
BEISPIEL
Rühle, Otto:
Das proletarische Kind. Eine Monographie. - Erstausgabe
1911, ISBN: 8ffe2026ff3334a0beba2271830b6954
Taschenbuch
[SC: 3.7], [PU: München, Albert Langen, (1911).], 262 S. Beigefarbener Leinenband der Zeit mit goldgeprägtem Titel auf dem Vorderdeckel, Goldschnitt, sowie mit dem eingebundenen farbig il… Mehr…
[SC: 3.7], [PU: München, Albert Langen, (1911).], 262 S. Beigefarbener Leinenband der Zeit mit goldgeprägtem Titel auf dem Vorderdeckel, Goldschnitt, sowie mit dem eingebundenen farbig illustrierten Original-Karton. Wunderschöne Einbandzeichnung (im Stil von Käthe Kollwitz) von Georg Scholz, darstellend: Mutter mit Kind am Arm, dahinter Industriegebiet mit rauchenden Schornsteinen. Erste Ausgabe. Das bahnbrechende sozialpädagogische Hauptwerk vom sozialistischen Pestalozzi", mit dem grandios illustrierten Original-Karton von Georg Scholz. Über den Künstler siehe am Schluss der Beschreibung. Fast alle Bibliographien bzw. biographischen Lexika deklarieren die Erstausgabe falsch: 1926 und 1933. - Dieses bahnbrechende, erste sozialpädagogische Hauptwerk Rühles wurde wegweisend für die spätere antiautoritäre Bewegung an westdeutschen Universitäten in den sechziger Jahren. Otto Rühle war der erste, der das Leben des proletarischen Kindes zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen machte, was ihm den Ruf eines sozialistischen Pestalozzi einbrachte. Er wies auf das Elend und die Not der Kinder in den proletarischen Familien hin und forderte die Gründung von Kinderorganisationen, um den Kindern zu helfen. - Das Buch erlebte bis 1930 zehn Auflagen. Otto Rühle wurde in seinen sozialpädagogischen und psychologischen Studien von Alfred Adlers Individualpsychologie und seiner Frau Alice Rühle-Gerstel beeinflusst. - Otto Rühle zählte zu den sogenannten roten Kämpfern" in der Weimarer Republik: sozialdemokratischer Abgeordneter des Reichstages, als pazifistischer Sozialist im Kaiserreich verweigerte er die Kriegskredite, später unterstützt er die gefangene Rosa Luxemburg, bewahrte auch seiner Partei gegenüber seine Unabhängigkeit, floh nach 1933 über Prag nach Mexiko wo er im Erziehungsministerium des Präsidenten Cardenas tätig war und dort, wegen enger Kontakte zu Trotzki, auf Schwierigkeiten stieß, setzte sich im Zusammenhang mit der Moskauer Anschuldigung gegen Trotzki für seine Ehrenrettung ein, jedoch weiterhin persönliche Ablehnung des bolschewistischen Parteiprinzips und Verfechter des antiautoritären und demokratischen Charakters der gesellschaftlichen Transformation. - Über den Umschlagkünstler Georg Scholz, der zusammen mit Otto Dix und George Grosz auch für die Zeitschriften Der Gegner" und Der Knüppel" zeichnete, vgl. Katalog Revolution und Realismus" (Berlin 1979) S. 79. Nohl-Pallat (Hrsg.), Handbuch der Pädagogik V, S. 146: dort falsch datiert = 1926. Biogr. Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933, I, S. 625 f. Vgl. O. Ihlau, Die roten Kämpfer, S. 179. Wörterbuch der Pädagogik (Freiburg 1977) III, S. 16. - Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Fotos zu (JPG).<
| | ZVAB.comAkad.Bhdlg.& Antiqu. Hierana, Erfurt, Germany [61747524] [Rating: 2 (von 5)] Versandkosten: EUR 3.70 Details... |
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Rühle, Otto:
Das proletarische Kind. Eine Monographie. - Erstausgabe
1911, ISBN: 8ffe2026ff3334a0beba2271830b6954
Taschenbuch
[SC: 3.7], [PU: München, Albert Langen, (1911).], 262 S. Beigefarbener Leinenband der Zeit mit goldgeprägtem Titel auf dem Vorderdeckel, Goldschnitt, sowie mit dem eingebundenen farbig il… Mehr…
[SC: 3.7], [PU: München, Albert Langen, (1911).], 262 S. Beigefarbener Leinenband der Zeit mit goldgeprägtem Titel auf dem Vorderdeckel, Goldschnitt, sowie mit dem eingebundenen farbig illustrierten Original-Karton. Wunderschöne Einbandzeichnung (im Stil von Käthe Kollwitz) von Georg Scholz, darstellend: Mutter mit Kind am Arm, dahinter Industriegebiet mit rauchenden Schornsteinen. Erste Ausgabe. Das bahnbrechende sozialpädagogische Hauptwerk vom sozialistischen Pestalozzi", mit dem grandios illustrierten Original-Karton von Georg Scholz. Über den Künstler siehe am Schluss der Beschreibung. Fast alle Bibliographien bzw. biographischen Lexika deklarieren die Erstausgabe falsch: 1926 und 1933. - Dieses bahnbrechende, erste sozialpädagogische Hauptwerk Rühles wurde wegweisend für die spätere antiautoritäre Bewegung an westdeutschen Universitäten in den sechziger Jahren. Otto Rühle war der erste, der das Leben des proletarischen Kindes zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen machte, was ihm den Ruf eines sozialistischen Pestalozzi einbrachte. Er wies auf das Elend und die Not der Kinder in den proletarischen Familien hin und forderte die Gründung von Kinderorganisationen, um den Kindern zu helfen. - Das Buch erlebte bis 1930 zehn Auflagen. Otto Rühle wurde in seinen sozialpädagogischen und psychologischen Studien von Alfred Adlers Individualpsychologie und seiner Frau Alice Rühle-Gerstel beeinflusst. - Otto Rühle zählte zu den sogenannten roten Kämpfern" in der Weimarer Republik: sozialdemokratischer Abgeordneter des Reichstages, als pazifistischer Sozialist im Kaiserreich verweigerte er die Kriegskredite, später unterstützt er die gefangene Rosa Luxemburg, bewahrte auch seiner Partei gegenüber seine Unabhängigkeit, floh nach 1933 über Prag nach Mexiko wo er im Erziehungsministerium des Präsidenten Cardenas tätig war und dort, wegen enger Kontakte zu Trotzki, auf Schwierigkeiten stieß, setzte sich im Zusammenhang mit der Moskauer Anschuldigung gegen Trotzki für seine Ehrenrettung ein, jedoch weiterhin persönliche Ablehnung des bolschewistischen Parteiprinzips und Verfechter des antiautoritären und demokratischen Charakters der gesellschaftlichen Transformation. - Über den Umschlagkünstler Georg Scholz, der zusammen mit Otto Dix und George Grosz auch für die Zeitschriften Der Gegner" und Der Knüppel" zeichnete, vgl. Katalog Revolution und Realismus" (Berlin 1979) S. 79. Nohl-Pallat (Hrsg.), Handbuch der Pädagogik V, S. 146: dort falsch datiert = 1926. Biogr. Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933, I, S. 625 f. Vgl. O. Ihlau, Die roten Kämpfer, S. 179. Wörterbuch der Pädagogik (Freiburg 1977) III, S. 16. - Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne Fotos zu (JPG).<
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Rühle, Otto:
Das proletarische Kind. Eine Monographie. - Erstausgabe
1911, ISBN: 8ffe2026ff3334a0beba2271830b6954
Taschenbuch
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Rühle, Otto:
Das proletarische Kind. Eine Monographie. - gebunden oder broschiert
1922, ISBN: 8ffe2026ff3334a0beba2271830b6954
gewerbliches Angebot, [SC: 2.90], [PU: München : A. Langen], [GW: 1000g], 6.-10. Tsd., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, DE, 373 S. gebundene Ausgabe"
"373 S., geb. mit Leseb… Mehr…
gewerbliches Angebot, [SC: 2.90], [PU: München : A. Langen], [GW: 1000g], 6.-10. Tsd., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, DE, 373 S. gebundene Ausgabe"
"373 S., geb. mit Lesebändchen und grauem Dreiseitenfarbschnitt (6.-10. Tsd., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage). Der gelbe Einband unfrisch und etwas fleckig. Vorsatz und Nachsatz gering fleckig, sonst innen sehr gut. Die Leseseiten sind sauber und ohne Anstreichungen. Altersfreigabe FSK ab 0 Jahre, Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung, Offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Internationaler Versand<
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BEISPIEL
RÜHLE, Otto:
Das proletarische Kind. Eine Monographie. - gebrauchtes Buch
1922, ISBN: 8ffe2026ff3334a0beba2271830b6954
gewerbliches Angebot, [SC: 3.00], [PU: München, Verlag Albert Langen, 1922.], DE, 373 (1) Seiten, 1 Blatt mit Verlagshinweisen, Orig.-Leinen. - Einband minimal fleckig; gutes Exemplar:
… Mehr…
gewerbliches Angebot, [SC: 3.00], [PU: München, Verlag Albert Langen, 1922.], DE, 373 (1) Seiten, 1 Blatt mit Verlagshinweisen, Orig.-Leinen. - Einband minimal fleckig; gutes Exemplar:
*6. bis 10. Tausend. Völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Banküberweisung, Nachnahme, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung, Offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Internationaler Versand<
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