten Frau für ein Nein zum Frauenstimmrecht warb. Als Klassiker des Schweizer Plakatschaffens gilt hingegen das Plakat Marque PKZ von 1923 mit seiner detailgetreuen Wiedergabe eines Herrenmantels mit aufgeschlagenem Kragen. In Plakaten zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, zum Beispiel für das Rote Kreuz, bricht mit den aufrüttelnden Bildern von Verletzten und Hungernden Baumbergers expressionistischer Stil wieder durch. Bis ans Lebensende bleibt dieses Nebeneinander von verschiedenen Ausdrucksweisen bestehen. Otto Baumberger empfand seine Tätigkeiten sowohl im Bereich der angewandten als auch der freien Kunst, die er in seinen Schriften ungleich höher bewertete, immer als Konflikt, den er nicht zu lösen vermochte. Werke in folgenden Sammlungen: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung; Zürich, Graphische Sammlung der ETH; Kunsthaus Zürich. Lexika: AKL, KLS, SKL, Vollmer. KLS Künstlerlexikon der Schweiz. XX. Jahrhundert. (SIK, Zürich). 010, Zürich, Fretz, 1944, 0, Luxembourg: Bourg-Bourger (Printer), 1945. First edition. Softcover. Very good+. 48mo. 31 [1]pp. Original color-illustrated tan wraps with black lettering on cover, protected by modern mylar. Cover illustration lithograph in in three colors. Experienced by Karl Schnog. No. 1 of the series "Stimmen aus dem KZ" (Voices from the KZ). Copyrighted in Washington, 1945. Publisher's advertisement on last page of booklet: "En Préparation: Documents 3 Volumes La Voix du Bagne par Léon Reuter". Content: Das Buchenwald-Lied (The Buchenwald-Song); Politisches Leben im KZ (Political Life in the KZ); Wie sehen Mörder aus? (What do MurderersLook Like?); Häftlingssprache und Galgenhumor (Prioner's Language and Gallows Humor); Wie wir gerettet wurden (How we were rescued); Die "Blüte der Nation" Heimreise durch Deutschland (The Flowering of the Nation. Traveling Home through Germany). OCLC list six copies in Germany, Poland, and the Zurich Library, one at the the British Library, the Leo Baeck Institut and Holocaust Museum as well as the Library of Congress with copies. Text in German. Lightly age-toned with author's stamp in margins of front cover. Karl Schnog (1897-1964) was a German-Jewish writer and actor. In 1933 he emigrated to Switzerland and, via France, to Luxemburg where he worked for several newspapers and the Germand Exile Press. In 1936 he was stripped of his German citizenship. Unsuccessful in his endeavors to emigrate to the USA he was captured and interned at Dachau, Sachsenhausen and Buchenwald. After his release he returned to Luxemburg and then moved to East Germany in 1946. There he was active as editor in chief for the satirical magazine "Ulenspiegel." He was honored with the Heinrich-Heine-Preis and the National Order of Merit in 1957., Bourg-Bourger (Printer), 1945, 3<
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"Unbekanntes KZ" (Unknown KZ) - Erstausgabe
1945, ISBN: 28831943030fac2c4d5c35e20f55c5b1
Taschenbuch
Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 38.82], [PU: Bourg-Bourger (Printer), Luxembourg], 48mo. 31 [1]pp. Original color-illustrated tan wraps with black lettering on cover, protected by mod… Mehr…
Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 38.82], [PU: Bourg-Bourger (Printer), Luxembourg], 48mo. 31 [1]pp. Original color-illustrated tan wraps with black lettering on cover, protected by modern mylar. Cover illustration lithograph in in three colors. Experienced by Karl Schnog. No. 1 of the series "Stimmen aus dem KZ" (Voices from the KZ). Copyrighted in Washington, 1945. Publisher's advertisement on last page of booklet: "En Préparation: Documents 3 Volumes La Voix du Bagne par Léon Reuter". Content: Das Buchenwald-Lied (The Buchenwald-Song); Politisches Leben im KZ (Political Life in the KZ); Wie sehen Mörder aus? (What do MurderersLook Like?); Häftlingssprache und Galgenhumor (Prioner's Language and Gallows Humor); Wie wir gerettet wurden (How we were rescued); Die "Blüte der Nation" Heimreise durch Deutschland (The Flowering of the Nation. Traveling Home through Germany). OCLC list six copies in Germany, Poland, and the Zurich Library, one at the the British Library, the Leo Baeck Institut and Holocaust Museum as well as the Library of Congress with copies. Text in German. Lightly age-toned with author's stamp in margins of front cover. Karl Schnog (1897-1964) was a German-Jewish writer and actor. In 1933 he emigrated to Switzerland and, via France, to Luxemburg where he worked for several newspapers and the Germand Exile Press. In 1936 he was stripped of his German citizenship. Unsuccessful in his endeavors to emigrate to the USA he was captured and interned at Dachau, Sachsenhausen and Buchenwald. After his release he returned to Luxemburg and then moved to East Germany in 1946. There he was active as editor in chief for the satirical magazine "Ulenspiegel." He was honored with the Heinrich-Heine-Preis and the National Order of Merit in 1957.<
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Unbekanntes KZ" (Unknown KZ) - Taschenbuch
1990, ISBN: 28831943030fac2c4d5c35e20f55c5b1
Gebundene Ausgabe
Reprint bei Olms, Hildesheim, 1990. 194 S./84 Bl. mit 80 Holzschnitten u. 26 S. Nachwort., Leinen. - Neuwertig, original verlagsfrisch verpackt. Nach dem Erfurter Druck bei Melchior Sachs… Mehr…
Reprint bei Olms, Hildesheim, 1990. 194 S./84 Bl. mit 80 Holzschnitten u. 26 S. Nachwort., Leinen. - Neuwertig, original verlagsfrisch verpackt. Nach dem Erfurter Druck bei Melchior Sachse, 1532. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Werner Wunderlich. Deutsche Volksbücher in Faksimiledrucken, Reihe A, Band 11 -, 0, Paperback. New. New Book; Fast Shipping from UK; Not signed; Not First Edition; Tyel Ulenspiegel - in niedersächsischer Mundart ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1865. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissensc, 6, Hardcover. New. New Book; Fast Shipping from UK; Not signed; Not First Edition; Hermann Bote: Till Eulenspiegel. Alle 96 Geschichten aus seinem Leben Erstdruck ohne Nennung eines Verfassers unter dem Titel Ein kurtzweilig lesen von Dil Ulenspiegel, geboren vþ dem land zu Brunþwick, wie er sein leben volbracht hat, 6, Zürich, Fretz, 1944. 43 x 30 cm, Min. angeschmutzt, tadell. Im Stein monogram. u. datiert. Diese Litho erschien in der von der Generaldirektion der PTT herausgegebene Mappe (Auflage 180 Stück) «Aus unserer Arbeit» die insgesamt 33 Graphiken beinhaltete, davon von Baumberger 5 Lithographien (laut dem Baumberger-Spezialisten Arnold Erni). - Baumberger, Otto (1889 - 1961). Grafiker, Bühnenbildner, Maler, Zeichner und Illustrator. Vertreter des Schweizerischen Expressionismus. Erneuerer der Plakatkunst. Professor an der ETH Zürich. Nach den üblichen Schulen und einer Jugend in kleinbürgerlichen Verhältnissen in Zürich-Altstetten bricht Otto Baumberger eine Textilzeichnerlehre und Ausbildung zum Lithografen in einem Zürcher Handwerksbetrieb vorzeitig ab. 1908â¤1911 Studienaufenthalte in München an der Staatlichen Kunstgewerbeschule und Königl.-Bayerischen Akademie für Bildende Künste, anschliessend in Berlin, London und Paris, wo er die Akademien Colarossi und Grande Chaumière besucht. 1910 erste Teilnahme an einer Ausstellung der Zürcher Kunstgesellschaft. 1911 Lithograf an der Grafischen Anstalt J. E. Wolfensberger, Zürich. 1912 Heirat mit Hanni Manz, 1918 Geburt der Tochter Gertrud, im selben Jahr Trennung. 1913 erneute Reise nach Paris, Auseinandersetzung mit Expressionismus und Kubismus. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs Rückkehr in die Schweiz. 1920 Reise nach Berlin, durch Empfehlung von Max Reinhardt Engagement als Bühnenbildner am Deutschen Theater (1920 Urfaust, Regie Max Reinhardt); eine Daueranstellung schlägt Baumberger aus. 1922 Hilfslehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich. In der Folge breites Betätigungsfeld: intensive Plakatproduktion für verschiedene Kunden, Buchillustrationen, Briefmarken, Wandmalereien, Mitarbeiter beim Nebelspalter und am Zürcher Stadttheater, wo er unter anderem 1923 die Bühnenbilder für Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach sowie 1933 für Lohengrin von Richard Wagner baut. 1927 Heirat mit der Grafikerin Johanna Pulver, 1929 Geburt von Sohn Rudolf Caspar. 1929 erneute Reise nach Paris zusammen mit Oscar Lüthy und Walter Kern, Auseinandersetzung mit der abstrakten Malerei. Auf Anregung von Otto Salvisberg erhält Baumberger 1932 einen Lehrauftrag an der Architektur-Abteilung der ETH Zürich für das neue Fach Beziehung der Farbe zu Bau und Raum und wird 1947 zum ausserordentlichen Professor ernannt. Ab 1935 intensive Auseinandersetzung mit der Anthroposophie. Mitarbeit an der Schweizerischen Landesausstellung 1939 in Zürich: Wandbild mit Darstellungen aus der Schweizer Geschichte in der Abteilung Heimat und Volk sowie Bilder in der blauen Ehrenhalle. Ab 1943 neben grossen Erfolgen als Plakatgestalter vermehrt Auseinandersetzung mit christlichen Themen sowie der Weltliteratur (Faust, Divina Commedia, Don Quijote, Simplicius Simplicissimus, Ulenspiegel, Wilhelm Tell, Grimms Märchen) in Illustrationen und Malerei. 1949 Ausstellung zum 60. Geburtstag im Kunsthaus Zürich, die alle Sparten seines Schaffens vereint. 1959 Ausstellung in der Graphischen Sammlung der ETH. Im Alter von 72 Jahren stirbt Otto Baumberger in seinem Heim in Weiningen. Werkwürdigung: Die Wertschätzung, die dem Grafiker, vor allem dem Plakatgestalter, Otto Baumberger entgegengebracht wird, hat sein malerisches Schaffen in den Hintergrund gedrängt. In beiden Disziplinen lässt sich keine geradlinige Entwicklung feststellen; ein Nebeneinander von verschiedenen Stilen ist für Baumbergers Werk kennzeichnend. Dies hat die Literatur zum Teil als Problem, zum Teil aber auch als Ausdruck von grossem handwerklichen Können beurteilt. Zu Beginn seiner künstlerischen Arbeit ist Baumberger in erster Linie dem Expressionismus verpflichtet. In den grafischen Blättern mit gesellschaftskritischen Themen nähert er sich inhaltlich wie stilistisch George Grosz und Otto Dix an. Zusammen mit Fritz Pauli, Otto Morach, Hermann Huber und Ignaz Epper gehört Baumberger zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus in der Schweiz. Baumbergers Grafik und Plakate stehen ab 1910 hauptsächlich in der Tradition des Jugendstils, wie sie beispielsweise von Théophile Steinlen geprägt wurde. Ab 1915 übernimmt Baumberger Elemente des Art Déco, in den 20er Jahren der Neuen Sachlichkeit. Bemerkenswert ist, mit welcher Leichtigkeit er diese Stilrichtungen adaptiert. Seine Fähigkeit, eine bildliche Botschaft prägnant zu formulieren und zur Wirkung zu bringen, weist ihn als grosses Talent in der grafischen Gestaltung aus. Zudem beherrscht er praktisch alle Techniken der Grafik: Er ist ein hervorragender Lithograf, hat aber auch Holzschnitte und Radierungen geschaffen; zudem ist er ein guter Zeichner und bedient sich der Feder, des Bleistifts, der schwarzen Kreide und des Farbstifts mit der gleichen Selbstverständlichkeit. Um 1918 tauchen in seinem Plakatschaffen auch Exemplare mit symbolhaften Verkürzungen auf, zum Beispiel Jecklin, Baumann und Schweizer Woche, alle von 1919, sowie PKZ von 1925. Daneben haben in seinem Schaffen stets traditionelle Plakate, beispielsweise Schloss Kyburg von 1918 und Schöllenen-Bahn von 1919, ihren Platz. Zu zweifelhafter Berühmtheit gelangt ist sein Plakat von 1920, auf dem er mit einer karikaturhaften, bebrillten und maskulin gekleideten Frau für ein Nein zum Frauenstimmrecht warb. Als Klassiker des Schweizer Plakatschaffens gilt hingegen das Plakat Marque PKZ von 1923 mit seiner detailgetreuen Wiedergabe eines Herrenmantels mit aufgeschlagenem Kragen. In Plakaten zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, zum Beispiel für das Rote Kreuz, bricht mit den aufrüttelnden Bildern von Verletzten und Hungernden Baumbergers expressionistischer Stil wieder durch. Bis ans Lebensende bleibt dieses Nebeneinander von verschiedenen Ausdrucksweisen bestehen. Otto Baumberger empfand seine Tätigkeiten sowohl im Bereich der angewandten als auch der freien Kunst, die er in seinen Schriften ungleich höher bewertete, immer als Konflikt, den er nicht zu lösen vermochte. Werke in folgenden Sammlungen: Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung; Zürich, Graphische Sammlung der ETH; Kunsthaus Zürich. Lexika: AKL, KLS, SKL, Vollmer. KLS Künstlerlexikon der Schweiz. XX. Jahrhundert. (SIK, Zürich). 010, Zürich, Fretz, 1944, 0, Luxembourg: Bourg-Bourger (Printer), 1945. First edition. Softcover. Very good+. 48mo. 31 [1]pp. Original color-illustrated tan wraps with black lettering on cover, protected by modern mylar. Cover illustration lithograph in in three colors. Experienced by Karl Schnog. No. 1 of the series "Stimmen aus dem KZ" (Voices from the KZ). Copyrighted in Washington, 1945. Publisher's advertisement on last page of booklet: "En Préparation: Documents 3 Volumes La Voix du Bagne par Léon Reuter". Content: Das Buchenwald-Lied (The Buchenwald-Song); Politisches Leben im KZ (Political Life in the KZ); Wie sehen Mörder aus? (What do MurderersLook Like?); Häftlingssprache und Galgenhumor (Prioner's Language and Gallows Humor); Wie wir gerettet wurden (How we were rescued); Die "Blüte der Nation" Heimreise durch Deutschland (The Flowering of the Nation. Traveling Home through Germany). OCLC list six copies in Germany, Poland, and the Zurich Library, one at the the British Library, the Leo Baeck Institut and Holocaust Museum as well as the Library of Congress with copies. Text in German. Lightly age-toned with author's stamp in margins of front cover. Karl Schnog (1897-1964) was a German-Jewish writer and actor. In 1933 he emigrated to Switzerland and, via France, to Luxemburg where he worked for several newspapers and the Germand Exile Press. In 1936 he was stripped of his German citizenship. Unsuccessful in his endeavors to emigrate to the USA he was captured and interned at Dachau, Sachsenhausen and Buchenwald. After his release he returned to Luxemburg and then moved to East Germany in 1946. There he was active as editor in chief for the satirical magazine "Ulenspiegel." He was honored with the Heinrich-Heine-Preis and the National Order of Merit in 1957., Bourg-Bourger (Printer), 1945, 3<
Schnog, Karl:
"Unbekanntes KZ" (Unknown KZ) - Erstausgabe1945, ISBN: 28831943030fac2c4d5c35e20f55c5b1
Taschenbuch
Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 38.82], [PU: Bourg-Bourger (Printer), Luxembourg], 48mo. 31 [1]pp. Original color-illustrated tan wraps with black lettering on cover, protected by mod… Mehr…
Gebraucht, sehr guter Zustand, [SC: 38.82], [PU: Bourg-Bourger (Printer), Luxembourg], 48mo. 31 [1]pp. Original color-illustrated tan wraps with black lettering on cover, protected by modern mylar. Cover illustration lithograph in in three colors. Experienced by Karl Schnog. No. 1 of the series "Stimmen aus dem KZ" (Voices from the KZ). Copyrighted in Washington, 1945. Publisher's advertisement on last page of booklet: "En Préparation: Documents 3 Volumes La Voix du Bagne par Léon Reuter". Content: Das Buchenwald-Lied (The Buchenwald-Song); Politisches Leben im KZ (Political Life in the KZ); Wie sehen Mörder aus? (What do MurderersLook Like?); Häftlingssprache und Galgenhumor (Prioner's Language and Gallows Humor); Wie wir gerettet wurden (How we were rescued); Die "Blüte der Nation" Heimreise durch Deutschland (The Flowering of the Nation. Traveling Home through Germany). OCLC list six copies in Germany, Poland, and the Zurich Library, one at the the British Library, the Leo Baeck Institut and Holocaust Museum as well as the Library of Congress with copies. Text in German. Lightly age-toned with author's stamp in margins of front cover. Karl Schnog (1897-1964) was a German-Jewish writer and actor. In 1933 he emigrated to Switzerland and, via France, to Luxemburg where he worked for several newspapers and the Germand Exile Press. In 1936 he was stripped of his German citizenship. Unsuccessful in his endeavors to emigrate to the USA he was captured and interned at Dachau, Sachsenhausen and Buchenwald. After his release he returned to Luxemburg and then moved to East Germany in 1946. There he was active as editor in chief for the satirical magazine "Ulenspiegel." He was honored with the Heinrich-Heine-Preis and the National Order of Merit in 1957.<
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Bibliographische Daten des bestpassenden Buches
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Detailangaben zum Buch - "Unbekanntes KZ" (Unknown KZ)
Gebundene Ausgabe
Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 1945
Herausgeber: Bourg-Bourger (Printer), Luxembourg
Buch in der Datenbank seit 2026-09-02T21:42:45+02:00 (Berlin)
Buch zuletzt gefunden am 2026-09-02T21:42:45+02:00 (Berlin)

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